» »

Opipramol absetzen, wie genau?

H^erzbllatt2x000 hat die Diskussion gestartet


Hi @all.

Ich nehme seit einem guten halben Jahr Opipramol 50 mg von 1 a Pharma, welche nicht teilbar sind. Habe jeweils 50 mg morgens und 50 mg abends genommen.

Da es mir besser geht, habe ich beschlossen, diese nunmehr ausschleichen zu lassen. Mein Hausarzt sagte mir, ich solle erstmal mit der abendlichen Dosis anfangen. Hab ich auch gemacht. Nun habe ich seit vier Wochen nur mogens 50 mg genommen. Nun fängt es aber an, wo mir jeder was anderes sagt bzgl. des Absetzens am Morgen. Keiner ist sich sicher. Die einen sagen, einfach so absetzen, passiert nichts. Die anderen sagen mir bloß nicht teilen (ist keine Kerbe in der Mitte, deswegen sollen diese auch nicht geteilt werden), die anderen sagen jeden zweiten Tag eine nehmen und das für zwei Wochen und dann jeden dritten Tag etc. um halt den Wirkstoff runter zu bekommen. Die Halbwertzeit ist, wie man mir sagte 11 Stunden. D. h. nach 11 Stunden müsste ich wohl noch die Hälfte intus haben.

Ich habe die Opi nunmehr heute Morgen weggelassen und nehme dann morgen wieder eine. Dann Sonntag wieder weglassen und Montag wieder eine.

Hat hier evtl. jemand Erfahrung mit Opis, die man nicht teilen kann und dem Ausschleichen. Man ließt überall langsam und reduzieren, aber was macht man in diesem Fall. Dazu muss es doch auch was geben... Zumal bin ich eh nervös nun wo es ans Absetzen geht. Aber ich sage mir immer wieder: Mein Leben hat vorher auch ohne Opipramol funktioniert und wird es auch nun wieder... Immerhin finde ich dass diese Dinger alle nicht ohne sind.

Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

LG, Herzblatt 2000

Antworten
z:ipWfel


Ich habs einfach weggelassen und nehm es nur noch an sehr unruhigen tagen oder wenn ich nicht schlafen kann

m#imisxue


@ zipfel

hast du nicht im anderen Faden geschrieben,dass du das gar nicht nimmst, weil du davon so müde wirst und statt dessen Citalopram oder Cipralex ??? Was denn nun ???

m,imFisuxe


@ Herzblatt2000

ich habs mal abgesetzt und einfach von heut auf morgen weggelassen, hatte damit kein Problem. Brauchte dann 1 Jahr nichts, dann gingen meine Probleme, in meinem Umfeld wieder los und damit auch meine Panikanfälle und Schlafstörungen, dann habe ich wieder angefangen sie zu nehmen. An deiner Stelle würde ich einen Neurologen fragen, der kennt sich damit aus.

H,erz&blatVt2000


So, ich bin nun seit fünf Wochen komplett ohne Opipramol.

Die ersten zwei Wochen klappten wunderbar, danach fingen die Symptome wie innere Unruhe, Angst, Übelkeit, Herzrasen etc. an. Ich denke, dass ich zu schnell abgesetzt habe, werde nun nach fünf Wochen aber auch nicht wieder anfangen und mir wieder Opipramol nehmen um dann langsamer abzusetzen.

Die Ärzte sagen immer, dass kann alles nicht, aber doch, es kann.....

Wer hat ähnliche Erfahrung mit dem Absetzen von Opipramol und wann hat sich der Körper komplett daran gewöhnt?

LG, Herzblatt 2000

z=ipfxel


Das ist deine "Krankheit" und kein absetzproblem

z<ipxfel


Ich nehme opipramol munter in verschiedensten Dosierungen und zu verschiedenen Tageszeiten , mittlerweile monatelang gar nicht. Absetz Probleme macht opipramol absolut null

z{ipfgel


Es ist halt ein leichtes Beruhigungsmittel, kein wirkliches Antidepressivum, anxiolytikum oder sonst was. Antidepressive Effekte sind statistisch kaum nachweisbar.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH