» »

Dauerhaftes Augenflimmern wirklich durch Psyche?

B,reazkingVBad hat die Diskussion gestartet


... Burnout, Somatisierungsstörungen oder was sonst Ärzte von sich geben? :-)

Also hab ja schon paar Beiträge gemacht deswegen, über die ganzen wehweh-chen etc. Und ich glaube ja nicht das mein Visual Snow / Augenflimmern / Augenrauschen daher rührt. Aber mir kam grad die Idee, wie sollte auch die Psyche meine Augen dauerhaft zum Flimmern bringen (mal stärker / mal schwächer, aber eben dauerhaft)

Wenn mir das jemand vielleicht mal logisch erklären könnte :-) Vielleicht sehe ich es dann ja ein und höre auf nach einer körperlichen Ursache zu suchen, obwohl ich ja immer noch an die körperliche Ursache glaube.

Aber mal ganz unbefangen von allen, wollte ich mir nur mal ne Meinung einholen von allen hier die immer sagen "Eure Ärzte haben recht etc, es ist eure Psyche." Erklärt es mir oder uns bitte ^^

Antworten
B_rombeerCküchlexin


Bei Angst, Aufregung und Stress bewirkt das sympathische Nervensystem eine Erweiterung der Pupillen, um mehr Licht durchzulassen und damit die Augen lichtempfindlicher zu machen und das Sehfeld zu vergrößern. Eine vergrößerte Pupille, also größere Blende wie beim Fotoapparat, verringert die Schärfentiefe und erhöht damit die Möglichkeit, unterschiedliche Entfernungen besser voneinander zu unterscheiden. Dadurch können möglicherweise bedrohliche Objekte besser wahrgenommen werden. Subjektiv kann sich dies in Sehstörungen äußern (verschwommenes Sehen, Pünktchen vor den Augen). Das parasympathische Nervensystem bewirkt eine Verengung der Pupillen.

Bei Angst, Aufregung und Stress kommt es - gesteuert über das sympathische Nervensystem - zur Abflachung der Augenlinsen. Die infolgedessen geringere Brechkraft/größere Brennweite ermöglicht eine verbesserte Fernsicht (Objekte in 3-10 Meter Entfernung werden besonders gut wahrgenommen). Chronische Verspannung im Bereich der Augen kann die Entwicklung einer Kurzsichtigkeit fördern.

Subjektiv kann sich Angst, Aufregung und Stress in dem Gefühl äußern, nicht gut zu sehen, soweit es die Nahsicht betrifft (z.B. beim Lesen und Schreiben).

Bei Ruhe und Entspannung bewirkt das parasympathische Nervensystem eine Krümmung der Augenlinsen. Die dadurch größere Brechkraft/geringere Brennweite ermöglicht eine verbesserte Nahsicht.

Subjektiv kann sich ohnmächtig machende Angst und Stressbelastung in dem Gefühl äußern, nicht gut zu sehen, soweit es die Ferne betrifft (beim Autofahren).

Viele Menschen mit Angststörungen klagen über Sehstörungen. Verschiedene Sehstörungen hängen jedoch nicht mit dem aktuellen Zustand der Pupillen und der Augenlinsen zusammen, sondern mit Durchblutungsstörungen bzw. Blutumverteilungen zur arbeitenden Muskulatur bei einer Alarmreaktion:

Schwindel und verschwommenes Sehen beruht oft auf unzureichender Sauerstoffzufuhr infolge niedrigen Blutdrucks oder Verspannung der Nackenmuskulatur (weniger Blutzufuhr zum Kopf).

Schwarzwerden vor den Augen, Flimmern oder Sternchensehen beruht speziell auf einer Mangeldurchblutung der Sehbahn und des Augenhintergrundes.

GTuck2yx068


Dem ist eigentlich nur noch hinzu zufügen, das man bei einer Angst- hin zur somatoformen Störung, zur übertriebenen Selbstbeobachtung neigt und Symptomen, die bei einem empfindlichen Organ, wie den Augen nun mal auftreten überbewertet und ggf. verstärkt.

