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Auf der Brücke stehen

gkelb Qund guDt


@ sensibelman

Und was ist es eigentlich für ein Vergehen, zuzugeben, dass man sich in eine bestimmte Denkweise nicht hineinversetzen kann?

gar keins. Aber dann sollte man eben die Klappe halten. Wieso maßt du dir an, Lösungen für Probleme zu haben, in die du dich kein keinster Weise hineinversetzen kannst? ":/

Das ist eine vollkommen andere Situation, als bei einer funktionslosen/funktionsarmen kranken Bauchspeicheldrüse- da kann man durch Denken nichts verändern- da hilft oft wirklich nur Insulin

siehst du, du hast einfach KEINE Ahnung! Bei einer Depression hilft "an schöne Blümchen denken" auch nicht, genauso wenig wie bei einer körperlichen Krankheit wieso verstehst du das nicht??

Es ist ein Unterscheid, ob man mal ne schlechte Zeit hat (da helfen deine Ratschläge) oder ob man depessiv ist. Das ist eine Krankheit und es ist eine Schade, dass das so viele Leute nicht kapieren / kapieren wollen. Und das sind dann die, die wahnsinnig schlau daherreden %-|

gMelb junrd guxt


* in keinster Weise |-o

I<sa)bexll


crank1

Hier lese ich nun auch schon von Anfang an mit und muss jetzt auch was dazu schreiben.

Geht mir nach Deinem Beitrag jetzt genauso ;-).

Mir soll ja keiner erzählen, ich würde nicht kämpfen.

sich in die Kilinik zu begeben, wenn es einem schlecht geht, ist rchtig ja, aber eben nur ein kleiner Schritt, der vor schlimmeren bewahren soll. Diesen Schritt und auch widerkehrend ,zu machen, hat für mich nichts mit kämpfen zu tun, sorry.

Der Schritt in eine Klinik ist kein kleiner Schritt und es ist sehr wohl ein Kampf. Alles für das man sich entscheidet bei dem man weiß, dass es nicht einfach sein wird, zeugt von Stärke und Kampf.

sensibelman

Ich denke jedoch, dass Menschen durchaus in der Lage sind, über die rationale Ebene dagegen anzukämpfen (damit behaupte ich nicht, dass das leicht fallen muss, unter Umständen auch mit Medikamenten).

Genau das ist ja das Problem: Es geht hier nicht um "geistig vewirrte" Menschen oder Krankheiten die dies implizieren, sondern darum, dass man durchaus des rationalen Denkes mächtig ist.

Genau das ist es ja, was Einen so verzweifeln lässt.

Ich selbst habe zum Glück "nur" eine Angst-/Panikstörung und kenne diese tiefen, schwarzen Abgründe die hier beschrieben haben ebenfalls nicht mal ansatzweise – dennoch weiß ich, dass Rationalität, das Wissen um diverse Dinge, mal so gar nichts hilft.

Selbst mit meiner "nur" Angst-/Panikstörung gab es Momente, in denen ich mir wirklich gewünscht habe lieber eine körperliche Erkrankung zu haben als das. Weil die einfach (rational!) greifbarer gewesen wäre.

Wenn die Wahrscheinlichkeit für den Baum 1:1000000000 beträgt, das er umfällt, und der Mensch nimmt ihn dennoch als Bedrohung wahr, dann mag das zwar auf emotionaler Ebene so sein- aber auf rationaler Ebene kann Mensch durchaus darüber nachdenken und zum Schluss kommen: Meine Gefühle/meine Wahrnehmung ist fehlerhaft ....(...)....

Passt auch gut zu meiner Krankheit: Wenn ich an der Supermarktkasse stehe oder in einem öffentlichen Verkehrsmittel sitze und mich die Panik überkommt – dann kann ich mir 1000 Mal sagen: "Es gibt hier nichts Bedrohliches....". Das Gefühl geht trotzdem nicht weg.

Was Du sagst ist nichts Anderes als das man Gefühle einfach weg"rationalisieren" könnte – dem ist aber nun mal nicht so. Selbst bei einem psychisch gesunden Menschen geht das nicht, oder?

Ich sehe es auch nicht als richtig an, warum Menschen ständig über Probleme und Schwierigkeiten berichten dürfen, aber Berichte vom Gegenteil wird die "Existenzberechtigung" entzogen.

Wer sagt das denn?

Niemand beschwert sich darüber wenn Jemand sagt "Das Leben ist schön".

