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Welche Religion hat Gott?

S$u"nnHivxa


"Die Wahrheit, lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten!" -Matthias Claudius-

ElCidd

Soweit es die objektive Wahrheit betrifft, mag das ja sein. Aber es gibt viel weniger davon und viel mehr an subjektiven Wahrheiten als wir gemeinhin denken.

EhlCixdd


Sunniva

Soweit es die objektive Wahrheit betrifft, mag das ja sein. Aber es gibt viel weniger davon und viel mehr an subjektiven Wahrheiten als wir gemeinhin denken.

Verwechseln Sie Meinung mit Wahrheit?

Wahrheit ist:

* Die Erde ist keine Scheibe

* Das Universum dehnt sich aus

* Gott ist religionslos

* Der menschliche Körper stammt vom Affen ab

* Die menschliche Seele hat viele Erdenleben

* Schöpfungsgesetze bestimmen unser Leben auf der Erde und im Universum

* Was der Mensch sät das wird er ernten

* Es gibt keinen menschlichen Stellverterter Gottes auf Erden

* Das "Buch der Schöpfung" wurde uns mit den "Worten der Wahrheit" aufgeschlagen

S?uSnnixva


Nein. Ich verwechsele gar nichts. Aber ich wusste, dass SIE das nicht verstehen würden.

Ihre subjektiven Wahrheiten sind durchaus nicht auch meine. Ob z. B. "die Seele vielen Erdenleben" hat, ist Ihre subjektive Wahrheit, meine nicht.

EelCxidd


Sunniva

Ihre subjektiven Wahrheiten sind durchaus nicht auch meine. Ob z. B. "die Seele vielen Erdenleben" hat, ist Ihre subjektive Wahrheit, meine nicht.

Sunniva

Das ist ein schönes Beispiel.

Zu dieser Frage gibt es keine subjektive Wahrheit, es gibt nur ein richtig oder falsch, also nur eine richtige Wahrheit, wie immer diese auch aussehen mag.

Eine subjektive Wahrheit lässt die Frage nach dem besten Auto zu.

K_leiyo


Sunniva

Ihre subjektiven Wahrheiten sind durchaus nicht auch meine. Ob z. B. "die Seele vielen Erdenleben" hat, ist Ihre subjektive Wahrheit, meine nicht.

Sehe ich auch so. :)^

mumx35


Es ist gut (katholischer) Glaube, dass der Glaube an Gott und seine Botschaft durch Jesus Christus nicht vom Menschen, sondern von Gott selber ausgeht.

Das gibt dem Gläubigen aber keine Gewissheit dass er den "richtigen" Gott "hat". Und man kann dem, der sucht, nur sagen: Bete um den rechten Glauben!

Dieses Beten teilen sehr viele Menschen zusammen in einer Gemeinschaft. Das ist zumindest ein (menschlicher) Hinweis.

Religiosität eine anthropologische Konstante in allen Völkern und Kulturen.

Ich habe mir den Monotheismus durch Herkunft, die Wissenschaft, Kunst und Kultur und bibelkonformer Kritik an der Gesellschaft erworben. Da fühle ich mich auf dem richtigen Kurs, weg von den kapitalistischen und faschistischen Gegengöttern, von denen unsere Zeit so voll ist.

m.angekxyu


* Die menschliche Seele hat viele Erdenleben

* Schöpfungsgesetze bestimmen unser Leben auf der Erde und im Universum

* Das "Buch der Schöpfung" wurde uns mit den "Worten der Wahrheit" aufgeschlagen

Immer wieder lustig wie Leute die Evolution mit der Schöpfungsgeschichte vereinbaren wollen,

Es ist längst bewiesen, dass nicht Gott die Menschen geschaffen hat, sondern diese sich nach der Evolutionstheorie von Charles Darwin entwickelt haben.

Warum sollten die zitierten Punkte objektive Wahrheiten sein, höchstens sind das Meinungen!

Wiedergeburt ist keinesfalls eine unumstößliche Wahrheit, ebenso das es einen Gott gibt und die Schöpfungsgeschichte ist meines Erachtens mittelalterlich.

Eine Wahrheit ist so lange wahr wie dämliche daran glauben.

