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Depressive Mutter nimmt ihr Medikament nicht

E'hemal|iger N%utze?r (#33213x4)


Johanniskraut hat bei einer leichten Depression nur hochdosiert eine Wirkung. Psychiater geben 900 mg Präparate, man kann aber auch 2 x 425 nehmen, man soll sie glaub morgens und abends mit der Dosis nehmen, aber schau lieber im BPZ nach.

Ja ich glaube im Beipackzettel stand das man davon 1 morgens und 1 Tablette Abends nehmen soll. Dann kommt man ja auf fast 900mg...

Als ich damals Johanniskraut weggelassen habe rutschte ich in eine richtig schwere Depression rein. Vielleicht hätte ich es früher gemerkt ohne Johanniskraut ?

Hmm, schwierig... kann man leider nie wissen obs einem wirklich hilft :-/

E9hemaligger N0utzXer (6#33A2x134)


Ich habe bei den Kundenbewertungen zu dem von Philips das hier gefunden:

Wer starke Depressionen hat, Antidepressiva einnimmt, unter Lichtüberempfindlichkeit oder Bluthochdruck leidet, sollte sich vor dem Kauf ärztlich beraten lassen. So steht es im Handbuch und es macht durchaus Sinn, diesen Empfehlungen Folge zu leisten, bevor die Behandlung mehr schadet als sie nutzt.

Also Bluthochdruck hat sie, ist aber soweit durch Medikamente eingestellt...

Darf Sie das aber denn überhaupt nutzen bei Einnahme von Johanniskraut wegen der Lichtüberempfindlichkeit?

m\ond+Hsnternxe


Ich halte hobbypsychologische Ansätze für wenig hilfreich. Ganz egal, ob Du ihr Johanniskraut verschreiben möchtest oder eine Lichttherapie, beides ist nicht Deine Aufgabe als Tochter.

Ich würde es für sinnvoller halten, wenn Du Dir überlegst, was Du noch gerne mit Deiner Mutter zusammen machen würdest. Wenn Du im Augenblick nichts mit ihr zusammen machen möchtest, weil sie Dir zu anstrengend ist, hilfst Du ihr am meisten, indem Du Abstand von ihr hältst. Sie kann dann immer noch entscheiden, ob sie wieder ihr Medikament nimmt, um wunschgemäß zu funktionieren.

Gespräche um Ihre Probleme versuche Ich aber zu umgehen weil mir das alles zu nahe geht.

Das finde ich eine gute Einstellung. Meiner Meinung nach solltest Du ihr das auch so klar sagen, wie Du es hier geschrieben hast.

E8hUemaliger N4utmzer (#x332134)


Ganz egal, ob Du ihr Johanniskraut verschreiben möchtest oder eine Lichttherapie, beides ist nicht Deine Aufgabe als Tochter.

Ich weis das es nicht meine Aufgabe ist. Wir waren aber auch immer sowas wie Freundinnen füreinander und ich hab bisher immer versucht irgendeine Möglichkeit zu finden das Sie aus dem Teufelskreis wieder raus kommt.... leider ist es diesmal extrem schwierig ihr irgendwie zu helfen...

Ich würde es für sinnvoller halten, wenn Du Dir überlegst, was Du noch gerne mit Deiner Mutter zusammen machen würdest.

Einiges. Nur leider hat Sie ja an allem kein Spaß mehr...

Wenn Du im Augenblick nichts mit ihr zusammen machen möchtest, weil sie Dir zu anstrengend ist, hilfst Du ihr am meisten, indem Du Abstand von ihr hältst. Sie kann dann immer noch entscheiden, ob sie wieder ihr Medikament nimmt, um wunschgemäß zu funktionieren.

Von alleine würde Sie erst recht nichts einnehmen oder irgendwie anders handeln. Sie braucht einfach jemanden der Ihr immer wieder den richtigen Weg vorgibt.

Aber Abstand habe ich ja schon genommen, bin nicht mehr so oft bei Ihr und gehe wie gesagt Problem-Gesprächen öfters aus dem Weg

Ewhemalniger yNutzerD (#3321x34)


Meiner Meinung nach solltest Du ihr das auch so klar sagen, wie Du es hier geschrieben hast.

Habe ich. Sie weis genau wie ich über alles denke, fühle und warum ich entsprechend handel in manchen Sachen

mpond+yster/nse


:)^

mCond>+sterxne


Ich weis das es nicht meine Aufgabe ist.

Du weißt es, und Du hältst Dich nicht unbedingt daran. Möchtest Du die Therapeutin spielen?

Einiges. Nur leider hat Sie ja an allem kein Spaß mehr...

Möchtest Du noch etwas mit ihr zusammen machen, auch wenn sie keinen Spaß daran hat?

Sie braucht einfach jemanden der Ihr immer wieder den richtigen Weg vorgibt.

Das sehe ich anders. Ich würde es für richtig halten, wenn ihr sie ihren eigenen Weg gehen lassen würdet.

Sie braucht zum Beispiel jemanden, mit dem sie besprechen kann, wem sie in welcher Form sagt, dass sie ihr Medikament nicht mehr nimmt.

EAhemali]ger NAutze*r (#3D32134x)


Du weißt es, und Du hältst Dich nicht unbedingt daran. Möchtest Du die Therapeutin spielen?

Nein aber Ich möchte Sie auch nicht im Stich lassen da ich weis das Sie immer jemanden braucht der Sie quasi "an die Hand" nimmt....

Möchtest Du noch etwas mit ihr zusammen machen, auch wenn sie keinen Spaß daran hat?

Nein, darum unternehme ich mit Ihr großartig auch nichts mehr, bringt so eh nichts...