Das ist mir bewusst- ich muss mir darüber aber nicht permanent den Kopf zermartern- Dinge die ich nicht ändern kann, lohnen keinen größeren Gedanken.

Du solltest Dich wirklich bezüglich derartiger Fäden ein wenig Zurückhaltung üben.

Meinst Du denn, ein psychisch kranker Mensch, der so schwer "depressiv" ist wie Grottig (ist hoffentlich ok, Grottig, wenn ich das jetzt einfach mal unter diesem Begriff zusammenfasse @:)) – macht sich "einfach nur mal permanent Gedanken um Dinge die er nicht ändern kann"???

Das mag auf Pessimisten zutreffen oder auf ewige Nörgler oder Weltverbesserer, auf Menschen die es einfach "brauchen" ständig zu meckern oder die keine Lust haben mal glücklich zu sein weil ja "immer irgendwas ist".

Aber doch nicht auf ernsthaft depressive Menschen. Das ist ein ganz anderes Kaliber.

Ein krankhaft depressiver Mensch wünscht sich nichts sehnlicher als anders fühlen zu können als er es tut.

Das Menschen sich nicht immer verstehen ist nichts Ungewöhnliches und ist auch nicht von Grund auf "böse".

Sagt ja auch Niemand.

Es geht um die Akzeptanz, nicht um ein Verstehen können.

Der Heilungserfolg oder die Minderung der Folgen einer Krankheit sind maßgeblich vom Willen des Patienten abhängig- auch wenn dieser krankheitsbedingt schwach ist, lässt sich rational dagegen kämpfen.

Das geht aber eben fast nur bei (körperlich) greifbaren Krankheiten.

Meinst Du, ich habe nicht in meine Paniksituationen/Panikattacken gedacht: "Hey, Isabell, jetzt aber!!! Du bist hier in einem Supermarkt und nicht neben einer Raketenabschußrampe! Wieso kriegst Du aber jetzt genau dieses Gefühl? Bist Du irre?"

Man kann sich in seiner Krankheit suhlen, oder versuchen, sein Leben zu gestalten- das ist unabhängig von der Art der Krankheit und es kann gezeigt werden- am Beispiel zahlreicher Patienten, die trotz ihrer Krankheit sich freudige und lebenswerte Momente verschafft haben und verschaffen, dass man durchaus kämpfen kann und sich der Kampf lohnt.

Und das macht mich gerade wirklich wütend. "Sich in der Krankheit suhlen"....weißt Du, was meine Therapeutin damals zu mir gesagt hat? Als ich mich lächerlich schwach und unfähig gefühlt habe weil ich mal wieder aus einem Supermarkt "geflohen" bin?

"Wissen Sie Frau Isabell, sie sind ein sehr, sehr starker Mensch. Überlegen Sie doch mal: Diese Panikattacken die sie durchmachen sind die Hölle – schicken Sie da mal einen "normalen" Menschen durch, die Wenigsten würden das aushalten. Sie haben es aber schon sehr oft ausgehalten, weil sie mußten. Sie tun in ihrem Alltagsleben Dinge, übernehmen weit mehr Verantwortung als die meisten Menschen alleine schaffen würden (wollen)....da dürfen Sie auch mal zwischendurch fliehen....".

nd was ist es eigentlich für ein Vergehen, zuzugeben, dass man sich in eine bestimmte Denkweise nicht hineinversetzen kann? Soll ich hier herumlügen?

Nein. Sich nicht hineinversetzen können ist das Eine (ICH kann mich übrigens auch nicht in Grottig hineinversetzen, soviel dazu!) – aber dann zu sagen: "Man muß ja nur dies...man muß ja nur jenes....dann klappt das schon"...DAS ist es, worüber sich hier aufgeregt wird.

Chance007 + Richard + Schnecke

:)z :)z :)^

fyrag:nurxso


Die [[http://medienwerkstatt-online.de/lws_wissen/vorlagen/showcard.php?id=1855&edit=0 Rose erblüht]] wenn ihre Zeit gekommen ist und die Bedingungen stimmen. Niemand hat es ihr vorzuschreiben, wann und wie sie erblüht. @:)

~hTraum/kristoall~


Na toll, jetzt ist der Faden geschreddert. Schade, daß manche einfach nicht den Raum für künstlerisch lyrische Ausdrucksweise lassen können!

