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Hat meine Freundin Borderline?

Sychwe+inix31 hat die Diskussion gestartet


Hey Leute!

Ich bin etwas verzweifelt und ich hoffe mir kann hier jemand helfen bzw. einen Tipp geben.

Es geht um meine Freundin mittlerweile Ex-Freundin(mal wieder)und ich habe den Verdacht das sie Borderline hat. Ich erzähle mal einige Auffälligkeiten und mal schauen ob mir jemand sagen kann, um welches Krankheitsbild es sich handelt.

Als ich sie kennengelernt habe war sie 20 und sie hatte vor mir eine menge Partner, vorwiegend Sexpartner.

Also sie hat fast jedes mal in der Disco jemanden abgeschleppt mit dem sie dann auch Sex hatte. Also sehr ausschweifend und auch ständig wechselnde Beziehungen mit verschiedenen Partnern.

Ich habe sie durch einen Freund kennengelernt und ich gehe an eine Beziehung in der Regel langsam ran, aber sie war gleich von 0 auf 100!

Sie hat extrem geklammert und wollte mich ständig sehen, ich glaube sie hätte mich auch am liebsten mit auf Arbeit genommen oder aufgefressen. Sie hat mir ständig Komplimente gemacht und mir permanent gesagt das sie mich liebt. Selbst wenn ich mal sagte ich mache nen Fussball-Männerabend, stand sie trotzdem vor der Tür.

Ich hatte schon einige Beziehungen aber das war schon irgendwie zu viel.

Sie hat mich regelrecht in den Himmel gelobt.

Sie fing auch nach 6 Monaten schon an das sie mich heiraten will und Kinder.

Sie drohte auch mit Selbstmord wenn ich sie verlasse.

Sie ist im Prinzip auch nach ca. einem Monat bei mir eingezogen.

Die erste Auffälligkeit kam, als wir uns wegen der Abendgestaltung gestritten hatten, eine kleine Meinungsverschiedenheit, aber sie war damit so überfordert, das sie ins Bad flüchtete und sich mit der Nagelschere ritzte! Dies tat sie dann noch 3mal immer in Stresssituationen, auch wegen ihrer Arbeit.

Sie hat auch in 2 Jahren ihren Arbeitsplatz 3mal gewechselt, weil sie überall angeblich gemobbt wurde, was ich mittlerweile bezweifle. Sie erzählte auch ihr Ex hätte sie geschlagen und misshandelt, was sich aber im Nachhinein als Lüge hinaus stellte. Sie jammerte auch permanent über alles rum...die Arbeit (sie ist PTA aber so dramatisch wie sie ihren Arbeitsalltag immer geschildert hat, könnte man auch denken sie arbeitet im Steinbruch).

Sie hat alles egal was immer extrem dramatisiert, was extrem nervte.

Sie musste auch immer überall im Mittelpunkt stehen und ihr war es immer wichtig was andere über sie denken, sie musste überall gut dastehen, das war ihre grösste Sorge.

Sie sagte auch immer, das sie das Gefühl hat, das ihre Eltern sich nicht für sie interessieren, was ihr auch sehr zu schaffen machte obwohl ich die Eltern ganz normal fand. Sie hat sich auch extrem an meine Mutter geklammert, sie extrem idealisiert und oft gesagt: "ich wünschte deine Mutti wäre meine Mutti". Das fand ich schon sehr komisch.

Oft ist sie mir im Streit hinterher gerannt und hat mich permanent provoziert auch mit schubsen und leicht schlagen, ich bin ihr immer aus dem Weg gegangen aber sie hat immer weiter gemacht, bis ich die Wohnung verlassen habe.

Auffällig war ihr Verhalten auch unter Alkohol, sie ist dann teilweise regelrecht ausgerastet, hat mich beschimpft das ich ihr Leben zur Hölle mache(völlig ohne Grund) und hat teilweise in der Disco auf mich eingeprügelt. Den nächsten morgen wusste sie davon natürlich nix mehr.

