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Cipralex – nimmt das noch jemand?

d;ual}o


Hallo,

ich habe mal gegoogelt und herausgefunden, dass in der Beschreibung

der Tropfen von 1ml = 10 mg bzw. 20mg (je nach Stärke der Medizin) des Wirkstoffes angegeben sind.

Mit 13 Tropfen aktuell dürfte wohl das Therapieziel von 30 mg bereits überschritten sein.

Sollte hier nicht gebremst werden? :-/

FbrauQ E.rdmäinn@cxhen


Warum das? 13 Tropfen = 13 mg

[[http://gebrauchsinformation.blogspot.de/2010/05/cipralex-20-mgml-tropfen.html]]

demnach bei Cipralex 20 mg/ml:

Depressive ErkrankungenDie üblicherweise empfohlene Dosis von Cipralex beträgt 10 mg (10 Tropfen) einmal täglich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt auf maximal 20 mg (20 Tropfen) pro Tag gesteigert werden.

usw.

zuipf1el


Mm, durch cipralex bin ich immer noch ziemlich träge, liege aber dafür die ganze Nacht mit starker Unruhe wach.

Hab vor 2 Stunden die ersten 50 mg Sertralin genommen. Mir gefällt einfach alles besser, was man darüber so liest. Gewichtsabnahme, mehr Motivation, bessere Konzentration, Gedächtnisleistung usw. Irgendwo wurde das vor allem für berufstätige sehr empfohlen.

Mm, meine Benommenheit ist weg, Kopf ist klarer, bin hell wach, aber nicht unruhig, fühl mich bisher gut, hab nur ein Gefühl von Durchfall. Entweder die psyche, weil ich weiß, dass Sertralin oft Durchfall macht oder erste Nebenwirkungen?!

Mal abwarten, mein Psychiater hält große Stücke auf Sertralin und in der letzten Auswertung von Doktor cipriani et. al hat es sehr gut abgeschnitten.

zDixpfexl


Entweder ich komm damit jetzt gut klar oder ich muss zu citalopram zurück, mehr Präparate gibt es nicht über die ich positives gehört habe.

Von Neuroleptika, Benzodiazepinen, trizyklika halte ich nicht so viel, außer wenn unbedingt notwendig. Auch von Sachen wie Venlafaxin, duloxetin, bupropion bin ich nicht ganz so angetan, Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme und hoher puls, Blutdruck klingen auch nicht so perfekt.

EZisen^ba~rtxh


keiner der von dir erwähnten stoffe ist auch nur annähernd perfekt, was mögliche, auch kritische nebenwirkungen angeht.

F*rau Ered~män>nchexn


zipfel, bei deiner ganzen Rumprobiererei mit Medis in so kurzer Zeit wird mir vom Lesen schon ganz schlecht. Hast du das mit deinem Arzt abgesprochen?

keiner der von dir erwähnten stoffe ist auch nur annähernd perfekt, was mögliche, auch kritische nebenwirkungen angeht.

Das sehe ich genauso.

zWipfxel


Teilweise. Hab heute kaum im Bett gelegen , bin fit und nicht ängstlich bisher. Seltsamerweise keinerlei umstellungsprobleme.

Kritische Nebenwirkungen bei Sertralin oder citalopram? Welche?

z1ipfxel


Das mit dem wechseln war jetzt echt sehr extrem. Wollte damit eigentlich noch abwarten. Mir platzte dann gestern der geduldsfaden und ich beschloss, dass mein leben nicht mehr aus Essen und im Bett liegen bestehen darf. Da dies unter citalopram aber nur sehr schwer umzusetzen war, beschloss ich, dass ein Versuch mit Sertralin sofort her muss und ich die Sache sofort angehen sollte.

Bis jetzt erscheint es die richtige Entscheidung zu sein - abwarten. Meine Benommenheit ist besser, wenig Hunger, fitter im Kopf und insgesamt. Leichte Magen Darm Beschwerden. Ganz leichte.

