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Ich kann nicht mehr schlafen, drehe vollständig durch

G%ale(ona


@ Zyankali

:)^ Mehr kann ich dazu nicht sagen !!! Danke.

H^a7nnahxWe


Ich finde es gut, dass man erstmal von Medikamenten wegbleibt.

Wieso, wenn sie helfen könnten? Der TE hat doch bereits im Eingangspost geschrieben dass er bereits alle "Hausmittelchen" erfolglos ausprobiert hat.

Wisst ihr wie schwer es ist, von dem Dreck wieder wegzukommen? Da ist ein Entzug von Benzos WESENTLICH einfacher

Stimmt nicht, ADs machen nicht abhängig. Bis du die Entzugserscheinungen von ADs merken würdest sind Wochen vergangen.

Medikamente haben ihre Berechtigung ABER es ist kein Allheilmittel! Ich würde ALLES andere probieren, bevor ich mir die Medikamente gebe.

Wieso? Wieso leiden, wenn man mit Medikamenten eventuell schnell helfen könnte?

Abgesehen davon, irgendwann pennst Du einfach

Sowas kann nur jemand schreiben der noch nie ernsthafte Schlafprobleme hatte. Schlafstörungen führen zur Schwächung des Immunsystems und können Depressionen begünstigen. Außerdem hat man ab einem gewissen Zeitpunkt wirklich das Gefühl, wahnsinnig zu werden. Es ist ein unglaublicher Leidensdruck! Wozu würden Ärzte sonst Schlaftabletten verschreiben, wenn man "irgendwann sowieso pennt"?

z(ipfxel


Handy macht krebs, Pflanzenschutzmittel sind ungesund, die Liste ist lang

Wenn ich Vorteile und Nachteile von SSRI betrachte, ist die positive Seite erheblich größer

G%ale+ona


Jetzt wirklich einfach eine Frage, weil ich es nicht weiß, also bitte nicht wieder schlagen :-) Warum muss man Citalopram ausschleichen, wenn der Körper sich nicht daran gewöhnt und warum lese ich immer wieder von Entzungserscheinungen in Bezug auf Citalopram?

HNanSn9ahWe


Mal abgesehen von den wirtschaftlichen Konsequenzen, die schwere Schlafstörungen haben. Wenn jemand Vollzeit arbeitet und tagelang/wochenlang nicht schläft, wird spätestens nach der 2. Nacht ohne Schlaf die Leistungsfähigkeit so eingeschränkt das an Arbeiten nicht mehr zu denken ist - da vorher ALLES andere auszuprobieren (das Erlernen einer Entspannungstechnik dauert bei klarem Verstand etwa 2 Wochen), bevor man Medikamente nimmt kann einem schnell ein Semester, oder dem Unternehmen in dem man arbeitet erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen.

G9aleoxna


Aber die ganzen Sachen wie Opipramol etc. dauern doch auch, bis sie voll wirken, hat mir meine Therapeutin zumindest damals erklärt.

H(ybrridXx99


ALso, ich soll nun mal Opipramol nehmen, morgens und abends je ne halbe tablette (^= 25mg Wirkstoff/Einnahme).

@ Galeona:

Prinzipiell ist es richtig, das diese erste nach Wochen wirken. Allerdings ist das auf die Stimmungsaufhellende wirkung bezüglich einer Depression. Besser schlafen ist ja mehr oder minder eine "nebenwirkung", die hier positiv eingesetzt wird. Die Schlafbessernde wirkung tritt laut meiner ärztin bereits nach der ersten einnahme ein.

Und auf die ganzen anderen vermutungen, ob es psychisch ist oder nicht: Bei mir ist es defintiv psychisch. Bei mir prasselt gerade alles auf mich ein, am meisten belastet mich mein neuer Job, in dem ich mich aktuell nicht wohlfühle und ein viel zu großes arbeitspensum vor mir habe. Werde meinen Chef wenn es mir besser geht mal damit konforntieren (leider hat der keine ahnung von der materie, und das ganze projekt wurde falsch angegangen). Zur not bleibt mir noch die kündigung in der Probezeit, kann dann in meinen alten Job zurück (bei dem ich meine thesis geschrieben habe), da habe ich mich wohlgefühlt, bin aber aus anderen gründen nicht geblieben, die aber nicht allzu tragisch sind.

Ich muss ganz ehrlich sagen: ich schaue gerade positiv in die Zukunft und wünsche mir, dass ich heute nacht mal wieder richtig erholsamen schlaf habe, ich denke, dann sind meine probleme auch weg.

