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Panik vor Spinnen, keine ruhige Minute mehr, was hilft wirklich?

ETdlixh hat die Diskussion gestartet


Ich leide seit meiner Kindheit unter Panik vor Spinnen. Ich weiß, dass das vermutlich anerzogen ist, meine Mutter schrie immer los, wenn sie so ein Tierchen sah und nachdem sich etwa im Alter von 8 Jahren eine riesengroße Winkelspinne in mein Bett verirrt hatte, war ich dann vollends "infiziert" mit dieser Angst/Panik.

Nachdem der Leidensdruck immer größer wurde und ich den Frühling und Sommer draußen nicht mehr genießen konnte, weil ich mich nur unter größter Anspannung irgendwo im Freien niederlassen konnte und wir einen teuer bezahlten Urlaub mal abbrechen mussten, weil sich an den Fenstern keine Fliegengitter befanden und ich nachts deshalb kein Auge zugemacht habe, wollte ich etwas ändern. Ich habe mich intensiv mit den Tieren beschäftigt, sie beobachtet, regelrecht studiert, mir umfängliches Wissen über sie angelesen. Ich weiß selbstverständlich um ihre Nützlichkeit und würde ihnen gerne entspannt gegenüber treten, aber es gibt immer wieder Vorfälle, die mich zurückwerfen.

Ich habe es mit Hypnose und einer Art Konfrontationstherapie versucht, also Spinne auf die Hand, über mich krabbeln lassen usw. aber das hat mir nicht so wirklich was gebracht, weil mir das in diesem kontrollierten Rahmen nicht so viel Angst macht. Mein Problem ist der Alltag, ich kann mir von einem Therapeuten eine Vogelspinne auf die Hand setzen lassen und diese beobachten, dulden, aber wenn ich in meinem Bett liege und an der Decke etwas entlang huschen sehe, ist es vorbei.

Bis letzte Woche dachte ich aber, es hätte sich gebessert und ginge halbwegs. Eine Spinne an meinem Autospiegel habe ich todesmutig mit einem Stock entfernt (also die Spinne drauf krabbeln lassen und sie ins Gras gesetzt). Ich war stolz wie Oskar, habe meinen Lieben erzählt, wie gut ich es nun im Griff habe, aber Pustekuchen, die "Strafe" folgte zwei Tage später und seitdem bin ich durch den Wind. Morgens fand ich eine riesengroße Winkelspinne auf meinem Kopfkissen...

Ich muss dazu sagen, eine solche habe ich schon Jahre nicht mehr in unserem häuslichen Umfeld gesehen, unsere Wohnung ist seit Jahren "abgeriegelt", es gibt kein Fenster ohne Gitter, alle Türen haben entsprechende Bürstendichtungen, um die Eintrittspforten herum wie Türschwellen, Fensterrahmen usw. wird zusätzlich Gift gesprüht, dass die Tiere abhält, diesen Bereich zu überschreiten. Kurz: Hier habe ich mich sicher gefühlt. Von winzig kleinen Tierchen abgesehen, die es immer irgendwie hereinschaffen können, hätte ich nie und nimmer hier in meinem Schlafzimmer mit einer riesengroßen Winkelspinne gerechnet.

Seitdem geht es mir schlecht, ich kann mich nicht mehr entspannt aufs Sofa fallen lassen, abends auf der Couch lümmeln und vor allem nicht mehr richtig schlafen. Mal davon abgesehen, dass ich unmittelbar nach dem Schock auch Angst um mein Herz hatte, denn mir wurde schwindlig und mein linker Arm brannte, noch stunden später spürte ich eine Art "Verkrampfung" im Brustbereich. Ich schrecke aber auch Tage später noch hoch, spüre ständig irgendwo etwas an mir krabbeln. Ich weiß natürlich, dass ich spinne (haha) und mich hineinsteigere, aber dieses Erlebnis hat mich echt meilenweit zurückgeworfen und langsam mache ich mir Sorgen was meine langfristige Lebensqualität angeht.

Ich hoffe, dass ich den Vorfall irgendwie wieder aus dem Kopf bekomme, aber letztlich wäre es einfach erstrebenswerter, Spinnen nicht mehr derart eklig zu finden. Ich meine, ich teile mein Bett auch nicht gerne mit Kakerlaken oder Ameisen, die würde ich auch rausschmeißen, aber kein anderes Tier löst derart starke Gefühle aus wie Spinnen. Das ist doch idiotisch!

Gibt es denn keine Möglichkeit, das irgendwie zu "löschen"? Ich habe keine Furcht vor Schlangen, Mäusen, was auch immer und genau so würde ich Spinnen gerne betrachten können. Hat das von euch hier irgendwer geschafft und wenn ja, wie? Ich will mich von so einem vergleichsweise kleinen Tier nicht derart in meiner Lebensqualität einschränken lassen, aber seit dem Vorfall die Tage fühle ich mich in meinem eigenen Zuhause einfach nicht mehr wohl {:( und das stinkt mir! >:(

Antworten
NZa B<ravo


Hallo,

Ich bin auch nicht gerade das was man einen Spinnenfreund nennt.

Aber schau mal...ausser das man sich vielleicht vor ihnen ekelt...was kann dir so ein Tierchen anhaben ?

Eigentlich nix...sie wird dich nicht aussaugen ]:D und wahrscheinlich hat sie vielleicht mehr Angst vor dir als du vor ihr.

Hast du schon mal probiert eine in einem Gefäß einzufangen und in die Freiheit zu entlassen ?

Vielleicht hilft dir das über deine Panik/Angst hinweg zu kommen.

Gruss

Erdlixh


Aber schau mal...ausser das man sich vielleicht vor ihnen ekelt...was kann dir so ein Tierchen anhaben ?

Eigentlich nix...sie wird dich nicht aussaugen ]:D

Das ist mir vom Kopf her völlig klar, ich habe auch keine Angst vor einem tödlichen Biss oder so, aber ich erschrecke einfach (fast) zu Tode und das macht mir langsam Angst. Ich weiß nicht, ob man wirklich vor Schreck sterben kann, aber mir gings echt elend danach und wie gesagt, das ist jetzt ein paar Tage her und mir tut alles weh, weil ich mich nicht mehr entspannen kann, ich leide unter starken Spannungskopfschmerzen seitdem, schlafe kaum noch (bleibe so lange wie möglich wach und wenn ich vor Erschöpfung dann einschlafe, schrecke ich bei jeder Kleinigkeit hoch).

Ich weiß, dass das alles "idiotisch" ist, aber mein Körper reagiert so, obwohl ich mich geistig/intellektuell wie gesagt schon ausführlichst mit dem Thema auseinandergesetzt habe.

Hast du schon mal probiert eine in einem Gefäß einzufangen und in die Freiheit zu entlassen ?

Ja, bei kleineren Exemplaren habe ich das nach jahrelangen Versuchen schon mal geschafft, ich hatte ja wie gesagt im Rahmen dieser Konfrontationssache schon etliche Spinnen auf der Hand, habe sie auf meinem Arm entlang krabbeln lassen usw. Ändert aber nichts an der Furcht vorm Überraschungsmoment im Alltag (v.a. in der Nacht).

X9AntoRniu?sX


Mir geht es da so wie Dir. Bei Spinnen haben mir eigentlich nur diese riesengroßen, schnellen Hauswinkelspinnen

[[https://www.google.de/search?q=Hauswinkelspinne&espv=2&es_sm=122&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=Ae11U4N7zYmqBo6ZgPgB&ved=0CAgQ_AUoAQ&biw=1024&bih=485]]

im Griff, wenn sie so um die 8-10 cm Länge haben. Alleine jetzt, wo ich den Link von den Googlebildern dazu öffnete, bekam ich total Gänsehaut im Gesicht.

Aber es gab eine Zeit, da war ich dagegen fast immun. Eine Zeit, wo ich feststellte, eindeutig mehr Angst vor homo sapiens haben zu müssen als vor Hauswinkelspinnen.

Die Erkenntnis kam in einer Zeit, wo ich drei Monate in einem Mieterkeller wohnte, wo ab und zu schonmal so ein Viech unter der Tür herkam. Ich lag eines Nachts so auf meiner Matratze, die ca. 2 cm von der Wand entfernt war und schwupp kam so eine Spinne direkt vor meiner Nase hoch. Gott sei Dank hatte sie nur so ca 5 cm Länge. Aber ein paar Tag später hatte ich noch so ein 10 cm Teil mit im Keller. Ich dachte dann immer einfach nur...ach du Schitte, nahm meinen Latschen, drückte sie kaputt und gut war es.