FTrwau E4rdmännchpen


Du solltest dann vielleicht dem Sertralin etwas länger eine Chance geben.

Ich hätte zwar vermutet, dass die Müdigkeit unter Cipralex nachgelassen hätte (meine Erfahrung), aber jetzt hast du ja schon gewechselt und solltest jetzt mal Ruhe in deine Medikamenteneinnahme bringen.

zfipfxel


Das stimmt. Unter cipralex lag ich die ganze Nacht mit Unruhe wach und tagsüber total müde *:)

Mir gehts weiterhin gut, Gott sei dank keine schlaf Probleme. Nur Magen Darm zeitweise leicht.

E~isenwbardth


@ zipfel

ähm... das meinst du jetzt aber nicht ernst, oder?

welche? such dir welche aus!

sertralin:

Nebenwirkungen

Pharyngitis, Infekt. der oberen Atemwege, Rhinitis, Divertikulitis, Gastroenteritis, Otitis media, Neoplasma, Leukopenie, Thrombozytopenie Lymphadenopathie, anaphylakt. Reakt., allerg. Reakt., Allergie, Hyperprolaktinämie, Hypothyreose u. Syndr. der inadäqu. ADH-Sekret., Anorexie, verstärkter Appetit, Hypercholesterinämie, Hypoglykämie, Hyponatriämie, Diabetes mell., Hyperglykämie, Schlaflosigk., Depress., Depersonalisat., Albträume, Angst, Agitierth., Nervosität, vermind. Libido, Bruxismus, Halluzinat., euphor. Stimm., Apathie, gestörtes Denken, Konversionsstör., Arzneim.-abhängigk., psychot. Erkrank., Aggress., Paranoia, suizid. Gedanken, suizid. Verhalten, Schlafwandeln, vorzeit. Samenerguss, Paroniria, Schwindelgefühl, Somnolenz, Kopfschmerzen, Parästhesie, Tremor, erhöhter Muskeltonus, Geschmacksveränd., Aufmerksamkeitsstör., Konvulsion, unwillkürl. Muskelkontrakt., gestörte Koordinat., Hyperkinesie, Amnesie, Hypästhesie, Sprachstör., orthostatischer Schwindel, Migräne, Koma, Choreoathetose, Dyskinesie, Hyperästhesie, Sensibilitätsstör., Bewegungsstör. (einschl. extrapyramid. Sympt. wie Hyperkinesie, erhöhter Muskeltonus, Dystonie, Zähneknirschen od. Gangstör.), Synkope, in Verbind. m. dem Serotonin-Syndr. od. einem malignen neurolept. Syndr. stehen: Agitierth., Verwirrth., Diaphorese, Diarrhö, Fieber, Hypertonie, Rigidität u. Tachykardie; Akathisie u. psychomotor. Unruhe, zerebrovaskul. Spasmus (einschl. dem reversiblen zerebralen Vasokonstrikt.