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Psychopharmaka für den Rest des Lebens?

S=ilb|ermo!ndauxge


@ Chaot

kann sein...es gibt ja auch so viele verschiedene Arten und Ursachen für psychische Krankheiten...

ADs z.B. muss man mind. ca. 1 Jahr nehmen bevor man einen Ausschleichversuch machen kann.

So war eben auch mein Wissen

Es kommt natürlich auch drauf an wie es wirkt – meine Ärztin hat mir beispielsweise zuerst Citalopram verschrieben. Half toll. Aber ich hatte ums rumschauen 5kg mehr drauf. Gut, waren vermutlich Wassereinlagerungen, aber wenn man eh schon über 20kg Übergewicht hat will man nicht noch mehr haben.

Meine Ärztin hat mir dann Venlafaxin verschrieben. Ein anderer Arzt hätte vielleicht gesagt

"Citalopram hilft Ihnen doch toll, wie Sie sagen – ich bin dagegen, zu wechseln"

Irgendwie haben Medikamente für die Psyche halt auch einen gewissen schlechten Ruf. Warum auch immer.

S"ilb]erm5o3ndaugxe


der erkrankte im Berufsleben gefordert wird. er setzt es dann einfach ab

und je nachdem bricht er dann 4 Wochen später zusammen...

sBch%ne>ckwe198x5


Bin seit fast zwei Jahren stabil (toitoitoi) und habe, nachdem ich mich sehr gut gefühlt habe, die Dosis meiner beiden Medikamente abwechselnd ein bisschen heruntergesetzt. Was soll ich sagen, mir ging es beschissen und ich war sofort wieder in den ganzen Borderline- und Zwangsgedanken ("Spring vor ein Auto! Spring vor ein Auto!") drin. Das hätte ich mir nun gar nicht erwartet, zumal die Gesamtumstände so gut wie noch nie sind. Bei mir wird's also wohl auch auf ein Leben mit Psychopharmaka rauslaufen :-/

Die Blutwerte wurden von meinen beiden Psychiatern noch nie kontrolliert, ich wurde auch nicht angewiesen, das zu tun. Nur als in der Psychiatrie war, wurde standardmäßig Blut abgenommen.

c2haoxt


Silbermondauge So sehe ich das häufig im realen Leben, dass Menschen nach 4 Wochen zusammenbrechen. Sie wurden einfach nicht richtig beraten oder Ihnen zu wenig Hilfe angeboten. Viele müssen erst paarmal abstürzen, bis sie eine Geeignete Therapie erhalten. Geht eben nicht anders. Viele werden auch zum Absetzen genötigt durch ihr Umfeld. Finde ich auch schlimm.

Gjrott6ixg


@ Schnecke

Psychiater kontrolliert auch die Blutwerte nicht unbedingt. Bei mir machte das immer der Hausarzt, entweder auf Anweisung des Psychiaters oder auf meine hin. Blutwerte alle 6 Monate, EKG jährlich. Zahlt auch alles die Kasse zumindest in D.

ckhaot


Schnecke1985 Ja so kenne ich das auch, dass in der Psychiatrie standartmäßig Blut genommen wird. Es spricht alledem nichts dagegen, es alle halbe Jahre testen zu lassen.

G&rotatBig


Ich finde auch das eine Erstverordnung dieser Medikamente dem Psychiater vorbehalten sein sollte. Folgerezepte kann ja dann auch ein anderer Arzt ausstellen. Mein Hausarzt macht keine Erstverordnung, weil er klar sagt, nicht sein Fachgebiet. Er hat immer nur Folgerezepte ausgestellt. Und das find ich auch besser so.

c;ha@oxt


Meine Hausärztin verschreibt das gar nicht nur im Notfall. Ich bekomme das nur vom Neurologen.

wPisseinschapftlicxh


Silbermond Auge

Und wie hat sich dein Gewicht weiter entwickelt. Eigentlich wird ja Gewichtszunahme unter Venlafaxin häufiger beobachtet als unter Citalopram. Ist es denn besser geworden?

Psychopharmaka gibt es viele. Bei SSRI wie Sertralin, Citalopram, escitalopram gibt es selten Probleme, Neuroleptika sollten eigentlich nicht länger als 3 Monate genommen werden, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Auch Benzodiazepine sind für eine langzeiteinnahme eigentlich nicht so gut.

SuilbDermoWndaxuge


@ wissenschaftlich

die 5kg waren schneller wieder runter als drauf und da ich jetzt endlichendlichendlich ein bewussteres Essverhalten an den Tag lege (anderes Thema) sind inzwischen weitere 5kg weg...aber frage nicht nach dem Zeitraum ;-D

Plonxgo


Kennt jemand von euch diesen Beitrag?

Es gibt noch viele andere mehr, und gibt mir sehr zu denken.

Der Film ist sehr lang, aber absolut sehenswert.

Mich würde interessieren, was einige, auch selbst Betroffene (Betroffen meine ich in Bezug auf Psychopharmakaeinnahme) zu diesem Film sagen.

[[http://www.youtube.com/watch?v=YfrE-o4TdDI]]

ich bin gespannt...

R?io 'GQrande


Auch wenn man selbst Probleme hat psychische Krankheiten zu akzeptieren, ist es phänomenal zusehen, wie z.B. das altbekannte Haldol einen Patienten aus einer akuten Störung befreien kann.

Psychopharmaka wegen Vorurteilen zu verweigern ist ebenso unethisch wie Schmerzen nicht zu behandeln.

weisse=nsAchaft;licxh


Bei SSRI habe ich keine Vorurteile.

Bezüglich Neuroleptika ist folgender Artikel hilfreich.

[[http://www.ddpp.eu/news-meldung/aktuelle-forschungsergebnisse-zur-neuroleptika-behandlung.html]]

PXaulC038x8


Hallo, es kommt auf die Erkrankung an !!Eine DEpression z.B. ist nicht ein Leben lang,bei den meisten Menschen !Antideppressiva sollten jedoch als Prophylaxe jedoch mindestens ein halbes Jahr genommen werden ,da diese auch nicht in 3tagen wirken.

Eine Schizophrenie hingegegen bedarf einer Dauermedikation mit Neuroleptika als Depot oder als Tablette.

Welche Erkrankung liegt vor?

w!isspenschyaftlicxh


Die Einnahme von Neuroleptika über einen längeren Zeitraum sollte extrem sorgfältig überlegt und abgewägt werden, da einem möglichen Nutzen auch beträchtliche Folgen gegenüber stehen. Eine sehr niedrige dosis und kurze Einnahme Zeit wird empfohlen.

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