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Welche Religion hat Gott?

G2r$iesxuh1


ElCid. na sie diskutieren wohl sehr gerne über dieses Thema. Siehe den Faden:

Glaubt hier eigentlich überhaupt jemand an Gott?

Missionieren sie wirklich so gerne oder warum eröffnen sie so einen Faden?

Die Frage an sich:Welche Religion hat Gott? ist so was von absurdum, dass sie nicht beantwortet werden kann.

Schon von der Logik her kann Gott, wenn es ihn denn gäbe, keiner einzigen Religion der Welt zugehörig sein, denn dann müsste er ja alle anderen die glauben, sie haben den richtigen Gott zu ihrer richtigen Religion, benachteiligen und das will doch Gott ihrer Auffassung nach nicht.

Ihre Frage ist genauso als wenn ich fragen würde: Sind 20 Grad Temperatur drinnen heißer als draußen, oder was ist schwerer: 20 KG Eisen oder 20 KG Federn.

deshalb ergibt diese Diskussion nicht so recht einen Sinn.

mFond+Msternxe


Wurden Sie "zwangsgetauft" oder konnten Sie selbst entscheiden?

Als Baby konnte ich leider noch nicht entscheiden, ob ich getauft werden möchte. Dafür fehlte es mir damals an kognitiven Fähigkeiten. ;-) Deshalb haben mir meine Eltern diese Entscheidung abgenommen.

Wie war es bei Ihnen?

D0ieFTüchs`in80


Gott ist natürlich Atheist ]:D . Wenn um Gottes Willen sollte er auch anbeten?

S^unnivxa


":/ Kann alles nicht stimmen. Oder warum war Jesus Jude und nicht Christ?

(Das ist eine SCHERZFRAGE!)

s$even"thrxee


Ja, das stimmt: die Hoffnung, bei einer Gottfigur günstige Schicksalswendungen erwirken zu können, ist für viele auch ein sehr relevanter Aspekt.

ich denke das ist der Hauptaspekt weshalb es überhaupt Religionen gibt, die Religionen sind ja nur ne Art Anleitung was man tun muss um den Gott gnädig zu stimmen

ausnahmslos alle menschliche Kulturen haben Religionen und Götter, eben weil diese Sicherheit und Hoffnung versprechen

Man betet eine höhere Macht an damit diese Hunger, Dürre oder andere Katastrophen von einem fernhält bzw. hilft wenn man davon betroffen ist. Das ist meiner Meinung nach der Urgedanke hinter jeder Religion.

sjevent|hrexe


Im Christentum nennt man diese Einstellung "Aberglauben". Die Religionen sind also durchaus sehr verschieden.

logisch, bei der Missionierung muss man ja erklären daß das Christentum die einzig wahre Religion ist und alle anderen Religionen Unsinn oder Aberglauben sind. Komischweise stehen sich aber das Christentum, Judentum und der Islam extrem nahe und egal wie verschieden sie sind, so funktionieren alle Religionen nach dem selben Prinzip.

Mit der Entwicklung der Kultur werden auch die Religionen weiter entwickelt, die höhere Kultur missioniert die weniger entwickelte auch mit einer höher entwickelten Religion. Ab ein gewissen Zivilisations und Kulturstufe stagniert aber die Entwicklung der Religionen.

Ryichfarrd6x1


Welche Religion hätten Sie heute, wenn Sie im Irak, Indien, Tibet oder Thailand zur Welt gekommen wären?

Genau die selbe Frage stellt Dawkins in seinem Buch Der Gotteswahn.

Dawkins kommt für sich zum Schluss, daß es keinen Gott gibt, sondern die Religionen ihren Gott erfunden hätten. Für diese These spricht vieles, insbesondere, daß man Gott nicht beweisen sondern nur glauben kann. Weiter spricht dafür, daß wenn es einen geben würde, sehr viele Religionen mit anderen Göttern falsch liegen würden.

Dawkins geht auch der evolutionsbiologischen Frage auf den Grund wie ist ein Gottglaube und daraus wiederum Religionen entstanden und weshalb verschiedene.

