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Depressive Mutter nimmt ihr Medikament nicht

Eihemaliger Nuxtzer q(#3D3(2x134) hat die Diskussion gestartet


Ich war am überlegen ob mein Beitrag besser hier oder in "Beziehungen" aufgehoben ist da ich auf einer Art zwischen zwei Stühlen stehe (meinen Eltern) aber da es sich auch um das Thema Medikamente bei Depression handelt, schreibe ich hier...

In einem anderen Faden von mir habe ich schon erwähnt das meine Mutter unter Depressionen leidet. Ob diese nur mit Ihrer Persönlichkeit zusammen hängt da Sie noch nie eine starke Person war oder aber die Depression doch etwas mit den Wechseljahren zutun haben, weis ich nicht.

Ihr Frauenarzt sagte nach einer Blutuntersuchung vor kurzem das Sie am Anfang der Wechseljahre ist und er Ihr zu etwas pflanzlichen raten würde.

Meine Mutter bekam ca mitte März Opripramol verschrieben. Da diese unter anderem nicht wirklich gewirkt haben, bekam Sie dann Anfang Mai Mirtazapin.

Heute als ich bei Ihr zu Besuch war, beichtete Sie mir dann das Sie das Mirtazapin schon seit über 1 Monat nicht mehr nimmt.

Sie hat es wohl erst ein paar Tage immer vergessen einzunehmen und dann hat sie es ganz gelassen...

Wir alle, auch Ihre Hausärztin und Ihr Psychologe dachten das Sie es noch einnimmt. Ich bin jetzt die einzigste die weis das es nicht so ist und bin verunsichert ob ich zumindestens meinem Vater davon erzählen sollte. Ihm belastet das ganze depressive Verhalten meiner Mutter auch sehr...

Ich weis nicht was richtig ist. Auf der einen Seite finde ich es nicht richtig das mein Vater noch in dem Glauben ist, Sie würde was einnehmen. Auf der anderen Seite denke Ich mir das ich mich da nicht weiter mit einzumischen habe, es die Entscheidung meiner Mutter ist... Ich finde es nur unfair das vor allem auch mein Vater unter Ihrer Stimmung leidet und Sie uns so belogen hat bis jetzt.

Was meint Ihr, sollte Ich es meinem Vater sagen?

Des weitern habe Ich Sie mehr oder weniger nun dazu "gedrängt" wenigstens sich etwas pflanzliches zu holen, wie Ihr Frauenarzt schon vorgeschlagen hatte.

Nach einigem hin und her hat Sie sich dann vorhin noch Johanniskraut aus der Apotheke geholt (wie genau das Medikament nun hieß weis ich leider nicht, kann Sie aber nochmal fragen)

Wird Ihr das wohl helfen oder was käme an pflanzlichen Mitteln noch in Frage?

Antworten
NzumberY OOf The 3Beasxt


Wird Ihr das wohl helfen oder was käme an pflanzlichen Mitteln noch in Frage?

vielleicht hat deine mutter schlicht und ergreifend einen omega3-mangel. das verursacht depressionen.durch fischöl-kapseln bekommt man das wieder in den griff.

pBhy[salixs


hallo,

habe gerade deinen älteren beitrag nachgelesen und habe auch ähnliches erlebt, von daher kann ich die thematik nachvollziehen :°_

war deine mutter schon mal in einer klinik wegen ihrer depressionen?

du kannst deiner mutter in erster linie zur seite stehen indem du zuhörst – solange es dich nicht fertig macht. konstruktive vorschläge unterbreiten was sie konkret unternehmen kann, wo sie hilfe bekommt.

welche rolle nimmt dein vater ein?

lg *:)

plo7spxae


Es klingt so, als ob ihr da schon einiges mitgemacht habt mit deiner Mutter. Aus Patientensicht kann ich ambivalente Gefühle gegenüber Behandlung und überhaupt mangelnde Krankheitseinsicht schon verstehen irgendwie. Sowas kommt vor, ist aber für Angehörige und auch für Behandelnde oft nicht einfach.

Du hast nicht geschrieben, dass deine Mutter dich gebeten hat, niemanden zu erzählen, dass sie das Mirtazepin nicht mehr nimmt. Insofern würde ich mich da keineswegs zum Verbündeten deiner Mutter machen, das ist kontraproduktiv. Ja, es ist ihre Entscheidung- sofern sie in der Lage überhaupt ist, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Aber du musst dich da nicht mitreinziehen lassen. Wenn sie dir solche Sachen anvertraut, dann muss sie damit rechnen, dass diese Information nicht unter euch bleibt. Das würde ich ihr klar mitteilen.

