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Welche Religion hat Gott?

LBokvHus


PS: Können Sie einmal eine subjektive Wahrheit benennen?

Ich versuche mich auch mal an dieser Frage:

Subjektive Wahrheit ist das, was die objektive Wahrheit oder "die Wahrheit" mit uns an dem konkreten Ort macht, an dem wir gerade stehen.

Beispiel Gravitation (objektive Wahrheit). Der eine steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden (subjektive Wahrheit zur objektiven Wahrheit des einen). Der andere befindet sich im freien Fall (subjektive Wahrheit zur objektiven Wahrheit des anderen).

Wenn die Wahrheit die Menge aller möglichen Wege ist, so ist die subjektive Wahrheit jener eine Weg, der in der Biografie dieses einen Menschen gegangen wurde. Er hat damit Anteil am objektiv Wahren in einer subjektiven Ausprägung, die ihm allein eigen ist. Und so geht es jedem anderen Menschen auch.

Vielleicht ließe sich sagen: Gott erfährt seine Schöpfung durch die Fülle der Wege, die (u.a.) Menschen durch diese gehen. Dann hat Gott auch die Fülle aller Religionen, sofern sie gelebt wurden oder noch werden.

RWichadrdd61


Nun ja ???

Man kann sich seine eingebildeten Wahrheiten solange zurechtzimmern bis sie tatsächlich für einen Wahr sind.

Gott wäre nicht Gott, wenn er einer Religion angehören würde.

S7unnxiva


Das ist alles ziemlich schräg. – Die Gegner erwarten hier aber keine "Herzblut-Statements" von den Gläubigen, oder? ;-)

Da würde ich doch lieber :p> gehen …

RPicShardG61


@ Sunniva,

sehe ich auch so, die Existenz eines Gottes und dessen objektiver Wahrheit, kann es nicht geben. Man kann an Gott glauben, man kann es aber niemals wissen. In jedem Fall ist die Frage "Welche Religion hat Gott" eine dämliche Frage.

Man kann sie nur als Scherz auffassen, nur so macht diese Frage überhaupt einen Sinn.

Nur versteht der Fragesteller keinen Humor, deshalb verstehe ich den Hintergrund der Frage nicht.

Alle Religionen beziehen ihren Anspruch eines exklusiven Gottes aus der Tatsache, das irgend ein Mensch sich als Prophet (Seher) berufen fühlt Gottes Wort und Wille zu verkünden und die Menschen davon zu überzeugen (missionieren) das zu glauben, das es Gottes Wort ist.

Dieser Mechanismus ist fast so alt wie die Menschheit und hat zig tausende Religionen hervorgebracht und sie meist auch wieder verschwinden lassen.

Aber wie sagt man so schön: Jeden Tag steht ein Dummer auf 8-)

Giriqesuxh1


"Gedenke an ihn.”

"Er heißt Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig Vater, Friedefürst.” Jesaja 9,5. In dem von Gott gesandten Lehrer gab der Himmel den Menschen sein Bestes und Größtes. Er, der im Verein mit dem Höchsten zu Rate ging, der im innersten Heiligtum des Allmächtigen geweilt hatte, war dazu erwählt, der Menschheit Gott in Person zu offenbaren.

S1unnVivxa


Ist schon lustig, wie einige hier sich förmlich übergeben könnten vor Abscheu bei dem Ansinnen, es gäbe Gott ]:D … fragt sich, warum das so ausführlich geschieht.

Wenn ich selbst der Meinung bin, irgend was gibt es nicht (weil es das aus meiner Sicht nicht geben kann), dann halte ich mich nicht damit auf, seitenweise darüber zu schreiben. :=o

Lro%vHu{s


Sunniva

Ich glaube es geht eher um die Frage, wie Ideen, Vorstellungen in den Kopf kommen und wie man sie wieder los wird, insbesondere, wenn sie sich destruktiv auswirken.

Ein Tip ist ja immer: Ersetze sie durch Ideen und Vorstellungen, die sich konstruktiv auswirken. Aber das ist wohl leicher gesagt als getan.

Ich habe gehört, dass ein Viertel der europäischen Wähler rechtspolulistisch gewählt haben. Wenn das den Kirchen anzulasten ist, trete ich sofort aus.

SZunnixva


Lov Hus

Ich glaube es geht eher um die Frage, wie Ideen, Vorstellungen in den Kopf kommen und wie man sie wieder los wird, insbesondere, wenn sie sich destruktiv auswirken.

Danke, dass Du mir das sagst ... ":/ – weil – ich habe es so nicht herausgelesen.

