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Einen einsamen Mann ins Leben zurückholen

sWunnyJgirl81 hat die Diskussion gestartet


Ich habe einen Mann in einem Kurs kennengelernt. Er sass mürrisch blickend, alt aussehend, introvertiert, ohne auch nur den Versuch zu machen irgend einen Kontakt aufzunehmen inmitten einer Gruppe. Seine klugen Fragen und Antworten imponierten mir, und ich lächelte ihn freundlich an, zeigte ihm Aufmerksamkeit und bemerkte sehr bald, dass er anfing sich zu öffnen. Irgendwann brachte er mir ein kleines Geschenk, lieh mir ein Buch, blieb noch nach der Stunde für ein paar Minuten zurück um sich mit mir zu unterhalten. Den anderen Kursteilnehmern fiel auf, dass er sich für mich interessierte, und er sich positiv veränderte. Er zog sich schicker an, frisierte die Haare jugendlicher, lächelte öfters und versuchte mit mir Blickkontakt aufzunehmen. Sobald ich ihn aber ansah, zuckte er zusammen und schaute weg.

Wir trafen uns dann bei mehreren Treffen der ganzen Gruppe. Er unterhielt sich anfangs nur mit mir, erzählte mir viel aus seinem Leben. Er hatte eine aussergewöhnlich erfolgreiche Karriere hinter sich, war wohlhabend, weltgereist, sportlich, lebte seit vielen Jahren von seiner Frau getrennt, hatte aber eine sehr enge Bindung zu seinen Kindern und, wie er sagte, eine freundschaftliche Beziehung zu seiner Ex-Frau. Er betonte, dass seine Grossfamilie (Mutter, Brüder und deren Familien) die einzigsten Personen sind zu denen er Kontakt hat. Er gab zu, dass er niemals einen Freund hatte. Er lebt völlig abgeschieden. Betreibt Sportarten zu denen er keinen Partner braucht.

Er hat mir ein Buch geschenkt, mit dem Satz auf dem Buchrücken, fett gedruckt: "Kann man einen Menschen herbeilieben!" Ich habe ihm darauf geschrieben, ich will es versuchen und ihm versprochen ihm tagebuchartige mails zu schreiben, bis er irgendwann einmal Lust verspürt zu antworten und aus seinem Schneckenhaus heraus zu kommen.

Der Kurs war zuende. Wir trafen uns nur gelegentlich, er schien sich über das Wiedersehen zu freuen. Meine mails erwähnte er nicht und gab immer vor in grosser Eile zu sein und nach ein paar freundlichen Worten und einem Strahlen übers ganze Gesicht, verabschiedete er sich jedes Mal. Später ging ich diesen zufälligen Treffen aus dem Weg, weil ich annehmen musste, dass es ihm vielleicht peinlich ist, falls ich ihn auf die unbeantworteten mails ansprechen würde.

Ich zerbreche mir ständig den Kopf, wie ich ihm Vertrauen gewinnen lassen könnte. Ich durchforste sämtliche Foren und hoffe eine Antwort auf dieses sehr ungewöhnliche Verhalten zu bekommen.

Ich habe an die verschiedensten Persönlichkeitsstörungen schon gedacht, auch an Asperger und glaube inzwischen, dass er einfach ungeübt ist im Umgang mit Freunden, dass ihm Beziehungen Angst machen, dass deswegen auch seine Ehe nicht funktionierte. Er ist ein Workaholik, asketisch, extrem bescheiden.

Meine Frage, hat es einen Sinn ihm weiterhin zu schreiben. Soll ich meine Vermutung, dass er einfach total ungeübt im zwischenmenschlichen Bereich ist, äussern, soll ich ihm sagen, dass es mir nichts ausmacht, dass ich ihn für viele seiner Eigenschaften schätze und gerne bereit bin mich zu bemühen ihn ins Leben zurückzuführen.

