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Pervers kranke Menschen machen mich krank

m8n4exf


weil mich der Kontent halt krank macht wenn ich es konsumiere.

Das warst du wennschon schon vorher. Der Content hat es höchstens rausgekitzelt oder dient als Ventil. Sonst wärst du wahrscheinlich gar nicht in Versuchung gekommen, die pervers krankes Material zu ergooglen oder – wenn es tatsächlich zufällig angeboten wurden – es schließlich auch immer und immer wieder anzusehen.

CMoloUradXo_~Supeirmxix


Es gibt interessante Untersuchungen über homophobe Menschen.

Die finden Schwule eklig abnorm etc.

Dann ist man schon homophob? ;-D Oh mann...

@ TE

es ist auch keine Sucht es zu konsumieren. Ich brauche es nicht, aber irgendwie komme ich nicht davon los

Klingt ja doch ein wenig nach Sucht, oder nicht?!

Das vereinzelte Konsumieren an sich ist meiner Meinung nicht das Problem (Meiner persönlichen Meinung nach sogar ganz im Gegenteil) Da kann eben die Neugier dazu verleiten sich Dinge anzuschauen, die man eigentlich gar nicht sehen möchte.

Die Regelmäßigkeit finde ich nur bedenklich.

Wenn man über grauenhaftes Video/Bildermaterial stolpert und es sich ansieht ist das eine Sache, wenn man aktiv danach sucht eine andere.

skoprah{ixn


Man hat solche Männer in einer Vergleichsgruppe mit nicht homophoben Männern verglichen. Beim zeigen von Schwulen Pornos wurden 60 % homophoben Männern erregt , nur 20 % der nicht homophoben Männer.

Wie misst man denn Erregung? Wo gibts diese Studien?

Erregung kann man sicherlich durch die Erhöhung des Pulses messen...

Aber wer bitte will denn "messen" ob die Erregung durch Angst, Aggression ist oder durch Sexuellen Anreiz :-/

zzip8fel


Ich schau auch öfter horrorfilme und Kriegsfilme und ärgere mich nachher immer, dass ich tagelang an die schlimmen Bilder denken muss.

Besagte R-Seite hab ich gott sei dank nach 3 Bildern ansehen nie mehr besucht, aber ich verspüre gerade wieder eine gewisse Neugier.

Warum tut man sich so grauenhafte Dinge an ???

Naja, früher waren Hinrichtungen auch öffentlich.

Menschen sind halt alles andere als lieb und nett.

HpotlzStr3e1ixch


Ich dachte schon an ganz andere Sachen, aber wenns nur harte BDSM Vids und Unfallopfer sind sehe ich eigentlich keinen Anlass zu glauben dass du krank bist. Das erste ist halt eine sexuelle Vorliebe (oder einfach nur Neugier) und letzteres ist einfache Neugier, sieht man ja bei jedem Autounfall auch an den Vorbeifahrenden.

Ne also solche Sachen machen dich gewiss nicht krank oder pervers, gibt so viele dich sich sowas ansehen.

Da würde ich mir keinen Kopf machen ;-D

Und anhand dem was manche Leute in den Kommentaren schreiben auf die ganze Menschheit zu schließen wäre zu Kurzsichtig. Das Internet hat diese Leute schließlich nicht erschaffen/rangezüchtet sondern bietet Ihnen einfach nur eine Plattform zur Selbstdarstellung. Ein gewisses (berechtigtes) Maß an Misstrauen gegenüber seinen Mitmenschen ist normal, alles was darüber hinaus geht sorgt aber nur dafür dass deine Lebensqualität drunter leidet.

N*ura&riCh`yon


Ich sehe das vollkommen anders und finde seine Einstellung dazu sehr naiv; für mich könnte es gar nicht genug indiziert oder verboten sein. Einfach, weil nicht jeder überblicken kann, was das mit ihm macht, dass es krank machen kann, welche Folgen es hat. Gerade und im Besonderen Kinder und Jugendliche. Darum teil' ich auch Deine Sorge bezüglich der Verbreitung und Verfügbarkeit.

