» »

Ich falle in eine Art Loch nach großen Ereignissen/Lebensabschni

S$tahlhDammer hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe in den letzten Jahren zunehmend das Problem, dass ich in eine Art Loch falle, wenn große Ereignisse vorbei sind oder ein neuer Lebensabschnitt vorbei ist.

Beispielsweise meine Beendigung der Ausbildung vor einem Jahr. Drei Jahre lang habe ich auf den Abschluss hingearbeitet, dann auf einmal waren die Prüfungen da, geschrieben (gut bestanden) und die Abschlussfeier gefeiert, die Klasse in der ich gerne war, sieht man, wenn überhaupt nur noch auf Klassentreffen. Am Tag danach und auch die Tage danach, war ich schlecht gelaunt, hab mich leer gefühlt und war wirklich traurig, ich hätte mich freuen können auf neue Ziele, darauf, dass ich es geschafft habe, aber die negativen Gefühle haben überwogen!!!

Aber auch im kleineren Maßstab geht das, ich habe mich mehrere Monate auf ein gewisses Konzert extrem gefreut, auf einmal war es da, dann war es vorbei, auch danach ging es mir zwar nicht wirklich schlecht, aber irgendwie war ich auch ausgelaugt.

Ich habe in der Zukunft viele schöne Dinge und Stationen die mich erwarten, aber irgendwie gelingt es mir in solchen Phasen nicht daran zu denken!

Kennt ihr das? Ist das schon eine psychisch relevante Störung?

Antworten
HdannaxhWe


Am Tag danach und auch die Tage danach, war ich schlecht gelaunt, hab mich leer gefühlt und war wirklich traurig, ich hätte mich freuen können auf neue Ziele, darauf, dass ich es geschafft habe, aber die negativen Gefühle haben überwogen!!!

Das finde ich ganz normal. Du hast dich angestrengt und hart auf dein Ziel zugearbeitet, und dann ist es vorbei. Das man da ein bisschen erschöpft und wehmütig ist, vielleicht auch traurig das man seine Klassenkameraden nicht mehr oft sieht, finde ich absolut verständlich.

Auch das man nach einem Konzert, auf das man sich lange gefreut hat, traurig und antrieblos ist, finde ich nicht bedenklich.

Es hat ja nur ein paar Tage gedauert, die Traurigkeit, richtig? Konntest du dich danach (also 2-3 Wochen später) wieder an Dingen erfreuen, dich auf kommende Ziele konzentrieren und freuen?

B\rumm?bienxe


Sofort neue Ziele setzen lautet die Zauberformel! ;-)

Ich bin derzeit auch dabei meine Schulden abzubezahlen und ein Teil davon (ein Kredit) wäre mit Mai 2019 fertig gewesen, aber ich habe jeden Cent 3x umgedreht und war daher bereits im Oktober 2013 fertig. Am Tag der letzten Ratenzahlung war alles super, ich hab mich gefreut wie nur was und am nächsten Tag? Bin ich ein tiefes, tiefes Loch gefallen, wie wenns mir den Boden unter den Füßen weggezogen hätte. Hab auch ein paar Tage gebraucht um zu checken was auf einmal los ist und als ich gemerkt hab worans liegt hab ich mich umgehend in Phase II (von drei) des Schuldenabbaus gestürzt und schon gings wieder bergauf.

PQfifferxling


Das ist im Prinzip eine normaler, bekannter Effekt – ich hatte das nach meinem Studienabschluss auch. Das ist quasi die Erschöpfung, die du über lange Zeit nicht zugelassen hast und die sich dann niederschlägt. Ich halte das nicht für einen behandlungswürdigen Zustand, solange es von selbst wieder aufhört.

MxilkyC_e7N7


ja das kenne ich auch. Manchmal bin ich nach schönen Erlebnissen traurig, dass sie vorbei sind (zB nach schönen Urlaubsreisen, Kursen, Workshops usw.)

Der Gedanke dass es nie wieder kommt {:(

Aber am besten dann gleich neue Pläne machen, damit man etwas neues hat, worauf man sich freuen kann.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH