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Darf man Kinder anschreien?

IGn-sKog Nxito


okay, dann haben meine eine miese kindheit.

mVauamxa


@ In-Kog Nito

Er hat es mehrere Jahre genommen, mit Unterbrechungen.

Er ist vor 3 Wochen18 Jahre geworden und kommt seit mehreren Jahren ohne aus.

Bei ihm hat sich in bzw nach der Pubertät dieSymptomatik deutlich gebessert.

Wo für viele Eltern der Stress anfängt hat er bei uns aufgehöhrt, diese Zeit war ein Spaziergang.

Keine Stress mit Alkohohl oder Drogen, er hält sich an Absprachen ist super zuverlässig.

Er macht seit 1,5 Jahren eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei einem großen Energielieferanten, gehört in seinem Ausbildungsjahr zu den Besten, obwohl er der jüngste ist.

Andere haben erst Abitur gemacht er hat "nur den MSA".

Froh darüber die Schule hinter sich zu haben, kann er das machen was ihm liegt, Berufsschule ist allerdings immer noch ein Thema.

Insgesamt ruht er jetzt in sich selbst, hat sich auch selbst so angenommen wie er ist.

Daher sieht man auch das ADHS kein Erziehungsfehler ist und Medikamente wenn sie denn nötig sind helfen können.

Er dankt es mir heute auch das wir diesen Schritt gegangen sind, das ich ihn nicht in seinem Chaos allein gelassen habe, wir haben ein super Verhältnis.

Und wenn mich jemand fragen würde ob ich was anders machen würde oder wenn ich wollte ein Kind ohne ADHS ist meine klare Antwort nein, genau diesen Sohn so wie er ist würde ich noch mal bekommen wollen, mit all seinen Ecken und kannten mit allen seinen Fasetten, die diesen wunderbaren Sohn ausmachen.

Und wenn ich lese wie Du über Deinen Einen Sohn schreibst, der ja auch nicht immer so ganz einfach ist wie er ist, dann bist Du mit Sicherheit keine schlechte Mutter, auch wenn Du mal brüllst.

m~aumxa


Ergänzung:

eines würde ich doch anders machen, ich würde mir nie wieder einreden lassen ich sei Schuld und es liege an meiner Erziehung, oder mangelnden Erziehung dass mein Sohn so ist wie er ist.

Mit Sicherheit habe ich auch dann und wann mal Fehler gemacht, wie jede andere Mutter oder jeder andere Vater auch, aber diese kleinen Fehler haben nicht zu einem gestärten Mutter Sohn Verhältnis geführt wie ja viele behaupten die nur das wiedergenben was die Anti Ritalin Lobby ihnen vorgaukelt.

Diese Leute die weder ADHS Kinder kennen, geschweige sich dann den Alltag mit ihnen auch nur annähernd können, wissen nicht das man da auch durchaus an seine Grenzen stoßen kann, ja manchmal auch hilflos ist.

Solange man seine Hilflosigkeit erkennt, diese auch mal offen zugeben kann und darf, sich entsprechende Hilfen holt, dort wo nicht mit erhobenen Zeigefinger über die bösen Eltern gerichtet wird die ihre Kinder angeblich mit Medikamenten ruhigstellen wollen sondern Menschen arbeiten die einem tatsächlich helgen sich damit auskennen ist alles gut.

Meiner Meinung ist es schädlicher für ein Kind immer perfekte Eltern zu haben, die meinen ich mache keine Fehler, ich habe mich immer unter Kontrolle.

Wie soll da ein Kind jemals rankommen an diesen fehlerfreien Menschen.

Nein da bleibe ich lieber dabei auch mal meine eigene Verzweiflung Wut zeigen zu dürfen, genau wie ich meinem Kind diese Gefühle zugestehe, darf ich sie auch haben.

m,auxma


Was ich schon des öfteren beobachtet habe sind Eltern die auch meinen ein Kind anbrüllen mal lauter werden ist ein no go, soweit müssen sich Eltern unter Kontrolle haben das dies nicht passiert.

Dann versuchen sie ungewünschtes unangemessenes Verhalten des Kindes zu ignorieren, wie hier auch geschrieben wurde.

Bevor ich schreie oder mich aufrege, lasse ich lieber die angekündigte Konsequenz folgen und ignoriere dann konsequent jegliches Gebrüll des Kindes.

Und dabei wird leider oft das ganze Kind mit ignoriert, so als wenn es gar nicht da währe, dieses erlebe ich leider häufig, und finde es wesentlich schlimmer als wenn jemand mal die Stimme hebt.

Der Grundtenor dabei muß natürlich der sein, das ein Kind trotz allem spürt das ich es liebe und nicht als Person ablehne.

E4hemaliOger Nu5tzer (#502x711)


Ich schließe mir hier Kleios und Messaggios Meinung an.

Sein Kind anzubrüllen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit.

Definitiv und anbrüllen bzw. anschreien war für mich das schrecklichste neben den Schlägen was ich zu Hause erfahren durfte. Ich hasse es heute noch wie die Pest wenn Menschen ihre Stimme gegen mich erheben. Mit schreien und brüllen erreicht man nur das sich das Gegenüber kleiner und erniedrigt fühlen soll.

Ekhema=lig]er Nutuzer (E#5+0271x1)


Ähm, "mich" nicht "mir".

m4auma


Sein Kind anzubrüllen ist ein Zeichen der Hilflosigkeit.

Da wiederspreche ich dir mit Sicherheit nicht.

