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Vergewaltigt - Trauma überwunden? Nach welcher Zeit?

SHh:oxjo


...dann würde ich es demjenigen stecken, über den ich den kennengelernt habe.....sind ja oft bekannte oder gar Familie. :(v

Versuch mal, Dich da ganz ernsthaft reinzuversetzen. Und mach Dir klar, dass der Täter es höchstwahrscheinlich rundheraus abstreitet und dann Aussage gegen Aussage steht. Dass so etwas eine Eigendynamik entfaltet, wenn es erst mal raus ist, so dass die Folgen der Enthüllung nicht mehr Deiner Kontrolle unterliegen. Und dass oft Sympathie entscheidender dafür ist, wem geglaubt wird, als die Wahrheit, die ja niemand überprüfen kann, der nicht dabei war.

Damit will ich nicht sagen, dass man es für sich behalten sollte, aber Du stellst es Dir offenbar so leicht vor. So ist es aber nicht. Schweigen hat einen Preis, Reden aber leider auch. Es ist eine grauenhaft schwierige Entscheidung, und man weiß vorher nicht, was es kosten und was es bringen wird.

SyhoOjo


Aber verspürt man da nicht extremen Hass gegenüber der Person, die einem das angetan hat, und möchte eine gerechte Strafe für diese?

Was ist denn eine gerechte Strafe? Vor allem möchte man, dass es nie passiert ist. Das ist der eigentliche Wunsch, der tiefste Kern aller Wünsche im Zusammenhang mit einem Trauma. Dshalb ist die Tendenz so groß, so zu tun, als sei nichts gewesen. Und die ist bei denen, die es nicht erlebt haben, naturgemäß noch größer – ebenfalls in der Tendenz, nicht absolut, da unterscheiden sich Menschen sehr voneinander.

Eine Freundin von mir ist vergewaltigt worden, und zwar von einem sehr guten Freund, an dem mir sehr viel lag. Als sie es mir erzählt hat, "wusste" ich, dass es wahr ist. Es war das Gefühl, das ich immer hatte, wenn eins unserer Tiere den Punkt erreicht hatte, da es eingeschläfert werden muss, oder wenn ich entschieden habe, ob ich eine Kletterstrecke bewältigen kann oder nicht, oder wenn ich gespürt habe, dass jemand, der mir nahesteht, nicht mehr viel Zeit hat oder aber eine drohende Situation überstehen oder überleben wird. Es ist eine tiefe Sicherheit, die aus dem Bauch kommt – und die sehr beeinflussbar ist von dem, was wir uns wünschen und uns einzugestehen bereit sind. Mehr als diese Art Sicherheit hat aber ein Angehöriger in den meisten Fällen nicht. Es kommt ihm schlüssig vor oder nicht, er glaubt es, oder er glaubt es nicht. Auf einmal steht die Frage im Raum, wer vertrauenswürdiger ist. Und diese Frage wird nicht immer gerecht entschieden. Wenn man sicher sein könnte, dass eine solche Handlung bei Anzeige den Fakten entsprechend behandelt wird, wenn man sicher sein könnte, dass die Angehörigen demjenigen glauben, der die Wahrheit sagt – dann wäre es leicht, und dann wäre das Dunkelfeld solcher Straftaten erheblichst kleiner (beziehungsweise würde die Zahl der Vergewaltigungen insgesamt wohl deutlich abnehmen, in den verbleibenden Fällen wäre jedoch die anschließende Tötung des, öh, Traumatisierten (ich schreibe so ungern "Opfer") vermutlich sehr viel häufiger).

Die Frage ist nicht nur, was Du willst, sondern auch, was Du bekommen kannst. Bestenfalls. Schlimmstenfalls. Und nach so etwas bist Du mit Überleben beschäftigt. Manche haben dann noch Kraft für Kämpfe. Andere sind froh, wenn sie es schaffen, morgens aufzustehen. Die Reste der Normalität können einem dann auf einmal sehr kostbar erscheinen, und die Angst, was mit der Welt und dem eigenen Umfeld geschieht, wenn man redet, wenn man das, was man zu vergessen wünscht, in den Fokus rückt und öffentlich macht, schlicht überwältigend.