Sie wollte auch permanent Sex (was ja gut ist, aber mehr als alle Partner die ich zuvor hatte). Sie wollte beim Sex auch immer bis kurz vor der Ohnmacht gewürgt werden und ich sollte sie schlagen... total schräg.

Komisch waren auch ihre Stimmungsschwankungen, sie war super gut gelaunt und aufgedreht und zwei Stunden später lag sie im Bett und sagte das sie traurig ist aber nicht weiß warum und weinte.

Ich musste sie auch jeden Abend ins Bett bringen, zudecken und so lange sitzen bleiben bis sie eingeschlafen ist. Teilweise musste ich ihr auch ein Kinderhörspiel (Bibi Blocksberg, Gummibären usw. anschalten) ohne Witz, wie bei einem Kleinkind. Das Highlight war für sie Weihnachten und Geburtstag, sie war aufgeregt wie ein Kleinkind und hat sich permanent Gedanken gemacht wer ihr was schenkt.

Sie war auch sehr unzuverlässig, man konnte nix planen, da sie dann oft am selben Tag keine Lust mehr hatte.

Kommen wir nun nochmal zu den Stimmungsschwankungen.

Sie hat mich manchmal abgöttisch geliebt und manchmal hat sie mich behandelt als ob ich nichts Wert wäre. Vor allem vor anderen hat sie mich oft abgewertet. Wenn wir uns gestritten haben, hat sie immer alles auf mich geschoben, auch wenn sie der Auslöser war, hat sie es immer so gedreht das ich Schuld war.

Man konnte garnicht vernünftig mit ihr reden, da ihr jegliche Selbstreflektion gefehlt hat und alle Fehler bei mir gesucht hat und wenn ich sie mit ihren Fehlern konfrontiert habe, hat sie das komplett ignoriert.

Ich kam mir vor als ob ich nem Hund rechnen beibringen will, es war schier unmöglich normal mit ihr zu reden. Trotzig wie ein Kleinkind. Meistens hat sie im Streit ihre Tasche gepackt und ist abgehauen.

Richtig schlimm wurde es als ich krank wurde.

Ich bin zu Hause beim Treppen steigen fast zusammengeklappt mit Herzrasen, Bruststechen und Atemnot, ich rief sie an ob sie schnell kommen kann weil irgendwas nicht mit mir stimmt (ich hab mich aber nicht getraut 112 zu wählen), da sagte sie am Tel zu mir: "ich will erstmal noch Mittag essen fahren und komme später" und legte auf.

Bääähm, wie ein Schlag ins Gesicht, keinerlei Mitgefühl, als ob sie garnicht verstanden hat, was mir gerade passiert war.

Meine Mom hat mich dann ins Krankenhaus gefahren, wo eine Herzmuskelentzündung festgestellt wurde und ich 5 Wo da bleiben musste.

Ihre Besuche waren immer sehr kurz und sie schien genervt. Ich durfte mir dann noch anhören das sie es nervt das ich jetzt krank bin, da ich jetzt im Mittelpunkt stehe und sich für sie niemand mehr interessiert.

Einmal rief sie mich Abends im Krankenhaus an und stellte Schwachsinnige Forderungen, das ich ab sofort alles bezahlen soll, Miete, ihren Einkauf etc. mit der Begründung das ich ja der Mann sei und viel verdiene. Sie hat sich sowieso immer sehr für mein Geld interessiert, wollte wissen was ich auf dem Konto habe, öffnete einfach meine Post etc.

Als ich aus dem Krankenhaus kam, stellte sie mir ein Ultimatum, weil sie unbedingt ein Haus wollte und sagte: "ich ziehe zu meinen Eltern und komme erst wieder wenn du ein Haus hast".

Ich sagte das ich es nicht mehr mit ihrer Art aushalte und ich erstmal Abstand und Ruhe brauche um gesund zu werden. Da flippte sie aus und machte Schluss.