Ich finde eher deine Einstellung naiv und bevormundend.

Wieso glaubst du besser zu wissen, was Menschen überblicken können oder nicht, und was solche Darstellungen mit einem anstellen? %-|

Was extreme und reale Gewaltdarstellung, oder Verstümmelung etc (was weiß ich, was es da für Abgründe gibt) stimme ich mit dir überein. Das finde ich auch abnormal und mehr als verstörend. Ich glaube auch, dass man irgendwie innerlich gefährlich abstumpft. Und ja, Kinder und Jugendliche gehören umfassend, im Rahmen des Möglichen geschützt.

Aber: Das auf "normale" Horrorfilme zu übertragen finde ich mehr als übertrieben, auch wenn manche Horrorfilme etwas, nun... "extreme" Auswüchse annehmen mögen.

Manche gruseln sich halt gerne, und wenn der Film vorbei ist, dann ist das Gefühl weg. Auf manche mögen Horrorfilme gar langfristig recht verstörend wirken. Populäre Beispiele gibt es zuhauf. Und, ja, manche bekommen schlimmstenfalls einen Knacks weg.

Aber jeder weiß selbst am Besten, zumindest im Regelfall, wieviel er sich zumuten kann und möchte. Strikte Zensur ist irgendwann nur noch kontraproduktiv, weil das Verbotene erst recht auf manche Menschengruppen anziehend wirkt. Gleiches gilt für generelle Verbote (extreme Auswüchse ausgeschlossen, obwohl das auch Definitionssache ist).

Wirklich schützen kann man den (unmündigen) Menschen nur durch Aufklärung langfristig.

z0ipfOexl


Besagte seiten wurden bei uns damals im Gymnasium im Informatikunterricht konsumiert. Der Inhalt ist alles andere als geeignet für jugendliche. Zerstückelte menschen oder ahnliches sind nicht unbedingt gut für die Seele.

L,ola=2010


Was schaust du dir an? [...]? Keine Ahnung was du jetzt hier damit bezwecken willst... gibt für alles einen Markt und Menschen schauen sich sowas an. Sowas passiert jeden Tag. Gestern hat sich hier jemand vor den Zug geworfen-in anderen Ländern wird der dann fotografiert und landet auf dementsprechenden Seiten. Manche Menschen schauen sich das an, andere nicht.

Mich erschreckt sowas nicht-ich bin Realistin und weiß schon seit der Pubertät in etwa, dass es sowas gibt. Damals wurde mir genannte Seite gezeigt und ich war entsetzt, seitdem weiß ich, dass es solche Bilder gibt, solche Dinge gemacht werden und solche Dinge halt einfach geschehen. Was willst du tun? Gar nichts. Es gibt auch furchtbare Videos. Es gibt auch Menschen, die dafür bezahlen, dass Mädchen in Videos vergewaltigt, gefoltert und am Ende getötet werden. Wieder andere kaufen sich solche Videos-das ist natürlich eine Straftat und illegal. Wie es damit aussieht freiwillig BDSM zu praktizieren und sich zu filmen bzw. zu fotografieren ist doch klar. Es gab auch schon früher Menschen mit bestimmten Vorlieben, mit kranken Gedanken und Sentationsgeilheit. Nur da war es nicht so offensichtlich und klar, weil die dementsprechenden Medien zur Verbreitung und zur Veröffentlichung gefehlt haben.

Auf der Welt passiert jeden Tag willentlich und unwillentlich Schlimmes - es liegt an dir Dokumentationen davon anzusehen oder auch nicht. Entscheidest du dich dafür geb niemand anderem dafür die Schuld - auch, wenn du es nicht so offensichtlich geschrieben hast, kommt es jedoch so rüber. Ich für meinen Teil schau mir sowas teilweise auch an und weißt du auch warum: Aus purem Interesse. Ist verwerfliches dabei - warum soll man deswegen krank sein?