Die Sache sollte kein Geheimnis bleiben. Es gibt unterschiedliche Gründe, weswegen Menschen (Patienten) Medikamente nicht einnehmen. Z.B. Ängste (vor Nebenwirkungen wie z.B. Gewichtszunahme), Misstrauen gegenüber der Therapie, Zweifel an der Sinnhaftigkeit und anderes. Ein Gespräch, nochmalige Aufklärung über Sinn und Zweck des Medikamentes könnte helfen, da mehr Compliance herzustellen. Von daher rate ich dir, auf jeden Fall jemanden zu informieren darüber, dass deine Mutter das Medikament nicht nimmt. Aber: Informiere deine Mutter davor darüber, dass du das tun wirst.

Das wäre mein Rat.

EFheamaligeUr Nutz1er (6#3321x34)


vielleicht hat deine mutter schlicht und ergreifend einen omega3-mangel

glaube eher nicht das es daran liegt, trotzdem Danke

war deine mutter schon mal in einer klinik wegen ihrer depressionen?

Sie hat einen Aufenthalt in der Psychatrie sowie in der Tagesklinik abgelehnt. Überreden bringt nichts mehr, schon alles versucht...

du kannst deiner mutter in erster linie zur seite stehen indem du zuhörst – solange es dich nicht fertig macht

Ich möchte Ihr da ehrlich gesagt nicht mehr zuhören, das habe ich bisher immer gemacht und es geht mir zu sehr an die Nerven... Muss jetzt mal da mehr an mich denken.

Ab und zu rede Ich ihr noch gut zu aber das nimmt Sie irgendwie alles nicht richtig an.

konstruktive vorschläge unterbreiten was sie konkret unternehmen kann, wo sie hilfe bekommt.

Alles schon versucht aber auf einer Art ist Sie einfach bequem und will nicht irgendwas beginnen auch wenn es Ihr helfen würde und Sie hat Ängste...

welche rolle nimmt dein vater ein?

Der hält sich eher zurück und geht ganz normal seinen Alltag nach. Ihm macht das auch alles sehr traurig aber zeigt es nicht so. Ab und zu ist er dann schlecht gelaunt, je nachdem wie sich meine Mutter so verhält... mal ist Sie etwas besser drauf, mal wieder schlechter... so spiegelt sich auch etwas die Laune meines Vaters. Er hat auch kein Nerv mehr das alles mit anzuhören.

Aus Patientensicht kann ich ambivalente Gefühle gegenüber Behandlung und überhaupt mangelnde Krankheitseinsicht schon verstehen irgendwie.

mangelnde Krankheitseinsicht... das trifft es gut. Sie meint immer wieder Sie hätt mit dem Magen etwas, darum würde es Ihr psychisch auch nicht gut gehen weil Sie sich körperlich einfach nicht gut fühlt.

Das Essen schmeckt Ihr nicht, darum isst sie nicht so viel und hat schon dadurch einiges abgenommen, das Gesicht und überhaupt der ganze Körper wirkt so eingefallen und Sie bekommt beim Essen oft einen Würgreiz.

Ich bin ja der Meinung das es alles von Ihrer Psyche kommt. Als Sie vor über 1 Jahr schonmal schlechter drauf war, war das alles genauso aber irgendwie scheint Sie sich daran nicht mehr zu erinnern.

Sie denkt also es würde nur am Magen liegen aber will natürlich auch deswegen nicht zum Arzt gehen weil Sie Angst vor Magenspiegelung und so hat und natürlich spielt da wieder die Bequemheit eine Rolle.

Du hast nicht geschrieben, dass deine Mutter dich gebeten hat, niemanden zu erzählen, dass sie das Mirtazepin nicht mehr nimmt.

Es ist tatsächlich so das Sie mir gesagt hat das ich es nicht weiter erzählen sollte.

Ich habe Ihr schon etwas "angedroht" das ich es den anderen erzählen werde wenn Sie jetzt nichtmal was pflanzliches einnehmen würde, daraufhin hatte Sie sich ja dann das Johanniskraut geholt. Sie meinte zu mir das ich richtig fies bin das Ich es sonst den anderen erzählen würde weil sie es mir anvertraut hat.

