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Andere Menschen zu anstrengend

N.o0rdi98x4


Im gewissen Rahmen kann ich das nachvollziehen. Ich bin kein Disko oder Club Gänger, das ist nicht meine Welt. Und ich sitze auch nicht gerne in Kneipen oder Bars rum und betrinke mich. Dadurch fallen viele Unternehmungen mit Freunden halt einfach weg.

Auf der anderen Seite bin ich sofort dafür zu haben wenn man sich zu nem Spieleabend oder zum Grillen trifft. Dabei fließt natürlich auch Alkohol und es wird spät, aber das ist für mich einfach was anderes. Einfach gemütlicher und angenehmer. Anders als das Weggehen empfinde ich das keineswegs als anstrengend oder nervig.

cGhaoxt


Testrale bist total alleine auch keine Bekannten und Verante, zu welchen du manchmal Kontakt hast. Ich telephoniere auch fast Täglich. So muss ich die nicht direkt sehen.

EAllaWganxt


Ich gehe sehr gerne in Clubs/Discos und auch in Bars. Aber ich betrinke mich nicht. Bin immer nüchtern. Die einzige ;-) Und ich mag Betrunkene lieber als Nüchterne. Die sind lustiger und verrückter. Nüchterne achten immer so darauf sich angemessen zu benehmen, nichts falsches zu sagen um nicht unangenehm aufzufallen. Mit Betrunkenen kann ich so sein wie ich wirklich bin ;-D Ich meins ernst ^^

cNhaoxt


Elgant ist aber sltsam. Es gibtaber auch Betrukene, die sich echt peinlich benehmen oder beleidigend werden. Sojemanden kenn ich nämlch auch. Solche Typen nehm ich dann meist nicht für voll. Die kannste nur verarschen und meken es niht mal. Die könneneinen echt die Laune verderben.

Kjleixo


Testrale

Ich bin nicht gerne Einsam, aber leider bin ich Misanthrop.

Auch sehe ich da keinen Zusammenhang zu Deiner Langeweile, denn wenn Du Menschen gegenüber von vorne herein negativ eingestellt bist, dann versperrst Du Dir selbst den Weg mit ihnen Spaß zu haben und Dich mit ihnen auszutauschen und Dich eben nicht mit ihnen zu langweilen.

Einsamkeit hingegen hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, ob man sozialen Kontakt hat oder nicht. Dann ist man alleine. Einsam ist jemand meiner Meinung nach, wenn er keine Interessen hat, weder geistige noch körperliche. Wenn Du also nicht alleine sein willst, dann ändere einfach Deine Haltung Menschen gegenüber. Dazu braucht es nicht Alkohol, sondern eine andere Einstellung.

GSe,dankemngefl&echte


Was ist schon normal? Ich finde Leute unnormal, die 200 Menschen kennen aber keinen davon richtig.

Das kann aber durchaus von Vorteil sein. Man sagt auch "weak ties" dazu, also schwache Bindungen. Der Vorteil ist, dass man viele Informationen einholen kann, z.B. wenn man arbeitslos ist und die "weak ties" nach Informationen über Stellenangebote abklappern kann. Der Nachteil ist die Pflege und das sie gleiches von dir erwarten(Reziprozitätserwartung).

Viele sagen ja "lieber wenige gute Freunde als nur viele Bekannte" – tja ich mache es genau andersrum. Eine sehr gute Freundin und der Rest eher Bekannte.

Ich auch. Man profitiert von den Vorteilen der "weak ties", muss sich aber nicht den "Mist"(Beziehungsprobleme, Probleme auf der Arbeit etc.), den gute Freunde sich eben erzählen, von vielen Leuten anhören. Zugleich hat man einen vertrauen, den man mit seinem eigenen "Mist" belästigen kann :-D.

Giedank=engefzlechtxe


Blöd ist nur, wenn deine Hauptbezugsperson mehrere 1000 km wegzieht ( und ähnliches ) :°(.

GxedanUk\en<gef{lecxhte


Ich auch. Man profitiert von den Vorteilen der "weak ties", muss sich aber nicht den "Mist"(Beziehungsprobleme, Probleme auf der Arbeit etc.), den gute Freunde sich eben erzählen, von vielen Leuten anhören. Zugleich hat man einen vertrauen, den man mit seinem eigenen "Mist" belästigen kann

Ergibt nicht so viel Sinn :-/

Nochmal: Ausgangssituation: 1, 2 gute Freunde und viele Bekannte. Man profitiert von den "weak ties" und ist nicht so sehr von engen Vertrauten eingespannt, die einem auch persönliche Probleme anvertrauen. Trotzdem hat man eine Anlaufstelle, wenn man mal selbst Probleme hat.

S}üntxje


ich bin auch so ähnlich.

Allerdings habe ich meinen Lebensgefährten und meine Kinder. Zwei Geschwister und zu denen guten Kontakt.

