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Depressive Mutter nimmt ihr Medikament nicht

E}hemaliger( Nutzoer (#33o2134x)


Habe bis jetzt noch nicht mitbekommen, daß Mirtazapin als eigentliches Antidepressivum verschrieben wird.

Ich kenne mich damit nicht aus. Sie sollte mit Mirtazapin anfangen weil wir dachten das Sie durch das Opripramol vielleicht nichts mehr schmeckt.... nach dem Medikamentenwechsel hat sie ganz leicht wieder etwas geschmeckt aber jetzt schmeckt sie wieder nichts...

Sie sollte 1 Tablette am Abend vor dem schlafen gehen nehmen vom Mirtazapin

ELhe/maliger >Nuwtzer (#c332134)


Welche pflanzlichen Medikamente haben denn keine/kaum Nebenwirkungen und könnten gut bei einer Depression (die evtl aber auch durch die Wechseljahre ausgelöst/verstärkt wurden) wirken?

BPromb@eerkücXhlein


Ganz ehrlich? Bei ner echten ausgewachsenen Depression (ärztlich diagnostiziert) kannste pflanzliche Mittel vergessen. Die helfen höchstens bei ganz leichten Depressionen oder Verstimmungen.Aber ich lese sie hat einen Therapeuten. Wie lange denn schon und bringts keine verbesserung ihres Zustandes?

Und wenns Depressionen durch die WJ sind liegt vielleicht ein Mangel in den Sexualhormonen vor? Hat sie das mal testen lassen?

E0hecmaligeZr N]utzYer (#33$2134)


.Aber ich lese sie hat einen Therapeuten. Wie lange denn schon und bringts keine verbesserung ihres Zustandes?

Puh, glaube zu dem geht Sie seid März...

Nein bis jetzt sehe ich da keine Verbesserung. Sie empfindet die Termine dort auch eher als lästig (Sie ist halt was Termine angeht sehr bequem).

Der Psychotherapeut ist ihr zwar sympathisch aber wirklich was annehmen tut Sie von Ihm auch nicht. Die reden wohl auch nicht viel miteinander sondern machen hauptsächlich Entspannungsübungen (Atmunng, in sich gehen....) aber meine Mutter merkt da auch keine Besserung.

Auf mein Vorschlag hin doch noch einen anderen Psychologen aufzusuchen hat Sie abgeblockt.... da kommt halt auch wieder die bequemlichkeit durch.. bloss nicht wieder mit etwas neuem anfangen....

Und wenns Depressionen durch die WJ sind liegt vielleicht ein Mangel in den Sexualhormonen vor? Hat sie das mal testen lassen?

Ich weis nur das Ihr Frauenarzt sie wohl auf einiges getestet hat als Er Ihr Blut abgenommen hat wegen den Wechseljahren... unter anderem auch die Schilddrüse aber was noch weis ich nicht.

R_icYharxd61


Mirtazapin nehme ich auch, es ist ein schlafauslösendes Antidepressivum, was auch auf die Botenstoffe Serotonin und Noradrenakin wirkt.

Man nimmt es Abends, und am nächsten Tag hat man davon keinerlei Müdigkeit.

Meine Mutter nimmt es als alleiniges AD und ist seitdem wie ausgewechselt.

Gut gelaunt, bei vollem Verstand und schläft sehr gut davon.

Ist deine Mutter frei von Depressionen. Oder wie stark sind diese? Bei leichten Depressionen kann man mit Laif 900 (Johanniskraut) zu Recht kommen. Bei mittleren bis schweren eher nicht.

E}hemali ger 3Nutzepr (#3H3213x4)


Ist deine Mutter frei von Depressionen. Oder wie stark sind diese?

naja wie schon geschrieben:

//Sie jammert einfach nur viel zu viel... einmal das Problem das Ihr nichts mehr schmeckt, sie hat einfach keinen Geschmack mehr, bekommt Würgreiz beim essen, isst nicht viel daher und nimmt dadurch immer mehr ab und jammert dann als nächstes wieder über Ihren Körper der so eingefallen wirkt, die Haut hängt weil Sie bei der starken Gewichtsabnahme kein Sport macht (hat keine Lust dazu), dann jammert Sie über den Garten das alles liegen bleibt, kann sich aber auch nicht dazu aufraffen mal was großartig drin zu machen, jammert über Sachen die mein Vater irgendwo liegen lässt dabei bin ich der Meinung hat sie selber viel zu viel kram.