SAuan>nixva


Ich bin übrigens schon ausgetreten. :p>

Rticgha0rdx61


Ist schon lustig, wie einige hier sich förmlich übergeben könnten vor Abscheu bei dem Ansinnen, es gäbe Gott

Hier war nicht die Frage gibt es einen Gott , sondern welche Religion er hätte, wenn es ihn gäbe.

Für mich wäre Gott kein Gott wenn er eine Religion hätte, dafür sind schon zuviele Religionskriege geführt worden als das er sich auf eine Seite schlagen würde.

Am ehesten wäre wohl der Buddhismus die Religion die ihm gefallen würde aber der kennt keinen Gott.

@ Lovehus,

mit den Rechtspopulisten ist es wie mit den Religionen.

Menschen in Notlagen , mit Ängsten und Nöten sind immer schnell gemachte Beute für beide.

LKo,vHuxs


ich habe es so nicht herausgelesen

Macht aber Sinn oder? Wer nicht an Gott glaubt, kann nicht gegen Gott sein, sondern nur gegen die Vorstellung, die sich Gläubige von Gott machen. Dass es diese Vorstellungen gibt, wird er nicht leugnen können.

Insofern ist die Antwort auf die Fadenfrage klar: Der vorgestellte Gott hat die Religion, in deren Rahmen er sich vorgestellt wird.

Aber wie schon das zweite der 10 Gebote sagt: Lass das mal lieber mit den Vorstellungen. Oder wie ElCidd immer wieder betont: Die Wahrheit richtet sich nicht nach unseren Wünschen, sie könnte auch ganz anders sein.

SHu+nn/iva


Gott wäre Buddhist? Macht für mich keinen Sinn.

Es gab meines Wissens nur einen, der Gott genannt wird und einer Religion angehörte: Das war Jesus, er war Jude. Aber was sollte diese Feststellung, wenn nicht an ihn geglaubt wird?

Irgendwie finde ich diese Diskussion ins Leere führend … ":/

Reicha"rd6x1


@ sunniva

Buddhismus ist die friedlichste Religion die würde er am ehesten nehmen. Gott ist Buddhist habe ich nicht geschrieben, aber die Eingangsfrage ist einen Thread nicht wert.

Jesus ist im übrigen nicht Gott sondern Gottes Sohn. Jesus sitzt zur rechten Gottes von dort wird er kommen zu richten die Lebenden und die Toten. (Glaubensbekenntnis)

Zur linken sitzt der heilige Geist, fast wie bei Olympia. Gold Silber Bronze o:)

Wir werden als Christen von Jesus gerichtet, der laut Bibelverheissung körperlich wieder erscheint.

Da glauben manche nicht so dran manche glauben er wäre schon da, die wissen sogar schon seit wann aber nicht wo etc.etc......

S*unnixva


Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist als Dreieinigkeit; insofern erscheint es eine komplizierte, theologische Spitzfindigkeit, was oder wer davon oder insgesamt Gott ist. Ist er überhaupt eine "Person"?

Ich finde den Buddhismus im übrigen auch nicht friedlicher als das, was Jesus verkündet hat. Wäre das umgesetzt worden, könnte die Welt anders aussehen.

Und nun bitte nicht wieder den "kriegerischen" Satz mit dem Schwert, das Jesus brachte, anführen; in der damaligen Bildersprache war "Schwert" nämlich gleichzusetzen mit "Wort".

R[ich1ard61


Die Dreieinigkeit ist eines der Dinge die ich nie verstanden habe, obwohl ich mir Mühe gab und jetzt auch wieder meine Kinder gefragt habe die dies im Konfirmandenunterricht gelehrt bekamen. Sie haben es auch nicht verstanden.

Der heilige Geist ist die wirkmächtige Macht Gottes auf Erden. Er wirkt quasi nicht selbst , er braucht dafür den heiligen Geist. Jesus ist im AT und in der Thora ein kommender König der Juden der den Platz Davids einnimmt und die Juden von aller Pein befreit. Für die Christen ist er mit Jesus gekommen für die Juden noch nicht. Er hat die Juden nicht von der Pein befreit, also glauben sie nicht an ihn. Für die Christen wiederum hat er die Menschen von den Sünden befreit und ist deswegen für sie gestorben, deshalb sitzt er zur Rechten Gottes.

All das ist mir viel zu kompliziert, ich denke , wenn es einen Gott gibt dann würde er es nicht so kompliziert machen.

Gottgefällige Regeln aufzustellen sind doch sehr simpel, man braucht im Prinzip nur den Artikel 1 des GG , oder den Kantschen Imperativ. Was soll dieses ganze Geschwurbele der 1000 fachen Auslegung eines Buches , von dem ich nicht glauben kann, daß es Gottes Wort ist. Wenn es das je wäre, dann ist mir der Gott zu anstrengend, als das ich auf ewig in seinem Paradies sein wollte.

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