BBreakuinbgBad


öhmm also brombeerchen dein text glaube ich kannte ich sogar, aber er beschreibt ja nur eine Panikattacke oder? Aber eine Panikattacke ist ja ein nur zeitlichbegrenzter Vorgang. Also man kann 20 am Tag haben ..aber meines Wissens und Erfahrungschatzes , hat das ein Anfang und ein Ende mit Ruhezeiten dazwischen. Mir wäre keine 24/7 365 Tage Panickattacke bekannt .

@ Gucky

Klar das ich meinen Körper krasser beobachte als andere und mein erster Gedanke Morgens ist "Na Flimmert es noch" und direkt nach dem Aufstehen flimmerts sogar für 10 sekunden mal richtig bis es sich normal einpendelt. Das ist aber wohl nen Kreislauf und Durchblutungsding. Wobei wir wieder bei einer organischen Sache wären die Minderdurchblutung des Auges was wohl wie ich das gelesen und verstanden habe nicht heilbar wäre ....

BMrCe|aking0Baxd


achja und eine wichtige Sache ist ja .... Die Huhn / Ei Geschichte ..was war ehr da ...bei mir waren erst die Symptome da und dann die Psyche die bösen Gedanken, die Angst zu sterben etc. ...Das ist mittlerweile mir ne Therapie nicht weh tun würde weiß ich selber, ist ja auch kein Problem für mich ..aber ich brauche die ehr weil ich die Symptome habe und keiner weiß warum und nicht weil ich vorher Panik-Patient war und dann Symptome kamen ....aber Huhn Ei – Ei Huhn -Disskussion

B$rom=beerk@üchlexin


öhmm also brombeerchen dein text glaube ich kannte ich sogar, aber er beschreibt ja nur eine Panikattacke oder? Aber eine Panikattacke ist ja ein nur zeitlichbegrenzter Vorgang. Also man kann 20 am Tag haben ..aber meines Wissens und Erfahrungschatzes , hat das ein Anfang und ein Ende mit Ruhezeiten dazwischen. Mir wäre keine 24/7 365 Tage Panickattacke bekannt .

Öhm nö.Nicht wenn die Panikattacken generalisiert sind. Dann hast du zwischen den PA's die "Angst vor der Angst" – nennt sich GAS – generalisierte Angststörung. Dein Körper steht praktisch zwischen zwei Panikattacken unter Anspannung und Angst – also kein zeitlich begrenzter Vorgang.

C_aulifnorn]iab94


Nicht wenn die Panikattacken generalisiert sind. Dann hast du zwischen den PA's die "Angst vor der Angst" – nennt sich GAS – generalisierte Angststörung.

Vielleicht wäre der Faden beim Thema Psychologie besser aufgehoben %-|

B"re_aki+ng%Bad


@ Brombeerküchlein

Aber wenn ich mal nur im halben Jahr suche (also das ist der zeitliche Abschnitt wo ich mich Tag ein Tag gegen die Wand gefahren fühle) ..hatte ich wirklich nur eine richtige Panikattacke ..also so eine wie sie im Buche steht. So wie ich es auch nur aus Büchern und von Erzählungen kannte. Das war als ich meine Freundin Nachts vom Bahnhof abgeholt habe weil se auf Abschlussfahrt war nach ihrer staatlichen Anerkennung. Da war die Hinfahrt mittem Auto schon ne Tortur, dann stand ich noch ne Stunde am Gleis , weil der Zug später kam etc. pp. Da wurde ich aufeinmal Klitschnass, bekam Herzrasen, Schwindel , wollte weg rennen, Die Augen spielten mit der schärfe verrückt, Geräusche waren unerträglich Laut, ich hatte Angst vor den Leuten um mich herum (die waren eben Feiern und hatten Spaß), und ich wollte nur Rennen, konnte ich aber nicht :)

Aber die restliche Zeit herrscht nur eine innere Anspannung in mir, die ich aber nicht mit Panikattacken gleichsetzen würde. Ehr eine Depression,Angst whatever aber die ehr später als die Symptome eintrat.