Es kommt drauf an, was man dabei denkt und warum man das macht. Klar, schau ich mir keine Kinderpornos an oder Filme in denen Dingen getan werden, die derjenige nicht freiwillig tut. Ich schau mir auch keine Morde an - ich bezweifle auch stark, dass du soetwas in echt und nicht nachgestellt findest - ganz klares nein. Das findest du nicht. Auf genannter Seite schau ich mir aus Interesse ab und zu Bilder zu bestimmten Verunglückten an - warum? Aus reinem Interesse.

DEie ObeArschwxester


Für normal halte ich so etwas nicht. Denke diese Leute haben sonst nix zu tun und verpassen sich selbst eine Hirnwäsche.

zzipfexl


Ja, es ist schon irgendwie krank.

Nachdem ich mal ein unzensiertes Video sus Syrien gesehen habe, plagt mich oft ein schlechtes Gewissen, wie ich hier so untätig sitzen kann und nix unternehme.

Aber uns menschen ist es halt oft relativ egal, solange es uns selbst gut geht. ":/ :(v

I{ceKoxfi


Also erst mal solltest du dich vorsehen das du dich selbst nicht strafbar machst.

Wenn ich nach Pornos schaue komm wird mir auch ab und an was abartiges untergejubelt.

Ich klicke es schnell weg. Ich finde auch mit deiner "Faszination" machst du dich selbst zu "Liebhaber" und Konsumenten.

zGucke4rher\inxg


Du nährst diese Dinge ja noch mit deinen Klicks. Seiten leben von den Aufrufen.

Ansonsten sehe ich das so, wie meine Vorredner. Menschen sind zu grenzenlos grauenhaften Dingen fähig und zwar immer dann, wenn ihr Hirn nicht mehr empathiefähig ist. Ab dann ist jede Grausamkeit vorstellbar.

z>uckeqrheriXng


Auf genannter Seite schau ich mir aus Interesse ab und zu Bilder zu bestimmten Verunglückten an-warum? Aus reinem Interesse.

Lola2010

Das ist nicht normal, was du tust. Dann ist dein Mitgefühl längst gestört. Meine Empathie ist immer mit am Werk und nie ausgeschaltet, von daher belasten mich Seiten wie [...] total, wenn ich da drauf war. Ich kenne die Seite von damals, als ich mit einer Internetclique jeden Abend im selben Chat war. Da ging die Seite eines abends rum. Ich war total fertig, nachdem ich mir da so einiges angesehen hatte. Ich stelle mir immer vor, ich wäre der andere. Wenn man sich dann auf diese Weise diese Seite ansieht, ist es ein unvorstellbares Grauen, jenachdem welches Bild man gerade vor sich hat.

Ich entschied mich dann damals, diese Seite nie wieder aufzurufen.

z3ipfexl


Wer das ohne Gefühlsregung anschaut, ist meiner Meinung nach schon gestört. Ich kann mir das nicht ansehen ohne dass es mir total schlecht geht.

Aber menschen sind zu allem fähig. In jedem krieg zeigen wir, dass es nix gibt, was wir uns nicht ausdenken, um andere zu quälen und zu foltern.

dgeDvilindoisg5uisxe


Es gibt ja die sogenannte "Faszination des Grauens". Man weiß, es ist schrecklich und man weiß, man sollte besser nicht hingucken- aber man "muß" hinsehen.

Ab welchem Punkt man etwas wirklich schrecklich findet, ist individuell verschieden. Aber das Phänomen, dennoch nicht wegsehen zu "können", kennen doch wahrscheinlich alle.

Ich selber bin da sehr empfindlich. Nie im Leben würde ich mir einen Horrorfilm ansehen, beispielsweise. Dabei ist das ja nur gespielt!