Sdiegexrin


Lady-lou

Und ich freue mich für dich, dass du damit fertig geworden bist, es gut verarbeitet hast und dich dieses Erlebnis nicht mehr belastet (obwohl ich ein bissi daran zweifle – vielleicht ist es dir gar nicht bewusst, denn nach einem Trauma bleibt irgendetwas immer hängen).

Deine Zweifel sind bestimmt berechtigt. Ich habe das Erlebte nicht verarbeitet, sondern mich damit abgefunden. Ich kann es ja sowieso nicht mehr rückgängig machen.

Ich hab lediglich einen Weg gefunden, eine Entscheidung getroffen wie ich damit so normal wie möglich leben kann.

Aber verspürt man da nicht extremen Hass gegenüber der Person, die einem das angetan hat, und möchte eine gerechte Strafe für diese?

Hass ja! Und wie! Wenn ich für jede meiner Rachegedanken, Mordpläne, Verfluchungen, je hundert Euro bekommen würde, könnten wir alle zusammen eine 6 monatige Weltreise machen!

Aber Hass kostet Kraft. Irgendwann, Jahre später als wieder Liebe in mein Leben kam wurden diese Rachephantasien seltener und gingen irgendwann ganz weg. heute sehe ich in diesem Blödmann nur noch das armselige Würstchen, der es offenbar nötig hatte sich mit Gewalt eine Frau zu nehmen. Seine eigene hatte ihn verlassen.

Eine gerechte Strafe für den Täter bei der ich Anklägerin und Zeugin gewesen wäre? NIE!

Als es mir damals passiert ist, wäre ich nicht in der Lage gewesen das alles fremden Menschen zu erzählen geschweige denn mich untersuchen zu lassen! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie ich mich geschämt habe! An die Demütigung, sowas öffentlich zu machen, will ich gar nicht denken!

Ich finde Shojo hat es sehr gut erklärt. Danke.

Schuldgefühle, in der Art wie der kleine Prinz sie beschreibt hatte ich auch.

d~anaeN8x7


Aber verspürt man da nicht extremen Hass gegenüber der Person, die einem das angetan hat, und möchte eine gerechte Strafe für diese?

Hass, mh weiß nicht, andere Gefühle überwogen bei weitem. Schuld – ja, Ekel – in jedem Fall, der Wunsch in Vergessem zu versinken -absolut, aber Hass – höchstens in einem kurzen Aufwallen.

Am Ende habe ich dem Folgend entschieden was mir das Beste für mich schien. In Absprache mit den Fachleuten der Beratungsstelle war das keine Anzeige sondern eine Therapie. Mir wurde da nämlich ganz klar gesagt was so eine Anzeige alles nach sich ziehen würde und dank meiner eh labilen Situation hatte man klare Zweifel das ich das überstehen würde. In der Rückschau würde ich sagen: Hätte ich mit ganz großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Mir hat viel mehr geholfen zu sehen wie man tendenziell zum Opfer wird, was man dagegen tun kann. 100% Sicherheit gibt es nie, aber alleine das Gefühl die Kontrolle zurück zu haben hat wirklich geholfen.

SHhoxjo


Bei mir war es ein Fremder, und es ist nicht zur Vergewaltigung gekommen, weil ich Glück hatte und ihn verletzt habe. Meine Erfahrungen sind aber andere als die von Danae – ich habe ihn sehr gehasst, blindwütig und wie im Rausch, ich habe ihn auch gesucht, um es zu Ende zu bringen, und es hat über zehn Jahre gedauert, bis ich nicht mehr recht regelmäßig davon geträumt habe, sein genick unter meinen Händen knacken zu hören, halb Nacht-, halb Tagtraum. Wenn ich in mich hineinlausche, ist da noch immer reichlich Hass. Mein Verstand ist froh, dass er überlebt hat, aber etwas in mir will ihn noch immer töten, und zwar bevorzugt eigenhändig. Ach was – töten. Vernichten will ich ihn. Auslöschen.

