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Hilfe, ständiges verschreiben, verlesen und vergessen von Wörter

TOesh{uwa hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

In letzter Zeit passiert es mir ständig, dass ich mich verlese, verschreibe und seit etwas länger vergesse ich Namen von Dingen.

Gestern brauchte ich ganze 6 Versuche meinen Namen zu schreiben, dabei sollte man den mit 31 doch lange genug geübt haben um ihn Fehlerfrei schreiben zu können. %:|

Heute las ich gleich zwei Dinge innert Sekunden falsch, aus experience machte ich enterprise und aus Aeschbacher (Schweizer Moderator) machte ich Aschenbecher (habe das TV Programm durchgeschaut) und ich vergesse ständig die Namen von Dingen, heute musste ich jemandem so ein Ding um Kerzen anzuzünden zeigen und fragen, wie heisst das Ding nochmals, die Person geht für mich einkaufen damit ich es auf die Einkaufsliste schreiben konnte, Essen welches ich haben möchte, muss ich Zeichnen, wenn es mit Raten nicht geht, weil ich die Namen vergesse, es ist zum Flöhe melken %:| {:( mache ich mir zurecht Sorgen ?

Es macht mich fertig, ich habe Angst sabbernd in einer Ecke liegend zu enden :°(

Hat jemand einen Rat?

Antworten
S=kaxrab0aeusx94


Ich glaube, das liegt nur daran, dass du unkonzentriert und nicht richtig bei dir bist, nicht richtig auf dem Boden, nicht bewusst.

Ich hatte das die letzten Wochen auch ganz schlimm. Selbst hier im Forum, ich hab teilweise keinen einzigen Usernamen so lesen können, wie er wirklich dastand, die Themen sinnentfremdet... nie gesagt, was ich eigentlich meinte á "Ich mach jetzt mal den Kühlschrank an.", während ich den Laptop hoch fahren. "Wo ist dieser scheiß Rasierer?" Auf der Sache nach dem Handy. :-o Beim Einkaufen kann ich mir an solchen Tagen nichtmal 2-3 Dinge merken. %-|

Ich hatte aber auch in den letzten Tagen total viel Stress in jeder Hinsicht. Da flüchte ich immer mit meiner Präsens und bin dann halt nicht richtig da.

Du kannst das ja mal neurologisch abklären lassen.

Anderenfalls: Übe dich in Bewusstheit.

T<esShuxwa


Danke für Deine Antwort, ja, habe zur Zeit einige Probleme, kann nicht mehr an meine Wohnungstür gehen, eigentlich wegen dem Treppenhaus, musste immer auf Familie und Freunde zurück greifen um raus zu kommen, Familie will nicht mehr, Freunde hab ich keine mehr und die Hilfsorganisation weigert sich zu kommen, weil ich nicht im Stande bin die Tür selber zu öffnen, aber daran kann es doch nicht liegen?

Sgkara:baFeus9x4


Wieso kannst du die Tür nicht selbst öffnen? Wegen irgendner Panikgeschichte oder so?

Hast du denn bestimmte Vorerkrankungen? Sowas sollte halt schon ausgeschlossen werden, bevor man an harmlose Erklärungen denkt.

Bei mir ist z. B. ganz sicher, dass es nur Schusseligkeit, fehlende Konzentration und Stress ist.

T\es&huwxa


Es ist eine etwas längere Geschichte, im April 2012 starb mein Vater an Lungenkrebs, hier im Haus, direkt unter mir, hat es einen ultra-extrem Raucher, das ganze Treppenhaus stinkt von seinem Rauch, oft stinkt es sogar in meiner Wohnung, bis im Oktober war im Treppenhaus das Fenster offen, so dass es nur dann stank, wenn er aus der Wohnung ging, ab Mitte Oktober hat meine eine Nachbarin immer das Fenster zugemacht, ich machte es einfach jedes Mal wieder auf, irgend wann läutete es an meiner Tür und besagte Nachbarin schrie mich an, sagte mir ich solle doch ausziehen und meine Wohnung lüften wenn ich denke es würde stinken (btw mittlerweile waren Handwerker in der Wohnung unten, danach wurde seine Tür abgedichtet da der Gestank nicht zumutbar sei, ich bin den Leuten heute noch dankbar), ich brach innerlich zusammen und konnte nicht mehr an meine Tür gehen, das ist nun über ein Jahr her ":/