Draußen die Leute waren einfach schlimmer, sie konnten mir wer weiß was antun, die Spinne aber gar nichts, im Gegenteil, ich tat ihr was an.

Meine Angst war mit diesen logischen Gedanken und in dieser damaligen Notsituation fast weg vor den Spinnen. Ich schlief weiter in dem Keller mit dem Wissen, dass die nächste Spinne kommen könnte. Aus Luftmangel schlaf ich auch noch mit offenen Mund. Ich dachte mir so, da hätte dann ja auch eine reinkrabbeln können. Ich schlief trotzdem gut dort.

Nach Monaten, als ich aus dieser speziellen Notwohnsituation heraus war, wurde auch die Angst vor den Spinnen wieder größer.

Ich glaube, es ist so, dass in einer Notsituation die Angst einfach weicht, weil man sie absolut nicht gebrauchen kann. Der Körper schaltet dann auf Notprogramm um. Wenn man sich die Angst wieder "leisten" kann, kommt sie zurück.

Mconik,a65


Bei mir hat tatsächlich geholfen, dass ich viel mit Spinnen konfrontiert bin. Zitterspinnen bevölkern mein Haus und die großen schwarzen Winkelspinnen gibt es besonders im Herbst ganz häufig, im Garten große Kreuzspinnen. Das Leben auf dem Land halt.. und genau das hat mich geheilt vor Spinnenangst. Nicht, dass ich sie in die Hand nehme, ich entferne sie mit einem Glas. Zitterspinnen dürfen bei mir leben, die großen kommen raus. Muss ich mich auch manchmal überwinden, aber es geht ganz gut. Du hast dich viel zu sehr abgeschottet und damit deine Angst unermesslich gesteigert.

Eine Vogelspinne hilft da meiner Meinung nach wirklich nicht, es gibt genug Leute, die Vogelspinnen halten, aber vor jeder häuslichen Spinne davon laufen. Vogelspinnen sind eine andere Kategorie Tiere, sie wirken fast wie Säugetiere mit ihrem "Fell" und sie verhalten sich viel ruhiger. Besonders die Rotkniespinnen, die man bei Therapien einsetzt, das ist ja eine ganz ruhige und unaggressive Art.

M|oni,ka65


Es gibt schon wirklich scheußliche Exemplare, so richtig verstehe ich diese Spinnenabneigung aber nicht. Ich glaube kaum, dass die TE den link öffnen wird.. ;-)

Ich weiß nicht, ob man wirklich vor Schreck sterben kann, aber mir gings echt elend danach und wie gesagt, das ist jetzt ein paar Tage her und mir tut alles weh, weil ich mich nicht mehr entspannen kann, ich leide unter starken Spannungskopfschmerzen seitdem, schlafe kaum noch (bleibe so lange wie möglich wach und wenn ich vor Erschöpfung dann einschlafe, schrecke ich bei jeder Kleinigkeit hoch).

Die Begebenheit hat einen Angstzustand bei dir ausgelöst. Bei dir wars die Spinne, bei anderen ist es vielleicht irgendwas im oder am Körper, und das kann dann lange andauern. Vielleicht solltest du mal erwägen, eine medikamentöse Therapie zu machen, damit du wieder runterkommst.

Ecdlihh


Ich glaube, es ist so, dass in einer Notsituation die Angst einfach weicht, weil man sie absolut nicht gebrauchen kann. Der Körper schaltet dann auf Notprogramm um. Wenn man sich die Angst wieder "leisten" kann, kommt sie zurück.

Interessanter Gedanke, könnte tatsächlich was dran sein.

Bei mir hat tatsächlich geholfen, dass ich viel mit Spinnen konfrontiert bin.

Ich war das meine ganze Kindheit über auf dem "Land" auch, was es leider nur schlimmer gemacht hat, vielleicht aber, weil da das Gefühl des Ausgeliefertseins dazu kam und ich mir dachte, wenn ich doch nur anders leben (bzw. wohnen) dürfte, wieso setzt man mich diesem Grauen aus :°( ;-D

Ist vielleicht ein anderes Gefühl, wenn ich mich jetzt im Erwachsenenalter bewusst dafür entscheiden würde, die Gitter zu entfernen und die Spinnen sozusagen freiwillig in meinen Alltag zu integrieren :-/

Zitterspinnen bevölkern mein Haus und die großen schwarzen Winkelspinnen gibt es besonders im Herbst ganz häufig, im Garten große Kreuzspinnen

Ich hab durch den Vorfall die Tage schon überlegt, ein paar Zitterspinnen ins Haus zu holen, weil die, man mag es ja kaum glauben, die fetten Winkelspinnen erlegen. Wenn sie bei dir aber parallel im Haus auftauchen, kann ich den Plan wohl knicken. Vorm Herbst fürchte ich mich auch am meisten, weil dann die männlichen Winkelspinnen auf Paarungssuche gehen und deshalb so oft im Haus anzutreffen sind. Nur hier, wie gesagt, schon mindestens 10 Jahre mehr keine gesichtet im Haus, deshalb hab ich mich in falscher Sicherheit gewogen. Kreuzspinnen erschrecken mich mittlerweile nicht mehr, sind mir vorm Fenster sogar ganz sympathisch, weil sie draußen bleiben und gar nicht in die Wohnung wollen.

Du hast dich viel zu sehr abgeschottet und damit deine Angst unermesslich gesteigert

Zumindest habe ich durch die Abschottung absolut nicht mit so einer riesen Spinne hier gerechnet, mir ist auch unerklärlich, wie sie es reingeschafft hat, aber umso größer war der Schockeffekt dann natürlich :)z

Eine Vogelspinne hilft da meiner Meinung nach wirklich nicht, es gibt genug Leute, die Vogelspinnen halten, aber vor jeder häuslichen Spinne davon laufen. Vogelspinnen sind eine andere Kategorie Tiere, sie wirken fast wie Säugetiere mit ihrem "Fell" und sie verhalten sich viel ruhiger. Besonders die Rotkniespinnen, die man bei Therapien einsetzt, das ist ja eine ganz ruhige und unaggressive Art.

Ja, das habe ich auch von Anfang an gesagt, Vogelspinnen finde ich nicht so gruselig, weil sie mir einerseits sowieso nicht im Alltag begegnen werden und eben auch anders wirken, als die flinken Winkelspinnen, die durchs Haus flitzen. Ich wurde deshalb dann auch mit einer (kleinen) Winkelspinne konfrontiert, aber wie gesagt, in diesem geschützten Rahmen hat mir das nicht so viel geholfen, denn ich wusste ja, dass jemand dabei ist, der aufpasst und sie mir wieder abnimmt und ich eben nicht selig in meinem Bett liege und schlafe und plötzlich so ein Vieh auf mich fällt oder krabbelt.

E"dlith


Es gibt schon wirklich scheußliche Exemplare, so richtig verstehe ich diese Spinnenabneigung aber nicht. Ich glaube kaum, dass die TE den link öffnen wird.. ;-)

Hab ich lieber gelassen, ja :=o kenne die Bilder aber und auch genug echte Exemplare aus nächster Nähe, habe mich ja wie gesagt intensiv damit auseinandergesetzt und ich glaube auch, dass es ein bisschen geholfen hat, denn früher war es schon extremer, da hatte ich wirklich massive Panik schon bei kleinsten Exemplaren (also so klein wie Ameisen z.B., obwohl ich es ja selbst idiotisch fand, denn nur weil so ein Spinnchen 2 Beinchen mehr hat, drehe ich durch, während ich Ameisen problemlos im Haus oder auf der Terrasse dulden kann und es mich auch nicht stört, wenn mal eine über meinen Fuß krabbelt).

Das ist schon wirklich schwer zu erklären bzw. nachzuvollziehen, sogar für mich selbst, denn ich weiß nicht, warum diese 2 Beine mehr so entscheidend sind und warum ich darauf so stark reagiere. Wobei ich bei kleineren Exemplaren jetzt nicht mehr so stark reagiere, da hat die Beschäftigung und Auseinandersetzung schon etwas gebracht.

Vielleicht solltest du mal erwägen, eine medikamentöse Therapie zu machen, damit du wieder runterkommst.

Hab ich auch schon überlegt, denn ein Dauerzustand kann das auf keinen Fall sein. Wahrscheinlich kann ich auch erst dann, wenn ich mich wieder "beruhigt" habe, die Sache grundsätzlicher angehen. Im Moment bewege ich mich in meinen eigenen vier Wänden wie ein verletztes Tier, das permanent in Alarmbereitschaft ist, weil es überall eine Gefahr vermutet und deshalb jeden Quadratzentimeter taxiert, dabei unter permanenter Anspannung steht...

D2er kleVine $Prinxz


Die Spinne ist Dein Freund. Sie hilft Dir gegen die Biester, die Dich stechen wollen, gegen Fliegen, Mücken, usw.

Von Dir will sie nix, wenn Du sie ein bisschen anschubbst, rennt sie weg.

Endlih


@ Der kleine Prinz

Meinst du, du bist der erste, der mir im Laufe der Jahre sowas oder ähnliches erzählt hat? ;-D @:) Nicht böse gemeint, aber die ganzen Sprüche von wegen Spinnen haben mehr Angst vor dir als du vor ihnen, sie sind nützlich usw. kenne ich wirklich zur Genüge. Ich weiß das alles, auch, dass wir in Insekten ersticken würden, wenn es keine Spinnen mehr gäbe etc. pp. In meinem Haus hätte ich aber lieber Fliegen, Mücken usw. als nur eine Spinne ;-)

Ich weiß aber natürlich um die grundsätzliche Nützlichkeit, ändert nur nichts an meiner irrationalen Panik. Die hat ja nichts mit Logik zu tun. Wenn's so einfach wäre...

DDe:r xkleiune BPri@nz


Die tut doch nix, die will nur spielen ;-D

B4rgummbJiene


Pah das kann ich verstehen. Ich ekle mich auch so vor der Dingern und bin entweder starr vor Angst oder ich lasse alles fallen und laufe davon wie mal vor Jahren als ich Wäsche in die Waschküche bringen wollte zum trocknen und vor lauter Schock einen Kaugummi eingeatmet hab :-o . Hab den Korb einfach in den Kellergang geknallt und bin davon gerannt und nichts und niemand hätte mich zurückgebracht. Mein damaliger Freund hat sie abends aufgesammelt :-D Die kleinen gehen ja noch aber die grauen mit den langen Beinen oder die behaarten Riesendinger gehen gar nicht. Allerdings beeinträchtigt mich das nicht wirklich. Ich hab mir halt einen Wäschetrockner zugelegt und gut ist.

Auf Wiki steht:

Als Therapie gegen eine die Lebensqualität beeinträchtigende Arachnophobie hat sich, wie bei allen Phobien, vor allem die Verhaltenstherapie bewährt; an erster Stelle stehen Formen der Konfrontationstherapie. Dabei wird der Patient direkt mit seiner Angst und dem angstbesetzten Objekt, also der Spinne, konfrontiert. Er setzt sich dabei mit der Spinne unmittelbar auseinander, was bis hin zur Berührung von Vogelspinnen oder Tieren ähnlicher Größe geht. Wichtig dabei ist das Durchhalten, also das Durchleben der Angstsituation. Durch ein Ausweichen kann die Phobie noch verstärkt werden. Es gibt immer wieder ehemalige Phobiker, die sich nach erfolgreicher Therapie selbst Spinnen als Heimtiere halten (Überkompensation der Angst).

X0Ant,oeniuxsX


Es ist schon erstaunlich: ich stelle immer wieder fest, dass es bei allen Spinnenphobikerinnen vor allem die Hauswinkelspinnen sind, die Panik machen.

Ok, sie sehen einwandfrei am scheußlichsten aus und sind zudem noch sauschnell. Das macht unsicher. Schlimm ist, wenn man eine in der Wohnung hat und man hat sie aus den Augen verloren, ist hinter den Schrank gehuscht oder Ähnliches...

Phantasie: wenn so eine Spinne sprechen könnte, wäre die Angst glaube ich gebannt, trotz, dass sie immer noch so grauselig aussehen würde. ]:D

Sie müßte natürlich nett sein: "Hey, was ist...wieso schreist Du so wegen mir? Ich bekomme noch Komplexe man. Ich kann doch auch nichts dafür, wie ich aussehe...ok, ok...ich laufe etwas langsamer..." :-D

XyAntonaixusX


Ach ja, und es würde helfen, wenn sei einen Namen bekommt.

Im Netz fand ich mal jemanden, der für ein paar Wochen Egon erlaubte, in seiner Wohnung zu leben, um mal zu testen, wie er sich verhält. Egon war seine Hauswinkelspinne. ]:D

B,rumm{bienxe


@ XAntoniusX

Ich trau mich die nicht mal googeln ehrlich gesagt. :-X

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