Eine Frage hab ich bezüglich opipramol, wo ich bitte keine moralpredigten hören möchte: Mein Weib feiert am WE geburtstag und ich würde gerne mitfreiern, inkl. Alkohol trinken. Wie lange vorher darf ich kein opi nehmen? Mein Doc hat gemeint es ist kein problem, das mal auszusetzen (mit alkohol schlafe ich sowieso wie ein baby). Kann ich das an diesem einen tag dann einfach weglassen? oder sollte ich schon einen tag vorher damit pausieren?

H6annJahWe


Galeona, die Wirkungsweise von Antidepressiva ist an vielen Stellen im Internet gut nachzulesen. Zum Thema Absetzen schreibt Wikipedia:

Beim Absetzen von Antidepressiva können Absetz-Phänomene wie Rebound auftreten. Die Einnahme von Antidepressiva führt jedoch nicht zur Abhängigkeit.

Natürlich gewöhnt sich der Körper an Medikamente. Was heißt das in Bezug auf Abhängigkeit? Garnichts. Ich hab vor 5 Monaten die Pille abgesetzt und habe alle möglichen "Entzugserscheinungen" gehabt - heißt das, das die Pille abhängig macht? Mit Sicherheit nicht. Wenn jemand Depressionen hat, die mit einem Antidepressiva behandelt werden, und er setzt das Medikament ab, während er noch depressiv ist, dann wird es natürlich schlechter, weil die Grundkrankheit wieder durchkommt. Wenn man Benzos absetzt, dann kann die Grunderkrankung bereits weg sein, aber man wird trotzdem Entzugserscheinungen bekommen.

Aber die ganzen Sachen wie Opipramol etc. dauern doch auch, bis sie voll wirken, hat mir meine Therapeutin zumindest damals erklärt.

Die antidepressive Wirkung tritt erst nach Wochen ein. Aber die, in diesem Fall gewünschte schlafanstößende Nebenwirkung, Müdigkeit, tritt sofort ein.

z"ipftexl


Die antidepressive Wirkung von opipramol ist praktisch nicht vorhanden, weshalb opipramol von Psychiatern kaum verordnet wird. Es ist lediglich eine beruhigende Wirkung vorhanden. Daher gilt opipramol als schwaches Medikament und wird hauptsächlich von Allgemeinmedizinern verordnet, was von vielen Fachärzten kritisiert wird. Mich hat es nur dicker und träge gemacht. Generell weichen trizyklische antidepressiva immer mehr den neueren Antidepressiva wie SSRI und SNRI etc.

Ich habe an einigen Abenden sehr viel Alkohol mit Antidepressiva getrunken und es gab keine Probleme. Hier muss man vorsichtig seine Grenze kennenlernen.

z9ipf=exl


Da SSRI und SNRI auch weniger Nebenwirkungen als Trizyklika wie opipramol machen, sind sie meistens vorzuziehen. Gegen angst sind sie auch wirksamer als opipramol.

HCybriUdX9x9


Wie gesagt, kombinieren will cih es nicht und das ist dann vorerst auch der letzte abend mit alkohol, dannach habe ich nichtmehr vor was zu trinken, nur wir haben schon viel geld und vorbereitung in die party gesteckt und ich trinke sehr gerne bier mit meinen freunden (und wir ham uns ein Fass mit Zapfanlage geholt). Ich will nur wissen, wie lange vorher ich aufhören muss, damit es bis zur party aus dem körper raus ist.

zKipfxel


Nach 6 bis 11 Stunden ist nur noch die Hälfte des Wirkstoffes im Blut. Nach 5 Halbierungen dürfte alles raus sein.

Wie gesagt bis auf etwas Müdigkeit ist der Alkohol in der Regel kein Problem.

Hyyb_ridX|99


Andere berichten von Kreislaufkollapsen bis hin zum herzstillstand. Ich hab bei sowas eh recht schnell ein ungutes gefühl, daher: Entweder oder ;-).

Sprich, nach 48 Stunden sollte ich save sein? Ich hab eh vorgehabt das wegzulassen, wenn ich mal wieder ein paar nächte gut geschlafen habe, vielleicht ist ja einfach nur mein rhytmus im a....

HJyvbridxX99


Ach und noch was: Sonstige einschränkungen habe ich nicht, oder? Habe vor morgen mich mal wieder aufs Rad zu schwingen, wenn ich heute nacht gut schlafen kann. Das hilft mir sonst immer ungemein mal einfach alles rauszutreten...ging nur die tage wegen der scheiss müdigkeit nicht...

z=ipfeyl


Ja theoretisch kann es zu Atemstillstand kommen, wenn man es gnadenlos über treibt.

Hier siehst du, wie es aussieht, wenn man es nicht über treibt.

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/649562/]]

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