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Schicksal?

pLelz#tierx86 hat die Diskussion gestartet


Sie haben einen äußerst realistischen Alptraum. Selbst im Traum erkennen Sie, dass das Traum-

Geschehen nur logische Folge einiger, bereits in der Realitaet stattgefundenen Ereignisse ist. Sie wachen auf, doch eine dunkle Vorahnung befällt sie, und dann sehen Sie sie - die Zeichen. Sie versuchen die Menschen, die Ihnen helfen könnten, das Schicksal abzuwenden, darauf aufmerksam zu machen. Doch sie hören nicht zu, wenden sich gleichgültig ab, oder halten Sie schlicht fuer verrückt. Sie wissen nun, sie sind allein, Sie können niemanden mehr vertrauen, denn Sie wurden an das Schicksal verraten.

Schließlich spüren Sie, dass der Alptraum in die Realität durchzusickern und Gestalt anzunehmen beginnt.

Sie versuchen zu fliehen, doch der zur Realtität gewordene Alptraum umfängt Sie wie ein dichter Schleier, gewebt aus dunklen Vorahnungen und Blei.

Sie wissen genau, was als nächstes kommt, denn Sie haben es ja geträumt. Dann geahnt. Und nun wissen Sie es.

Doch Sie können nichts anderes tun als hilflos dem Geschehen zu Folgen und zuzusehen. Denn die Menschen, die Ihnen auch zu diesem Zeitpunkt noch helfen könnten, den Alptraum aus der Realitaet zu vertreiben und wieder in das Reich der Träume zu sperren, helfen ihnen nicht. Sie sagen, dass es fuer sie sich nicht lohne, Sie zu retten, Sie seien ohnehin verdammt.

Sie wehren sich und kämpfen gegen das Kommende, doch Sie wissen, dass es aussichtslos ist. So sind sie dazu verdammt, mit offenen Augen und wissentlich in in das Verderben zu rennen - und mit dem Wissen, dass Sie hätten gerettet werden können, und dass all Ihr Kampf und die zuvor gewonnen Schlachten vergeblich waren. Und dieses Wissen ist das Gift, das den letzten kümmerlichen Rest ihrer Lebenskraft vergiftet.

Nein, es gibt keine Umkehr, keinen Notausgang. Nur eine Einbahnstraße. Dead end.

Doch bis dahin ist es ein langer Weg. Eine Aneinanderreihung scheinbar unendlicher Stunden des Leidens, der Verzweiflung. Und des Wartens auf den Schlussakt. Sie fragen nicht mehr nach dem Warum, es ist bedeutungslos geworden. Der einzige Sinn, den Sie Ihrer nunmehr kreatürlichen Existenz geben können, ist die Wahrheit - um jeden Preis...

....

"Ich bin Psychologe, ich möchte Ihnen helfen. Sehen Sie, das Leben ist schön. Es ist nur ein Alptraum."

Antworten
G$rot+tig


Aha

j ust_l?ookxing?


Ähm, doch, eigentlich frage ich doch nach dem "Warum".

R!istr}idin_vo/m_Südexn


Vielleicht sollten wir versuchen, pelztier86 zu wecken...

Kgleixo


pelztier86

Ich fürchte, ich verstehe nicht, worauf Du hinaus willst.

JIan7x4


Für sich betrachtet, mag man das Posting rätselhaft finden. Wenn man sich die sonstigen Fäden von der TE anschaut, macht es auf einmal doch stark Sinn. ich hab allerdings einen ziemlich depressiven Freind, der manchmal ähnliche Dinge erzählt

So ist das Leben – ein mehr oder weniger schnell verlaufender (Alb-)Traum mit nicht vermeidbarem Leid, für die einen früher, für die anderen später, für die einen langsamer, für die anderen schneller.

Ich möchte pelztier86 einfach alles Gute und viel Kraft wünschen, und uns allen anderen irgendwann auch, denn irgendwann trifft es jeden von uns. Wir sind alle schon mittendrin.

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