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Gewaltfantasien

Yittrxium


"Jemanden abzuwerten ist normal? Ich möchte mit niemandem zu tun haben, der andere abwertet und als Abschaum bezeichnet."

Passt ja gut denn ich möchte nichts zu tun haben mit Menschen die Kinderschänder in Schutz nehmen oder Ihnen die selbe Menschenwürde zugestehen wie den Kindern die sie vergewaltigt haben.

R-istridSin_vomC_Süden


@ Happy Banana

Vielleicht sind deine Fantasien ein Zeichen dafür das du öfter mal aus dir rauskommen solltest. Sprich laut werden, auch mal ausrasten, nicht alles runter schlucken was dich ärgert.

Das ist durchaus möglich.

@ Kleio

Interessant, dass Du es so einseitig betrachtest. Du scheinst Dich also mit dem Opfer zu identifizieren. Mit dem Täter wohl weniger.

Mir ist nicht klar, was an meiner Schilderung einseitig ist und Dich zu dieser Schlussfolgerung bringt. Kannst Du das erklären?

Du meinst, Du vermittelst nach Außen diesen Eindruck, denn wirklich trifft es ja nicht zu, wenn Du, nur weil jemand einen anderen oder Dich anpöbelt, Du ihm unterstellst, er mache es grundlos, Dir solche Aggressionen und Wut erzeugst, dass Du ihn in Deiner Phantasie diese zu spüren lässt. Ist für mich etwas ganz anderes, als ausgeglichen.

Vielleicht habe ich mit meinem Eingangsbeitrag einen falschen Eindruck bei Dir erweckt. Ich habe diese Fantasien nicht ständig, statt "desöfteren" hätte ich vielleicht eher "hin und wieder" schreiben sollen. Und dass diese Fantasien durch einfaches Pöbeln hervorgerufen werden, ist extrem selten und kommt auch nur vor, wenn ich aus anderen Gründen bereits wütend bin. Meistens geht es wirklich um Leute, die lächelnd anderen Menschen das Leben ruiniert haben und damit einfach davongekommen sind. Es ist der Zorn über die Ungerechtigkeit der Welt, wie Yttrium schrieb.

Wenn ich dagegen erlebe, wie jemand in meinem Umfeld sich über Pillepalle aufregt ("Der hat mich angerempelt und jetzt hab ich mir die Cola auf die Jacke gekleckert!") denk ich mir höchstens: "Schalt mal nen Gang zurück, atme tief durch und gut ist. Du kannst die Jacke doch waschen und nächste Woche hast Du es schon vergessen." Sowas sehe und höre ich sehr oft; diese Menschen halte ich für unausgeglichen.

Wenn jemand diesen Gedanken füttert, wird er hier und da zum Amokläufer und somit zum Straftäter.

In dieser Hinsicht ist es manchmal nur ein kurzer Schritt und so jemand ist auch ein Täter.

Das sind aber sehr seltene und extreme Fälle. Ich bitte doch sehr darum, nicht jeden, der mal solche Gedanken hat, gleich als "Schon-fast-Amokläufer" darzustellen. Solche Pauschalurteile bringen niemandem was.

@ Shojo

Das hat mir Ritter Edwinem auch einmal gesagt. Habt Ihr ihn gekannt? ;-)

DXer_Txim


auseinander zu setzen, warum er sich mit dem Opfer identifiziert, warum er Täter abwertet

Irgendwie kann ich dich schlecht einschätzen. Klingt immer noch so, als wenn du solche Phantasien nicht gutheißen würdest.

KHlexio


Passt ja gut denn ich möchte nichts zu tun haben mit Menschen die Kinderschänder in Schutz nehmen oder Ihnen die selbe Menschenwürde zugestehen wie den Kindern die sie vergewaltigt haben.

Damit kann ich nichts anfangen. Ich selbst werte Menschen als Person nicht ab, nehme weder jemanden in Schutz noch nicht in Schutz. Das ist mir zu pauschal. Menschen haben gute und schlechte Seiten. Menschwürde hingegen gestehe ich jedem zu und wüsste auch nicht welchen Grund es gäbe, diese jemandem abzuerkennen. Für mich hat jeder Mensch den gleichen Wert und ich respektiere jeden gleichermaßen.

m{a`ngeakyu


Solche Phantasien muss man ja auch nicht gutheißen und sind doch auch überflüssig. Wenn sie dir helfen mit den Ungerechtigkeiten der Welt umzugehen, dann ist es doch schon für dich ! Aber nicht jeder brauch dazu Gewaltphantasien.

