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Wie lernt man es, sich abzugrenzen?

awug2x33


Erwarten die Mitmenschen wirklich etwas? Oder kann es nur sein, dass die Mitmenschen ihr eigenes Handeln äußern (oder wie sie an der Stelle gehandelt hätten). Sie sprechen damit keine Erwartung aus. Sie stellen nur eine Handlungsmöglichkeit neben eine andere, um sie vergleichen zu können oder Vor- und Nachteile erkennen zu können.

Selbst wenn jemand sagt: "Ich erwarte von Ihnen, dass Sie....."; soll er doch warten! Wenn ich nicht in einem Abhängigkeitsverhältnis zu ihm stehe, dann kann er so lange warten, bis ich seine Erwartung kritisch geprüft habe. Kann ich diese Erwartung akzeptieren, weil ich sie für zutreffend und akzeptabel halte, dann kann ich ihm das sagen.

Mir ist klar, alles noch graue Theorie. Aber mit dieser Theorie im Hinterkopf hört man sich "Erwartungsreden" ganz anders an.

EThemaligear Nutze\r (/#417|903x)


Ich glaube, ich bin da viel zu empfindlich und interpretiere auch schon mal Kritik in Aussagen anderer hinein, wo eigentlich gar keine ist.

Liegt vielleicht auch etwas an meiner eigenen Erziehung, irgendwie trauen meine Eltern mir scheinbar heute noch nicht wirklich zu, im Leben klarzukommen. Ich bekomme oft noch ungefragt Ratschläge, was dann bei mir dazu führt, daß ich denke, es scheint ja falsch zu sein, was ich da mache..... :-/

awug23x3


Mit den Eltern und ihren "Rat-Schlägen" ist das so eine Sache. "Rat-Schläge" sind auch Schläge, so lautet ein alter Therapeutenspruch. An dem ist was dran.

Viele Eltern verpassen den Entwicklungsschritt von der Anleitungsphase im Kleinkindalter über die Ausprobierungsphase im Jugendalter hin zur Ausführungsphase im Erwachsenenalter. Unsere Kinder (ich habe welche) führen ihre Pläne aus! Basta! Als Elternteil frage ich interessiert, wie die Ausführung von Plänen sich gestaltet, Ablauf, Ergebnis. Bei Zweifeln im besten Fall: "...da hätte ich das so gelöst...". Das setzt ein Gespräch voraus und Begegnung auf Augenhöhe. Ist man dran als Elternteil nicht gewöhnt oder will es nicht zulassen, dann kommen sehr schnell die Blitzantworten: "..mach das so!". An der Stelle kannst Du nur für dich denken: ach ja, Vaters/Mutters Schnellrezept..

An die Stelle der Eltern treten manchmal auch andere Autoritäten wie Lehrer, Pfarrer, Ärzte; es hat jeder seine eigene Liste der Personen.

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