-syndr. u. dem Call-Fleming Syndr.); Sehstör., Glaukom, Tränenflussstör., Skotom, Diplopie, Photophobie, Hyphäma, Mydriasis, ungleiche Pupillen, Tinnitus, Ohrenschmerzen, Palpitat., Tachykardie, Myokardinfarkt, Bradykardie, Herzerkrank., Hitzewallung, Hypertonie, Hautröt., periphere Ischämie, veränd. Blutungsneigung (wie Epistaxis, gastrointest. Blut. od. Hämaturie), Gähnen, Bronchospasmus, Dyspnoe, Epistaxis, Laryngospasmus, Hyperventilat., Hypoventilat., Stridor, Dysphonie, Schluckauf, interstit. Lungenerkrank., Übelk., Mundtrockenh., abdomin. Schmerzen, Erbrechen, Obstipat., Dyspepsie, Blähungen, Ösophagitis, Dysphagie, Hämorrhoiden, vermehrter Speichelfluss, Zungenerkrank., Aufstoßen, Melänea, Hämatochezie, Stomatitis, Zungengeschwür, Zahnerkrank., Glossitis, Geschwürbild. im Mund, Pankreatitis, veränd. Leberfunkt., schwere Leberstör. (einschl. Hepatitis, Gelbsucht u. Leberversagen), Hautausschlag, Hyperhidrose, periorbitale Ödeme, Purpura, Alopezie, kalter Schweiß, trockene Haut, Urtikaria, Dermatitis, bullöse Dermatitis, follikul. Hautausschlag, veränd. Haarstruktur, veränd. Hautgeruch, Stevens-Johnson-Syndr. u. epidermale Nekrolyse, Angioödem, Gesichtsödem, Lichtempfindlichk., Hautreakt., Pruritus, Myalgie, Osteoarthritis, Muskelschwäche, Rückenschmerzen, Muskelzucken, Knochenerkrank., Arthralgie, Muskelkrämpfe, Nykturie, Harnverhaltung, Polyurie, Pollakisurie, Miktionsstörung, Oligurie, Harninkontinenz, verzög. Wasserlassen, Ejakulationsversagen, Sexualstör., Erektionsstör., Vaginalblut., Sexualstör. b. der Frau, Menorrhagie, atrophische Vulvovaginitis, Balanoposthitis, Genitalfluor, Priapismus, Galaktorrhö, Gynäkomastie, Menstruationsstör., Müdigk., Brustschmerz, Unwohlsein, Schüttelfrost, Fieber, Asthenie, Durst, Hernie, vermind. Arzneim.-verträglichk., Gangstör., peripheres Ödem, Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme, erhöhte Alaninaminotransferase, erhöhte Aspartataminotransferase, veränd. Sperma, auffällige klinische Laborergeb., veränd. Thrombozytenfunkt., erhöhtes Serumcholesterin, Verletz., Vasodilatat. Absetzsympt., Knochenbrüche, Manie, Affektabilität, Akne, verläng. QT-Intervall im EKG, Suizidversuch, extrapyramid. Stör., Anämie, Zystitis, Herpes simplex, Otitis externa, Augenschmerzen, Hämaturie, pust. Hautausschlag, ungewöhnliche Träume, Albuminurie, Hauterkrankung, Flush.

