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Realitätstrübung/ Wahrnehmungsstörung/ Abwesenheitsgefühl

TIetsNuken hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin neu hier in diesem Forum und versuche mein Problem jetzt mal genau und so kurz wie möglich zu beschreiben. Es fing alles damit an, dass ich im Januar an einer Mandelentzündung erkrankte auf die nochmal eine folgte wodurch sich ergab, dass ich drei Wochen durchgehend Antibiotika nahm. Anfangs Penecilin, womit meine Probleme auch begonnen. Ich fühlte mich durch dieses total benommen und als ich mich dann eines nachts schlafen legte und morgens aufwachte, hatte sich meine Welt total auf den Kopf gestellt. Ich fühlte mich meines Körpers entzogen, geistig völlig benebelt und war nicht mehr in der Lage meine Umwelt so wahrzunehmen wie früher. Dieser Zustand ist schwer zu beschreiben, es ist wie als wenn ich betrunken wäre. Dabei konsumiere ich keine Drogen jeglicher Art. Ab und an ein wenig Alkohol, jedoch dies schon seid geraumer Zeit nicht mehr. Hinzu kommt noch, dass ich ständigen Druck auf meinen Ohren verspühre und seit drei Wochen mein linkes Augenlied täglich mehrmals zuckt. Ich lag auch schon im Krankenhaus, jedoch nur für zwei Tage, da ich nachdem ich mich der MRT und der Untersuchung des HNOs und natürlich einer Blutabnahme unterzogen habe als körperlich gesund galt. Zu Beginn dieses Zustandes hatte ich noch einen starken anhaltenden Schwindel, der jedoch inzwischen kaum mehr zu spühren ist. Ich fühle mich andauernd müde und schlapp und kann keine Konzentration in der Schule mehr aufbringen. Hinzu kommt noch, dass ich unter dem Verlust von jeglichem Zeitgefühl leide, ob Stunden oder zehn Minuten, alles erscheint gleich. Langsam verzweifle ich, da ich mir nicht mehr zu helfen weis :-( . Hat jemand hier vielleicht eine Lösung für mein Problem parat? ???

Zu mir: ich bin 18 Jahre alt, männlich und in der Oberstufe eines Gymnasiums, wodurch ich schon einiges an Stress ausgesetzt bin.

Ich danke schonmal im Voraus

mfg Tetsuken

Antworten
jFack499n


Hallo,

Googel mal nach Derealisation und sag mal ob du dich in der Beschreibung wieder erkennst.

[[http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/30747,0?sid=0c4b177a95fc4257964656d45657d7ff.html]]

T&etsuRken


Danke schonmal für die Antwort jack99n.

Derealisation trifft zwar nicht ganz den Nagel auf den Kopf, kommt aber dem schon ziemlich nahe.

Nun habe ich nach möglichen Abhilfen gesucht und nicht wirlich etwas befriedigendes im Internet gefunden. Hatest du schon selbst Erfahrungen mit Derealisation und hast du vielleicht ein paar Tipps was man da machen kann ?

j{ackx99n


Hallo,

Nach deiner Beschreibung nach, ich fühle mich meinen Körper entzogen hört sich nach Depersonalisation an, und die Wahrnehmungsstörung nach Derealisation :-(

Bei mir hat die Wahrnehmungsstörung vor knapp 7 Jahren von einer Sekunde auf die nächste angefangen, und das auch unter Antibiotika (Doxy).

Ich schreib dir mal ne Pn.

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