Das geht nur eben nicht. Selbst wenn ich ihn getötet hätte, sogar GERADE dann, vernichten ist nicht möglich. Hass gaukelt einem vor, dass man etwas rückgängig machen könnte, glaube ich. Das ist aber leider nicht so.

zquckeVrherixng


Also, vielleicht habe ich mich von diesen Gefühlen nicht lange einnehmen lassen, weil ich auch mir die Schuld dafür gab :°_ ?

Ich war der Überzeugung, dass meine Leichtfertigkeit schuld daran war und meine Naivität diesmal leider "bestraft" wurde.

Schade, dass sich scheinbar nicht viele Userinnen überwinden können, über ihren Missbrauch zu erzählen :-( .

lady-lou

:°_ :)_

Ja, ich war auch selber mit schuld, zu naiv. Ich bin mit aufs Zimmer gegangen und wußte nicht, was das heißt. Mein Abwehren wurde dann nicht mehr akzeptiert und ich hatte auch nicht genug Körperkraft dafür. :-(

Ich war damals mit meiner Freundin im Urlaub und auch die meinte, dass ich selbst schuld bin, wenn ich mit aufs Zimmer gehe. Mir war das echt nicht bekannt. Ich dachte, man kann sich im Zimmer auch unterhalten oder sonstwas tun. Für Naivität muß man zum Teil wirklich teuer zahlen.

S-hojxo


Ich war damals mit meiner Freundin im Urlaub und auch die meinte, dass ich selbst schuld bin, wenn ich mit aufs Zimmer gehe. Mir war das echt nicht bekannt. Ich dachte, man kann sich im Zimmer auch unterhalten oder sonstwas tun.

Das ist auch so. Saublöde "Freundin", ich hoffe, die hast Du gründlich in den Wind geschossen. Ein geistig intakter Mensch akzeptiert ein Nein selbstverständlich, sogar dann, wenn er vorher 30 Drinks ausgegeben hat, beide ausgezogen auf dem Bett liegen und einer von beiden es sich dann noch anders überlegt. Fluchen, rauswerfen, wütend sein, alles akzeptabel, aber an einer Vergewaltigung ist derjenige schuld, der sie begeht. Du darfst nackt durch die Fußgängerzone spazieren, mitten in der Nacht – selbst dann hat niemand das Recht, Dich zu vergewaltigen. Dir nen Vogel zeigen, Dir sagen, dass das provozierend rüberkommt, die Polizei rufen – alles akzeptable Reaktionen. Aber an einer Vergewaltigung wärst Du auch dann nicht schuld. Männer haben ihre Triebe ebenso im Griff wie Frauen (wer sie nicht im Griff hat, hat sich um dieses Problem zu kümmern, es ist nämlich eins, und zwar sein höchstpersönliches, nicht Deins) – bei einer Vergewaltigung geht es nicht um unbezähmbare Triebe. Es geht um Macht, meist im Zusammenspiel mit der bewussten und gewollten Erniedrigung des anderen. Das darf man nie, niemals verwechseln.

Ja, ich war auch selber mit schuld, zu naiv.

Nein, nein, nein. Die Situation ist entstanden, weil Du freundlich und vertrauensvoll warst und großes Pech hattest. Schuld bist Du nicht. Auch nicht zum Teil. Du hast gelernt, dass manche Leute Arschlöcher sind und es deshalb oft besser ist, Vorsicht walten zu lassen, ja, und das ist eine traurige Lektion. In den allermeisten Fällen aber wäre das gutgegangen – selbst wenn derjenige es missverstanden hätte, dann wäre er enttäuscht gewesen, es wäre eine etwas peinliche Situation entstanden, aber es wäre nicht mal ansatzweise zu einer Vergewaltigung gekommen.

Ich kenne die Überlegungen selbst – ich habe immer geglaubt, ich hätte bei der Tankstelle reinlaufen sollen, an der wir vorbeigekommen sind, der mich auf unangenehme Weise vollquatschende Typ und ich, statt abzubiegen und dann allein zu sein mit ihm in einer dunklen Straße. Aber weißt Du was? Als ich Jahre später die Strecke mit dem Hund abgelaufen bin, habe ich festgestellt: Die Tankstelle, die ich in meiner "Erinnerung" immer so leuchtend und heimelig und rettungsverheißend vor mir gesehen habe ... die steht da gar nicht, sondern eine Querstraße weiter. Ich habe es mir im Nachhinein so zusammenphantasiert.
An der Schuldfrage ist immer Angst beteiligt. Wenn mir etwas Schlimmes zugestoßen ist, OHNE dass ich dazu beigetragen habe, dann kann es mir wieder zustoßen, ich kann nichts dagegen tun. Wenn ich aber schuld dran war, etwas falsch gemacht habe, dann kann ich mein Verhalten ändern und mich in Zukunft davor schützen. Und das gilt auch für andere: Wenn jemand einfach so vergewaltigt werden kann, dann kann es mir auch zustoßen – wenn er aber selbst dran schuld war, dann bin ich sicher, denn ich wäre ja niemals so doof. Solche Schuldzuweisungen haben in meinen Augen vor allem die Funktion, Angst und Unsicherheit kleinzuhalten, von sich zu weisen, zu beschwichtigen. Und das auf Kosten desjenigen, der so etwas erlebt hat. Schäbig, gemein und einer Freundschaft nicht würdig. In meinem Leben haben Menschen, die sich so verhalten, keinen Platz. Ich verstehe zwar den Impuls, akzeptiere aber nicht, wenn jemand ihm nachgibt auf Kosten eines anderen, der etwas Schlimmes erlebt hat und dringend Zuspruch gebrauchen könnte. So ein Verhalten fördert ein Klima, in dem Arschlöcher sich eher trauen, jemanden zu vergewaltigen. In dem Sinne sind Leute wie diese "Freundin" durchaus mitschuldig daran, dass es Vergewaltigungen gibt, so herum wird ein Schuh draus.

GGaUle~onxa


Meine Güte euch ist ja schreckliches widerfahren. Ihr scheint es aber einigermaßen (so wie es überhaupt möglich ist) überwunden zu haben. Ich kann euch gut verstehen. Mir ist da mal was passiert, wobei ich nicht so weit gehen möchte zu sagen, dass ich vergewaltigt wurde.

Es war mein erstes Mal. Der Typ war toll. Ich wusste das wir Sex haben werden. Ich hatte tierische Schmerzen und wollte das er aufhört, aber er hat mich festgehalten und einfach weiter gemacht. Das war für mich schon schlimm. Es ist heute noch so, dass ich oft verkrampfe.

Ihr habt ganz viel Mut und eine starke Persönlichkeit, davor ziehe ich den Hut.

F4enchelWsupxpe


Shojo hat meine Gefühlslage perfekt geschrieben. :(

Das mit dem Hass ist so eine Sache, ich könnte nicht mal sagen ob ich ihn hasse. In manchen Momenten sicher... Das mit den Schuldgefühlen kenne ich auch, ich gebe mir auch aus irgendeinem Grund zum Großteil selbst die Schuld.

L%illYi5/x3


Hallo

Ich bin von meinem Bruder von ca. 5-14 Jahren Vergewaltigt worden.

Ich habe ihn nicht angezeigt.

Mit 14 wand ich mich an eine Lehrerin. Die schaltete dann die Jugendwohlfahrt ein.

Diese mussten es meinen Eltern sagen. Mein Vater glaubte es nicht. Meine Mutter schon, aber sie machte mir dann zuhause vorwürfe warum ich das jemanden anderen erzähle und nicht ihr. Sie hätte das dann auch alles klären können. An die Abmachung der Jugendwohlfahrt das mein Bruder nicht mehr nachhause kommen darf wenn auch ich zuhause bin haben sie sich nicht gehalten.

In dieser zeit habe ich angefangen das ich mich ritzte.

Jetzt bin ich 25 Jahre, bin verheiratet und habe eine 2 1/2 Jahre alte Tochter.

Ich merke schon noch das es mir an manchen Tagen schlecht geht und an manchen wieder besser.