Schrieb mir Nachrichten das sie mich nicht mehr liebt weil sie keine Liebe empfinden kann, beschimpfte mich, unterstellte mir völlig haltlose Sachen und ich schrieb ihr dann das es endgültig vorbei ist, da ich nervlich nicht mehr kann.

Plötzlich rief sie an, weinte und entschuldigte sich und sagte das sie in Therapie geht, da sie selbst nicht mehr mit sich klarkommt und flehte mich an sie nicht zu verlassen. Sie ging dann auch zum Psychiater, der sie auch gleich für 4 Wo in die Psychiatrie einwies.

Seit dem ging es bergab.

Es wurde immer schlimmer mit ihr.

Sie weigerte sich auch mich und ihre Eltern in die Therapie mit einzubeziehen, was der Psychologe aber empfohlen hatte. Sie machte während der Therapie mit mir Schluss und beschimpfte mich das ich Schuld bin das sie krank ist, kam aber eine Wo später wieder an und wollte mich wieder haben. Das ging dann noch zweimal so.

Sie brach sie Therapie vorzeitig ab und wurde mit der Erstdiagnose Verlustangst und Anpassungsstörung entlassen. Dann macht sie mal wieder Schluss und wollte den Kontaktabbruch und nach 3 Tagen Funkstille wollte sie reden.

Sie erzählte mir das es ihr seit der Klinik noch schlechter geht und das sie innerlich leer ist, sprich sie kann nix fühlen. Sie sagte sie sieht alles nur schwarz oder weiß, sprich entweder liebt sich mich, oder sie hasst mich. Und sie kann sich an alle positiven Dinge in der Vergangenheit nicht mehr erinnern.

Sie sagte auch das sie als ich herzkrank war, keinerlei Mitgefühl für mich empfinden konnte.

Sie versprach eine neue Therapie anzufangen und ich versprach ihr beizustehen.

Sie zog letzten Mittwoch wieder bei mir ein, wir hatten einen tollen Tag, sie sprach wieder über Kinder mit mir und Heirat usw. Dann rief sie mich am Tag darauf auf Arbeit an und sagte das sie mich nicht mehr liebt, ich eine bessere als sie finde und sie keinen Kontakt mehr will seitdem ist wieder Funkstille.

Auch wenn jetzt einige denken wie ich das aushalten könne, ich liebe sie und denke sie kann im Prinzip nix für ihr Verhalten und ich würde ihr gern helfen, obwohl ich merke das es mir selbst an die Substanz geht.

Kann mir jemand sagen ob es Borderline ist?

P.S. Ihre Cousine hat auch Borderline in schwerster Form, ihre Mom war auch schon in psychologischer Behandlung und ihre Tante hat Depressionen und Burnout. Sprich die Familie ist psychisch anfällig.

Lg, C.

Antworten
Acllgardxice


Mein ernstgemeinter Rat, wenn du einen Zipfel Selbstwertgefühl hast: trenne dich endgültig von ihr, Kostproben hast du ja schon bekommen, wie sie dein Leben zur Hölle machen kann. Und laß Dir um Himmelswillen kein Kind andrehen, damit hätte sie dein Leben endgültig in der Hand. Vergiß es, du kannst ihr nicht helfen. Passe gut auf dich auf, ich schreibe das aus eigener, sehr bitterer Erfahrung.

J}an7x4


Was bringt Dir denn eine psychiatrische Diagnose überhaupt? Ist doch egal wie man es nennt, so ein Verhalten ist doch nicht zu ertragen.

Ansonsten klingt das schon stark danach, ja.

J)an7K4


Nachtrag – meine liebe Mutter hat auch so Anwandlungen. Wenn jemand krank wird, es ihm sehr schlecht geht, gibts keine Hilfe, Trost und Zuspruch.. weil derjenige ja nun, da krank, in der Beziehung nicht mehr die für den anderen nutzenbringende Rolle erfüllen kann, daher wertlos geworden ist; von daher erfüllt den Egozentriker Wut auf den anderen, der nun ihm nicht mehr geben kann, was er sich ersehnt.