SuunniFva


El Cidd

Wahrheit ist also das, was SIE als solche deklarieren. Genau: Und das ist subjektiv, Sie haben es nur noch nicht gemerkt. ]:D

Dtie SEeh6erxin


Aus diesem Grund schrieb ich heute die Metapher zum Glauben, Bahnfahrt nach München.

ich finde ganz interessant, wie die begriffe glauben, wahrheit, inneres wissen... interpretiert werden. das zug-beispiel ist mir allerdings in diesem zusammenhang nicht vergleichbar.

lass mich eines in den raum stellen, was meiner unterscheidung näher kommt:

ich glaube an die treue meines mannes! nicht, weil ich ihn rund um die uhr beobachte, sein handy durchsuche, jeden seiner schritt versuche nachzuverfolgen... nein, wegen unserer liebe, meines wissens um sein treueversprechen, seines charakters – wegen meines vertrauens zu ihm.

wissen kann ich es nicht – es kann natürlich sein, dass er wie ein wahnsinniger fremd geht und mich mein vertrauen, mein glaube vollkommen blind macht, aber ich glaube daran!

und genau so geht es mir mit meinem glauben einer höheren macht. ich glaube, dass es eine höhere macht gibt, die mir durch mein gewissen hilft, durchs leben zu gehen – da brauche ich auch keine beweise. und auch da kann es natürlich sein, dass da gar nichts ist, aber mei...

S?uXnniSva


Schöne Definition, finde ich. Glaube als Vertrauen – ja, so ist es bei mir auch. Ich vertraue auf das, was ich Gott nenne, ohne das dann endlos zu hinterfragen; für mich ist er eben existent. Da es aber kein objektives Wissen ist, proklamiere ich das nicht als Wahrheit für alle.

Ich wüsste auch gar nicht, warum ich das tun sollte: Jeder entscheidet doch für sich selbst, was er glauben will.

Denen auf unerbittlichem Missionierungspfad kann ich nur raten, sich selbst mal zu hinterfragen, inwieweit sie bereit wären, anderen Glauben zu schenken oder wie übergriffig sie es empfinden würden, würden andere ihnen ihren Nichtglauben aufzwingen wollen. ;-)

a,nders_5als_Laxndere


Die Seherin

ich glaube, dass es eine höhere macht gibt, die mir durch mein gewissen hilft, durchs leben zu gehen – da brauche ich auch keine beweise

Du vergleichst den Glauben an eine Eigenschaft (Treue deines Mannes) mit dem Glauben an die Existenz einer fiktiven Person (Macht, Gott, ...).

Ich möchte verstehen, warum so viel Menschen für ihr Gewissen oder zur Anleitung ihrer Handlungen ein "Etwas" brauchen, das ausserhalb ihres eigenen Ichs ist. Warum brauchen so viele Menschen einen Vormund? Kirchen und Moscheen sind voll von solchen Menschen.

Mir sagt eher der Buddhismus zu, der auf Eigenverantwortung setzt und die "Wahrheit" in sich selbst (also im Menschen) sucht, u.a. durch Meditation. Da wird nicht in Gebeten gebettelt, sondern da muss der eigene Scweinehund überwunden werden.

Warum also der Bedarf an eine "Macht" ausserhalb des eigenen Einflussbereichs?

aQnd;ers8_als(_andexre


Ich korrigiere:

Moscheen sind voll davon (von Bettlern, Betenden), Kirchen viertelvoll.

SWu>nni&vxa


Wenn ich Seherin richtig verstehe, ist es ein Beispiel, um die Art ihres Glaubens anschaulicher zu machen. Ich finde den Vergleich plausibel.

Meine Macht befindet sich nicht nur "außen", sondern auch innen. Aber warum nicht auch außen? Was ist denn dagegen zu sagen, wenn man von dort – subjektiv – Stärke empfängt. die sich dann auch – objektiv – im Leben bemerkbar macht? Bin ich zu "schwach", wenn ich mir diese Hilfe hole? Wer es so sehen will – bitte sehr, von mir aus. ;-D

Auch ein "starker" und "unabhängiger" Atheist hat sich schon im gegebenen Augenblick verblüfft mit dem Gott um Hilfe anrufen hören, an den er nicht glaubt ...

Sfunnixva


Im übrigen ist dieses "Außen" dann viel mehr "innen".

Dhi4e Se=herxin


Ich möchte verstehen, warum so viel Menschen für ihr Gewissen oder zur Anleitung ihrer Handlungen ein "Etwas" brauchen, das ausserhalb ihres eigenen Ichs ist...

ich habe gar nicht das gefühl das zu brauchen... es bereichert mein leben einfach. außerdem ist meine art meinen glauben zu leben eher etwas "eigenwillig", also ich bin nicht ständig am beten, gehe selten in die kirche und habe in keiner religionsgemeinschaft eine wirkliche heimat gefunden.

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