L[ucy0x30


Ich finde es auch Schade was aus dem Faden geworden ist... Da sucht jemand einfach nur den Austausch von Erfahrung und wird hier als Schwächling bezeichnet... Ich finde Mensch die kein feingefühl haben sollten doch einfach die Finger still halten und ihren ach so tollen Lebensmut an anderer Stelle zu ausruck bringen... Das ist ja irgendwie so als würde man einen Faden eröffnen für Frauen die keine Kinder bekommen könnenund sich aber eins wünschen und jemand schreibt nen Beitrag darüber wie man am schnellsten ein Kind abtreibt....

Völliges Unverständniss meinerseits.... :(v

sLensiibe4lman


dass Rationalität, das Wissen um diverse Dinge, mal so gar nichts hilft.

Was sollte denn dann helfen? Dann wäre jede Hilfe, jedes Tun überflüssig.

als das man Gefühle einfach weg"rationalisieren" könnte – dem ist aber nun mal nicht so

Meine Welt besteht nicht nur aus "entweder / oder"

Bei einer Depression hilft "an schöne Blümchen denken" auch nicht

Woher nimmst du diese Gewissheit?

"Man muß ja nur dies...man muß ja nur jenes....dann klappt das schon"...DAS ist es, worüber sich hier aufgeregt wird.

Abgesehen davon, dass ich das in dieser Form nicht geschrieben habe, war mein Geschriebenes meine Überzeugung- ich lasse mir von Niemanden den Mund verbieten. Von mir aus regt euch auf, heult euch aus- wenn's euch hilft ":/ ??? :=o :=o

FEix u"nd aF>oxOie


Ich finde es auch total schade, dass Grottig hier nun flüchten musste, um sich selbst irgendwie zu schützen. :°( Eigentlich war der Faden ja auch dazu gedacht, dass sie hier einen Raum für sich hat, wo sie ihre ganzen Gedanken u. Gefühle loswerden kann, egal, ob nun auf lyrische Weise oder mit Worten, die alle verstehen. Wichtig ist doch, dass sie eine Plattform hat, wo sie reden kann u. in dieser schweren Zeit, die sie gerade durchmacht, auch ein bisschen Unterstützung findet. Dann noch nachzutreten, wenn ein Mensch sowieso schon am Boden liegt, geht einfach gar nicht! :(v


@ Isabell:

Super Beitrag! :)^ Ich habe auch "nur" Angst- u. Panikattacken, aber ich habe mich dadurch auch schon manchmal in dem tiefen Dunkel der Depression befunden. Gerade in solchen Momenten, wenn ich mich plötzlich nicht mehr rausgetraut habe u. gar nichts mehr ging – gerade erst wieder im Sommer erlebt. Dann kommen durch diese Scheiß-Panik leider auch heftige Depressionen dazu u. die damit verbundenen Suizidgedanken. :°( Gott sei Dank habe ich das nicht so oft. In einer richtig schlimmen Depression ist einfach gar nichts mehr möglich, jeder Schritt fällt schwer, das Aufstehen, selbst, sich was zu Essen machen. Man hat jedes Mal das Gefühl, man steht vor einer unendlich großen Aufgabe. Ich kenne dieses tiefe Tal u. bin immer wieder froh, wenn ich meine Angst-/Panikattacken einigermaßen gut beherrschen kann, so dass ich nicht wieder in diese Welt abdrifte.

@ Grottig:

Es wäre wirklich schade, wenn du hier gar nichts mehr von dir hören lässt! Es ist doch dein Faden, hier sollst du die Gelegenheit haben, alles, was dich belastet, was dich quält, loszuwerden! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :)* :)* :)* :)* :)* :)* Ich würde mich freuen, wenn du es dir nochmal überlegst u. hierher zurückkehrst, auch, wenn ich deinen Entschluss gut nachvollziehen kann.

LG! @:)

gXelb u1ndk gut


Bei einer Depression hilft "an schöne Blümchen denken" auch nicht

Woher nimmst du diese Gewissheit?

weil ich schon mal (Gott sei Dank nur ne leichte) Depression hatte und mir selbst da kein "Denk doch mal an die schönen Blümchen"-Gerede geholfen hat. Wie das mit einer schweren Depression sein muss, will ich mir gar nicht vorstellen. >:(

Abgesehen davon, dass ich das in dieser Form nicht geschrieben habe, war mein Geschriebenes meine Überzeugung- ich lasse mir von Niemanden den Mund verbieten. Von mir aus regt euch auf, heult euch aus- wenn's euch hilft ":/ ??? :=o :=o

machst du das auch bei einem Faden mit einem schwer Krebskranken?