Aber das kanns ja echt nicht sein das Sie nichts macht und alle in dem Glauben lässt das Sie das Mirtazapin noch nimmt und ich soll schweigen...

Das Johanniskraut wollte Sie ja eigentlich ab heute anfangen zu nehmen aber hat es nun auch wieder sein gelassen mit der Begründung das es ja auch einige Nebenwirkungen hat, insbesondere das mit der Lichtempfindlichkeit.

Keine Ahnung ob Sie es jetzt überhaupt noch einnehmen wird...

Ja, es ist ihre Entscheidung- sofern sie in der Lage überhaupt ist, vernünftige Entscheidungen zu treffen.

Naja, es ist schon noch so das Sie klar denken kann, nur hat Sie halt lauter Ängste, kann nicht über Ihren Schatten springen und jammert lieber weiter.

Die Sache sollte kein Geheimnis bleiben. Es gibt unterschiedliche Gründe, weswegen Menschen (Patienten) Medikamente nicht einnehmen.

Bei Ihr ist es der Fall das Sie noch nie gerne Medikamente eingenommen hat..... macht wohl keiner gerne aber Sie lehnt das total ab wegen den Nebenwirkungen und den Eingriff in den Körper.

Ein Gespräch, nochmalige Aufklärung über Sinn und Zweck des Medikamentes könnte helfen, da mehr Compliance herzustellen

Alles schon versucht aber naja... bringt bei Ihr einfach nichts. Man kann da reden ohne Ende.... Es gibt zwischendurch mal seltene gute Tage wo Sie sagt das ich ja recht hätte aber dann kommen alle Ängste, Zweifel und die Abneigung wieder durch...

Bin ja mal gespannt wie Ihre Hausärztin darauf reagiert wenn Sie nächste Woche davon hört... Ich hoffe meine Mutter sagt auch was dazu

p9h:ysaxlis


hi,

Ich möchte Ihr da ehrlich gesagt nicht mehr zuhören, das habe ich bisher immer gemacht und es geht mir zu sehr an die Nerven... Muss jetzt mal da mehr an mich denken.

dann solltest du es auch nicht weiter zu deiner sache machen – so schwer es auch fällt.

es ist nicht ungewöhnlich bei depressiven, dass sie die ursachen in den körperlichen beschwerden sehen und diese 'bekämpfen' möchten.

habe da mit meiner mutter auch eine ärzte odyssee hinter mir: es könnte ja das herz sein, also zum kardiologen, nein, es ist doch die lunge, ergo zum pneumologen....usw usw.

natürlich alles ohne befund, was eigentlich schon von vornherein feststand :-(

du beantwortest fast jede frage mit

Alles schon versucht aber naja... bringt bei Ihr einfach nichts. Man kann da reden ohne Ende

du bist die tochter, nicht ihre therapeutin...du kannst nicht die verantwortung für sie übernehmen.

du könntest dich aber einer selbsthilfegruppe für angehörige von depressiven anschließen :-)

zu mir hat mal der therapeut meiner mutter gesagt:"auch ein angehöriger ist letztendlich ein betroffener..." das kann ich nur bestätigen nach über 20 jahren "begleitung"....

lg *:)

E:hemalCiger NuKtzer (#j33"2134)


dann solltest du es auch nicht weiter zu deiner sache machen – so schwer es auch fällt.

Ich versuche mich da nun auch bischen zu distanzieren... erst hatte ich versucht so oft es geht sie zu besuchen aber die Gespräche über Ihre Sorgen mehr einzustellen aber inzwischen reduziere Ich die Treffe auf ca 1 mal die Woche, dafür rufe ich Sie jedoch fast täglich an... nicht weil wir uns groß was zu erzählen hätten, einfach nur so – damit sie sich nicht allein gelassen fühlt.

Gespräche um Ihre Probleme versuche Ich aber zu umgehen weil mir das alles zu nahe geht.

Also, Ich bin bei das ganze mehr von mir fern zu halten. Mir geht es jetzt auch einfach nur darum ob es richtig wäre meinen Vater davon zu erzählen das Sie die Tabletten nicht mehr nimmt...

du bist die tochter, nicht ihre therapeutin...du kannst nicht die verantwortung für sie übernehmen

Das habe Ich Ihr auch so in der Art gesagt

du könntest dich aber einer selbsthilfegruppe für angehörige von depressiven anschließen :-)

Vorerst nicht. Bis jetzt kann ich mich soweit ganz gut abgrenzen. Es tut mir einfach nur Leid um Sie, das Sie sich Ihr Leben so verbaut und Sie einfach dem Mut, den Elan und den Willen nicht hat endlich mal ernsthaft Ihr Problem anzupacken. Sie ist eine echt liebenswerte Person, wir waren immer ganz eng miteinander... umso doller tut es mir weh...

Auch mein Vater tut mir leid, er tut viel für Sie aber Sie kann das alles gar nicht mehr schätzen weil Sie keine freude mehr empfindet. Das ist auch keine schöne Situation für Ihn, so ein trostloses Leben mit Ihr zu führen.

A!ESCU%LAPUxS


Deine Mutter ist sehr egoistisch.

Klar solltest du ALLES deinem Vater sagen. Er hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden mit deiner Mutter zusammenzuleben und Verantwortung zu übernehmen.

Wende dich von Ihr ab. Lass sie nicht Ihr Spiel spielen. Sie muss merken, dass Ihr Leben, so wie sie es jetzt lebt nicht funktioniert.

Wie ein Alkoholkranker. Er ist nur breit sich zu verändern, sein Leben in die Hand zu nehmen... wenn ALLE ihn verlassen, und er symbolisch unter der Brücke liegt.

Du hilfst IHR, wenn du ab jetzt IHR nicht mehr hilfst.

Viele Grüße und viel KRAFT

p#hys+alis


guten morgen,

Mir geht es jetzt auch einfach nur darum ob es richtig wäre meinen Vater davon zu erzählen...

was soll das bewirken oder was erhoffst du dir davon??

du schreibst selber, dass sie alle maßnahmen ablehnt und dein vater sich damit arrangiert (oder resigniert?) hat.

so lange sie keine gefahr für sich oder andere darstellt, wird man gar nichts gegen ihren freien willen machen können.

mal davon abgesehen bin ich immer für offenheit und keine verbündnisse mit erkrankten.

nur du solltest nicht enttäuscht sein, wenn wieder nichts passiert...

lg *:)

B)rom6beerkücBhlein


Deine Mutter ist sehr egoistisch.

Nein ist sie nicht – sie ist schlicht und ergreifend krank. ;-)

Und auch wenn dir lieber TE das jetzt nicht gefällt was ich schreibe, aber deine Mutter ist ein erwachsener mündiger Mensch und für ihre Gesundheit komplett alleine verantwortlich. Wenn sie keine Medis nehmen will, dann kann sie auch keiner zwingen.Mann kann sie mit Argumenten versuchen zu überzeugen das es besser wäre, aber zwingen – nein. So lange sie nicht fremdgefährdend ist und/oder Suizidgefährdet kann man da leider recht wenig machen.

Der Leidensdruck bei deiner Mutter ist wahrscheinlich noch nicht hoch genug um sich helfen zu lassen und glaub mir – wenn der A*** auf Grundeis geht, dann wird auch sie zum Arzt gehen. Aber es muss bei ihr selber klick machen und nicht weil sie jemand hindrängt.

Aus eigener Erfahrung weiß ich auch das Sachen wie: wenn du dir nicht helfen lassen willst, werde ich nicht mehr zu dir kommen usw. – nicht helfen werden so lange keine Krankheitseinsicht vorhanden ist.

E-hemali&ger 2Nuztzera (#3321x34)


Deine Mutter ist sehr egoistisch.

Das habe ich Ihr auch gesagt... nur leider macht nur diese Depression Sie so egoistisch... normal ist Sie so ein toller Mensch, der immer gerne auch anderen eine Freude gemacht hat, mitfühlend, hilfsbereit, sich über vieles gefreut hat, Fantasievoll ist... nun ist das alles nicht mehr, dabei ging es Ihr letztes Jahr noch so gut...

Klar solltest du ALLES deinem Vater sagen. Er hat sich vor vielen Jahren dazu entschieden mit deiner Mutter zusammenzuleben und Verantwortung zu übernehmen.

Verantwortung übernimmt er auch für Sie und Ihre Gesundheit. Er hat schon sehr viel Geld in Ihre Gesundheit gesteckt für Heilpraktiker usw (natürlich war Sie zeitgleich auch immer in Kontakt mit Ihrer Hausärztin und in Behandlung bei einem Psychologen)

Wie ein Alkoholkranker. Er ist nur breit sich zu verändern, sein Leben in die Hand zu nehmen... wenn ALLE ihn verlassen, und er symbolisch unter der Brücke liegt.

Hier allerdings sehen Ich und der rest der Familie es etwas anders. Sie ist einfach so ein Mensch, würde man Sie ganz fallen lassen dann würde Sie es erst recht nicht daraus schaffen. Sie braucht immer unerstützung und guten Zuspruch, alleine wird das nichts....

was soll das bewirken oder was erhoffst du dir davon??**

du schreibst selber, dass sie alle maßnahmen ablehnt und dein vater sich damit arrangiert (oder resigniert?) hat.

Erhoffen tu ich mir da nichts von wenn ich es meinem Vater erzähle... Ich weis das Sie dann auch nichts machen würde aber es geht mir einfach nur darum das mein Vater nicht im falschen Glauben gelassen wird und das Ich ihn nicht immer belügen oder einfach nur schweigen muss... gestern meinte er auch zu mir das sie mal wieder schlechter drauf ist.. mal es tage gibt da denkt man es geht langsam wieder und aufeinmal wieder das gegenteil... In dem Moment war ich dicht dran Ihm von zu erzählen aber hab dann erstmal doch nichts gesagt.

so lange sie keine gefahr für sich oder andere darstellt, wird man gar nichts gegen ihren freien willen machen können.

Nein, für sich und andere stellt Sie keine Gefahr dar. Für andere sowieso nicht und Sie selber hat viel zu viel Angst vor dem Tod, ehe Sie sich was antun könnte.

Sie jammert einfach nur viel zu viel... einmal das Problem das Ihr nichts mehr schmeckt, sie hat einfach keinen Geschmack mehr, bekommt Würgreiz beim essen, isst nicht viel daher und nimmt dadurch immer mehr ab und jammert dann als nächstes wieder über Ihren Körper der so eingefallen wirkt, die Haut hängt weil Sie bei der starken Gewichtsabnahme kein Sport macht (hat keine Lust dazu), dann jammert Sie über den Garten das alles liegen bleibt, kann sich aber auch nicht dazu aufraffen mal was großartig drin zu machen, jammert über Sachen die mein Vater irgendwo liegen lässt dabei bin ich der Meinung hat sie selber viel zu viel kram.

Sie steht sich entweder dauernd im Weg um was zu ändern oder jammert über Kleinigkeiten...

Sie weis eigentlich das es andere viel schlimmer haben, die wirkliche Probleme haben wenn dann nicht dieses ABER wäre.... Dann fängt wieder das ganze von vorne an und Sie meint Ihr geht es auch überhaupt nicht gut weil Sie was mit dem Magen hätte das Sie kein geschmack mehr hat und so aber will natürlich sich da auch nicht mal gründlich Untersuchen lassen aus Angst und bequemlichkeit... %-|

Manchmal wünschte Ich Sie wäre generell so ein Mensch der nur jammert, lästern würde und so.. Nur ist Sie in wirklichkeit ganz anders, wie schon weiter oben beschrieben und ich will Sie so gerne wieder so glücklich haben...

E(hem"aliager@ Nutzer 2(#332134)


aber deine Mutter ist ein erwachsener mündiger Mensch und für ihre Gesundheit komplett alleine verantwortlich. Wenn sie keine Medis nehmen will, dann kann sie auch keiner zwingen.Mann kann sie mit Argumenten versuchen zu überzeugen das es besser wäre, aber zwingen – nein.

Der Einstellung bin ich ja eigentllich auch... trotzdem habe ich bisher immer irgendwie gehofft ihr doch noch helfen zu können...

Ich wünschte jedoch jeder würde in der Familie wenigstens dann so denken wie von dir beschrieben aber das ist nicht der Fall -

- Mein Vater reagiert oft mal gereizt wenn die Laune meiner Mutter auch ganz unten ist und zeigt Ihr halt auch deutlich das er nicht gut auf Sie zu sprechen ist,

- Mein bruder hackt auf Ihr rum weil er es absolut nicht nachvollziehen kann das Sie nichts macht und sich auf Grund der Depression einfach nich aufraffen kann. Ich gerate mit Ihm deswegen auch ständig aneinander weil er mich nicht versteht das ich soviel Verständniss noch für Sie aufbringe.

- Ihre Schwiegereltern sprechen Sie auch regelmässig darauf an und sagen Sie soll zum Arzt gehen und ich werde dann von denen auch immer wieder mit zugequatscht das Ich mit Ihr zum Arzt soll usw. Wenn ich dann aber sage das Sie halt nicht will und ich da auch nichts machen kann, wird mir vorgewurfen das der Hund mir ja wichtiger wäre als meine Mutter (habe den Hund meiner Eltern zu mir genommen der Diabetes hat, meine Mutter kam mit dem Spritzen vom Insulin nicht zurecht da der Hund sich das nicht gut gefallen lässt)

Aus eigener Erfahrung weiß ich auch das Sachen wie: wenn du dir nicht helfen lassen willst, werde ich nicht mehr zu dir kommen usw. – nicht helfen werden so lange keine Krankheitseinsicht vorhanden ist.

Und wie meinst du, sollte Ich den Kontakt zu Ihr führen?

Ganz in Stich lassen will Ich Sie nicht, wir standen uns immer so nah und Ihr würde es so weh tun wenn ich nicht mehr da wäre...

BJrombererküc2hlein


Und wie meinst du, sollte Ich den Kontakt zu Ihr führen?

Ganz in Stich lassen will Ich Sie nicht, wir standen uns immer so nah und Ihr würde es so weh tun wenn ich nicht mehr da wäre...

Du sollst sie nicht im Stich lassen – aber wie oben geschrieben bist du die Tochter und nicht der Therapeut. Biete ihr Hilfe an aber bedränge sie nicht ( zu sagen geh zum Arzt bringt eh nix) – sei für sie da wenn sie reden möchte ... aber ansonsten führe dein eigenes Leben. Du kannst wirklich nicht mehr tun als das.

Mein bruder hackt auf Ihr rum weil er es absolut nicht nachvollziehen kann das Sie nichts macht und sich auf Grund der Depression einfach nich aufraffen kann. Ich gerate mit Ihm deswegen auch ständig aneinander weil er mich nicht versteht das ich soviel Verständniss noch für Sie aufbringe.

Das finde ich sehr kontraproduktiv von deinem Bruder. Rumhacken weil man etwas nicht versteht oder nachvollziehen kann ist das eine – aber sich vielleicht mal mit dem Krankheitsbild einer Depression auseinander zu setzen um es akzeptieren zu können ist das andere. Ja einen Beinbruch kann man sehen ... eine seelische Erkrankung eben nicht, deswegen fällt es vielen so schwer das nachvollziehen zu können. Aber zu einem Depressiven zu sagen: nun reiss dich doch mal zusammen ist wie zu einem Beinamputierten zu sagen: nun steh endlich auf und renn den verdammten Marathon. Gut für ihn gibt es Prothesen und er könnte ihn vielleicht laufen – aber für Depressive gibts auch Medis ... wer aber wann und überhaupt diese Hilfestellung annimmt – der Beinamputierte die Prothese und der Depressive die Medis – das entscheidet derjenige selbst.

E^he(maligTer Nutzer+ (#332x134)


sei für sie da wenn sie reden möchte

Inzwischen ist es eher so das ich in solchen Momenten wo sie anfängt zu reden mehr ablocke und anfange über was anderes zu reden oder so (Ihr reden bezeichnet man eher als "jammern")

Das finde ich sehr kontraproduktiv von deinem Bruder. Rumhacken weil man etwas nicht versteht oder nachvollziehen kann ist das eine – aber sich vielleicht mal mit dem Krankheitsbild einer Depression auseinander zu setzen um es akzeptieren zu können ist das andere.

Tja, ich habe schon versucht Ihn davon zu überzeugen das er sie einfach in Ruhe lässt und nicht immer wieder anfängt auf Ihr rumzuhacken und Ihr Vorwürfe zu machen sobald er mal bei Ihr ist (wenn er denn mal da ist – selten) sondern mal über was anderes redet was sie nicht noch mehr runter zieht aber das bringt nichts dem irgendwas klar zu machen. Er hat seine Meinung dazu und fertig. Sich einfach mal zurück halten, kennt er nicht....

cgirmekzz


Mal kurze Zwischenfrage zur Medikation:

Habe bis jetzt noch nicht mitbekommen, daß Mirtazapin als eigentliches Antidepressivum verschrieben wird. Nehme es selbst, aber Off-Label (heißt doch so?) in geringer Dosis zur Schlafförderung. Wenn ich mir vorstelle, ich sollte es in höheren Dosen nehmen, wär ich den ganzen Tag am pennen.

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