Aber worauf ich jetzt bei dir hinaus will:

Diese Faszination ist erst mal was, was wohl jeder kennt. Es kommt aber darauf an, bei dir selber den Punkt zu erkennen, wo es ganz einfach zu viel für dich wird. Wo es dich belastet.

Ich nehm mal wieder mich als Beispiel: Wie gesagt, ich bin zart besaitet. Und das noch mehr, seit ich Kinder habe. Wenn also z.B. ein Artikel in der Zeitung angekündigt wird, der von Gewalt an einem Kind handelt oder von einem tragischen Unfall etc., dann ZWINGE ich mich, den NICHT zu lesen. Das bedeutet i.d.R., die gesamte Zeitung nicht zu lesen, weil man sonst irgendwann ja die betreffende Seite mehr oder weniger aus Versehen aufschlägt und ich dann nicht mehr wegblättern könnte (wegen besagter Faszination).

Fernseher habe ich nicht – aber wenn ich mal mit anderen fernsehe und es kommt eine für mich schlimme Szene (läßt sich ja meist vorhersehen), dann gehe ich so lange aufs Klo. Und im Kino bin ich auch schon aufgestanden und nach Hause gegangen. (Später haben mich andere sogar dazu beglückwünscht und gesagt, sie würden es nächstes Mal auch so machen.)

Vielleicht denkst du: Man darf aber doch nicht wegsehen; man darf sich die Welt nicht schönfärben.

Wenn das deine Meinung ist, dann stimme ich dir zu. Aber es hilft niemandem, wenn du Darstellungen von Grausamkeiten konsumierst. Das erzeugt nur Resignation. Sagst du ja auch selber.

Dann such dir lieber den Punkt, wo du etwas TUN kannst, damit die Welt ein klein wenig besser wird. Im moralischen Sinn ist doch das Konsumieren von Schrecklichem nur eine gesteigerte Form des Wegschauens. Schau lieber RICHTIG hin und tu was. Nein, natürlich wirst du keinen Menschenhändlerring zur Strecke bringen. Vielleicht kannst du aber wenigstens dazu beitragen, daß an der Kreuzung vorm Haus niemand überfahren wird oder daß das Frauenhaus im Nachbarort doch nicht geschlossen wird oder daß ein paar der Flüchtlinge aus dem Heim am Stadtrand nicht in die Folter zurückgeschickt werden. Das wäre eine sinnvolle Form des Hinsehens. Und zugleich würdest du sehen, daß du nicht der Einzige bist, den so etwas nicht kalt läßt. Es stimmt ja: So sind die Menschen, nämlich grausam. Es stimmt aber noch viel mehr: So sind die Menschen, hilfsbereit, sozial. Ohne das könnten wir als Art nämlich gar nicht überleben, Hilfsbereitschaft ist den Menschen angeboren.

Was sagen denn die Seelensorger? Wie gehen die das an, dass die Leute diese Bilder verarbeiten können?

Sie sagen gar nicht viel, sondern lassen die Betroffenen ihre Erlebnisse und Gefühle äußern. Man kann das Schreckliche nicht wegreden und das versuchen (gute) Seelsorger auch gar nicht erst. Man kann nur dafür sorgen, daß die Betroffenen sich in dem Grauen nicht allein fühlen, sondern verstanden, aufgehoben. Wenn jemand sich dauerhaft belastet fühlt durch ein schlimmes Erlebnis, kommt die Seelsorge an ihre Grenzen und es ist dann eine Sache für die Psychotherapie. Aber auch die kann das Erlebnis im Nachhinein nicht schöner machen. Eher geht es darum, sich davon so weit zu lösen, daß man wieder im Hier und Jetzt ankommen kann: Ja, es WAR unglaublich schrecklich. Und jetzt bin ich hier und nehme wahr, was JETZT ist. Meine reale Umgebung, nicht die Bilder in meinem Kopf. – Genau das würde ich dir auch raten. Eventuell kannst du die betreffenden Seiten bei dir ja auch sperren.

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