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Ich musste mein geliebtes Elternhaus verlassen

KaleFio


Nesthocker81

So genug geheult. Nun hoffe ich, dass jemand von euch evtl. ähnliche Erfahrungen gemacht hat und vielleicht Tips geben kann, wie man besser damit umgeht.

Worum konkret geht es Dir in diesem Faden? Um reines Verständnis oder willst Deine Einstellung ändern?

kZatqharinac-die-gxroße


Du wirst ja ausgezahlt und kannst somit dein eigenes Hexenhäuschen bauen.

Wieso? Die Eltern leben noch, also gibt es kein Erbe und somit auch nichts, was an sie ausgezahlt werden müsste.

Nies~thockMer81


@ Isabell:

Gott ich habe schon geahnt, das meine Aussage wahrscheinlich so aufgenommen wird. Es ist doch sehr schwer, sich schriftlich so auszudrücken, dass es so ankommt, wie man es meint. Ohne Mimik und Gestik. Ich wollte bestimmt nicht sagen, dass ich es, um es mal überspitzt auszudrücken, als absulut unmöglich empfinde, wenn man in einer Mietwohnung lebt. Um Gottes Willen. Es gibt wirklich tolle Wohnungen. Ich fand es nur krass zu lesen, dass jemand mit Partner in einer 28qm großen Wohnung lebt. (Klar jetzt denken wahrscheinlich viele an die Menschen, die gar kein Dach überm Kopf haben. Daran denke ich auch oft. Aber ich denke das würde die Diskussion in eine falsche Richtung lenken.) Zurück zur 28qm Wohnung. Zum Vergleich: Eine Freundin von mir lebt allein in einer 40qm großen Wohnung und war vorher mit einer etwas kleineren auch nicht zufrieden.

Ich finde es wie gesagt generell nicht schlimm in einer Wohnung zu leben und würde mich daher auch nicht als weltfremd bezeichnen. Ich finde ja meine Wohnung auch schön. Das ist aber nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass ich mir wohl meinen größten Wunsch abschmiken muss und dass ich das noch nicht so leicht verarbeiten kann.

Es ist ja auch vieles richtig, was Du sagst. Mit den Kosten die auf einen zukommen können. Das ist alles nicht leicht.

N9eVsthocdker:81


@ Kleio:

Im Prinzip um beides. Ich hatte gehofft hier Leute zu finden, denen es ähnlich ergeht/erging. In der Hoffnung mich mit ihnen austauschen zu können. Vielleicht hilft das um besser mit der Situation klar zu kommen. Es ist auch nicht immer leicht seine Einstellung zu ändern. Ich meine was ist denn meine Einstellung. Manche denken vielleicht: Die will nur ihren Willen durchsetzen egal ob es geht oder nicht. Andere meinen vielleicht ich sei eine Träumerin und sollte auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Mag sein. Aber mal ehrlich. Wer hat nicht einen Wunsch, einen Traum, einen Plan, den er gerne in die Tat umsetzen möchte. Sei es privat oder beruflich. Und jeder ist in seinem Leben bestimmt schon mal an einem Punkt gewesen, wo er feststellen musste, dass es gerade irgendwie überhaupt nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat. Und ich glaube nicht, dass sich dann jeder gesagt hat: "Mensch ist doch egal, macht doch überhaupt nichts". Wenn einem etwas wirklich wichtig ist, ist es nicht so leicht dies aufzugeben.

mdnexf


Du wirst ja ausgezahlt und kannst somit dein eigenes Hexenhäuschen bauen.

Du bist jetzt schon die zweite, die Nesthockers Eltern bereits im Grabe sehen. Sie muss derzeit nicht ausgezahlt werden. Auch im Erbfall kommt es nicht unbedingt dazu.

K6leixo


Nesthocker81

Es ist auch nicht immer leicht seine Einstellung zu ändern.