Ich bin ein lebhafter Mensch, scheine ähnliche Interessen wie er zu haben, das verbindet uns, das hat er auch gefühlt, wir sind Landsleute, haben gemeinsame Bekannte. Ich habe einen 20 Jahre älteren, kranken Mann den ich sehr wohl gut versorge, mit dem ich aber schon seit 20 Jahren nur noch eine reine Versorgungsbeziehung führe. Mein Mann weiss auch von den mails, von meiner Zuneigung zu diesem Mann, und er hat ihn auch schon selbst kennengelernt und fand ihn sympathisch, klug und wertvoll.

Wie soll ich mich verhalten. Einfach aufhören mit dem Schreiben, weil es nichts in ihm verändert oder werden meine mails doch irgendwann ein Vertrauen aufbauen könnnen? Kann man im Rentenalter diese Scheu vor Nähe noch überwinden oder ist mein Bemühen um ihn hoffnungslos. Gehe ich ihm vielleicht sogar auf die Nerven.

Um jeden wohlgemeinten Rat von Euch bin ich dankbar!

Antworten
BMalduxrhxh


Nach dem Lesen Deines Textes ist mir nicht ganz klar, welche Ziele Du mit diesem Kontakt verfolgst. Er unterstreicht auf dem Buchrücken: "Kann man einen Menschen herbeilieben? Du schreibst, dass Du es versuchen willst. Nach dem Ende des Kurses trefft ihr euch zufällig ein paarmal; er erwähnt Deine Mails nicht, freut sich aber über euer Wiedersehen. Dann vermeidest Du die (zufälligen) Treffen und gehst ihm aus dem Weg.

Ich entdecke in eurer beider Verhalten widersprüchliche Botschaften? Willst Du ihn nur aus dem Schneckenhaus locken, oder eine Affäre beginnen? Ist es ihm möglicherweise peinlich, auf Deine Mails zu antworten?

Wenn ich annehme, dass sein Leben nicht einfach verlaufen ist, kann ich mir seine Introvertiertheit gut erklären. Um sich zu öffnen, braucht es Vertrauen. Zumindest bei mir (und vermutlich bei den meisten Menschen) erfordert das persönlichen Kontakt. Ein Mailverkehr wäre mir nicht genug. Er hat sich in seinem Leben eingerichtet, führt es möglicherweise seit Jahren so.

Menschen die so leben, sind nicht zwangsläufig unglücklich. Sie sind sich "selbst genug" und können sich auch mit sich selbst beschäftigen. Manchmal sind sie sozial ungeübt. Er hat eine Familie, ist also nicht völlig isoliert.

Ich wiederhole meine Frage nochmal: Willst Du ihm den Wert von Freundschaft zeigen? Willst Du eine engere Bindung?

Mir ist das bis jetzt noch unklar, ihm möglicherweise auch. Mich würde das eher verunsichern. Anfangs schien mir, ihr hättet geflirtet und er würde sich für Dich interessieren. Wenn Du das auch tust, geh ihm nicht aus dem Weg, sondern mach ihm Deine Position und Deine Absichten klar. Phasenweise wirkt Dein Text so, als wolltest Du sein Sozialverhalten therapieren. Ist das so und wie steht er dazu?

a\nde1rs_alsH_andexre


sunnygirl81

Ich habe einen Mann in einem Kurs kennengelernt. ... Er lebt völlig abgeschieden.

Ist er für diesen Kurs "freiwillig" aus dem Haus gegangen oder war das ein Pflichtveranstaltung?

Zwischen den Zeilen lese ich, dass er sich mit seinem Allein Sein arrangiert hat. Möglicherweise hat er sich um Kontakte bemüht, die dann frustrierend veliefen. Wer will denn auch einen Eigenbrötler?

und gab immer vor in grosser Eile zu sein

Scheint Angst zu haben vor Nähe, vielleicht depressiv?

Wie soll ich mich verhalten.

Deine Motivation ist nicht klar, hast du ein Helfer-Syndrom? Dann spürt er sicher, dass du ihn nicht persönlich meinst.

DAumaxl


sunnygirl81

Ich verstehe auch nicht worum es dir geht. Er hat dich gebeten ihn zu therapieren?

