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Welche nicht-esoterischen Selbsthilfebücher haben euch geholfen?

uintenuMndobexn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe bereits viele Selbsthilfebücher gelesen. Ich davon überzeugt, dass positives Denken, Auto-Suggestionen etc. wirken. Diese sind ja sehr oft Inhalt solcher Bücher. Leider sind aber auch viele dieser Bücher esoterisch. Joseph Murphy und Norman Vincent Peale brachten den christlichen Glauben stark mit ein. Aktuell ist "The Secret" erfolgreich, obwohl es doch sehr oberflächlich und einfach ist. Hier wird vom "Universum" gesprochen, dass Wünsche erfüllt, und ein "Law of Attraction" unterstellt. Auch Motivationstrainer wie Jack Canfield bauen darauf.

Ich würde gerne ein Buch lesen, dass auf positives Denken und Affirmationen setzt, aber nicht esoterisch ist. Kann jemand ein Buch empfehlen?

Antworten
c[olif?lor


Ich mag "Sorge dich nicht - lebe" von Dale Carnegie.

A_hornUblatxt


Ob esoterisch oder nicht, das Grundprinzip bleibt doch das Gleiche. Positives Denken bringt auch nichts, wenn man es nicht fühlt.

Wenn Du kein positives Gefühl aufbringen kannst für – nehmen wir mal wieder das schnöde Geld (so was von unesoterisch), wirst Du bei negativer "Polung" nie welches haben. Die Vorstellung eines dicken 100 € Scheinbündels in der rechten Jeanstasche wäre so ein Programm, die uralt wiederholte Erfahrung sagt aber, nee, wird eh nie so sein.

Die Erklärungen sind so schon in der Bibel gegeben und empfohlen, was stört Dich an esoterisch? Heute weiß man sogar durch MRT's, welche Gehirnregionen aktiviert werden können. Und die sehen bei mistigen, nichts bringenden Gedanken eben anders aus als bei überzeugten Menschen mit positiven Vorstellungen (die sich vornehmen, ihr eigener Zeuge ihrer Vorstellung zu werden).

Lies einfach mal die Biographien erfolgreicher Menschen.

Thomas Alva Edison hat immer an sich geglaubt, auch nachdem er 9999 x keine Glühbirne zum Leuchten brachte. Seine Vorstellung hat ihm Recht gegeben.

Michelangelo erst recht....

All diese Menschen haben eben weder Murphy noch "The Secret" gelesen, sie sind ihren Visionen (Bildern) gefolgt.

Und was sagt die Bibel? Was du fürchtest (von dir denkst) wird über dich kommen. Dabei ist es wieder wurscht, ob nun positiv oder negativ. Es wird das geschehen, wo im Gehirn die Schallplatte mit Sprung abläuft.

Paris Hilton kann sich niemals vorstellen, arm zu sein. Es existiert nicht in ihren Gehirnwindungen, wäre sie in Indien auf der Straße zur Welt gekommen, wäre der Reichtum außerhalb ihrer Gehirnwindungen.

Paris kann auch ne Schlappe vertragen, die macht einfach weiter, wird überzeugt sein, ihre nächste entworfene Kollektion wird es schon rausreißen, das indische Mädchen hat nur den Gedanken an: wie kann ich heute überleben? Da wird nicht mal ans Morgen und schon gar nicht an eine weitschauende Versorgung gedacht. Geschweige denn an Reichtum.

Das, was du denkt, kommt über dich. So oder so, esoterisch oder nicht.

