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Vergewaltigung und Verhaltenstherapie

l-ittlekgirlz17x01 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wurde vor einigen Jahren vergewaltigt und mache nun seit längerem eine Verhaltenstherapie die hier und da mir schon sehr gut geholfen hat.

Nun habe ich seit ein paar Tagen den gedanken ob ich ihm von der Nacht erzähle das habe ich bisher nie getan, nur frage ich mich ob das bei einem Verhaltenstherapeuten angebracht ist? Also es ist eine Verhaltenstherapie mit EMDR nur das wir im moment ehr reden da mir dieses mehr hilft.

lg

Antworten
aVug2N33


darf man aus der Formulierung:

ob ich ihm von der Nacht erzähle

schließen, dass es sich um einen männlichen Verhaltenstherapeuten handelt? Wenn ja, – bei aller Hochachtung vor Männern als Psychotherapeuten – wer hat Dich zu einem Mann geschickt?

Bislang wurde eher dazu geraten eine Frau als Therapeutin zu suchen, wenn eine solche Vorgeschichte besteht.

lhittleMgirZl17x01


Es hatte sich so ergeben und es funktioniert ganz gut. Also zumindest hat er es schon geschafft das ein paar Triggerpunkte weg sind und ich wieder dinge tue die ich sonst vermieden habe.

mtuskuantnuxss


Bislang wurde eher dazu geraten eine Frau als Therapeutin zu suchen, wenn eine solche Vorgeschichte besteht.

Da gibt es ja nicht zu raten, das entscheidet der Patient selbst. Ein männlicher Therapeut hat die gleiche gute Ausbildung wie ein weiblicher Therapeut und kann somit genauso gut helfen. ;-)

Nun habe ich seit ein paar Tagen den gedanken ob ich ihm von der Nacht erzähle das habe ich bisher nie getan, nur frage ich mich ob das bei einem Verhaltenstherapeuten angebracht ist?

Du kannst dem Therapeuten erzählen was du möchtest. Wenn du der Meinung bist, dass es ganz gut wäre diesen Müll mal bei jemanden abzuladen, dann kann das eine sehr gute Sache sein. Mit jemanden über dieses Ereignis sprechen, hilft ja um damit umzugehen und genau darum geht es ja in der Therapie. Also sag deinem Therapeuten doch einfach, dass du ihm von der Nacht erzählen willst. Der wird sich da nicht gegen wehren. :)^ :)^

mgo$ri.


Hallo littlegirl,

es freut mich sehr für dich, dass du einen Therapeuten gefunden hast, dem du vertraust und der dir bis jetzt schon gut helfen konnte. :)^

Natürlich kannst du ihm von der Vergewaltigung erzählen :)z, die Therapieform ist hierbei erst mal nicht wichtig, Hauptsache, du vertraust dich jemandem an und ihr könnt das gemeinsam aufarbeiten. Ich hab damals auch meiner Verhaltenstherapeutin von der Vergewaltigung erzählt und es war sehr erleichternd.

Ich wünsche dir ganz viel Kraf weiterhin für die Therapie! :)*

Liebe Grüße @:)

Elhemal1igerQ NutRzerO (#5360218x)


Es könnte doch sogar vorteilhaft sein, wenn man nach danach positiven Kontakt zu einer männlichen Bezugsperson aufbauen kann. Sollte das nicht jedes Vergewaltigungsopfer für sich entscheiden, ob das geschlecht des Theras eine Rolle spielen soll? ":/

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