Brich das ganze bloss ab, wirklich..

IvndividUu.alist


Während du dich um Verständnis bemühst und ihr "beistehen" willst, zieht sie auf ihre Art die Fäden. Sie "regiert" mit Launen und macht dich de facto zum Hampelmann. Weil sie es kann! Je mehr ihr das gelingt, umso mehr wird sie die Achtung vor dir verlieren. Eigentlich hat sie es schon weitgehend, so scheint es.

Ihr Verhalten scheint einer Sehnsucht zu entsprechen, fester "gehalten" zu werden (sinnbildlich) sowie Grenzen und Konturen zu spüren, um so den emotionalen Halt und die Orientierung zu bekommen, die sie in sich selbst nicht findet. Solange du eher ihr Spielball als Fels in der Brandung bist, fehlt ihr das. Dann geht ihre verzweifelte Suche nach Grenzen ins Leere, und ihr Verhalten wird immer ausufernder werden.

Ich glaube, echtes Verständnis erreichst du nicht dadurch, das Ganze in eine Diagnoseschublade stecken zu können (was ja übrigens auch eine leicht überhebliche Note hätte), es kann auch nicht bedeuten, jeder ihrer Launen und seelischen Blähungen "einfühlsam" nachzuspüren und diese durch zuviel Aufmerksamkeit quasi noch zu belohnen. Es kann nur bedeuten, dass du innerlich bei dir bleibst, auf deine Grenzen achtest und sie ruhig aber bestimmt in die Schranken weist, sobald sie diese überschreitet. Zugegeben, das kann anstrengend sein bzw. erfordert, dass du einigermaßen in dir ruhst und rechtzeitig erkennst, wenn jemand in deinem Vorgarten rumzutrampeln beginnt. Aber wenn du mit ihr glücklich werden willst, dürfte das, falls überhaupt, nur so möglich sein.

S8chWweibni3x1


Erstmal danke Leute für die schnellen und augenöffnenden antworten.

Ich habe mich ja bereits von ihr getrennt und sie auch überall blockiert weil ich gemerkt habe, das es mich langsam kaputt macht. Ich habe nur ein schlechtes Gewissen da sie ja scheinbar krank ist und ich ihr nicht helfen konnte, da sie ja zwischen ihren komischen Verhaltensweisen ein toller Mensch ist.

Gut, die Sache mit dem Geld ist stückweit Charakter.

Ich habe ja versucht ihr Grenzen aufzuzeigen aber da wurde es nur schlimmer.

Ich habe sowas auch noch nie erlebt und war damit komplett überfordert.

@ Jan:

Danke für deine ehrliche und direkte Antwort, das hab ich mal gebraucht um mal wach zu werden. Wenn du mich sehen würdest, würdest du es kaum glauben das ich das mitmache, da ich nun alles andere als ein Weichei bin, bis zu dieser Frau.

Ich war nie so, aber irgendwie hat sie mich regelrecht in ihren Bann gezogen und mich irgendwie manipuliert.

Ich kann es mir selbst kaum erklären.

Am Ende hat sie mich wahrscheinlich nervlich so fertig gemacht, das mein Selbstvertrauen im Keller war.

Das mit dem Notruf hat einen anderen Hintergrund. Ich bin ein Typ der nie zum Arzt geht und solange ich noch krauchen bzw. atmen kann, würde ich nie den Notruf wählen.

Ich wollte ja im Februar in die USA auf Lehrgang fliegen und wollte deswegen nicht wahrhaben das ich schwer krank sein könnte.

Im Januar waren schon Auffälligkeiten im Ekg bei mir was der Allgemeinmediziner festgestellt hat, aber ich hatte mir den Kardiologentermin erst nach dem Lehrgang gelegt, da ich da unbedingt hin wollte.