AXiyeanRa89


Ich auch nicht. Vielleicht will er ja genau so leben? Vielleicht mag er das alleine sein lieber als ständige Gesellschaft? Ich verstehe noch nicht so ganz deinen Drang dahinter einen Menschen unbedingt von Grund auf verändern zu wollen, damit er sich dir angleicht...

E=l]la7x1


@ sunnygirl81

Ob er sich wirklich einsam fühlt, sei dahingestellt. Ist er gerne und bewusst alleine und verzichtet auf eine Beziehung, dann gibt es auch keinen Grund, ihn ins Leben "zurückzuholen", weil er gemäß seinen Vorlieben bereits lebt.

Klingt von den Formulierungen her also irgendwie schon wie eine Art Helfersyndrom, finde ich.

Was genau ist Deine Frage? Hast Du Dich in ihn verliebt und würdest ihn gerne näher kennen lernen, weil Du Beziehungsinteresse an ihm hast?

Du bist gebunden und damit nicht komplett frei für jemand anderen – vielleicht "suchst" Du deswegen nach jemandem, der (vermutlich) eine Beziehung sehr schmalspurmäßig gestalten würde.

Und kann es sein, dass er seinerseits alleine schon deswegen nicht mutiger wird, weil Du vergeben bist?

Soll ich meine Vermutung, dass er einfach total ungeübt im zwischenmenschlichen Bereich ist, äussern, soll ich ihm sagen, dass es mir nichts ausmacht, dass ich ihn für viele seiner Eigenschaften schätze und gerne bereit bin mich zu bemühen ihn ins Leben zurückzuführen.

Sowas klingt für mich bevormundend, therapierend und bemutternd – das dürfte jemanden, der tendenziell sowieso eher menschenscheu ist, erst recht zu Distanz und Abgrenzung veranlassen.

s;unnycgirl8x1


Ich habe mich in ihn verliebt und es ihm auch mitgeteilt. Darauf kam von ihm umgehend eine Antwort, soviel Nähe möchte er nicht.

Er kam freiwillig in den Kurs, den ich leitete. Dies war kurz vor seiner Pensionierung, und ich nahm schon an, dass er damit versuchen wollte sich mehr unters Volk zu mischen.

Nachdem ich gesehen habe, wie sehr er aufgeblüht ist, finde ich es sehr enttäuschend, dass er sich wieder in sein Schneckenhaus zurückgezogen hat.

Ich bin zwar verheiratet, aber bestreite mein Leben völlig selbstständig. Meinem Mann fehlt es an nichts. Eine Ehe führen wir schon seit 20 Jahren nicht mehr. Mein Mann ist auch ein Eigenbrödler. Wir sehen uns nur zu den Mahlzeiten, reden miteinander während des Essens, ansonsten lebt jeder sein Leben.

Vielleicht habe ich ein Helfersyndrom, d.h. ich kümmere mich um sehr viele Menschen ohne Hintergedanken oder um etwas zurück zu fordern. Ich bin einfach so. Ich würde gelegentlich gern etwas Zeit mit diesem Mann verbringen, einen Gesprächsaustausch haben, etwas gemeinsam unternehmen.

In Kürze gesagt: Ich mag ihn, habe mich in ihn verliebt. Er schien begeistert, hat sich aber sofort zurückgezogen, als ich ihm schrieb, dass ich mich in ihn verliebt hätte. Er schrieb, soviel Nähe möchte er nicht. Vielleicht denkt er da an intime Nähe. Ich wäre mit einer platonischen Freundschaft zufrieden. Vielleicht glaubt er das nicht und hat Angst, dass seine Ungeübtheit zum Vorschein käme.

Vielleicht habe ich alles falsch gemacht in bester Absicht.