Und der Vergleich mit dem Amokläufer kommt wohl da her, dass viele eben Szenarien der Gewalt und Brutalität vorher gedanklich durchspielen, da es ihnen Befriedigung verschafft.

Irgendwie kann ich dich schlecht einschätzen.

ich glaube es Ist doch so gemeint gewesen, dass du in deinen Gewaltphantasien immer mit den Opfern sympathisierst, du hast keine Gewaltphantasien bezogen auf alle Menschen (was ich wesentlich erschreckender fände), sondern auf eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen. Ist vielleicht nicht weit hergeholt, dass es tiefere Gründe haben kann wie zb. vorausgegangene seelische/psychische oder physische Verletzungen in deiner Vergangenheit?

Ich hoffe du findest Harmonie und deine Gedanken und Phantasien beschäftigen sich weniger mit Gewalt als mit Guten Phantasien.

"Die Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass Gewaltfantasien eher zukünftiges aggressives Verhalten steigern und daher nicht von einer aggressionssenkenden, karthartischen Wirkung gesprochen werden kann." http://de.m.wikipedia.org/wiki/Gewaltfantasie

Und zu deiner Frage: also ich habe so gut wie nie Gewaltphantasien und erst recht nicht wie ich jemanden foltere oder umbringe. Das finde ich auch ehrlich gesagt nicht normal und deutet auf irgendeine (Persönlichkeits) Störung hin oder zumindest mit etwas unverarbeitetem im Unterbewusstsein. Lesenswertes ist unter dem Link unter Entstehung zu finden.

m~andgekxyu


achja, das heißt nicht das ich Kinderschänder gut finde oder ich nicht jemanden der meinem Kind etwas antut umbringen würde, ich spiele solche Szenarien einfach nicht durch. Liegt aber wohl auch daran, dass ich meinen Mund aufmache wenn mir was nicht passt und meinem Ärger in der Regel Luft mache (insbesondere gegenüber der Person die der Verursacher dafür war).

Deer4_HTxim


Menschwürde hingegen gestehe ich jedem zu und wüsste auch nicht welchen Grund es gäbe, diese jemandem abzuerkennen. Für mich hat jeder Mensch den gleichen Wert und ich respektiere jeden gleichermaßen.

Genau damit komme ich nicht klar.

ich glaube es Ist doch so gemeint gewesen, dass du in deinen Gewaltphantasien immer mit den Opfern sympathisierst, du hast keine Gewaltphantasien bezogen auf alle Menschen (was ich wesentlich erschreckender fände), sondern auf eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen.

Bin immer auf der Seite der Opfer.

K@leio


Der_Tim

Irgendwie kann ich dich schlecht einschätzen. Klingt immer noch so, als wenn du solche Phantasien nicht gutheißen würdest.

Weder noch. Das muss schon jeder selbst wissen. Ich selbst habe keine. Das heißt nicht, dass ich keine kenne. Ich hatte hin und wieder welche, gaube ich. Ich würde durchaus bei mir dagegenwirken, wenn ich diese Gedanken forcieren würde, aber sonst.

KLleio


Ristridin_vom_Süden

Mir ist nicht klar, was an meiner Schilderung einseitig ist und Dich zu dieser Schlussfolgerung bringt. Kannst Du das erklären?

Ist es denn so, dass Du Dich in solchen Situationen mit den vermeintlichen Opfern identifizierst? Tust Du es auch beim Täter? Ich frage jetzt Opfer und Täter, weil ich davon ausgehe, dass Du es so siehst. Wenn nicht, dann berichtige doch bitte.