Das war einfach nur pure Dummheit von mir.

Sfchvweinxi31


@ Individualist:

Die Stimmungsschwankungen waren teilweise so schlimm das ich garnicht wusste wie ich mich verhalten soll.

Ich habe mir immer vorgenommen mich beim nächsten "Anfall" anders zu verhalten, nur hat sie mich oft aus der Reserve gelockt.

Ich meine ich bin auch nur ein "Mensch" und habe sicher Ecken und Kanten und bin kein Roboter den man programmieren kann.

Ich hab zum Schluss gemerkt, das ich mich selbst irgendwie verloren hatte und das war bzw. ist das schlimme...

A:lolaredicxe


Ich kenne das sehr gut. Die Ursachen für dieses Verhalten sind sicher in der Kindheit solcher Frauen zu suchen, und es kommt häufiger vor, als man denkt, nicht umsonst wurden darüber schon Bücher geschrieben: [[http://www.vev.ch/lit/pizzey.htm]]

S@chweein,i3x1


Was ich am schlimmsten fand, war immer dieser akute Kontaktabbruch von ihr, sprich erst wird man geliebt und dann ignoriert als ob man nie existiert hätte...

In einer "normalen" Beziehung redet man eigentlich miteinander und diskutiert Probleme in der Regel aus...

Allla0rdicxe


Diskussionen auf sachlicher Basis sind so gut wie unmöglich, auf diese Ebene wollte meine Ex nie, da sie wusste, daß sie da nicht argumentieren konnte. Sie hat immer alles verdreht, alles, aber auch wirklich alles, auf meine Schultern gelegt. Aus der verlinkten Seite oben: mit Terroristen diskutiert und verhandelt man nicht.

SncUhw5eini3x1


Ja, man konnte argumentieren ohne Ende und ihr versuchen ihr eigenes Fehlverhalten aufzuzeigen, aber es war vollkommen sinnlos.

Am Ende war immer ich Schuld, auch daran das sie psychisch krank ist.

Ich hab manchmal ewig lange SMS geschrieben und an ihren Verstand appeliert das sie mal über sich selbst nachdenkt, entweder kam keine Antwort oder sie antwortete völlig zusammhanglosen Quatsch.

Und immer diese irrsinnigen Forderungen, ich will ein Haus, ein Kind, heirate mich, verkauf dein Auto etc...

Ohne mich mal zu fragen ob ich das überhaupt will...

Aber wo ich sie im Krankenhaus am meisten gebraucht hätte kam nix.

Teilweise hat sie mich nicht besucht obwohl sie frei hatte, mit der Begründung sie braucht Zeit für sich...(Das Krankenhaus war im selben Wohnort)

Als ich eine Herzkatheteruntersuchung hatte und es mir danach schlecht ging, ist sie lieber mit ihrer Freundin ins Kino gefahren obwohl ich mich über ihren Besuch gefreut hätte.

Ich durfte mir auch noch anhören das es sich ja jetzt nicht alles um mich dreht nur weil ich krank bin usw. das war schon hart.

Was mir fehlte waren warme Worte wie "wie gehts dir" oder "mach dir keine Sorgen, ich bin für dich da und wir schaffen das" aber da kam nix...

J,anh74


Tjo so ist das mit den narzisstischen Energiefressern..

Ich wage mal zu behaupten dass ein großer Teil der Patienten, die sich in psychotherapeutischer oder psychiatrischer behandlung befinden, eine derartige Person (oder auch gleich zwei) als Elternteil haben. Kein Wunder dann, oder?

S;chweUinDi431


Also mir kamen die Eltern immer sehr reserviert vor.

Haben sich auch kaum für mich interessiert, irgendwie komisch.

Sie sagte ja nicht umsonst immer das sie das Gefühl hat ihre Eltern lieben bzw. interessieren sich nicht für sie.

M#atter'hor/n33


Hat meine Partnerin Borderline?