Sagst du dem Menschen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs auch "ach komm doch, geh doch mal an der frischen Luft spazieren, dann kannst du gleich wieder viel besser atmen"??

Wahrscheinlich nicht, denn so jemand wäre ja deiner Definition nach "richtig" krank, ne?

Deine Beiträge sind so unsensibel und deplaziert, das ist echt wahnsinn. :(v

Das ist ja irgendwie so als würde man einen Faden eröffnen für Frauen die keine Kinder bekommen könnenund sich aber eins wünschen und jemand schreibt nen Beitrag darüber wie man am schnellsten ein Kind abtreibt....

ja oder als ob man schreibe würde

"ach ihr müsst nur regelmäßig miteinander schlafen, dann klappt das doch!"

Zynismus lässt grüßen.

IJsazbell


sensibelman

Noch immer scheinst Du nicht zu begreifen, dass es nun mal einen Unterschied zwischen "Gefühl" und "Rationalität"/Verstand gibt.

Bei psychisch kranken Menschen laufen diese Beiden eben nicht (oder weniger) im Einklang, als bei psychisch gesunden Menschen.

Ansonsten finde ich Deine ganze Art und Weise wie Du hier auftrittst mittlerweile wirklich nicht mehr feierlich. Am Anfang konnte man ja noch sagen: Ist ok, wenn sich mal Jemand einbringt, der so gar keine Vorstellung hat – oder auch: Vielleicht mal ganz gut, wenn man auch in einem Forum mit Menschen konfrontiert wird die die Einstellung des "Jetzt reiß Dich mal zusammen" haben (nichts Anderes ist das nämlich, was Du hier bringst).

Aber langsam überschreitest Du wirklichen Grenzen die so hier in diesem Faden nicht mehr haltbar sind.

Ich mache dennoch einen letzten Versuch und gehe auf Deinen Beitrag genauer ein:

dass Rationalität, das Wissen um diverse Dinge, mal so gar nichts hilft.

Was sollte denn dann helfen? Dann wäre jede Hilfe, jedes Tun überflüssig.

Die (therapeutische) Hilfe liegt darin, den Betroffenen eben auf ihrer Gefühlsebene wieder dahin zu helfen, dass sie sie mit ihrem rationalen Denken in Einklang bringen können.

Und das geht nicht dadurch, dass man ihnen stundenlang vorbetet, dass "Blümchen schön sind".

als das man Gefühle einfach weg"rationalisieren" könnte – dem ist aber nun mal nicht so

Meine Welt besteht nicht nur aus "entweder / oder"

Klingst aber so.

Bei einer Depression hilft "an schöne Blümchen denken" auch nicht

Woher nimmst du diese Gewissheit?

Mal davon abgesehen, dass dieses Zitat nicht von mir ist – die Anderen aber schon...siehe weiter oben.

"Man muß ja nur dies...man muß ja nur jenes....dann klappt das schon"...DAS ist es, worüber sich hier aufgeregt wird.

Abgesehen davon, dass ich das in dieser Form nicht geschrieben habe, ...(....)....

In welcher Form hast Du denn geschrieben? Wie soll man Deine Beiträge denn sonst interpretieren? Wenn Du sinngemäß schreibst, man solle sich nur die "schönen Blümchen" vor Augen halten und dann wird das schon?

....(....)....war mein Geschriebenes meine Überzeugung- ich lasse mir von Niemanden den Mund verbieten. Von mir aus regt euch auf, heult euch aus- wenn's euch hilft

Mir ist es völlig unverständlich warum Du jetzt hier den trotzig-Beleidigten spielst? ":/

Lauc1y0030


@ geld und gut

Das ist ja irgendwie so als würde man einen Faden eröffnen für Frauen die keine Kinder bekommen könnenund sich aber eins wünschen und jemand schreibt nen Beitrag darüber wie man am schnellsten ein Kind abtreibt....

ja oder als ob man schreibe würde

"ach ihr müsst nur regelmäßig miteinander schlafen, dann klappt das doch!"

Zynismus lässt grüßen.

Noch besser ;-D

@ sensibelmann

Bei einer Depression hilft "an schöne Blümchen denken" auch nicht

Woher nimmst du diese Gewissheit?