Du bist ja ein Beobachter, wenn Du beobachtest, dass jemand einen anderen anpöbelt, dass Diktatoren Menschen unterdrücken, etc. Was Du gegen Politikern und Wirtschaftsbosse hast, müsstest Du noch erklären. Wenn ich also eine Situation beobachte, dann gibt es z. B. beim Anpöbeln zwei Beteiligte – einer, der pöbelt und einer, der sich anpöbeln lässt – wobei ich pöbeln wertfrei betrachte oder wenn Du willst gleichwertig. Damit wäre die Frage, warum Du Dich mit einem identifizierst und dem anderen nicht. Du fällst ja ein Urteil und bewertest auch und zwar nicht nur die Tat, sondern offensichtlich gleich den Menschen. Dass aus Sicht des vermeintlichen Opfers eine negative Bewertung erfolgt, liegt auf der Hand. Schließlich fühlt er sich angegriffen. Warum aber von Dir?

Vielleicht habe ich mit meinem Eingangsbeitrag einen falschen Eindruck bei Dir erweckt. Ich habe diese Fantasien nicht ständig, statt "desöfteren" hätte ich vielleicht eher "hin und wieder" schreiben sollen.

Davon bin ich jetzt gar nicht ausgegangen, dass Du ständig solche Phantasien hast.

Und dass diese Fantasien durch einfaches Pöbeln hervorgerufen werden, ist extrem selten und kommt auch nur vor, wenn ich aus anderen Gründen bereits wütend bin.

Wie meinst Du das? Hat es dann gar nichts mit der beobachteten Situation zu tun?

Meistens geht es wirklich um Leute, die lächelnd anderen Menschen das Leben ruiniert haben und damit einfach davongekommen sind. Es ist der Zorn über die Ungerechtigkeit der Welt, wie Yttrium schrieb.

Und Ungerechtigkeit ist schlimm/schlecht? Was macht Dich so zornig darüber?

Wenn ich dagegen erlebe, wie jemand in meinem Umfeld sich über Pillepalle aufregt ("Der hat mich angerempelt und jetzt hab ich mir die Cola auf die Jacke gekleckert!") denk ich mir höchstens: "Schalt mal nen Gang zurück, atme tief durch und gut ist. Du kannst die Jacke doch waschen und nächste Woche hast Du es schon vergessen." Sowas sehe und höre ich sehr oft; diese Menschen halte ich für unausgeglichen.

Naja, genauso wie Du, hat dieser jemand auch seine Kriterien, was er für sich als Pillepalle definiert und was nicht. Menschen sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Denkzusammenhänge, unterschiedliche Werte und Kriterien. Sie kategorisieren unterschiedlich. Projizierst Du Deine Denkweise auf andere?

Ich meine, es gibt z. B. Frauen, die aus meiner Sicht unglaublich viel Geld für Kleidung, Schuhe, Taschen ausgeben und für es eine Katastrophe ist, wenn dann ein bestimmter Schuh, der schon fast Heiligenstatus hat, einen Kratzer bekommt. Nein, ich würde weder so viel Geld dafür ausgeben, noch würde ich es als Katastrophe für mich verbuchen, aber sie ist ja nicht ich. Ihr ist dieser Schuh einfach viel wert und es ist für mich auch nicht schwer nachzuvollziehen, wie es ihr geht. Genau, wie es dem 3jährigen geht, der sich unglaublich auf sein erstes Eis freut und beim ersten Schlecher das Eis auf dem Boden landet. Das ist ein herzzerreißendes Weinen und man könnte meinen, die Welt geht unter. Doch alles völlig nachvollziehbar. :p>

Das sind aber sehr seltene und extreme Fälle. Ich bitte doch sehr darum, nicht jeden, der mal solche Gedanken hat, gleich als "Schon-fast-Amokläufer" darzustellen. Solche Pauschalurteile bringen niemandem was.

Sehe ich auch so. Allerdings sollten wir schon das gleiche Verständnis von Pauschalisierungen haben, denn ich schreibe im Zusammenhang und beziehe mich auf bestimmte Texte. "hier und da" ist keine Pauschalisierung. Umgekehrt ist es schlichtweg so, dass Taten Gedanken vorausgehen und deswegen habe ich es auch im Bezug auf "normal" erwähnt und der Beitrag, auf den ich mich bezog, war mir dann doch zu lapidar, um darauf hin zu weisen, dass es im Psychologieforum doch um eine halbwegs gesunde Lebenseinstellung geht. Ich wiederhole mich gerne noch einmal: Ich meine das, was da steht. Allerdings frage ich mich, warum Du Dir diesen Schuh anziehst bzw. Dich der Text doch soweit trifft, dass Du mit "bitte doch sehr darum" reagierst, wenn der Beitrag doch gar nicht an Dich gerichtet war?

