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Auf der Brücke stehen

E%leoknora


Danke an Kleio und mori. Sehr gut reflektierte und neutrale Beiträge. :)^

Lese eigentlich bisher nur mit – wollte es aber geschrieben haben, bevor ihre Beiträge im weiteren Streitgespräch untergehen. @:)

-fCraXzeylenxi-


Ich habe z.B. mal einen Bericht über einen Mann gelesen, der seine Krebserkrankung allein mit dem Schauen von lustigen Filmen und ständigem Lachen geheilt hat.

Ich kann deinem Beitrag viel abgewinnen, mori. aber das ist höchst fahrlässiger Quatsch.

s5ens{ib#elmaxn


OT:

Ich habe z.B. mal einen Bericht über einen Mann gelesen, der seine Krebserkrankung allein mit dem Schauen von lustigen Filmen und ständigem Lachen geheilt hat.

Ich kann deinem Beitrag viel abgewinnen, mori. aber das ist höchst fahrlässiger Quatsch.

Da das Immunsystem psychisch mitbeeinflusst wird und da das Immunsystem auch auf die Entwicklung von Tumoren Einfluss nehmen kann, halte ich das keineswegs für Quatsch. Quatsch wäre nur der Schluss, zu glauben, man könne durch Fröhlichsein jeden Krebs heilen.

-$Cra4zylemnix-


Da das Immunsystem psychisch mitbeeinflusst wird und da das Immunsystem auch auf die Entwicklung von Tumoren Einfluss nehmen kann, halte ich das keineswegs für Quatsch.

Das ist unter Medizinern soviel ich weiß noch immer umstritten. Natürlich beeinflusst auch die Psyche sehr viel.

Quatsch wäre nur der Schluss, zu glauben, man könne durch Fröhlichsein jeden Krebs heilen

Achja, und welchen Krebs könnte man demnach dadurch heilen? ich hoffe du kommst jetzt nicht mit Hamer Thesen. :|N :|N :(v Das hat in einem medizinischen Forum nichts verloren.

s1en3s6ibelbmaxn


Achja, und welchen Krebs könnte man demnach dadurch heilen?

Das weiß ich genauso wenig, wie ich weiß welche Zahl als nächstes gewürfelt würde. Ich glaube dennoch daran, dass statistisch gesehen die Heilungschancen durch psychische Verbesserung größer sind (aus Gründen der Stärkung des Immunsystems). Offenbar wird meine Vermutung [[http://www.krebsinformationsdienst.de/grundlagen/immunsystem.php hier bekräftigt]].

E_le&onorxa


Och Leute, ehrlich, Hört doch langsam mal mit Spitzfindigkeiten auf und macht 'nen neuen Faden dafür auf. :|N

Um Recht oder Unrecht haben gings in dem Faden nun echt nicht!

CYh)e


Hallo Grottig,

ich les nur mit. Möchte Deine Gedanken lesen.

Nur daß Du weißt, daß (auch) ich da bin. :)* :)* :)* :)* :)*

:°_

G&rot{tig


Diese ganze Diskussion bringt doch nichts.

@ fragnurso

Ja, die Metapher mit der Rose bringt es auf den Punkt, ich danke dir dafür.

Ich durfte also das Wochenende zu Hause verbringen. Samstag Nachmittag waren die Suizidgedanken so stark, das ich in die Klinik zurück bin. Aber das war falsch. Es hat mich vor Heimweh zerrissen, so das ich Samstag Abend abgehauen bin, wollte nur in mein Bett. Und ja, ich habe mich in Klinik gemeldet nach dem ich zu Hause war. Die Nacht zu Hause war Horror. Ich hatte unerträgliche Kopfschmerzen und hab mich nur erbrochen. Sonntag musste ich mich entscheiden, bleibe ich zu Hause oder gehe ich in die Klinik zurück. Beides hat sich falsch angefühlt, ich konnte es nicht entscheiden. So hat es eine Freundin entschieden und mich zurück gebracht.

Ich weiß, ich bin nun im Niemandsland. Unerträgliches Heimweh, aber nicht nach zu Hause. Heimweh nach einem Ende.

Es ist nun ganz alleine mein Ding. Da kann niemand mehr helfen. Ich habe endgültig dicht gemacht, jedes Hilfsangebot kommt mir wie eine Farce vor. Eine Ansammlung von Banalitäten. Ich bin im Niemandsland und mir geht es ganz gut damit.

