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Andere Menschen zu anstrengend

T4esptOralxe hat die Diskussion gestartet


Hallo, wer kennt das: Ich empfinde es als unerträglich anstrengend Freundschaften zu pflegen, darum bin ich leider sehr einsam.

Z.B in der Woche, nach der Arbeit will ich einfach meine Ruhe, ich würde gar nicht auf die Idee kommen, mich mit jemandem zu treffen, weil mich das total nerven/anstrengen würde! Am Wochenende hättte ich dann zwar mehr Lust und Laune auf andere Menschen, wenn ich mich dann aber mit jemandem Treffe bin ich bereits nach maximal einer Stunde innerlich so unerträglich gelangweilt, das ich weg muss.

Früher habe ich diese ganzen Cliquen beneidet, die am WE lachend durch die Stadt laufen, cih hbae mich immer gefragt, warum könne die so fröhlich sein? Dann ist mir aufgefallen, das ALLE betrunken waren.

Jetzt stelle ich mir folgende Frage, kann man die Banalität einer zwischenmenschlichen Beziehung nur im Rausch ertragen!

Antworten
SZylkxa


Ich kenne es auch. Ich pflege keine Kontakte. Das ist mir mit den Jahren immer anstrengender geworden und mittlerweile unerträglich. Mich nerven die Leute extrem schnell und langweilen zugleich...ich kenne deren Gesabbel, es ist immer dasselbe, auch die zig Probleme zwischen den Menschen und Beziehungen immer dieselben und immer wieder anstrengend. Menschen sind als Kontakte für mich pures Nervengift.

Nur im Netz ertrage ich sie.

M9ari{etCu9rixe


Mir gehts auch so – meine Freunde waren immer verzweifelt, weil ich selten etwas machen wollte. Ich fand das einfach auf Dauer zu anstrengend.

Mittlerweile pflege ich kaum noch Freundschaften, die die ich jedoch noch habe, sind mir sehr wichtig. Diese sehe ich aber sehr selten, vielleicht sind sie mir gerade deswegen so wichtig. Sie akzeptieren das.

Oft muss ich mir anhören, dass ich doch soziale Kontakte bräuchte, es ist mühsam jedesmal erklären zu müssen, dass ich das nicht möchte.

MAarMieCurxie


Ah, was ich noch sagen müsste – wenn ich mit Menschen zusammen sein möchte, dann bitte: Je Älter desto besser.

Ich komme mit Leuten in meinem Alter, überhaupt nicht klar, weil wir zb unterschiedliche Interessen haben. Ertrage ihr Geschwafel selten.

Ö5ndurdxís


Ich hab mich ja schon immer in Verdacht ein Aspi (Asperger) zu sein.

Alles was ihr hier aufzählt, kenne ich von mir.

Aber ich versuche, es nicht als krankhaft zu sehen (was gerne mal so suggeriert wird).

Was ist schon normal? Ich finde Leute unnormal, die 200 Menschen kennen aber keinen davon richtig.

Ich bin unnormal, weil ich zB auf Facebook nur mit Menschen befreundet bin, die ich wirklich persönlich kenne und auch LANGE kenne. Der Rest ist Verwandschaft.

@ MarieCurie:

Mir geht es änlich wie dir... Ich mag auch lieber Ältere Menschen. Die sind meist ruhiger, erfahrener und man kann andere gespräche führen (es gibt natürlih auch ausnahmen).

Kennst du den Satz "Such dir mal n paar Freunde!"???

Oder sowas wie: "Was kann ich dafür, wenn du keine Freunde hast?" (Dabei hab ich welche, nur halt nicht SO viele)

Ö>nduCrdPís


@ Testrale:

Jetzt stelle ich mir folgende Frage, kann man die Banalität einer zwischenmenschlichen Beziehung nur im Rausch ertragen!

Ich kann nur von meinen Beobachtungen der letztem 20 Jahren reden und beantworte deine Frage mit eine klaren, unmissverständlichen und HÖCHST UNWISSENSCHAFTLICHEM: JA

Tre#straxle


Aber irgednwie habe ich trotzdem das Gefühl "etwas zu verpassen". Wenn ich auf dem Sterbebett liege, dann werde ich bestimmt mein heutiges Verhalten bereuen.

Ich mein, leider gibt es ja kein anders Wesen auf diesem Planeten, mit dem man sich intellektuell "auseinandersetzen" kann, als den Menschen! Was genau kann ich den von Leben erwarten, wenn mich das "intelligenteste und interessanteste" Geschöpf auf diesem Planeten mit seiner Banalität in die Einsamkeit treibt.

Ich bin nicht gerne Einsam, aber leider bin ich Misanthrop. Warum können andere Menschen das alles scheinbar anstrengungslos ertragen? Kann es sein, das deshalb auf Gesellschaftlichen Anlässen so viel Alkohol fliest, weil sich sonst alle nur gegeseitig anöden würden?

c^haot


Jeder Mensch ist eben anders. Ich bin auch nicht so Belastbar und brauche viele einsame Stunden um mich zu Erholen. Es kann auch sein, dass ich Kurtzfristig absagen muß. Mittlerweile wird es von meinem Umfeld auch anerkannt. Einige gute Tage gibt es dennoch und da versuch ich mit den anderen Spaß zu haben. Pardys sind für mich auch sehr anstrengend. Ich brauch da immer ewig mich von zu erholen. Oft bleib ich auch nicht zo lange. Manchmal muß ich unverhoft ausreisen, wegen Panikatacken. Mein Umfeld kennt meine Macke das ist schon normal. Alkohol ist doch nicht Bedingung. Ich habe auch viele in meinen Umfeld die kein Alkohol trinken und trotzdem lustig sind. Jeder sollte seinen eigenen Weg finden. Mir machen goße Menschenmassen angt und viele Gereuche nebeneinnder. Weil ich sehr starke schwirigkeiten habe mich auf die eigendliche Sache zu konzentrieren. Da kommt es vor , dass mich jemand anspricht und ich reagiere nicht. Dabei gerade ich auch oft in Konflinkt. Andere glauben so manchmal ich hätte kein Interresse. Deshalb besuche ich

nur Veranstaltungen, mit viel Raum und Fluchtmöglichkeiten.