[Dieser Beitrag war ursprünglich der Beginn eines eigenständigen Fadens]

Ich habe die Befürchtung das meine Freundin an Borderline leidet.

Ich habe sie vor 2 Jahren kennengelernt und sie war sofort Feuer und Flamme für mich. Sie hat mich regelrecht vergöttert was ich sehr übertrieben fand und nach kurzer Zeit schon von Kindern und Heirat gesprochen. Zwischendurch habe ich sie immer mal wieder dabei erwischt wie sie sich in Stresssituationen geritzt hat.

Desweiteren ist sie immer wenn sie getrunken hat ausgeflippt und hatte regelrechte Wutausbrüche mir gegenüber. Sie war auch immer wieder wegen Depressionen krankgeschrieben und hatte sehr starke Stimmungsschwankungen.

Entweder war sie übertrieben aufgedreht und gut gelaunt und dann auf einmal (oft auch kurze Zeit später)sehr depressiv.

Sie sagte immer das sie traurig ist aber nicht weiß warum.

Sie erwähnte auch oft das sich ihre Eltern nicht für sie interessieren.

Sie brauchte auch ständig Liebesbeweise und hat meine Liebe auch sehr oft angezweifelt.

Was am schlimmsten war, sie hat mich sehr oft richtig abwertend behandeld, als ob ich nichts wert bin...

Dann kam es zur ersten Trennung aus heiterem Himmel. Sie sagte das sie sich eingeengt und kontrolliert fühlt und mit sich selbst nicht klar kommt und das sie mich nicht mehr liebt.

Ich fragte sie ob sie mich je geliebt hat und sie meinte nur am Anfang.

Dann war auf einmal Funkstille und sie hat auf nichts mehr reagiert.

Nach ein paar Tagen fing sie an mich mit Vorwürfen zu bombardieren das ich ja Schuld wäre das es ihr schlecht geht und ich sie ja eh nie geliebt hätte. Egal was ich gesagt habe, sie hat es nicht für voll genommen, sie hat nicht mit sich reden lassen wie ein bockiges Kind.

Na weiteren Tagen stand sie wieder heulend vor der Tür und wollte mich zurück und entschuldigte sich und sagte sie liebt mich usw.

Dann wieder die Beziehung von null auf 100!

Ich wurde wieder abgöttisch geliebt als ob nix gewesen wäre.

Sie sprach wieder von Heirat und Kinder.

Dann ein paar Wo wieder das gleiche Spiel, sie trennte sich wegen einer Kleinigkeit.

Machte mir wieder Vorwürfe was ich doch für ein schlechter Mensch sei, und ein paar Tage später kam sie heulend wieder an und sagte sie geht in Therapie weil sie merkt das ich unter ihrem Verhalten leide.

Sie musste dann 5 Wo stationär in die Psychatrie.

Auf einmal durfte ich sie nicht mehr besuchen und sie trennte sich mal wieder. Das gleiche Spiel wie immer, Trennung-Vorwürfe-Entschuldigen-dann wieder 100% Liebe und Idialisierung. Dann wieder Trennung wegen Kleinigkeiten.

Es sind exakt immer die gleichen Verhaltensmuster die sie an den Tag legt.

Ich bin zwischendurch Herzkrank geworden und auch da hat sie mich verlassen.

Sie erklärte mir, das sie mich abwertet wenn ich krank bin, weil ich dann in ihren Augen nicht mehr in der Lage bin für sie da zu sein.

Mittlerweile ist sie ambulant in Therapie und dort wurden folgende Sachen diagnostiziert:

- Starke Verlustangst

- starke innere Wut

- Anpassungsstörung

- Schwarz- Weiß-Denken

- fehlendes Mitgefühl(Empathie)

P.S.Ihre Cousine ist schwer Borderline krank und auch disgnostiziert und in Therapie.

Ihre Mutter war auch schon in psychatrischer Behandlung.

C9ala+mitas|1x2


Nimm die Beine in die Hand!

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