In der Zwischenzeit gab es immer wieder Zwischenfälle, weil mir jemand 15 Minuten lüftete und mich dann nach draussen oder wieder hinein begleitete, ich durfte mir durch die geschlossene Tür anhören, ich gehöre in eine geschlossene Anstalt, ich solle mich nie wieder im Treppenhaus blicken lassen, ich sei geistesgestört etc

Einerseits die Angst vor Lungenkrebs wegen des Gestanks im Treppenhaus (es stinkt trotz Abdichtung noch) anderseits die Angst vor neuerlichen Angriffen. Habe sogar Mühe nur den Schlüssel zu drehen, wenn jemand kommt oder gegangen ist, kommt zwar nur noch ca 1.5 mal die Woche vor, aber durch die mit dem Schlüsse geschlossene Tür kommt nunmal leider niemand

Sfkarabnaeu|s94


Also hast du selbst keine gesundheitlichen Probleme, die erklären würden, warum das mit dir passiert, was du in deinem Eingangspost beschreibst? Gut.

Dann würde ich nämlich denken, dass das wirklich an dem Stress liegt. Du bist ja ständig in Angst und Alarmbereitschaft. Ich hatte auch lange Zeit eine Angststörung und an vieles, was sich in diesen Jahren ereignet hat, erinnere ich mich heute gar nicht mehr, weil ich die ganze Zeit nur neben mir stand und nicht denken konnte. Die Angst war allgegenwärtig und ich hatte oft den Eindruck, sie würde mein Gehirn weg fressen. :-o

Ich hab sowas ähnliches, also die Angst im Treppenhaus, selbst mal aus ganz anderen Gründen erlebt und das hat mich zu Dingen getrieben, die... ich besser nicht erzählen sollte. Niemandem. Es ist nämlich einfach nur peinlich und für Außenstehende vermutlich mehr als nur "geisteskrank".

Ich glaube allerdings auch, dass du Hilfe brauchst.

Dass Familie, Freunde und die Hilfsorganisation das nicht versteht ist ja eigentlich vollkommen klar. :°_

Kannst du nichtmal mit deinem Hausarzt telefonieren? Wenn du nicht raus gehen kannst, macht der vielleicht auch einen Hausbesuch, dann kannst du ihm schildern, was dein Problem ist.

Ich glaube, dass du durch die Umstände des Todes deines Vaters noch traumatisiert bist und unter Schock stehst und da wäre meiner Ansicht nach eine Therapie nicht falsch.

Was ich aber noch besser fände als eine Therapie: Wieso ziehst du nicht aus?

Du kannst doch in so einem Haus nicht bleiben? Selbst mit Therapie würde das nicht besser werden.

mhimosxe7


@ Teshuwa

Ich vermute mal ... das Du den Tod Deines Vaters nicht verarbeitet hast und das vielleicht die Gesamtumstände einfach zu viel sind (Nikotinbelästigung des Untermieters und nervige Mieterin, die immer wieder mal mit Dir zusammen gerät).Wie schaut es beruflich bei Dir aus und hast Du eine Beziehung? Gibt es vielleicht noch andere Stressoren oder bist Du vielleicht den ganzen Tag zu Hause ... fehlt Dir ein Ausgleich ... Hobby?

Vielleicht nimmst Du auch zu wenig Flüssigkeit zu Dir und bekommst zu wenig Sauerstoff (Spaziergänge, sportliche Betätigung).

Wenn ich an Deiner Stelle wäre ... würde ich mir eine längere Auszeit nehmen (mit einem Tapetenwechsel) und dann würde ich auch schauen, ob Deine Symptome vielleicht abnehmen und zuvor natürlich mit dem Hausarzt sprechen ... vielleicht rät er Dir auch zu einer Therapie ... der Tod eines nahestehenden Menschen kann auch ein traumatisches Ereignis sein... und wenn dann noch andere Faktoren hinzukommen, ist es vielleicht einfach zu viel.