Ich hatte drei Freundinnen, aber in Zeiten, in denen es mir nicht gut geht bin ich nicht in der Lage, diese Freundschaft zu pflegen und daher fürchte ich, dass diese mich ad acta gelegt haben.

Und dann schaue ich andere Leute mi einem großen Freundeskreis an und wünsche mir manchmal, ich hätte sowas auch. Wenn ich bald 50 werde, ich hab gar keine Leute um eine Party zu schmeißen. :=o Eigentlich macht das nichts, aber ein bisschen schade ist es schon.

Aber ich fühle mich eben nur mit oben genannten Personen wohl, tue mich schwer damit mich auf neue Menschen, z.B neue Arbeitskollegen einzulassen und mag keinen Small-Talk mit ihnen.

Oft wird mi vorgehalten, ich würde immer ungeselliger, aber für mich selbst fühlt es sich immer stimmiger an

T0est.ralFe


Aber warum können denn z.B andere Menschen scheinbar anstrengungslos so viele Kontakte haben und diese auch regelmässig pflegen, ein paar Kollegen von mir sind jeden tag nach der arbeit mit ihren Freunden unterwegs und das bis zum frühen Abend. Warum kann ich nach der Arbeit einfach niemanden um mich ertragen, mir ist dann bereits eine kurzen Telefonat mit meiner Mutter zu viel. Das kann doch nicht normal sein, ich denke, das hat was mit meiner Schulzeit zu tun, da ich damals immer gemobbt und stark gehänselt wurde, war ich nach der Schule froh, niemanden zu sehn und meine ruhe zu haben, kann das daher kommen?

Eqhem;alig*er INuLtzer% (#530218x)


@ Testrale:

Bin nie gemobbt worden, aber ich kenne das hier von mir selbst nur zu gut:

froh, niemanden zu sehn und meine ruhe zu haben

.

Bedenklich pathologisch finde ich das nicht, man muss nur darauf achten, dass man sozial nicht "verblödet" wenn man sich zu lange isoliert; ich bin eben stark introvertiert in der Hinsicht und irgendwann im Miteinander sind meine Reserven einfach erschöpft – egal wie angenehm & sympathisch mir die Leute sind.

War das bei dir denn schon immer so? Oder erst zusammen mit dem Mobbing? ... Bei mir war das schon als Kind so, obwohl ich sozial auch später immer recht gut integriert gewesen bin und meist ein, zwei Freunde/gute Bekannte hatte.

TBeastrahle


@ Snaiperskaja [VSS]

Also das Mobbing hat ja bereits in der 5. klasse angefangen, davor weis ich nicht mehr genau.

I>sabexll


Hermelin

– aber Einsamkeit ist auf Dauer auch Scheiße.

Ich sehe einen großen Unterschied zwischen "Einsamkeit" und "Alleine sein". So ähnlich wie Kleio es weiter oben sagt.

Einsam bin ich dann, wenn mir etwas so massiv in meinem Leben fehlt, dass es mich unausgeglichen und unglücklich macht – und dieses "Fehlende" muß nicht zwingend ein Mensch sein.

"Alleine sein" ist für mich auch im Gegensatz zur Einsamkeit kein Gefühl, sondern eher ein Fakt.

Zum Thema:

Mir fällt auf, dass hier in vielen Beiträgen soziale Kontakte, Bindungen, Freundschaften....daran festgemacht werden wie oft man (gemeinsam) unterwegs ist, bzw. sich überhaupt sieht. Und nicht nur hier, ich erlebe es auch im RL so, dass daran festgemacht wird ob Jemand viele Kontakte (etc.) hat oder nicht.

Ich muß Niemanden regelmäßig sehen (hören, lesen) um trotzdem sagen zu können: Er ist mein Freund oder zumindest ein guter Bekannter.

Oder ich telefoniere z.B. oft und viel und manchmal auch seeeehr lange (meine Nr. 1 steht bei 10 Stunden ;-D – aber das ist natürlich nicht die Regel ;-)) – das ist meine Art mit Freunden/Bekannten Kontakt zu halten – warum muß ich mit diesen in einer Bar/Kneipe/Disco sitzen?

Und warum muß meine Freundin, die zwar nur 5 Autominuten entfernt wohnt, sich Abends noch aufschwingen und zu mir kommen, wenn wir es uns auf unseren jeweiligen Sofas gemütlich machen können und ebensogut quatschen? Seit der Telefonflat ist das doch kein Thema mehr.

Das soll nicht heißen, dass ich realen Kontakt komplett ablehne, nicht falsch verstehen. Natürlich ist ein gemeinsames Kaffeetrinken oder Feiern immer wieder schön, oder Spieleabende....aber das muß in meinen Augen bei Weitem nicht jedes Wochenende sein.

Mich nervt es vermehrt, wenn ich von mir nahestehenden Personen immer wieder zu hören bekomme: "Du mußt mehr rausgehen". Warum? Wohin? Neulich war ich mal mit einer Freundin eine Pizza essen. Da haben sich die besagten Personen fast überschlagen vor Freude. Wieso denn bitte? Das hatte sich aus einem Umstand heraus ergeben, war auch sehr schön – aber doch letztendlich nichts Anderes, als hätten wir zusammen am Telefon gesessen? Wo ist da der grundlegende Unterschied was das Thema 'soziale Kontakte' angeht?

Testrale

Bei Dir sieht es aber ja offensichtlich ein wenig anders aus. Für Dich sind grundsätzliche Kontakte schon "anstrengend"...aus Angst? Bzw. resultiert dieses Gefühl der Anstrengung eigentlich aus einer Angst heraus? Irgendwas falsch zu machen, was Falsches zu sagen? Was dann wieder dahin führen könnte, dass Du verletzt wirst?

E\hema}liger N&utzer: (#543915)


Tja, ich sehe das sehr gegenteilig und es erschreckt mich gerade zunehmend, wie viele Threads dieser Art existieren. Gibt ja noch den Telefonthread. ]:D

Also ganz ehrlich, das kann nicht von nichts kommen, was hier geschildert wird. :|N Das wirkt für mich wirklich sozialphobisch tendenziell... oder ansonsten eben Asperger-Autisten-mäßig, was ja z.T. sogar genannt wird.

Ich z.B. habe es wirklich gegenteilig. Fühle mich zwar so nicht einsam, hätte aber gerne mehr Leute zum was Machen, Telefonieren, Aktivitäten, Austausch, keine Ahnung, was... den Alltag mit jemandem mal bequatschen usw. Ich habe ja glücklicherweise paar Leute, wo das geht, aber die wohnen bei mir nicht alle in Reichweite.

Mit einem davon allerdings ziehe ich bald zusammen. Und es ist kein Lebenspartner.

Also wenn es nach mir ginge, ich könnte durchaus 3-4x die Woche was mit jemandem machen, telefoniere auch täglich mit Freunden, habe aber auch mal ab und an schriftlichen Kontakt per Mail, Facebook, Whatsapp, z.B. wenn man gerade in der Bahn sitzt, was bei mir ca. 4h am Tag arbeitsbedingt ist. Da kann man die Leute in der Bahn mit den Telefonaten nicht so nerven... ;-D

Aber ich finde das an sich schon geil, mit den Leuten alle möglichen Themen mal zu bekaspern. Bin schon jemand, der sich gerne austauscht.

Wenn Leute mit mir nicht telefonieren oder sich mit mir nicht treffen, finde ich das bspw. anstrengend; aber ich finde nicht Menschen per se so anstrengend, wie das hier dargestellt wird.

Vielleicht sucht ihr euch ja einfach die falschen Leute?!

Und ganz ehrlich, ich bin sogar jemand, der Depressionen hatte, fast mal Suizid begangen hätte usw. Dazu auch jemand mit einer großen Zahl an negativen sozialen Erfahrungen. Hält mich trotzdem alles nicht davon ab, es weiter zu versuchen. Meine Freunde meinen ja, dass ich normalerweise prädestiniert dafür wäre, 'n Sozialphobiker zu sein o.ä. Bin ich aber nicht. Weil ich durchaus relativieren kann. Nicht alle Menschen sind gleich. :-o

g+asNt17x34


@ Testrale:

Geht es darum, dass du glaubst, nicht normal zu sein, eben weil zu viele Leute auf Dauer dir zuviel sind? Weil du meinst, dass es sonderbar wirkt (aber im Grunde passt es dir, so wie es ist?)

Wenn es eher in diese Richtung geht (und du, im Gegensatz dazu, nicht unter der Kontaktarmut LEIDEST) dann würde ich mich an deiner Stelle zurücklehnen und mein Leben so weitermachen wie es für mich stimmig ist, auch wenn du der Annahme bist, dass andere dir eine Sozialphobie andichten möchten. Du musst dich in deinen Alltag wohlfühlen.

Nicht jeder ist so ein Rudeltier und braucht eine ganze Sippschaft für den ständigen Austausch.

Und ich verstehe sehr gut, dass du nach einen anstrengenden Alltag am liebsten deine Ruhe haben willst. Ich zum Beispiel entspanne auch lieber zu Hause mit angenehmer Musik und Lektüre. Freunde habe ich trotzdem, die wissen und akzeptieren, dass ich ab und zu Geist habe für Unternehmungen, oft aber auch nicht. Eine Freundin habe ich gehen lassen, da sie furchtbar genervt hat. Fast jede Woche hat sie mich verplant (wollte schon am Dienstag wissen ob ich Samsags fix was mit ihr mache :-/ ) sowas mag ich gar nicht. Ich mag da eher die Spontanität, und die Freiheit entscheiden zu dürfen, ob ich schlussendlich am Tag X Lust dazu habe.

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