Tle|strlale


Ich meine, wenn ich sterbe, einsam und allein, wird sich ja NIEMAND an mich erinnern und auch NIEMAND wird mich vermissen.

Das ist schon sehr traurig :°( :°( :°(

S`ylkxa


Das ist mir egal, wenn mich keiner vermisst. Da ich keinen liebe, ist mir auch egal, dass mich keiner vermisst. Außerdem bist du doch dann tot, du merkst das doch nicht.

A?bendpr_inzxessin


@ Testrale

Super Faden :)^

Mir geht es ganz genau so wie Dir. Unerträglich ist es für mich Freundschaften zu pflegen, Freunde regelmässig sehen zu müssen. Ich habe jedoch einige Freunde, die das akzeptieren, das wir uns wenig sehen. Von anderen habe ich mich trennen müssen, weil die es nicht ausgehalten haben, dass wir uns länger nicht gesehen haben bzw. das ich so wenig mit ihnen unternehmen wollte.

Ich finde es interessant, dass es doch einigen anderen hier genauso geht. Ich dachte irgendwie schon, ich bin da eher die Ausnahme.

MoariPe~CuriEe


Kennst du den Satz "Such dir mal n paar Freunde!"???

Oder ähnliches wie: "Mach doch dies und jenes, dann lernst du mal ein paar Leute kennen" – "Geh doch mal bissi raus, unter Leute" %-|

Ich verstehe das Testrale, ich beneidete oft die, die unendliche viele Freunde haben/hatten, jede Woche was lustiges machten, aber ich sehe mittlerweile ein, und akzeptiere es, das ich so nun mal nicht bin.

Aber weißt du was ich mittlerweile verstanden habe, die die ich beneidete habe, hatten keine wahren Freunde, sondern nur Saufkumpanen.

Wenn ich an meine damaligen, gezwungenen Treffen danke, war so gut wie immer Alkohol dabei, ohne gings nicht. Und wenn ich das mit heute vergleiche, hat sich nicht viel geändert. Egal welches Treffen, egal welche Feierlichkeit, Alkohol ist ein Muss. Natürlich will ich das nicht verallgemeinern. Aber bei vielen ist das Gesöff sicher nicht weg zu denken.

T%es?trxale


Das stimmt schon, trotzdem finde ich es traurig, das ich mein Seelenleben mit niemandem teilen kann. Und so ganz alleine zu sterben, ohne das jemandem die Hand hält oder auf die Stirn küsst....

Und wenn man dann sagt "Ich hab angst" dann ist da keiner, der das hört...

Exllagxant


Testrale hast du denn grundsätzlich soziale Kontakte oder niemanden?

Viele sagen ja "lieber wenige gute Freunde als nur viele Bekannte" – tja ich mache es genau andersrum. Eine sehr gute Freundin und der Rest eher Bekannte.

Das Positive:

Man fragt mich nicht ständig, ob ich was unternehmen möchte. Ich unternehme schon gerne was, aber bitte nur dann, wenn ich möchte. Wenn ich viele Freunde hätte, würden die ja ständig was machen wollen und das würde mich total stressen. Ich würde dann nur aus Höflichkeit mitmachen. Ich treffe mich unter der Woche auch mit keinem. Bin nach der Arbeit müde und voller Unlust.

Das Negative:

Wenn ich was machen will und die eine beste Freundin hat keine Zeit muss ich den Bekanntenkreis abgrasen. So groß ist der nun aber auch nicht. Kann also passieren, dass ich was machen will, aber niemanden hab, der mitmacht.

Ich weiß auch gar nicht wie andere Leute das machen, dass sie so viele Freunde haben. Ich finde mich eigentlich ganz ok, nett und witzig. Aber mich will keiner ;-D Ein neuer Bekannter meinte kürzlich zu mir, er verstehe gar nicht, wieso ich nicht ständig auf irgendwelchen Partys eingeladen bin, ich sei witzig, nett und verbreite gute Laune. Tja, scheinbar sieht nur er das so und ein paar wenige Andere ;-D

HWermdelixn


Hm... mir ging es lange so. Allerdings habe ich irgendwann erkannt, dass ich einfach von mir erwartet habe, jemand zu sein, der ich nicht bin.

Ich bin kein Party-Mensch, ich brauche keine 10 Leute um mich rum, um mich wohl zu fühlen – aber Einsamkeit ist auf Dauer auch Scheiße.

Ich habe dann festgestellt, dass ich wohl eher so der "best-buddy"-Typ bin.

Ich habe gerne einen Menschen um mich rum, mit dem ich mich dann gemeinsam über die Dummheit und die Oberflächlichkeit des Rests beklagen kann ]:D .

Allerdings muss das nicht zu jeder Zeit immer der selbe Freund sein.

Derzeit pflege ich vier engere Kontakte.

Allerdings pflege ich sie selten parallel ;-D .

*:)

P.S.:

Ach ja... natürlich suche ich mir dann einzelne Menschen raus, die auf meiner Wellenlänge sind, das bekommt man ziemlich schnell raus, wer das ist, wenn man ehrlich zus sich selbst ist :)z .

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