Ich kann auch auf Erfahrung sagen das das nichts hilft und ich glaube nicht das dir Irgendjemand der depressiv ist/was sagen wird das sowas geholfen hätte... Was denkst du wieso die Phsychatrien alle voll sind und wieso es so viele suizide gibt wenn man nur in den Wald gehen muss? Warst du noch nie so richtig traurig? Ist jetzt vielleicht kein richtiger Vergleich zu einer Depression aber trotzdem..

sWchne ckeu198P5


sondern darum, dass man durchaus des rationalen Denkes mächtig ist

Genau das macht ja auch den Leidensdruck einer Depression aus: Man ist geistig da und gleichzeitig in der Lage eines Gelähmten. Das muss man sich erstmal vorstellen. Du bist in Gips gegossen, von morgens bis abends und du weißt nicht, ob du dich je wieder bewegen kannst. So machtlos und eingesperrt fühlt man sich. Als ob überall Glasscheiben stünden und man 24/7 dagegen laufen würde.

sFensibHelmaxn


In welcher Form hast Du denn geschrieben? Wie soll man Deine Beiträge denn sonst interpretieren? Wenn Du sinngemäß schreibst, man solle sich nur die "schönen Blümchen" vor Augen halten und dann wird das schon?

Das habe ich so nicht geschrieben, es wurde von diversen Schreibern so hochstilisiert: lies [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/674297/20599889/ hier nochmal]], was ichwirklich schrieb.

Mir ist es völlig unverständlich warum Du jetzt hier den trotzig-Beleidigten spielst?

Ich bin weder trotzig noch beleidigt- so wie ich das schrieb, meinte ich das auch- vermeide irgendwelche Interpretationen, sondern nimm die Sätze so, wie sie da stehen.

Ich kann auch auf Erfahrung sagen das das nichts hilft

Persönliche Erfahrungen sind irrelevant. Wenn ich von diversen persönlichen Erfahrungen in Einzelfällen auf die Allgemeinheit geschlossen hätte, würde das meiste nicht funktionieren.

Was denkst du wieso die Phsychatrien alle voll sind und wieso es so viele suizide gibt wenn man nur in den Wald gehen muss?

Weil sie nicht in den Wald gehen? ]:D

Warst du noch nie so richtig traurig?

Eher sehr selten- ich wechsle dann meist in die rationale Ebene, weil ich Traurigkeit als Mist und sehr unangenehm empfinde- ich versuche Probleme zu lösen, sofern ich sie lösen kann- was hilft mir Traurigkeit? Ändert das Traurigsein irgendetwas an der Situation?

Sagst du dem Menschen mit fortgeschrittenem Lungenkrebs auch "ach komm doch, geh doch mal an der frischen Luft spazieren, dann kannst du gleich wieder viel besser atmen"??

Wie ich bereits schrieb, ändert unser Denken nichts am Lungenkrebs- dennoch gibt es Situationen und Bedingungen, die einem Lungenkrebskranken wohler tun und Bedingungen, die ihn stärker belasten.

Psychische Probleme unterscheiden sich davon oft grundsätzlich, weil unser Denken auch "Reparaturmechanismen" im Gehirn in Gang setzt. Unser Gehirn ist eben kein statisches Organ (Synapsen sind sehr flexibel)- sondern ständiger Veränderung unterworfen, so man es denn zulässt.

Jeder Psychologe oder Psychotherapeut wäre überflüssig, wenn das nicht der Fall wäre.

g#elbf und0 g&ut


Wie ich bereits schrieb, ändert unser Denken nichts am Lungenkrebs

und genauso ändert Denken auch nichts an der Depression!! %-|

Persönliche Erfahrungen sind irrelevant. Wenn ich von diversen persönlichen Erfahrungen in Einzelfällen auf die Allgemeinheit geschlossen hätte, würde das meiste nicht funktionieren.

ich bin echt fasslungslos, was du hier ablässt :(v

ERll>a71


@ sensibelman

Deinen "Rat" kann man eigentlich, wie ich finde (nicht nur in diesem Faden), herunterbrechen auf die Formel:

Ich führe das perfekte Leben, mit perfekten Umständen und optimalem Denken und Fühlen – macht es einfach so wie ich!

Oder?

Gerade in so einem Faden wie diesem kommt dies sehr arrogant, oberlehrerhaft und unbarmherzig herüber. Ich seh' da keinerlei Dialog, weil Du alles rigoros abschmetterst, was auch nur geringfügig Deine Ansichten in Frage stellt.

Diese Mentalität ist "da draußen" in der Gesellschaft nur zu oft vertreten – und genau sowas trägt meinem Gefühl nach dazu bei, warum immer mehr Menschen emotional/psychisch unter die Räder geraten.

Schade.

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