Es geht schon lange nicht mehr darum wer recht hat oder nicht. Ob jemand versteht oder nicht. Ich muss das nun mit mir selbst ausmachen.

D2suchsu-Dsxchu


mori

:)^ :)z :)=

Natürlich KANN man zur – auch seelischen bzw. psychischen – Gesundung beitragen, und letztlich trägt man IMMER selbst dazu bei, denn jeder Heilungsweg passiert INNEN. Jeder Arzt, jedes Medikament kann dazu nur Hilfe sein, wozu man selbst (noch) keinen Zugang finden kann.

Diesen Zugang gilt es zu finden, und dieser scheint Depressiven mit Riegeln und Schlössern, wenn nicht mit dicken Mauern erst einmal verwehrt.

Um ihn zu finden, nützt es GAR nichts, wenn einen ein anderer zudonnert mit weisen Ratschlägen, wie begründet sie auch seiner Sicht auch sein mögen. Insofern ist dieses Hin und Her, das sich hier entsponnen hat, ganz typisch und keineswegs hilfreich. Es dient wieder einmal nur zur Verfestigung der sowieso schon bestehenden Positionen, und es ist kein Wunder, dass Grottig hier dicht macht; sie kann gar nicht anders.

R`icbhqarbd61


Eher sehr selten- ich wechsle dann meist in die rationale Ebene, weil ich Traurigkeit als Mist und sehr unangenehm empfinde- ich versuche Probleme zu lösen, sofern ich sie lösen kann- was hilft mir Traurigkeit? Ändert das Traurigsein irgendetwas an der Situation?

Traurigkeit, Liebe, Enthusiasmus alle Arten von Gefühlsregungen kann kein Lebewesen auf Knopfdruck an oder ausschalten sonst wäre er kein Lebewesen.

Wenn morgen dein Kind stirbt, dann bist nicht traurig ? Du schaltest das Traurigsein aus , weil es dein Kind ja nicht zurückbringt ???

Ein Hirn, daß so manipulierbar ist, wäre nicht Lebensfähig. Zu den Gefühlswelten die wir zum Überleben brauchen gehören Glücklichsein, Traurigsein, Angst, Panik, Verliebtsein, Hass, Ekel. Wir brauchen Ekel damit wir nichts verdorbenes Essen, wir brauchen Angst um rechtzeitig sich in Sicherheit zu bringen. Jede kleinste Facette unserer Gefühlswelt hat sich in jahrtausendelanger Evolution herausgebildet und sie ist nötig, sonst hätte sie die Evolution längst getilgt.

Wichtig ist , daß das Hirn umstellen kann zwischen diesen Welten.

Ein Depressiver hängt in einer negativen Welt fest und kommt da nicht mehr raus. Er kann auch keine rationale Einsichten mehr haben, weil das Gehirn diesen nicht folgen könnte , wenn er sie denn hätte.

Einsichten, dass das Leben als Depressiver Scheisse ist, die hat man, nur das Gehirn folgt dem nicht.

KLle_io


Richard61

Traurigkeit, Liebe, Enthusiasmus alle Arten von Gefühlsregungen kann kein Lebewesen auf Knopfdruck an oder ausschalten sonst wäre er kein Lebewesen.

Es geht meiner Ansicht nach nicht um Ein- oder Ausschalten. Allerdings reagiere ich zumindest auf meine Gedanken oft mit Gefühlen, also wenn ich sie nicht denke, rufe ich gewisse Gefühle auch nicht hervor. Wohl aber nicht von tiefster Depression in diese Einstellung.

Wenn morgen dein Kind stirbt, dann bist nicht traurig ? Du schaltest das Traurigsein aus , weil es dein Kind ja nicht zurückbringt

Diese Einstellung wäre für mich das Optimum und für mich etwas Angestrebtes.

Ein Hirn, daß so manipulierbar ist, wäre nicht Lebensfähig.

Aus meiner Sicht - im Gegenteil. In Situationen gleichmütig zu bleiben, macht aus meiner Sicht absolut lebensfähig. Das ist lernbar.

Zu den Gefühlswelten die wir zum Überleben brauchen gehören Glücklichsein, Traurigsein, Angst, Panik, Verliebtsein, Hass, Ekel.