Misstraust Du den "esoterischen" Aussagen, weil es Dir nichts brachte??

u7ntednu]ndobexn


Es geht mir darum, ob man die Wirkung von positiven Suggestionen als förderlich oder "kosmisch" ansieht. Der Unterschied ist, dass bei Letzterem schicksalhafte Zusammenhänge gesehen werden, wie es esoterische Ratgeber tun. Ja, positives Denken ist ungemein wirksam. Aber es ist keine notwendige Voraussetzung für Erfolg. Es gibt auch negativ und an sich selbst zweifelnde Menschen mit Erfolg. Wir schaffen also nicht zu 100% mit unseren Gedanken unsere Realität. Das behaupten aber esoterische Bücher wie "the Secret". Das ist imho schade, da somit z.B. Leuten mit Krankheiten suggeriert wird, dass sie selbst schuld sind an ihrem "Schicksal".

Sbkarabzaeusx94


Meines Wissens nach sind alle Therapeuten, die wissenschaftlich mal angefangen haben, irgendwann in die Esoterik gerutscht. ":/

Affirmationen und komplett frei von Esoterik, das dürfte schwer werden.

Ich finde z. B. Louise Hay nicht soooo esoterisch. Es gibt Bücher von ihr, die haben kaum einen esoterischen Touch.

Die Bibel fällt mir da noch ein. ;-D

upntmenu5ndobexn


Meines Wissens nach sind alle Therapeuten, die wissenschaftlich mal angefangen haben, irgendwann in die Esoterik gerutscht. ":/

??? Nein ;-)

JbanX74


Endlich Nichtraucher!

j*uerinaLhateUstowxait


mir persönlich gefallen besonders die (christlich geprägten) bücher von john und stacy eldredge. weißt du nicht, wie schön du bist> wäre als frau schonmal eine gute wahl ;-) positive gedanken vermitteln die bücher allemal; die frage ist, ob das religiöse eine option bei dir fürs lesen ist 8-)

Jsanx74


Ist zwar kein Buch, aber finde ich durchaus gut gelungen:

[[http://www.psychotipps.com/]]

u{nten_un#doben


Louise Hay ist zwar auch spirituell (Wünsche die das Universum erfüllt – > law of attraction), aber ich finde sie dennoch hilfreich!

@ Agnes:

Ist das Buch eher Plädoyer gegen pos. Denken oder Ratgeber? Kannst du kurz erklären, was du daran gut findest?

a=gnexs


Es beruht auf Fakten und ist pragmatisch. Er faßt diverse philosophische Sichweisen in lesbarer und amüsanter Weise zusammen. Es gibt Leute, denen positives Denken gegen den Strich geht, z.B. mich. Für die gibt es Alternativen, die genauso gut oder besser funktionieren.

Ich habe es gelesen und bisher mindestens sechs Exemplare verschenkt.

Amazon.co.uk hat mehr dazu zu sagen.

[[http://www.amazon.co.uk/The-Antidote-Happiness-Positive-Thinking/dp/1847678661]]

Countering a self-help tradition in which "positive thinking" too often takes the place of actual thinking, Oliver Burkeman returns our attention to several of philosophy's deeper traditions and does so with a light hand and a wry sense of humor. You'll come away from this book enriched – and, yes, even a little happier (Daniel H. Pink author of DRIVE and A WHOLE NEW MIND)

u6ntenu7ndoxben


Klingt interessant! Danke für den Tipp.

Gibt es denn Leute hier, die mit dem law of attraction positive Erfahrungen gemacht haben?

Wzate'rli2


Es gibt auch negativ und an sich selbst zweifelnde Menschen mit Erfolg.

Ich denke aber, die könnten in den meisten Fällen ohne Selbstzweifel noch weit erfolgreicher sein. Andererseits bewahrt Selbstzweifel aber auch vor jeder Menge falschen Entscheidungen. Jemand, der eine Atombombe entwickelt, sollte verdammt nochmal auch mal an sich selbst oder seinem Werk zweifeln. Das ist viel besser, als wenn er es nicht täte. ;-)

uunten~und{obexn


Guter Punkt! Aber wenn es der sehnliche Wusch von jemandem ist, sehr viele Menschen qualvoll umzubringen...dann ist wohl etwas in der Entwicklung schief gegangen. Das kann man dann nicht dem pos. Denken zuschreiben ;-)

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