Und wenn das alles keine nennenswerten positiven Veränderungen bringt ... würde ich vielleicht einen Wohnungswechsel in Betracht ziehen.

I@n-KoYg Nitxo


Mich nehmen solche Auseinandersetzungen sich tagelang mit, ich zwingenmixhndann, nicht daran zu denken, bis die akutphase vorbei ist.

Wäre es nicht auch eine Möglichkeiten, der Nachbarin das zu sagen,dass sie dich an s Haus gefesselt hat? Vielleicht hilft dir das?

Ansonsten musst du doch auch arbeiten, oder?

Ign%-KogZ Nito


Oder einfach umziehen.

T8eshuxwa


Danke für Eure Antworten.

@ Skarabaeus94

Kannst du nichtmal mit deinem Hausarzt telefonieren? Wenn du nicht raus gehen kannst, macht der vielleicht auch einen Hausbesuch, dann kannst du ihm schildern, was dein Problem ist.

mein Shrink versucht einmal die Woche vorbei zu kommen, er klopft jeweils kurz an es haut mich jedes Mal vor Schreck fast um, erst das Klingeln und dann wenn die Nerven schon blank liegen noch das Klopfen und kommt dann rein, dies hat er dann auch der Hilfsorganisation so gesagt, aber die weigerten sich dann zu kommen, da ich die Tür nicht aufmachen kann :-X

Ich glaube, dass du durch die Umstände des Todes deines Vaters noch traumatisiert bist und unter Schock stehst und da wäre meiner Ansicht nach eine Therapie nicht falsch.

auf den Tag genau 3 Wochen vorher, starb noch meine Katze, welche 25 Jahre bei mir war und knapp ein Jahr später noch mein Grossvater, an einer Lungenentzündung, ich kann mit solchen Sachen nicht umgehen, ich kann es nicht nachvollziehen, es bringt mich vollkommen aus der Spur

Was ich aber noch besser fände als eine Therapie: Wieso ziehst du nicht aus?

Du kannst doch in so einem Haus nicht bleiben? Selbst mit Therapie würde das nicht besser werden.

Ich ziehe um, in drei Wochen aber ich kann mir nicht vorstellen alleine raus zu gehen, wie soll das gehen? ich habe auch unendlich Angst dass mein Shrink dann nicht mehr kommt, da ja dann ein neues Zuhaue da ist

@ mimose7

Wie schaut es beruflich bei Dir aus und hast Du eine Beziehung? Gibt es vielleicht noch andere Stressoren oder bist Du vielleicht den ganzen Tag zu Hause ... fehlt Dir ein Ausgleich ... Hobby?

Arbeitsunfähig seit 7 Jahren, wegen was anderem. Single, ich komm nicht mit Nähe und schon gar nicht mit Berührungen klar bin sogar meinem letzten Hausarzt weggelaufen, weil der nicht akzeptieren wollte dass ich keine Hände schüttle, er kam mal auf einen Hausbesuch vorbei und liess nicht locker als ich schon in der Ecke klebte, zum Glück war ich nicht alleine und es ist jemand dazwischen, ich hätte dem die Nase kaputt gehauen, da ist es noch schlimmer geworden, ich pöble sogar Leute an, die mich zufällig anrempeln keine Hobbies mehr, ganzer Tag drin, fühl mich wie in Guantanamo

@ In-Kog Nito

Wäre es nicht auch eine Möglichkeiten, der Nachbarin das zu sagen,dass sie dich an s Haus gefesselt hat? Vielleicht hilft dir das?

Ich kann mit der nicht reden, ich sah sie mal draussen, bin weg gerannt %:|

Ansonsten musst du doch auch arbeiten, oder?

Nein, kann ich leider nicht, habe im Februar eine schulische Weiterbildung angefangen, nach 2 Wochen klappte es nicht mehr mit dem raus helfen, nun habe ich 4100 Franken für etwas bezahlt, was ich nicht besuchen kann, schade ums Geld, auch meine Sprachkurse kann ich nicht besuchen, obwohl sie wirklich Ablenkung brachten

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