KYleixo


Genau damit komme ich nicht klar.

Das macht nichts. Ich komme damit klar, dass andere eine andere Meinung haben. :-)

Bin immer auf der Seite der Opfer.

Das heißt konkret?

D_er_xTim


Bin immer auf der Seite der Opfer.

Das heißt konkret?

Immer auf der Seite der Opfer!

R(iistriTdinG_vRoxm_Süden


@ Kleio

Ok, jetzt verstehe ich es besser.

Wir sollten zunächst mal von dem Pöbelbeispiel wegkommen, nur durch Anpöbeln zerstört man ja niemandes Leben. Es geht vielmehr um systematische Unterdrückung und Gewalt oder um kaltblütiges Opfern oder Zugrunderichten von Menschenleben zu persönlichen (zum Beispiel ökonomischen) Zwecken. Sowas kann überall vorkommen – in Ehen und Familien, aber auch in Politik und Wirtschaft. Es geht mir aber auch hier um Einzelpersonen, keinesfalls um Politiker oder Konzernchefs an sich.

Ja, ich identifiziere mich mit dem Opfer und zwar aus verschiedenen Gründen. Erstens habe ich Mitleid mit dem Opfer. Zweitens kann ich das Gefühl der Ohnmacht des Opfers in solch einer Situation nachfühlen. Das liegt vielleicht daran, dass ich selbst in meiner Kindheit und Jugend öfters in dieser Rolle war. Die Wut über die Ungerechtigkeit und das Gefühl der Ohnmacht rufen dann meine Gewaltfantasien hervor.

Ich weiß, dass die Welt nicht gerecht ist, und dass auch niemand einen Anspruch auf Gerechtigkeit hat. Unterdrückung, Gewalt etc. wird es immer geben, solange es Leben gibt. Nichtsdestoweniger sehe ich Gerechtigkeit als etwas Gutes an, etwas Wünschens- und Erstrebenswertes. Da werden mir wahrscheinlich die meisten Leute zustimmen. Wie verschieden die Moralvorstellungen von Leuten auch sind, auf den kategorischen Imperativ bzw. die Regula Aurea können sich doch die meisten einigen. Und was ist das anderes als eine Vorstellung von Gerechtigkeit?

Naja, genauso wie Du, hat dieser jemand auch seine Kriterien, was er für sich als Pillepalle definiert und was nicht. Menschen sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Denkzusammenhänge, unterschiedliche Werte und Kriterien. Sie kategorisieren unterschiedlich. Projizierst Du Deine Denkweise auf andere?

Wenn ich einfach nur beobachte, dass jemand sich über etwas aufregt, was in meinen Augen Pillepalle ist, dann denke ich nur, dass ich mich darüber halt nicht aufregen würde und das wars. Anders ist es aber, wenn ich von dem Aufregen betroffen werde.

Beispiel 1: Jemand erzählt mir, was er heute "Unerhörtes" erlebt hat und hört nicht auf sich zu echauffieren. Das nervt mich dann, aber mehr auch nicht.

Beispiel 2: Ich sitze mit jemandem allein im Auto (ich als Beifahrer) und jemand trödelt vor uns ein bisschen. Mein Nebenmann fängt an denjenigen lauthals anzubrüllen, aber der einzige Mensch, der das hört, bin ich. Ich bin da leider empfindlich und fühle mich selbst mitangebrüllt. Solche Situationen tun mir nicht gut. Ich bin nämlich da auch sehr harmoniebedürftig.

"hier und da" ist keine Pauschalisierung. Umgekehrt ist es schlichtweg so, dass Taten Gedanken vorausgehen

Ok, eine Pauschalisierung ist es nicht. Hätte ich anders schreiben sollen. An diesen Sätzen

Wenn jemand diesen Gedanken füttert, wird er hier und da zum Amokläufer und somit zum Straftäter.