Wie soll ich mich von nun an verhalten oder kann man da nichts mehr reparieren. Ich bin kein Besserwisser oder eine dominante Person. Er sagte zu mir, ich habe niemals einen Freund gehabt und deswegen muss ich annehmen, dass er ungeübt ist und in Gesellschaft, bei Essenseinladung hat er sich auch total eingeengt gefühlt, das konnte man sehen. Wie kann ich ihm Vertrauen geben. Ich kann selbst auch gut alleine sein, bin keine Gesellschaftstante. Als ich ihn kennenlernte funktionierte weder sein Telefon noch sein Internetanschluss. Das hat er beides auf meine Bitte hin richten lassen. Über kurze Zeit hatten wir auch einen E-Mail Austausch, der aber immer weniger wurde und mit meiner Äusserung, dass ich mich verliebt habe, wurden die Abstände immer länger, bis er ganz aufhörte. Trotzdem freute er sich, wenn er mich traf. Mir kamen diese Treffen aber sehr unnatürlich vor. Man kann doch diese mails nicht einfach todschweigen, Small talk machen und sich nach 2 Minuten wieder verabschieden. Mir tat das jedes Mal weh und darum gehe ich dem aus dem Weg.

Was kann ich tun?

E"llax71


Ich habe mich in ihn verliebt und es ihm auch mitgeteilt. Darauf kam von ihm umgehend eine Antwort, soviel Nähe möchte er nicht.

Eindeutige Antwort ohne großen Interpretationsspielraum, finde ich.

Ich würde gelegentlich gern etwas Zeit mit diesem Mann verbringen, einen Gesprächsaustausch haben, etwas gemeinsam unternehmen.

Das ist nur möglich, wenn beide dies wollen.

In Kürze gesagt: Ich mag ihn, habe mich in ihn verliebt. Er schien begeistert, hat sich aber sofort zurückgezogen, als ich ihm schrieb, dass ich mich in ihn verliebt hätte. Er schrieb, soviel Nähe möchte er nicht.

Da bleibt nichts anderes als das zu respektieren.

Vielleicht denkt er da an intime Nähe. Ich wäre mit einer platonischen Freundschaft zufrieden.

Echt, trotz Verliebtheit? Diese lebt doch meist gerade auch von körperlicher Anziehung... Und es tut weh, wenn diese einseitig ist (finde ich).

Wenn Dir die platonische Freundschaft genügt, ist doch alles o.k. und kannst Du es weiterlaufen lassen wie bisher.

Wie soll ich mich von nun an verhalten oder kann man da nichts mehr reparieren.

Bevor Dich die Ungewissheit auffrisst, frag' ihn.

Er sagte zu mir, ich habe niemals einen Freund gehabt und deswegen muss ich annehmen, dass er ungeübt ist

Das kann einfach sein Lebensstil sein, seine Wahl. Und dann ist es kein pathologischer Zustand, dem Du entgegenwirken kannst und sollst.

Man kann doch diese mails nicht einfach todschweigen, Small talk machen und sich nach 2 Minuten wieder verabschieden.

Scheinbar schon, bzw. er kann es. Wenn Dir das nicht gut tut, ist es doch eigentlich sowieso das Beste, Ihr habt keinen Kontakt?

Was kann ich tun?

Ihn so nehmen wie er ist, ohne Hoffnung auf Veränderung; oder es bleiben lassen.

s5uRnnLygi=rl8x1


Du meinst also die Situation ist hoffnungslos!

Soll ich trotzdem weiterschreiben, wenn mir etwas interessantes einfällt oder soll ich den Kontakt total abbrechen?

ACiya(nar89


Darauf kam von ihm umgehend eine Antwort, soviel Nähe möchte er nicht.

Das ist doch mehr als eindeutig. Ich verstehe immer noch nicht warum du ihm unbedingt helfen musst oder gar zu wissen scheinst dass er Hilfe braucht. Es gibt Menschen, die mögen gerne allein sein! Die wollen diese Nähe nicht. Ich z.B. auch wenn das bei mir nicht diese Ausmaße annimmt, ich habe sehr wohl Freunde. Aber wenn ich merken würde, jemand würde mir helfen wollen mehr rauszugehen, mehr mit Leuten zu unternehmen, ich wäre schneller weg als du zusehen könntest.