quelle: [[http://www.gelbe-liste.de/medikamente/p/name/sertralin-1-a-pharma-50-mg-filmtabletten_480296?info=basisinfo]]

citalopram:

Nebenwirkungen

NW treten am häufigsten in d. 1. u. 2. Behandlungswo. auf u. nehmen normalerw. b. fortgesetzter Behandl. an Intensität u. Häufigkeit ab. Erkrkg. d. Blutes u. d. Lymphsyst.: nicht bek. Thrombozytopenie; Erkrkg. d. Immunsyst.: selten anaphylaktische Reakt.; Endokrine Erkrkg.: nicht bek. inadäquate ADH-Sekretion; Stoffwechsel- u. Ernährungsstör.: häuf. verminderter Appetit, gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, gelegentl. Gewichtsabnahme, nicht bek. Hyponatriämie, Anorexie (SSRIs); Psychiatr. Erkrkg.: häuf. Ängstlichkeit, Ruhelosigkeit, anormale Träume, verringerte Libido, Frauen: Anorgasmie, gelegentl. nächtliches Zähneknirschen, Agitiertheit, Nervosität, Panikattacken, Verwirrtheit, selten Aggression, Depersonalisation, Halluzinationen, nicht bek. Manie, suizidale Gedanken, suizidales Verhalten; Erkrkg. d. Nervensystems: sehr häuf. Kopfschmerzen, häuf. Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Parästhesie, Tremor, gelegentl. Geschmacksstör., Schlafstör., Synkope, selten Serotoninsyndrom, nicht bek. Dyskinesien, Bewegungsstör., Krämpfe, psychomot. Unruhe/Akathisie (SSRIs); Augenerkrkg.: gelegentl. Mydriasis, Sehstör.; Erkrkg. d. Ohrs u. d. Labyrinths: gelegentl. Tinnitus; Herzerkrkg.: gelegentl. Tachykardie, selten Bradykardie, nicht bek. QT-Verlängerungen im EKG, ventrik. Arrhythmien einschl. Torsade de Pointes (überwiegend b. weibl. Pat., Pat. mit Hypokaliämie, vorbesteh. Verläng. d. QT-Intervalls od. and. Herzerkrkg.); Gefäßerkrkg.: nicht bek. orthostat. Hypotension; Erkrkg. d. Atemwege u. d. Brustraums: häuf. Sinusitis, Gähnen, gelegentl. Nasenbluten; Erkrkg. d. Gastronintestinaltrakts: sehr häuf. Übelkeit, häuf. Diarrhoe, Obstipation, Erbrechen, Mundtrockenheit, gelegentl. gastrointestinale Blutungen (einschl. rektale Blutungen); Leber- u. Gallenerkrkg.: nicht bek. Hepatitis, Ergebn. von Leberfunktionstests anormal; Erkrkg. d. Haut u. d. Unterhautzellgewebes: häuf. vermehrtes Schwitzen, gelegentl. Urtikaria, Haarausfall, Ausschlag, Juckreiz, nicht bek. Ekchymosen, Angioödem; Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- u. Knochenerkrkg.: häuf. Arthralgie, Myalgie; Erkrkg d. Nieren u. Harnwege: nicht bek. Harnretention; Erkrkg. d. Geschlechtsorgane u. d. Brustdrüse: häuf. Männer: Ejakulationsstrg., Impotenz, gelegentl. Frauen: Metrorrhagie, Menorrhagie, nicht bek. Galaktorrhoe; Männer: Priapismus; Allg. Erkrkg. u. Beschwerden am Verabreichungsort: häuf. Müdigkeit, Fieber, gelegentl. Ödeme.

Klasseneffekte: In epidem. Studien, hauptsächl. an ält. Pat. (> 50 Jahre), wurde b. denen, die mit SSRIs u. TCAs beh. wurden, ein erhöhtes Risiko f. Knochenbrüche beobachtet.

quelle: [[http://www.gelbe-liste.de/medikamente/p/name/cipralex-10mg-filmtbl-_368087?info=basisinfo]]

wenn du nicht weißt, welche davon kritisch sind, frag einfach – ich such sie dir raus.

znipf$el


In der Praxis hatte ich 1 Tag etwas leichte Blähungen das war's . Wenn ich mich daran erinnere wie die Nebenwirkungsmeldungen bei meinem damaligen Arbeitgeber aussahen

Alte Leute 30 Krankheiten 30 Medikamente und dann eine theoretische Vermutung dass es eventuell am eigenen Medikament liegen könnte. Kein Wunder, dass die listen der Nebenwirkungen so lang werden und man am Ende doch kaum welche hat.

Falls mein login noch funktioniert kann ich ja mal in der Fachinformation nachsehen.

z%ipflel


Naja aber ich hab es schon immer gehasst, unsere präparateeinträge in der roten und gelben liste zu ändern . so was von unübersichtlich. Auf wikipedia stehen wenigstens die prozentzahlen im Vergleich zu Placebo. Demnach treten die kritischen Nebenwirkungen eh fast nie auf.

FDrau ErRdmYänGnchen


Dir ist aber schon klar, dass du nicht nach zwei Tagen Einnahme beurteilen kannst, welche Nebenwirkungen du bekommst und welche nicht ???

Ich finde deinen Umgang mit den Medikamenten im übrigen schon etwas leichtfertig :-/

z!ipfxel


Naja außer leichten vegetativen Nebenwirkungen, die sehr schnell wieder abklingen sind mir mit SSRI halt kaum Schwierigkeiten bekannt. Daher sehe ich auch die Wechsel der SSRI relativ problemlos. Notfalls hab ich halt mal ein paar Tage Kopfschmerzen, Angst, etc. pp. ]:D

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