In dieser Hinsicht ist es manchmal nur ein kurzer Schritt und so jemand ist auch ein Täter.

störte mich Folgendes:

Du rückst damit Menschen, die solche Fantasien haben stark in die Nähe von Gewaltverbrechern, auch wenn Du das vermutlich gar nicht so meinst, besonders durch die Formulierung "nur ein kurzer Schritt".

Du schreibst "manchmal" und "hier und da", insofern hast Du auch Recht. Es ist aber die damit transportierte Stimmung, die mich stört. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich in mancherlei Hinsicht nicht der Norm entspreche und deshalb besonders aufpasse, nicht in eine Schublade gesteckt zu werden.

Kmleixo


Ristridin_vom_Süden

Wie verschieden die Moralvorstellungen von Leuten auch sind, auf den kategorischen Imperativ bzw. die Regula Aurea können sich doch die meisten einigen. Und was ist das anderes als eine Vorstellung von Gerechtigkeit?

Ja und dafür gibt es ja Gesetze, die für diese Gerechtigkeit stehen, auf die sich eine Gesellschaft einigt. Es gibt intersubjektive Werte und darauf basiert das Miteinander.

Ich meine, was passiert denn in Deiner Phantasie? Der Täter wird also kurz und klein gehaut. Würde er denn dann, sofern er es in Deiner Phantasie überlebt, seine Einstellung ändern?

Beispiel 2: Ich sitze mit jemandem allein im Auto (ich als Beifahrer) und jemand trödelt vor uns ein bisschen. Mein Nebenmann fängt an denjenigen lauthals anzubrüllen, aber der einzige Mensch, der das hört, bin ich. Ich bin da leider empfindlich und fühle mich selbst mitangebrüllt. Solche Situationen tun mir nicht gut. Ich bin nämlich da auch sehr harmoniebedürftig.

Grenzt Du Dich ab? Oder hörst Du weiter zu?

Du rückst damit Menschen, die solche Fantasien haben stark in die Nähe von Du schreibst "manchmal" und "hier und da", insofern hast Du auch Recht. Es ist aber die damit transportierte Stimmung, die mich stört. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich in mancherlei Hinsicht nicht der Norm entspreche und deshalb besonders aufpasse, nicht in eine Schublade gesteckt zu werden.

Für Deine Assoziationen kann ich nichts. Meiner Meinung nach ist nicht jeder ein potentieller Amokläufer oder anderweitiger Täter, der Gewaltphantasien hat. Der eine hat sie 3x im Jahr, andere vielleicht täglich. Sogar das muss nicht bedeuten, dass er auch nur jemals in seinem Leben einem anderen gegenüber gewalttätig wird. Inwieweit sich das bei Dir also in einem normalen Bereich bewegt, kannst nur Du wissen. Das kann natürlich ein Mittel sein, seine Aggressionen abzubauen. Ich selbst versuche gar nicht Aggressionen zu erzeugen.

RWistrri_din_voom_S*üden


Kleio

Der Täter wird also kurz und klein gehaut. Würde er denn dann, sofern er es in Deiner Phantasie überlebt, seine Einstellung ändern?

In meiner Fantasie tut er das, ja. Der Täter begreift, welches Leid er seinem Opfer angetan hat und dass er das nur aufgrund seiner Machtposition überhaupt tun konnte. Und er erkennt, dass er diese Machtposition und jeglichen Anspruch darauf jetzt endgültig verloren hat.

In der Wirklichkeit würde das wohl in den wenigsten Fällen funktionieren. Höchstens bei einer Gehirnwäsche wie in Orwells 1984.

Grenzt Du Dich ab? Oder hörst Du weiter zu?

Ich habe der betreffenden Person, bei der das vorkommt, schon mehrmals gesagt, dass und auch warum mich das stört. Seitdem ist es besser geworden.

M1adamSe ChAarenxton


"Bin immer auf der Seite der Opfer."

bist du NICHT! allein das was du in deinem anderen Faden schilderst zeugt davon dass du auch Täter sein kannst bzw. bist, und du schriebst wortwörtlich du hast selbst Dreck am Stecken

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