Dadurch das meine Tochter zur zeit sehr anstrengend ist und ich meinen Mann pflegen muss (sitzt im Rollstuhl), ist mein Psyche sehr angeschlagen. Seit 2 Tagen nehme ich ein Antidepressiva ein.

Vergessen werde ich eh nie können, habe aber sowohl gute Tage und auch mal sehr schlechte Tage in der Woche.

Lg Lilli

djanace87


Hass gaukelt einem vor, dass man etwas rückgängig machen könnte, glaube ich. Das ist aber leider nicht so.

Stimmt. Ich war damals des Hassens einfach müde, also eigentlich nicht nur des Hassens sondern eher so allem. Ich war einfach ausgepumpt und leer und das schon vorher. Da war keine Kraft mehr zu hassen.

An der Schuldfrage ist immer Angst beteiligt. Wenn mir etwas Schlimmes zugestoßen ist, OHNE dass ich dazu beigetragen habe, dann kann es mir wieder zustoßen, ich kann nichts dagegen tun. Wenn ich aber schuld dran war, etwas falsch gemacht habe, dann kann ich mein Verhalten ändern und mich in Zukunft davor schützen. Und das gilt auch für andere: Wenn jemand einfach so vergewaltigt werden kann, dann kann es mir auch zustoßen – wenn er aber selbst dran schuld war, dann bin ich sicher, denn ich wäre ja niemals so doof.

Genau so begreife ich das auch. . Die Schuld beim Ofer zu suchen vereinfacht es der Umwelt enorm, sonst müsste man sich ja der Angst stellen das einem selbst passiert oder jemandem an dem man hängt. Wie wenig die meisten Menschen mit dieser Angst umgehen können sieht man an der Hetzjagd die alleine der Verdacht der Pädophilie auslöst. :-|

l`adyw-loxu


@ shojo

Auch meine Meinung. Ich stimme dir in allem zu! Du bringst es auch für die Glücklichen nicht Betroffenen sehr verständlich rüber, dass sie das alles- zumindest ansatzweise- nachvollziehen können.

@ lilli5/3

Erzwungene Inzucht – besonders über einen längeren Zeitraum hin- ist sicher mit Abstand die größte Hölle, die man erleben kann. Das tut mir so leid für dich, fühl dich von mir umarmt.

SDchilzdkr)öte00x7


Ich war damals mit meiner Freundin im Urlaub und auch die meinte, dass ich selbst schuld bin, wenn ich mit aufs Zimmer gehe. Mir war das echt nicht bekannt. Ich dachte, man kann sich im Zimmer auch unterhalten oder sonstwas tun. Für Naivität muß man zum Teil wirklich teuer zahlen.

Diese Einstellung ist aber falsch. Man kann keine Straftat durch so etwas rechtfertigen. Die Schuld liegt alleine bei dem Täter. Es ist auch egal, ob der eine schwere Kindheit hatte oder andere Ausreden vorbringt.

Bei Verbrechen aus anderen Bereichen, wenn z.B. jemand die Naitvität älterer Menschen dazu ausnutzt, um ihnen wertlose Aktienpapiere oder Glücksspielunterlagen zu verkaufen, da ist die Empörung immer groß. Bei Sexualstraftaten sind die Menschen aber komischerweise immer noch bei diesem "Selbst schuld" Thema.

Das ist falsch und so etwas sollte man nie jemanden ins Ohr setzen. Opfer werden dadurch in noch tiefere psychologische Abgründe getrieben, als sie sowieso bereits haben.

l[addy-lxo&u


Ja, es wird immer von Psychologen etc... gesagt: Ein Nein muss immer akzeptiert werden, auch wenn man nackt dastehen sollte (das ist aber jetzt übertrieben darstellt) und weit und breit keine Menschenseele wäre.

Der andere Gedanke "unser Gedanke" ist aber- hätte ich keine Gelegenheit herbeigeführt/ermöglicht, oder etwas mehr auf das Bauchgefühl gehört, hätte ich es verhindern können. Und damit fühlt man sich nachher natürlich (mit-)schuldig.

S}haojxo


Und damit fühlt man sich nachher natürlich (mit-)schuldig.

Ich empfinde das Wort "schuldig" als unpassend.

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