Du nimmst ihn nicht an als Person die er ist. Du möchtest ihn ungefragt ändern. Uneigennützigkeit sehe ich daran nicht wirklich. Du hast eher das Gefühl in diesem Punkt "besser" zu sein als er und stellst dich damit über ihn. Dir tut es weh, dass er sich so zu dir verhält. Das muss aber nicht umgekehrt gelten, auch wenn du das vielleicht nicht wahr haben möchtest. Wenn er auch nur einen Hauch von Feinfühligkeit beweist, wird er all das merken und dann ist es kein Wunder, dass er praktisch vor dir flüchtet, auch wenn das Anfangs anders war.

E3llax71


Du meinst also die Situation ist hoffnungslos!

In Bezug auf eine intime Liebesbeziehung ja. Gelegentliche platonische Treffen oder Mails sind evtl. nicht auszuschließen; aber wissen kann das nur er.

Soll ich trotzdem weiterschreiben, wenn mir etwas interessantes einfällt oder soll ich den Kontakt total abbrechen?

Da gibt es kein "Soll". Mache einfach das, was Dein Gefühl Dir sagt.

D#umal


sunnygirl81

Wie kommst du darauf ihn so zu analysieren? Du hast einen Korb bekommen. Blöd für dich, ist aber nicht zu ändern.

tohun9d!erst>oxrmy


Sunnygirl, du hast ein Problem, nicht der introvertierte Mann.

Mein Tip: Lass ihn in Ruhe, oder schreib ihm ein letztes Mal, dass er sich ja melden kann, wenn er möchte. Und wenn er es halt nicht tut, ist der Kontakt beendet.

E'lla7x1


Selbst wenn Du ihn mit Tricks für Dich gewinnen solltest: was bringt's, wenn das dann ewig nur ein schleppendes, leidenschaftsloses Herumgeeiere ist? Wenn er zwar laut Deinen Hoffnungen alle möglichen Potenziale bzgl. Beziehung hätte, wenn dies, wenn das... Was bringen diese Potenziale, wenn sie nicht gelebt werden? Es ist ein Trugschluss, den eigenen Einfluss als so groß anzusehen, dass man ihn mords animieren und umpolen könnte.

Du wärst vermutlich immer in einer Bittstellerrolle – und es ist doch demütigend, wenn man hin und her überlegen muss, ob man nun anrufen oder spontan ein Kaffeetreffen vorschlagen "darf", oder ob man dem anderen dann zu lästig/aufdringlich wäre – das wäre entweder das reinste Tretminenfeld, oder aber Du würdest entgegen Deiner wahren Bedürfnisse eine total karge Beziehung führen nach dem Motto: besser ein paar (ggf. platonische) Brotkrumen als nichts.

Verbiege weder ihn noch Dich selbst!

w'olfs_teppen


ich versuche mich mal in die Rolle dieses Mannes zu versetzen.

Du hast ihn als zu Beginn mürrisch und schwermütig beschrieben. Dann hat er sich verändert. Sowohl äusserlich als auch von der Art her. Es klingt für mich so, als ob er sich ein klein wenig geöffnet hat.

Ob es an Dir liegt oder an etwas anderem, ist erstmal nur eine Mutmaßung. Schustern wir das mal Dir zu.

Irgendwann wird er gemerkt haben, daß Du vergeben bist. Egal wie Deine Beziehung zu Deinem Mann auch läuft. Bzw. Du schilderst wie sie läuft.

Es gibt drei Möglichkeiten.

a: er interessiert sich nicht für Dich.

b. er hat Angst, sich auf mehr einzulassen, weil er Deinen Hintergrund nicht einschätzen kann. Weißt Du etwas darüber, woran seine Ehe gescheitert ist? Wurde er verlassen und kann nicht mehr vertrauen?

c. er fühlt sich als Objekt, was von Dir therapiert wird und Du vermittelst ihm den Eindruck, ihm etwas gutes tun zu wollen und ihn wieder ins Leben zurückzuführen. Vielleicht fühlt er sich aber ganz Wohl in seinem Leben. Weißt Du das?

Zusammengefasst:

Frag ihn. Rede mit ihm. Nur er wird Dir sagen können, was er denkt.

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