Der Urmensch lebte in Verbänden (Horden) annähernd schutzlos der Natur mit all ihren Gewalten ausgesetzt, so kam es , daß diese Gewalten Negativ oder Positiv besetzt wurden. Sonne Positiv Blitz/Donner Negativ etc. etc. Man fing an Opfer zu bringen damit z.B. die Sonne wieder scheint, oder das Regen fällt , oder das die Jagd gut ausfalle. Die ersten Gottheiten hatten unmittelbar mit der Natur zu tun.

Die Population wurde größer und es gab immer mehr Verbände (Horden) die sich gegenseitig ihre Reservate der Nahrungsgewinnung streitig machen. Ähnlich den Schimpansen heute noch , gab es regelrechte Kriege um Nahrungsgebiete.

Nun musste man sich ja logischerweise auch in den Gottheiten unterscheiden, denn wenn der eine zum gleichen Gott bittet er soll ihm behilflich sein die andere Horde zu vertreiben, kann diese ja nicht den gleichen Gott um Hilfe bitten.

Mit diesen simplen, bei Menschenaffen heute noch zu beobachtenden Revierkämpfe sind großteils Religionen zu erklären. Abgehoben entstanden diese natürlich auch geologisch bedingt in völlig verschiedene Richtungen.

Dawkins beschreibt dies wesentlich besser , und er geht nicht wie viele heutige Religionen nicht nur kurz mal 6.000 Jahre zurück sondern er beginnt bei den Wurzeln der Menschheit die ja weit mehr als 100.000 Jahre zurückgeht.

Diese Menschen mögen aus heutiger Sicht vielleicht im Intellekt uns nachgehinkt haben, aber sie waren uns im Begreifen und Verstehen der Natur weit überlegen. Ein heutiger Mensch könnte in dieser Zeit nicht überleben. Wir haben viele Fähigkeiten und Begabungen dazugelernt aber auch sehr viele verloren. Insbesondere die Abläufe der Natur , wir können z.B. keinen richtigen Sternenhimmel mehr sehen. Weil unsere Atmosphäre von Licht und Dreck zu verschmutzt ist. Die Milchstrasse einmal zu sehen so wie sie die Urmenschen erlebt haben müssen, hatte ich einmal das Vergnügen auf einer sehr hohen Insel. Es ist eines der erhebensten Gefühle die ich hatte.

Es relativiert, diese Grabenkämpfe zwischen den Religionen, auf das was es ist. Menschenkram (Macht, Einfluss, Rechthaberei).

Gott wenn es ihn gibt gehört ganz sicher keiner Religion an. So sicher wie bei diesem Anblick war ich mir nie.

R^icOharJd61


Ab ein gewissen Zivilisations und Kulturstufe stagniert aber die Entwicklung der Religionen.

Leider eine trügerische Hoffnung wie die Kreationisten zeigen, die über 40% Anhänger in einem Industriestaat wie die USA haben.

D@ie 7Sehe|rin


ich finde es immer total nett, wenn zum thema gott und religion nach dem wissen dahinter gefragt wird – das wort "glaube" zeigt doch schon, dass das ohne beweise und wissen ist!

M&osquixt%


Zitat: "Gott ist natuerlich Atheist. ]:D Wen um Gottes Willen sollte er auch anbeten?"

Den Willen. o:)

RCicha3rd61


@ Die Seherin,

wenn man mit , in meinen Augen verblendeten, Gläubigen spricht, so sagt dieser immer er wisse das sicher. Wenn man fragt woher wissen sie das so sicher. Dann kommt die Antwort das steht in der Bibel. Wenn ich dann sage die Bibel haben aber doch Menschen geschrieben und Menschen sind fehlbar. Dann kommt die Antwort die Bibel wurde von Propheten und Aposteln geschrieben, die das Wort Gottes direkt eingesagt bekommen haben.

Die Bibel ist für die Religionen (Christen) das Wort Gottes.

An diesem Anspruch zerschmettert jede Vernunft. Das Wissen wird aus der Tatsache abgeleitet, das die Bibel exakt das Wort Gottes widergibt.