Sie steht sich entweder dauernd im Weg um was zu ändern oder jammert über Kleinigkeiten...

Sie weis eigentlich das es andere viel schlimmer haben, die wirkliche Probleme haben wenn dann nicht dieses ABER wäre.... Dann fängt wieder das ganze von vorne an und Sie meint Ihr geht es auch überhaupt nicht gut weil Sie was mit dem Magen hätte das Sie kein geschmack mehr hat und so aber will natürlich sich da auch nicht mal gründlich Untersuchen lassen aus Angst und bequemlichkeit//

Bei leichten Depressionen kann man mit Laif 900 (Johanniskraut) zu Recht kommen

Das bekommt man auch einfach so in der Apotheke?

Ich habe vorhin nachgefragt, das was sie sich geholt aus heisst: Felis 425mg. Das hat Sie heute aber auch nicht genommen....

p<ospxae


xsisix

Ich kann gut verstehen, dass das Verhalten/die Art deiner Mutter, so wie sie derzeit ist, Aggressionen auslöst. Natürlich ist es eine Krankheit und diese nimmt ihr viel von den Möglichkeiten, die sie normalerweise zur Verfügung hat. Und die Krankheit macht egozentrisch. Aber auch trotzdem hilft manchmal das Wissen darum, dass es eben "krank" ist, nicht, um nicht doch auch wütend zu werden. Auch bei bester Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression. Es ist aufreibend und macht aggressiv, wahrscheinlich aufgrund der Hilflosigkeit, mit der man einer solchen Situation gegenüber steht. Insofern finde ich, dass die Gereiztheit deines Vaters an manchen Tagen oder die Wut deines Bruders eine menschlich normale Reaktion ist. Und auch du hast ein gutes Recht, dich abzugrenzen. Mir würde es auch schwerfallen, mir immer und immer wieder die gleichen Klagen anzuhören.

Deine Mutter ist in ihren Gedankeninhalten momentan eben sehr sehr eingeengt auf das Negative. Ich glaube nicht, dass Reden da viel hilft. Man kann ihr die Dinge nicht ausreden! Deswegen könnte es auch sein, dass Entspannungs- und Atemübungen (was sie in der Therapie macht) gar nicht mal so schlecht sind. Ich würde mich auch nicht zu sehr einlassen auf die Gespräche mit deiner Mutter, denn die sind wohl ein Kampf gegen Windmühlen. Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu erleben.

Und sie gleichzeitig doch immer wieder dazu ermutigen, doch ein Medikament zu nehmen.

Ich glaube, mehr kann man als Angehöriger nicht tun.

Ich finde es äußerst wichtig, auch als Angehöriger die eigenen Grenzen zu spüren und sie zu beachten. Irgendwer hat das vorher schon geschrieben: Sich nicht zum Verbündeten der Krankheit machen! Auch das ist ein wichtiger Punkt. Es gibt so eine Art Co- Abhängigkeit bei psychischen Erkrankungen, nicht nur bei Sucht.

Und was noch gut wäre: Es gibt auch professionelle Hilfe für Angehörige.

E3hemaliger NMutzeTrT (#332#134)


Ich kann gut verstehen, dass das Verhalten/die Art deiner Mutter, so wie sie derzeit ist, Aggressionen auslöst. Natürlich ist es eine Krankheit und diese nimmt ihr viel von den Möglichkeiten, die sie normalerweise zur Verfügung hat. Und die Krankheit macht egozentrisch. Aber auch trotzdem hilft manchmal das Wissen darum, dass es eben "krank" ist, nicht, um nicht doch auch wütend zu werden. Auch bei bester Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild der Depression. Es ist aufreibend und macht aggressiv, wahrscheinlich aufgrund der Hilflosigkeit, mit der man einer solchen Situation gegenüber steht

Das stimmt, auch ich werde Ihr gegenüber aggressiver, sage manchmal Sachen die mir gleich danach schon wieder Leid tun und ich es eigentlich gar nich so meinte aber man wird einfach wütend und man fühlt sich hilfslos. Es ist einfach traurig zu sehen wie eine so eigentlich liebenswerte Person, welche immer für andere da war zu sehen wie Sie aus diesem Teufelskreis nicht raus kommt und sich aber auch nicht helfen lässt weil Sie nichts annimmt (Der Weg in ein wieder besseres Leben ist zu schwer für Sie) Sie sagt immer wieder wie gerne Sie wieder so wäre wie letztes Jahr als Sie so glücklich war aber sie denkt wohl das kommt von alleine alles wieder...

Insofern finde ich, dass die Gereiztheit deines Vaters an manchen Tagen oder die Wut deines Bruders eine menschlich normale Reaktion ist.

Meinen Vater verstehe ich da auch und ich finde es schade das meine Mutter Ihm auch ein glückliches Leben so verbaut durch Ihre eigenen Probleme.

Allerdings habe Ich kein Verständniss für mein Bruder. Er war schon immer so – wenn man nicht seiner Ansicht ist dann sind die anderen doch blöd und er hat irgendwie Spaß daran einen auflaufen zu lassen. Er ist einfach knallhart mit seinen Einstellungen...

Deswegen könnte es auch sein, dass Entspannungs- und Atemübungen (was sie in der Therapie macht) gar nicht mal so schlecht sind.

Ich glaube auch das die nichtmal ganz so schlecht sind nur Ihr Psychologe.. ich weis nicht. Er mag nett sein, ist aber auch schon sehr alt (mitte 80 ca) und er ist letztens sogar ein paar mal kurz eingenickt während meine Mutter bei Ihm war.

Ich glaube jemand jüngeres wäre vielleicht besser....

Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu //erleben.

Das mache Ich auch, spielen des öfteren Gesellschaftsspiele zusammen in letzter Zeit und hin und wieder kommt es vor das Sie mal ein Lächeln dabei im Gesicht hat... manchmal ärgert Sie sich leicht aber auch wenn Sie verliert....

Das mit dem Lächeln fällt Ihr glaube ich aber gar nicht richtig auf. Als ich letztens sagte das Ihr Gesichtsausdruck sich etwas verändert während des Spiels und sie ja zeitweise sogar kurz lächelte, streitet sie das immer ab und meint mir käme das nur so vor...

Ich finde es äußerst wichtig, auch als Angehöriger die eigenen Grenzen zu spüren und sie zu beachten.

Das mache ich nun auf jeden fall. Habe gemerkt das mich das ganze zu sehr runtergezogen hat und halte das ganze nun etwas von mir ferner.

E4hemaXliger }NutzerD (#33Q2x134)


Hierzu nochmal:

Viel eher kann es helfen, etwas gemeinsam zu tun, im Sinne von Ablenkung. Z.B. Spaziergänge, irgendetwas Kreatives, Bewegung. Es geht darum, zumindest sie kurzfristig dazu anzuregen, aus ihrem Gedankenkreisen rauszukommen und etwas anderes zu //erleben.

Das ist allerdings schwer. Abgesehen davon das wir halt manchmal ein Spiel zusammen spielen, lässt Sie sich nicht großartig ablenken. Sie hat an allen was Ihr mal Spaß gemacht hat die Freude verloren.

pSospaxe


Ich glaube auch das die nichtmal ganz so schlecht sind nur Ihr Psychologe.. ich weis nicht. Er mag nett sein, ist aber auch schon sehr alt (mitte 80 ca) und er ist letztens sogar ein paar mal kurz eingenickt während meine Mutter bei Ihm war.

Ich glaube jemand jüngeres wäre vielleicht besser...

Ein Psychologe mit Mitte 80? Das ist ja witzig... naja, warum nicht. Aber du hast Recht, man könnte sich überlegen, ob es Sinn macht, zu jemand anderen zu gehen. Nur wird es schwierig werden, weil deine Mutter vermutlich nichts Neues will. Und wenn sie zu ihm schon mal Vertrauen hat, dann ist es besser, sie bleibt dort. Was auch immer deine Mutter gut findet, daran sollte sie bleiben. Denn Neues wird aller Wahrscheinlichkeit nach zunächst mal misstrauisch und negativ besetzt werden. Kann sein, muss aber natürlich nicht sein.

Ich möchte nochmal den Punkt den Angehörigenhilfe aufgreifen. Ich weiß nicht wo du wohnst, aber kannst du rausfinden, ob es in deiner Nähe wo eine Stelle gibt, wo Angehörige psychisch kranker Menschen hingehen können? Dort, wo ich wohne, gibt es solche Stellen- und zwar kostenlos. Es gibt auch Treffen, da geht es um den Austausch. Und es kann schon helfen, zu hören, wie andere Angehörige mit einem solchen Problem umgehen, welche Wege sie gefunden haben.

E{hemalOiger Nu]tzer D(#3321x34)


Ein Psychologe mit Mitte 80? Das ist ja witzig... naja, warum nicht.

Er war früher mal Allgemeinmediziner und als er in Rente ging hat er dann als Psychotherapeut weiter gemacht...

Aber du hast Recht, man könnte sich überlegen, ob es Sinn macht, zu jemand anderen zu gehen. Nur wird es schwierig werden, weil deine Mutter vermutlich nichts Neues will. Und wenn sie zu ihm schon mal Vertrauen hat, dann ist es besser, sie bleibt dort. Was auch immer deine Mutter gut findet, daran sollte sie bleiben.

Genau, sie wo anders hin zu bewegen wird schwierig... da muss Sie ja wieder von vorne anfangen was Sie gar nicht gerne macht...

Gut finden tut Sie es nun auch nicht. Insofern halt weil die Termine ja wieder Verpflichtungen bedeutet. Wenns nach Ihr ginge, würde Sie gar nicht mehr hin weil es für Sie keinen Sinn ergibt. Aber sie geht lieber dahin als wo anders wieder neu zu beginnen...

Ich möchte nochmal den Punkt den Angehörigenhilfe aufgreifen.

Zurzeit möchte Ich das eher nicht. Hab mich da auch schon etwas mehr gelöst von Ihren Problemen und hier schreiben tut auch schon ganz gut...

R{ich,arxd61


Felis 425 ist auch ein Johanniskrautpräparat. der Unterschied ist in der Dosis , Laif 900 hat 900 mg Felis 425 425 mg.

Beide sind Nebenwirkungsfrei bis auf Lichtempfindlichkeit.

Wirken tun sie natürlich nur wenn man sie regelmäßig nimmt.

Gut wäre ihr eine Tageslichttherapie zu kaufen, z.B. Daylight? von Phillips,

das ist ein erwiesenes Hilfsmittel gegen Depressionen. Ich lese morgens immer meine Zeitung vor dem Gerät.

EKhemaligGer -Nutz]er (#3321x34)


Felis 425 ist auch ein Johanniskrautpräparat. der Unterschied ist in der Dosis , Laif 900 hat 900 mg Felis 425 425 mg.

Für das Laif 900 braucht man aber kein Rezept wegen der höheren Dosis oder?

Zeigt das Felis 425 denn keine gute Wirkung im gegensatz zum Laif?

Beide sind Nebenwirkungsfrei bis auf Lichtempfindlichkeit.

Ja, nur leider benutzt Sie gerade diese Nebenwirkung- Lichtempfindlichkeit als Ausrede das wieder nicht nehmen zu können weil Sie dann ja so die Sonne meiden muss – dabei liegt Sie sowieso nicht großartig in der Sonne, nur wenn Sie Gartenarbeiten macht (was Sie ja zurzeit eher vernachlässigt auf Grund Ihrer Laune) wäre Sie der Sonne mal mehr ausgesetzt

Gut wäre ihr eine Tageslichttherapie zu kaufen, z.B. Daylight? von Phillips

Schau ich mal nach, die Frage ist dann nur wieder ob Sie das auch anwendet -> Bequemlichkeit und mangelnde Einsicht zu Sinn und Zweck von dem ganzen

E7hemualigqer Nutzevrq (S#3321x34)


Meinst du sowas? [[http://www.philips.de/c-m-pe/lichttherapie.html]]

Ryichaxrd61


Philips-HF3319-01-Energy-UV-frei

Da kostet es die Hälfte, kannst aber auch eine andere Marke nehmen. Die LUX Zahl sollte die gleiche sein.

Es ist völlig stressfrei das Ding vor sich hinzustellen, man sollte halt öfter direkt reinschauen.

Johanniskraut hat bei einer leichten Depression nur hochdosiert eine Wirkung. Psychiater geben 900 mg Präparate, man kann aber auch 2 x 425 nehmen, man soll sie glaub morgens und abends mit der Dosis nehmen, aber schau lieber im BPZ nach. Ich habs schon lange nicht mehr genommen. Das Produkt ist letztlich egal wichtig ist die Dosis. Ob Felis 900 mg hat weiss ich nicht, bei mir hilft leider keine Homöopathie mehr.

Das ist eine Gefahr von Johanniskraut, es wirkt stimmungsaufhellend, aber nicht auf evtl. vorhandene Symptome. Man merkt dadurch letztlich nicht, daß es einem eigentlich immer schlechter geht.

Als ich damals Johanniskraut weggelassen habe rutschte ich in eine richtig schwere Depression rein. Vielleicht hätte ich es früher gemerkt ohne Johanniskraut ?

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