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Psychopharmaka für den Rest des Lebens?

cvhaot hat die Diskussion gestartet


Was denkt ihr darüber? Ist es für einige Menschen besser, sein leben auf den gebrauch von Psychopharmaka auszurichten oder sollten immer freie interwalle eingelegt werden? Wie lange ist Psychopharmaka gut?

Antworten
NALeAna


Ich sag mal so: wenn man irgendwie ohne auskommt, sollte man das unbedingt tun. Wer aber partout ohne diese Mittelchen nicht auf die Beine kommt, der muß sie halt nehmen. Zur Not für immer. Ich kenne Leute, die ein Leben lang sowas genommen haben...ohne Pause.

B(ru1ce2x1


Ist es für einige Menschen besser, sein leben auf den gebrauch von Psychopharmaka auszurichten

Leider geht es bei einigen wirklich nicht anders.Ich kenne auch Leute die es versucht haben,ohne auszukommen.Ohne Erfolg.Wichtig dabei sind regelmäße Blutuntersuchungen,was viele arg vernachlässigen.

cThaoxt


NLena Stumpfen die Psychopharmaka einen nicht irgendwann ab? Woher weis ich, dass ich ohne auskomme? Ist es nicht immer ein Risiko und Experimentieren auf gut Glück?

c4haoxt


Bruce21 Was heißt regelmäßige Blutuntersuchungen? Wie oft? Irgendwie wird die Sache den Patienten selbst überlassen. So richtig beraten tut einen Niemand. Am ende entscheidet der Patient selbst, was er benötigt.

p.hoeNbxe


Ich nehme es seit fast 50 jahren , immer mal ein anderes, immer mal die dosis verändert, aber nie ganz aufgehört. Bzw. Doch..habe 2 mal aufgehört, das bekam mir nicht gut. Ich habe mch damit abgefunden.

Rnio G#randde


Die Medizin ermöglicht ein lebenswertes selbstbestimmtes Leben. Eine Alternative gibt es oft nicht.

Bzruvce21


Was heißt regelmäßige Blutuntersuchungen? Wie oft?

Empfolen wird es alle 6 Monate.Es kommt aber a auch auf das Medikament an,und die Höhe der Dosis an. Manch Medis belasten die Leber stärker als andere.

Irgendwie wird die Sache den Patienten selbst überlassen.

Das stimmt wohl.Aber bei Langzeiteinahme von Psychopharmaka ist schon sehr sinnvoll,wie ich finde.

BBru7ce2f1


Schreibfehler bitte ignorieren |-o

SVilb1ermo=ndkaug%e


@ chaot

Je nachdem was man für eine Krankheit hat (Antidepressiva sind beispielsweise nicht unbedingt Psychopharmaka) ist es besser, man nimmt sie für den Rest des Lebens bevor man sich oder jemand anders umbringt bzw sein oder ein anderes Leben zerstört.

Das war jetzt krass ausgedrückt ich weiß.

Genauso gibt es viele depressive, die nach einer Therapie das AD wieder absetzen können. Ich glaube, ein oder eineinhalb Jahre Symptomfreiheit ist Voraussetzung.

Bei Manien weiß ich jetzt nicht Bescheid, möglich, dass man in einer Therapie lernen kann, die zu erkennen und in richtige Bahnen zu lenken.

Es gibt Menschen, die brauchen Insulin, es gibt Menschen die brauchen Thyroxin, es gibt Menschen die brauchen Marcumar, es gibt Menschen, die brauchen dauerhaft was gegen Rheuma und es gibt Menschen die brauchen was für die Psyche.

p#hoebxe


Es gibt Menschen, die brauchen Insulin, es gibt Menschen die brauchen Thyroxin, es gibt Menschen die brauchen Marcumar, es gibt Menschen, die brauchen dauerhaft was gegen Rheuma und es gibt Menschen die brauchen was für die Psyche.

dann gibts noch welche die brauchen das alles ! |-o

c/haoxt


Bruce21 Ja du hast recht. Nur gehöre ich zu den Typ Mensch, der alle Gefahren ignoriert und bei Seite schiebt. Ich geh nicht so schnell zum Arzt. Nur wenn es mir sehr schlecht geht. Sonnst komme ich mir wie so ein nerviger Hypochonder vor. Wenn mir Ärzte von sich aus etwas empfehlen mache ich das auch. Bei allen anderen komme ich mir immer blöd vor. Ich will den Ärzten nicht kostbare Zeit stehlen.

c|haxot


Silbermondauge Es gibt einige die benötigen nur ein halbes Jahr ADs. Es ist alles relativ. Wir können auch froh sin, dass der Herr Gott uns solche Dinge ermöglicht.

R<icVhardx61


Jede psychische Krankheit muss man anders behandeln.

Ein Depressiver kann durchaus seine ADs versuchen auszuschleichen, wenn kein Rückfall kommt ist er sie los. Ein Schizophrener oder Bipolarer muss sie lebenslang nehmen.

Je nachdem welches Mittel er nimmt muss , wie z.B. bei mir alle 4 Wochen das Blut geprüft werden.

Wichtig ist sich sklavisch an die ärztlichen Vorgaben zu halten.

Niemals ein psychisch wirksames Mittel auf eigene Faust weglassen.

ADs z.B. muss man mind. ca. 1 Jahr nehmen bevor man einen Ausschleichversuch machen kann.

cahaoxt


Richard61 Es gibt viele, die auch auf Anraten des Arztes ADs kürzer als ein Jahr nehmen. Oft ist es auch so, dass keine zeit mehr für Arztbesuche bleiben, der erkrankte im Berufsleben gefordert wird. er setzt es dann einfach ab. Das sollte im Idealfall nicht sein. Es ist der Zwang der Gesellschaft, der einen oft dazu treibt. Am Ende kann der Arzt auch nicht für den Patienten entscheiden. Besser finde ich auch in Absprache der Ärzte. Die Realität sieht leider oft anders aus.

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