Können wir wirklich von generalisierter Angststörung und Panikattacken reden, wenn es nur eine wirkliche gab ..... hmm

BGreakinxgBad


@ California94

weils ja um Augen geht , hab ich es bei Augen reingepackt, würde aber auch da passen, hätte aber auch irgendwie in neurologie gepasst. ich wehre mich ja sowieso gegen die annahme das es die Psyche ist (bzw. nur die Psyche) ^^

B;roombeer,ochleixn


können wir wirklich von generalisierter Angststörung und Panikattacken reden, wenn es nur eine wirkliche gab ..... hmm

Ja weil die Symptome einer GAS und einer Panikattacke so ziemlich diesselben sind. Ich hatte meine "Augenprobleme" sowohl unter GAS als auch unter den PA's. ;-)

B}re-akinegB"ad


du "hattest" heißt wohl das du es geschafft hast :)^ :)^ :)^ oder immer noch? was hattest du denn für Augen-Symptome wenn man fragen darf :-)

B.romObeerksüchlxein


du "hattest" heißt wohl das du es geschafft hast :)^ :)^ :)^ oder immer noch? was hattest du denn für Augen-Symptome wenn man fragen darf :-)

Nein habs geschafft. Nach insgesamt 3 Jahren GAS plus Panikattacken plus Agoraphobie ---> ohne jemals ein Medi genommen zu haben --- > nur mit Therapien – waren dann auch die Symptome weg. Als Augenprobleme hatte ich diesselben wie du, teilweise so schlimm das ich nix mehr lesen konnte – weder ein Buch noch an einem Monitor.

B/re;akingiBaxd


Irgendwie macht mir das Mut und ich wäre ja echt bereit , auch wenn ich mich ja mit aller Kraft gegen die Psyche-Theorie wehre, das auszuprobieren, ich werde das auch wohl machen. Eben an alles Klammern was da ist.

So eben ne Köperlicheursache weiter suchen plus ne Gesprächstherapie und gucken was es bringt.

Ich freu mich aufjedenfall das es dir nun gut geht und du es geschafft hast. Achja Tabletten stehen für mich auch nicht zur Debatte. So schön Neurologe/Psychater , Medis bekommen und ruhig gestellt werden. Nenene, aber ich werd mich mal dem Therapie ding mal richtig öffnen. Mehr als nicht klappen ganz ja nicht :-) :-) :-) Und auf ne lange Reise hab ich mich sowieso eingestellt

Wieviel Therapien hast du denn gebraucht? Oder war das eben 3 Jahre durch? Oder mehr so "Ok das hat nichts gebracht, probieren wir eben Therapie XY bei dem den und starten wir die Sache einfach von vorne?"

Bcrfombe8erk'üch|lein


Wieviel Therapien hast du denn gebraucht? Oder war das eben 3 Jahre durch? Oder mehr so "Ok das hat nichts gebracht, probieren wir eben Therapie XY bei dem den und starten wir die Sache einfach von vorne?"

Also insgesamt warens drei.

Ich hatte großes glück und kannte den Auslöser für meine Panikstörung. Deswegen war die erste Therapie eine Verhaltenstherapie. Die fand bei mir zu Hause statt, da ich ja unter Agoraphobie litt und garnicht mehr aus der Wohnung kam ohne an der Eingangstür ohnmächtig zu werden durch meine Hyperventilation. |-o

Der Thera bekam es dann tatsächlich hin, das ich wieder die Wohnung verlassen konnte, aber das war ne harte zeit. Dann folgte eine Traumatherapie um den Auslöser der Panik anzugehen.

Darauf folgte dann eine kognitive Verhaltenstherapie, weil ich zwischenzeitlich Krankheitsängste entwickelt hatte.

Das ganze natürlich sehr abgekürzt erzählt. ;-)

Gkuckyx068


Also ich hatte habe eien zeimlich starke GAS, wobei PA's so gut wie nicht vorkammen.

Ich hatte, einige komische Symptome mit den Augen. Nebel sehen, Punktierte Flächen sehen, helle Punkte ... .

Mein ganzes vegtatives Nervensystem, hat verrückt gespielt. Ständig Angst, zu wenig Bergung und wenn unter höchter Anspannung ...

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH