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Ich musste mein geliebtes Elternhaus verlassen

m^nexf


Tripe-Post:

Und wenn hier jemand seine Traum-Bleibe hat, alles nach seinen Wünschen hergerichtet, würde sich sicher niemand gut damit fühlen, sich wohnlich was seinen Geschmack angeht zu verschlechtern. Ganz unabhängig davon, ob Elternhaus und Familie damit was zu tun haben.

sxchn+ecJke16985


Also bei mir wurde das vertraglich festgelegt, wie lange die Kinder bzw. Geschwister maximal im Haus verbleiben dürfen. Sicher würden mich meine Eltern nicht rausschmeißen, wenn Not am Mann ist, aber Anspruch habe ich ab einem gewissen Alter keinen mehr.

Ich frage mich halt, wie die ganze Geschichte rechtlich geregelt ist? Einerseits wird sie entweder ausgezahlt (oder das mietfreie Wohnen bisher wird mit dem Erbteil vergütet) oder der Bruder übernimmt mit dem Haus auch unerfreuliche Pflichten. In meinem Fall die Pflege / Betreuung der Eltern, sofern das zu Hause machbar ist und die Abmachung, welcher Wohnbereich bis zu ihrem Tode ausschließlich ihnen zusteht.

Ich glaube kaum, dass die Eltern beim Frühstück gesagt haben: "Hey, du, wir überschreiben heute das Haus und morgen bist du raus." ":/

mgnexf


Es muss ja nicht zwangsläufig groß rechtlich geregelt sein. Die Eltern können das Haus überschreiben, wem sie möchten. Ohne Bedingungen. Eine Schenkung wird nur auf 10 Jahre rückwirkend aufs Erbe angerechnet. Danach ist es raus aus dem Erbe.

zOuckeqrhexring


Du ich verstehe Dich absolut. Auch mir blutet das Herz, weil ich 2010 mein Häuschen verlassen mußte. Es war kein Elternhaus, aber ich bewohnte ein Häuschen über ein Jahrzehnt lang alleine, wollte dort auch später mal sterben, war mit dem Haus verwurzelt. Dann kamen neue Eigentümer und warfen mich raus. Als das Haus zum Verkauf frei stand, hätte ich es nicht kaufen können, konnte es mir bei Weitem nicht leisten, weil zu dem kleinen Häuschen noch ein riesen Haupthaus gehört, was ich zwingend hätte mitkaufen müssen. Man zog mich als Interessentin also eh gar nicht in Betracht.

Seitdem tingel ich durch die Miethäuser und fühle mich nirgendwo wohl. Ruhe hat man meist nie, auch nachts nichts...ich werde mich nie dran gewöhnen. :°( %:| {:(

TBhis #TwiligFht Ga_r6den


na, die ganze familie der TE scheint ja so zusammenzuglucken.

der bruder mit seiner frau im gleichen haus mit seinen eltern und die schwester gleich im haus nebenan... und die TE als einzige außerhalb. ist schon mies...

ich kenne sowas eh nicht (es gab nie ein elternhaus, nur mietwohnungen), für mich sind das auch luxusprobleme. aber wenn man es so wie die TE gewohnt ist, fühlt es sich bestimmt schrecklich an. ich bin aber auch mit 16 schon ausgezogen. je später, desto schwerer wahrscheinlich...

hilft ja nix,mach das beste draus. du hast wenigstens die chance die abzunabeln... lies dir mal den faden durch [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/676289/]] und [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/676308/]]

NJestshockeTrx81


Hallo und vielen Dank für eure Beiträge. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell so viele Antworten bekomme. Da ich diesmal versuchen möchte alles evtl noch etwas besser zu erklären, möchte ich jeden Beitrag in Ruhe und einzeln beantworten.

@ hatschipu:

Erstmal vielen Dank für Dein Verständnis. Das hilft schon mal sehr, weil man doch oft denkt, dass man sich besser mal zusammenreißen sollte anstatt rumzuheulen. Aber das herz sagt einem was anderes. Und das versuche ich hier eben zu verarbeiten. Zu deiner Frage, ich habe mit meiner Familie schon oft darüber gesprochen. Aber sie haben im Moment auch keine Lösung, wie man das ändern könnte.

N&estlho6ckerx81


@ Antigone:

Es freut mich, dass Du Dich nun anscheinend doch sehr wohl fühlst, da wo Du jetzt wohnst, obwohl es Dir wohl auch nicht leicht gefallen ist. Das hab ich doch richtig verstanden oder? Jedenfall wünsche ich, dass es mir irgendwann auch so geht. Momentan ist halt alles noch so frisch und es fällt mir schwer mich umzugewöhnen.

N;e5sthokckerx81


@ fräulein flauschig:

Momentan gibt es keine Alternative. Ich spare zwar schon seit einiger Zeit auf ein eigenes Haus, aber es reicht bei Weitem noch nicht. :-(

NoesthocGkerx81


@ xxBlairxx:

Ich glaube ich habe in keiner Weise behauptet, dass meine Eltern oder Geschwister dafür verantwortlich sind, das ich es mir nicht leisten kann. Klar ist es auch ok, wenn man sich etwas abnabelt. Aber es sind nicht alle Menschen gleich. Warum sollte es so verkehrt sein, mit den Eltern, Geschwistern etc unter einem Dach zu wohnen. Viele empfinden diese Situation evtl als nervig. Fühlen sich kontrolliert. Bei mir ist das nicht der Fall. Ich verstehe mich z.B. super mit meiner Mutter und auch mit meinem Bruder. Das es zeitweise Differenzen gibt ist doch normal.

N'esthoncke=r8x1


@ schnecke1985:

"Traum ist Traum, Realität ist Realität. Du hast nicht die Kohle und deshalb geht's halt nicht." Ja das ist leicht gesagt. Und das weiß ich auch. Nur wenn man keinen Traum hat, den man gerne verwirklichen möchte, hat man evtl auch kaum Perspektiven. Es gibt kleine Träume die man sich leicht erfüllen kann und es gibt eben größe Träume, die nicht so leicht zu erfüllen sind. Das ich keine Miete bezahlt habe, stimmt so nicht. Ich habe sehr wohl Miete gezahlt. Sogar etwa genau so viel, wie mein jetziger Anteil in der Wohnung beträgt.

Es tut mir auch leid, dass Du so bescheiden leben musst. Aber sein mal ehrlich, wenn Du könntest, würdest Du Dir mit deinem Freund zasammen auch was anderes suchen. Vielleicht auch einen Traum erfüllen, oder? Möglicherweise hast Du auch andere Prioritäten, als ich. Und das ist ja auch okay! ;-)

Nrestchockxer81


So ich bin dann erstmal weg. Aber ich komme wieder, keine Frage! :-D

I0sabexll


Nesthocker81

Es tut mir auch leid, dass Du so bescheiden leben musst.

Diese Aussage finde ich gerade etwas befremdlich.... ":/ ...Menschen in Mietwohnungen müssen "bescheiden" leben, bzw. leben in Deinen Augen "so bescheiden"?

Ich kenne einige Leute, Familien, die ganz bewußt in Mietwohnungen leben, durchaus aber das Geld oder zumindest die Möglichkeit hätten sich ein Eigenheim zuzulegen. Sie wollen sich aber entweder nicht verschulden oder sind der Ansicht, dass ein Eigenheim letztendlich doch nur mehr Ärger bringt, oder, oder...und "bescheiden" (im Sinne von ärmlich oder so) leben sie gewiss nicht ;-).

Ein Eigenheim kostet nicht nur den Kauf, sondern auch viele andere Dinge. Irgendwann muß eine neue Heizung her oder das Dach ist kaputt, Abwasserrohre sind verstopft und müssen ausgetauscht werden, ein neues Bad muß her etc. – die Stadt/Gemeinde kann Auflagen erteilen wenn z.B. an der Straße die an das Grundstück grenzt was gemacht werden muß...

Nichts für ungut, aber ich finde Deine Einstellung bezüglich des Lebens in einer Mietwohnung recht weltfremd um es mal so auszudrücken.

s@chne2ckek198x5


Also ich finde es nicht schlimm. Klar ist mein Traum, irgendwann mit meinem Freund eine größere Wohnung nur für uns zu haben, aber inzwischen lebe ich auch nicht wie Aschenputtel :-D

Und ja, ich finde es gut, Träume zu haben. Aber Träume brauchen oft Zeit, bis man sie verwirklichen kann. Ich glaube nicht, dass es der Persönlichkeitsentwicklung gut tut, wenn man alles, was man will, gleich und sofort bekommt. Oder wenn man mit einem goldenen Löffel im Hintern geboren wird (damit meine ich nicht dich!).

Ich träume auch davon, irgendwann einen Hund zu haben. Das wäre echt toll. :-D

Aber es kann sein, dass es noch zehn Jahre dauert, bis dieser Traum wahr wird. Und ich weiß, dass ich mich noch zehn Jahre vorfreuen darf und dann wahrscheinlich total aus dem Häuschen sein werde, wenn es soweit ist.

Du bist 32, du hast noch soooo viel Zeit, um dich zu verbessern. Was ich damit sagen will: An jeder Krise kann man wachsen, neue Erfahrungen sammeln.

_oParvaoti_


Ich kann das alles nicht ganz nachvollziehen... Es ist doch nur ein Haus! Es gibt doch so viele andere Häuser oder auch Wohnungen wo man glücklich werden kann. Es ist nur eine Frage der inneren Einstellung. Wenn man dazu gerne in der nähe seiner Familie leben möchte, dann sucht man sich eben ein Haus/ eine Wohnung in der Nähe und besucht seine Familie regelmäßig. Man muss ja nicht rund um die Uhr aufeinander Hocken. Etwas Abstand kann durchaus gut tun.

R-io" Grandxe


Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Du wirst ja ausgezahlt und kannst somit dein eigenes Hexenhäuschen bauen. Projekte gibt es genug

[[http://tiny-houses.de/oekologisches-solar-minihaus/]]

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