Nein, ist es nicht. Das kommt immer als Argument. Darum auch die Frage, ob Du etwas ändern willst.

Ich meine was ist denn meine Einstellung. Manche denken vielleicht: Die will nur ihren Willen durchsetzen egal ob es geht oder nicht. Andere meinen vielleicht ich sei eine Träumerin und sollte auf den Boden der Tatsachen zurückkommen. Mag sein.

Bei mir z. B. noch gar nichts. Es wurden viele Fragen gestellt, unter anderem von mir, die Du nicht beantwortet hast. Das wäre aber für mich nötig, damit ich mir ein Bild machen kann. Mir geht es auch nicht darum, wie andere das sehen, sondern, was in Dir vorgeht. Aber nebenbei - wenn es um Heimweh geht, dann kann ich das sogar sehr gut nachvollziehen.

Aber mal ehrlich. Wer hat nicht einen Wunsch, einen Traum, einen Plan, den er gerne in die Tat umsetzen möchte. Sei es privat oder beruflich.

Ich differenzier zwischen Wunsch, Traum und Ziel. Für mich ist das Wort Traum selbsterklärend. Es ist ein Traum und bleibt ein Traum. Ist es das nicht, dann ist es realistisch und ein Ziel. Das kann ich planen. Kann immer noch schief laufen, aber ein Traum anzusteuern, würde mir nicht in den Sinn kommen.

Auch gehen andere mit Träumen unterschiedlich um. Sie träumen und das ausgiebig, weil sie sich in diese Traumwelt begeben, es baut sie auf und hilft ihnen auch Energie im Alltag zu haben, sich des Alltags zu erfreuen. Andere träumen und es zerstört sie, weil sie ihre Wirklichkeit ständig mit dem Traum, den sie eben nicht haben können vergleichen und zerstören sich selbst. Das sind Einstellungen, die man sehr wohl ändern kann. Eine wichtige Erkenntnis hier sehe ich darin, dass sie erkennen, das sie es sind, die sich das Leben zu Hölle machen.

Und jeder ist in seinem Leben bestimmt schon mal an einem Punkt gewesen, wo er feststellen musste, dass es gerade irgendwie überhaupt nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat.

Ja, und as ist traurig. Ich denke, dass können auch die meisten nachvollziehen. Nona. Wie sie mit der Situation umgehen, was sie für sich für Erkenntnisse haben, welche Lehren sie für sich ziehen, ist unterschiedlich.

Und ich glaube nicht, dass sich dann jeder gesagt hat: "Mensch ist doch egal, macht doch überhaupt nichts". Wenn einem etwas wirklich wichtig ist, ist es nicht so leicht dies aufzugeben.

Sicher nicht, vor allem, wenn es offensichtlich das erste Mal ist, das ihnen schief läuft. Ansonsten würde ich schon sagen, dass es dann schon leichter fallen kann, wenn man des öfteren solche Erfahrungen gemacht hat, denn es gibt im Leben immer wieder Situationen, in denen es so gar nicht so läuft, wie man es möchte. Du hast aber recht, die einen schauen ständig darauf, was sie nicht haben können, warum das jetzt nicht so ist, andere schauen auf die Chance, was sie aus der neuen Situation machen können, wie sie sie für sich am besten gestalten, damit es ihnen gut geht.

ICsabxell


Nesthocker

Ich fand es nur krass zu lesen, dass jemand mit Partner in einer 28qm großen Wohnung lebt. ..(..)...Ich finde es wie gesagt generell nicht schlimm in einer Wohnung zu leben und würde mich daher auch nicht als weltfremd bezeichnen.

Oh, ok. Dann entschuldige ich mich – das mit den 28qm hatte ich nicht mit einbezogen, bzw. überlesen. Stimmt, zu Zweit ist das wirklich "bescheiden"....ich hab' die Aussage (mit dem "bescheiden") zu allgemein aufgefasst. @:)

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