Weshalb nun dieses Wort Gottes dazu führt, das daraus tausende Religionen Kriege etc. hervorgehen, erschliesst sich mir nicht. Wenn es Gottes Wort wäre, dann hat er sich sehr mehrdeutig zu Wort gemeldet. Er hätte sich gewaltig vertan, aber jeder hat mal einen schlechten Tag 8-)

DlieFüchxsin80


Argh, da hab ich ein "n" zuviel |-o .

Mosquito

Den Willen, auch den hätte ich bei ganz vielen Dingen gern. :-)

D.ieFücah3sin80


Als ich noch klein war hab ich darüber mit meiner Schulfreundin (Grundschulalter) diskutiert, sie ist Moslem und ich getaufte Christin ohne wirklich christlich erzogen zu sein. Aber an Gott hab ich trotzdem geglaubt, sie und ich sind zu der erkenntnis gekommen das es wohl derselbe Gott sein muß, nur hat der unterschiedliche Regeln aufgestellt.

Das fanden wir echt unfair ;-D .

Immerhin gab es um Gott so einige Kriege, naja, eigentlich war Gott nur vorgeschoben.

Wenn es einen Gott gibt, einen der barmherzig ist, wird es ihm wohl wurscht sein bei wem wir Kirchensteuer blechen, in welcher Kirche wir gehen oder ob wir gar nicht glauben.

Im Grunde glaube ich an Gott, aber nicht im vorgeschriebenen Sinne.

Religion mit seinen Regeln und Gesetze ist viel zu einengend, wenig spirituell.

Wie soll sich die Seele entfalten wenn es für jede Sünde ein Ave Maria geben soll?

S>unnixva


Füchsin, jede Zeit hatte ihre Form der Religion, auch innerhalb ein und derselben. Es macht überhaupt nichts, wenn auch unsere nun ihre eigene hat. Gott sitzt nicht wie ein Buchhalter oben in den Wolken und notiert, welche Religion die bessere, geschweige denn die einzig richtige ist. Wenn ich irgendwas aus der Bibel glaube, dann dass er "das Herz ansieht", das steht nämlich dort. *:)

K"leixo


Nur ein Gott und soooo viele Religionen!

Wenn es aussagen soll, dass Menschen nur an einen Gott glauben, so trifft das meiner Meinung nach nicht zu. Aber irgendwie fehlt mir mindestens ein Prädikat in dem Satz, denn ich kann nur raten, was damit ausgesagt werden soll.

Nur ein Christus und soooo viele christliche Glaubensorganisationen!

Soweit ich weiß, gibt es da auch mehrere christliche Glaubensorganisationen. Allerdings habe ich dieselben Schwierigkeiten wie mit dem obigen Satz.

Wie bekommen wir nun heraus, ob wir die richtige Religion/ Konfession haben?

"Wir" bekommen gar nichts heraus. Ich suche keinen Glauben. Der Bereich ist für mich absolut uninteressant, um mein Leben einzurichten.

PS: Welche Religion hätten Sie heute, wenn Sie im Irak, Indien, Tibet oder Thailand zur Welt gekommen wären?

Dieselbe wie heute – keine.

Wurden Sie "zwangsgetauft" oder konnten Sie selbst entscheiden?

Jaja. Hatte die typische katholische Erziehung, bis ich selbst entscheiden durfte und habe mich dann mit 16 vom Religionsuntericht verabschiedet. Viel gebracht hatter er ja nie. ;-D

Man kann nicht nachprüfen, welche Religion objektiv "recht" hat bzw. ob es überhaupt eine objektive Wahrheit gibt, oder aber ob verschiedene, einander scheinbar widersprechende Wahrheiten nebeneinander her existieren können.

Was sollte an einer "objektiven" Wahrheit so interessant sein? Meine subjektive Wahrheit würde eine objektive Wahrheit, wenn es sie gäbe, ja nicht ändern. Und dass unterschiedliche Wahrheiten nebeneinander existieren, dass erlebe ich zumindest bei jedem Zusammentreffen mit Menschen.

Atheist zu sein oder keiner Religionsgemeinschaft anzugehören, hilft aus diesem Dilemma leider nicht heraus, denn auch das könnte ja auf einem Irrtum beruhen.

Es gibt ja nun nicht nur Gläubige oder Atheisten. Auch ist Tod nicht jeden Menschen ein Schreckenswort.

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