Und wie ich ja schrieb ist es mir passiert, weil ich in diesem Moment hilflos und überfordert war

Und trotzdem schäme ich mich nicht dafür, denn ich habe die Stärke meine eigene Hilflosigkeit zuzugeben und zu sagen Hallo ich kann nicht mehr ich brauche Hilfe

d0eSvilind4isguxise


Kindern vorzuwerfen, dass es doch ihr Verhalten ist, dass Eltern dazu bringt zu schreien, nehme ich genauso, wie schlagende Partner ihren Frauen immer sagen, dass sie es ja provozieren, dass sie zuschlagen

Einerseits gebe ich dir da recht – ich bin ja kein Automat, sondern bestimme selbst über mein Handeln.

Andererseits ist es leicht, eine Verhaltensweise zu verurteilen, ohne eine Alternative zu nennen.

Im Alltag ist es ja einfach so, daß ein Kind zu bestimmten Zeiten bestimmte Dinge tun MUSS und es keine echte Alternative dazu gibt. Und daß alle vernünftigen Maßnahmen ausgereizt zu sein scheinen.

Beispiel:

Man ist um 6 Uhr aufgestanden und hätte gerne um halb 9 das Haus verlassen. Inzwischen ist es schon kurz vor neun, weil das Kind sein Frühstück gelutscht statt gekaut hat, eine halbe Stunde auf dem Klo verbracht hat etc.. Nun hat man gesagt "zieh deine Schuhe an", und das Kind bleibt einfach sitzen, wo es sitzt. Man wiederholt die Anweisung, eventuell detaillierter ("deine Schuhe sind im Flur, geh hin und zieh sie an. Jetzt."). Man wiederholt erneut. Bei der nächsten Wiederholung weist man zum x-ten Mal darauf hin, daß alle anderen längst im Kindergarten sind usw.. Nichts passiert. Man kann das Kind nicht ohne Schuhe mitnehmen, weil draußen Schnee liegt. Man hat nur die Wahl,

- dem Kind die Schuhe zu bringen und anzuziehen (was das Kind mit seinem Verhalten wahrscheinlich bezweckt)

- das Kind zu packen und gewaltsam in den Flur zu schleifen

- zu brüllen, daß die Wände wackeln und zu hoffen, daß das Kind wenigstens ein bißchen aufmerksam wird. Und wenn nicht, dann hat man jedenfalls seine an diesem Punkt schon beträchtliche Aggression irgendwie rausgelassen.

Für sinnvollere Alternativen bin ich ehrlich dankbar. Ich finde Schreien nämlich auch scheiße. Mir fällt in solchen Situationen bloß nichts anderes ein. (Wir fahren mit der Straßenbahn, das Kind ohne Schuhe zum Auto tragen scheidet also auch aus.)

S=helb$y Tx.


Keiner hat hier behauptet, dass anschreien etwas tolles ist, aber solche Sprüche

Denn vom Brüllen zum Schlagen ist nur ein sehr kurzer Weg.

finde ich einfach nur daneben.

Oder das hier

Kindern vorzuwerfen, dass es doch ihr Verhalten ist, dass Eltern dazu bringt zu schreien, nehme ich genauso, wie schlagende Partner ihren Frauen immer sagen, dass sie es ja provozieren, dass sie zuschlagen

suggeriert stink normalen emotionalen Eltern:

"Wenn Du heute Dein Kind anschreist, ist es besser Du gibst morgen zur Adoption frei, sonst schlägst du es übermorgen.....und was dann noch alles kommen mag, möchte man sich gar nicht vorstellen.."

%:|

b}ellaMgixa


Die Aussage, dass Kinder die geschlagen werden selbst später so handeln ist schon mal Unsinn.

Ich wurde mit Schlägen erzogen und erziehe selbst völlig Gewaltfrei.

Natürlich WILL niemand brüllen.

Aber auch Eltern sind mal hilflos und einfach wütend und werden auch mal laut.

Wut ist ein Gefühl, welches wir nicht mögen. Sehr unmodern.

Aber es gehört zu den Gefühlen.

Wenn ich meinem Kind vorlebe, dass Wut nicht erlaubt ist, wie wird es das umsetzen?

Solange ich vor Wut mal schreie "Ich kann jetzt aber nicht"... oder sonst etwas, was nicht persönlich gegen das Kind geht, gehe ich davon aus, dass es ihm nicht schadet.

h7a|vesxta


ich halte nichts davon zu schreien.

aber es passiert. ist mir auch schon passiert.

habe anschließend mir die kleine beiseite genommen und mich entschuldigt.

aber dann auch in ruhe erklärt warum ich so böse war.

MDes*saggxio


In-Kog Nito,

okay, dann haben meine eine miese kindheit.

vielleicht?

Aber sie werden dein Verhalten und Gebrülle nie vergessen.

bellagia

Die Aussage, dass Kinder die geschlagen werden selbst später so handeln ist schon mal Unsinn.

Ich wurde mit Schlägen erzogen und erziehe selbst völlig Gewaltfrei.

Da stimme ich dir zu. Mein kindlicher Gedanke war damals: das kann nicht mein Vater sein, denn Väter gehen liebevoll mit ihren Kindern um. Es war aber definitiv mein Vater, irgendwann habe ich ihm verziehen, aber vergessen werde ich das nie, ganze Wortpassagen kann ich nach vielen Jahrzehnten wortgetreu wiederholen.

S2helb<y xT.


Aber sie werden dein Verhalten und Gebrülle nie vergessen

Das mag in Deinem (speziellen) Fall so sein, aber Du kannst das doch nicht einfach mal pauschal auf die Kinder von In-Kog Nito übertragen?!

MLessagfgkixo


Ach ja ich bin ein Sensibelchen, ich weiß und meine schlechteste Eigenschaft ist:

ich bin sehr nachtragend!

S<h|elb|yx T.


Ach ja ich bin ein Sensibelchen, ich weiß und meine schlechteste Eigenschaft ist:

ich bin sehr nachtragend!

???

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