Klar, wenn ich in der Situation stecke, denn dann reagiere ich mit Panik, wenn mich jemand derart bedroht oder bin glücklich, wenn ich jemanden sehen, etc. Alles andere eben - den gedanklichen Film nachher und immer und immer wieder lasse ich ablaufen oder nicht. Das war für mich eine extrem wichtige Erkenntnis, denn damit war mir klar, wenn ich den Film nicht ablaufen lasse, dann produziere ich in mir auch keinen Schrecken. Dann lernte ich den Film distanziert ablaufen zu lassen, wie eben Fernsehen.

Ein Depressiver hängt in einer negativen Welt fest und kommt da nicht mehr raus. Er kann auch keine rationale Einsichten mehr haben, weil das Gehirn diesen nicht folgen könnte , wenn er sie denn hätte.

Eben und vieles davon ist eine selbsterschaffene gedankliche Welt, weil die Situationen, schon längst vorbei sind. Durchaus eine der Möglichkeiten, wie man sich helfen kann.

ITsabYe<ll


Richard + Kleio

Eure Beiträge lassen mich gerade an einschlägige Filme/Serien (SF oder Horror) denken, in denen Menschen die Emotionalität genommen wird oder sie gar keine haben. Nehmen wir nur mal "Mr. Spock" von Raumschiff Enterprise als Vulkanier oder "Delta" als Android vom Nachfolger dieser Serie. Oder auch der Film "Die Körperfresser kommen", als Aliens die Erde übernehmen und jeder Mensch stirbt und emotionslos in einem Kokon wiedergeboren wird.....oder Vampire, denen ja die Seele genommen wurde damit sie nicht mehr fühlen – dennoch fühlen sie, wenn auch moralisch einfach nur böse. Aber selbst das böse-Sein (wollen) ist doch ein Gefühl.

Immer wenn ich dann so etwas sehe, dann fällt mir auf, dass es niemals möglich ist komplett irgendwelche Gefühle auszuschalten. Denn selbst diese Figuren handeln emotional, bzw. moralisch oder unmoralisch, loyal oder nicht loyal usw. – und auch Moral enthält Emotion(en).

Komplett emotionslos sind nur Roboter (wobei wir seit [[http://de.wikipedia.org/wiki/Der_200_Jahre_Mann "Der 200 Jahre Mann"]] – ich liebe diesen Film ;-) – auch wissen, dass das nicht so stimmt ;-D)..und eben Maschinen, aber Alles was irgendwie lebt hat nun mal Emotionen.

K*lelio


Isaell

Eure Beiträge lassen mich gerade an einschlägige Filme/Serien (SF oder Horror) denken, in denen Menschen die Emotionalität genommen wird oder sie gar keine haben.

Dann habe ich mich offensichtlich schlecht ausgedrückt. Davon war bie mir zumindest nicht im entferntesten die Rede. Ich denke übrigens auch nicht, dass jemand sich Gefühle "abkonditionieren" kann, wenn er welche hat. Mir ging es um die Gedanken, die Gefühle hervorrufen. Ich habe heute Lust zu lachen - nehme einen Film, von dem ich weiß, dass er mich zum Lachen bringt und weiß, ich werde heute Abend Tränen lachen. Ich habe lust auf eine supersüße romantische Geschichte, bei der ich weiß, dass ich mich mit der Hauptdarstellerin identifiziere, mich so hineinfallen lassen und hineinfühlen kann, dass ich, wenn sie himmelhochjauchzend ist, ich dasselbe in mir auslöse, wenn sie um den Geliebten zitter, ich es auch tue. Es nun einmal so. Mitfühlen und mitleiden - die Wörter gibt es ja nicht ohne Grund. Dasselbe läuft bei mir ab, wenn ich meine eigenen Vergangenheitsfilme in meinem Kopf ablaufen lasse.

Auch sind es oft nicht einmal unedingt die Gefühle dafür verantwortlich, dass ich traurig oder fröhlich bin, sondern die Wertung. Das ist wieder eine Kopfsache, eine Einstellung, die ich damit ändern kann.

Icsabexll


Kleio

Dann habe ich mich offensichtlich schlecht ausgedrückt.

Nein, ICH habe mich schlecht ausgedrückt! Sorry @:)

Ich wollte damit nicht sagen, dass ich Eure Beiträge so sehe, Ihr das damit sagen wolltet – das war nur meine ureigenste Assoziation, an was ich denken mußte. ;-)

LPewdixan


Grottig

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