Das sehe ich anders. Ich würde es für richtig halten, wenn ihr sie ihren eigenen Weg gehen lassen würdet.

Der würde dann weiterhin so aussehen wie jetzt.... trostlos, jammern, verzweifelt, bedrückt...

Sie braucht zum Beispiel jemanden, mit dem sie besprechen kann, wem sie in welcher Form sagt, dass sie ihr Medikament nicht mehr nimmt.

Du meinst, jemanden der sich das alles ganz in Ruhe anhört, Ihr nicht Ratschläge gibt- welche Sie eh nicht schafft umzusetzen und so?

Also ich glaube da gibt es keinen der Ihr nicht direkt sagt was er von dem ganzen hält...

Aber ja, Sie braucht auf einer Art jemanden der Sie versteht und Ihr keine "klugen Ratschläge" gibt (auch wenn Sie damit nicht weiter kommt).

Wenn wir Ihr was raten heisst es ja meistens eh nur das wir es nicht nachvollziehen können weil wir nicht in Ihrem Körper stecken und sie Ihre Depression eh nicht wahr haben will weil Sie denkt da steckt was anderes hinter

Ryicha3rd61


Xsisix,

die Warnungen Tageslichttherapie bei Depression zu nehmen dient dazu, zu verhindern, daß jemand meint mit diesem Gerät könne er eine Depression selbst behandeln. Wenn dann einer mit einer schweren Depression von der Brücke hüpft, werden die verklagt, weil sie nicht davor gewarnt haben, daß es nur eine lindernde aber keine heilende Wirkung hat. Zudem kann auch sein, daß jemand wie ich Bipolar ist und das Gerät in einer Manie benutzt, was man nicht tun sollte.

Das Gerät hat keine Strahlen die einen Sonnenbrand verursachen, was bei Johanniskraut und Sonnenbädern verstärkt ist. Es hat nur UV A Strahlung, was wichtig ist zur Bildung von Serotonin. Einem Hirnbotenstoff der für gute Laune da ist. Wichtig dabei ist Vitamin B komplex Tabletten zu nehmen, daraus und dem Licht bildet der Körper Serotonin.

Bluthochdruck nimmt sie sicher ein blutdrucksenkendes Mittel, da macht Johanniskraut nichts aus. Die Tagesdosis sind 900 mg morgens und abends.

Mit Johanniskraut bewegt man sich im absolut harmlosen Bereich und mein Rat ist, überzeuge sie von der Einnahme von Mirtazapin, der Arzt hat ihr das nicht umsonst verschrieben. Du musst halt etwas Zwang anwenden. Du wirst sehen sie wird ein anderer Mensch, ich kenn es aus eigener Anwendung und von meiner Mutter, die wirklich richtig happy ist und klarer im Kopf als vorher.

E]hemaflige|r Nutz?er (#v332134)


Mit Johanniskraut bewegt man sich im absolut harmlosen Bereich und mein Rat ist, überzeuge sie von der Einnahme von Mirtazapin, der Arzt hat ihr das nicht umsonst verschrieben. Du musst halt etwas Zwang anwenden. Du wirst sehen sie wird ein anderer Mensch, ich kenn es aus eigener Anwendung und von meiner Mutter, die wirklich richtig happy ist und klarer im Kopf als vorher.

Okay Danke dir....

Von Mirtazapin schaffe ich es Sie allerdings nicht mehr zu überzeugen... Opripramol hatte auch nicht angeschlagen darum blockt Sie da noch mehr ab..

Falls es doch an den Wechseljahren liegen sollte – Ich habe irgendwo mal gelesen das Antidepressiver angeblich nicht bei Depressionen die mit den Wechseljahren zusammen hängen helfen sollen – kann das sein?

R9icohardx61


In den Wechseljahren ändert sich der Hormonhaushalt evtl. fängt die Schilddrüse an verrückt zu spielen. Das alles sollte man in einem Blutbild kontrollieren, wenn dies alles geschehen ist, wovon ich ausgehe hat der Arzt ihr dieses Mittel verschrieben , was sie einnehmen sollte. Es ist kein Mittel was Anlass zur Sorge bereiten sollte, außer manchmal einer Gewichtszunahme hat es keine größeren Nebenwirkungen.

Ich würde ehrlich gesagt auf großen Abstand gehen, du machst dich mit solchen Diskussionen und dem Hinterfragen von Diagnosen und Verschreibungen sonst komplett kaputt.

Sie hat einen Sturkopf, renn dir daran nicht die Birne ein, es lohnt nicht. Wer nicht hören will muss fühlen.

E>h}emaligUer Nutz=er (R#33x2134)


Das alles sollte man in einem Blutbild kontrollieren, wenn dies alles geschehen ist, wovon ich ausgehe hat der Arzt ihr dieses Mittel verschrieben , was sie einnehmen sollte.

Nein Ihre Hausärztin hatte Ihr das verschrieben ohne irgendwelche Untersuchungen zu machen.

Gleich bei der ersten Krankmeldung als es langsam anfing das sie sich psychisch nicht gut fühlte hat Sie ihr das Medikament verschrieben und meinte das Sie ja nur 1 Packung nehmen brauch und danach wieder absetzen könnte.... im nachhinnein hieß es dann immer wieder das Sie bloss nicht damit aufhören sollte.

Nur Ihr Frauenarzt hat vor kurzem auf Wechseljahre untersucht wobei wohl auch die Schilddrüse mit getestet worden ist und er meinte dann das er Ihr eher zu was pflanzlichen geraten hätte

Z}wacAk44


Die Empfehlungen, einen Depressivkranken einfach seinen Weg gehen zu lassen, ohne darauf Einfluß zu nehmen, ist aus meiner Sicht für die Familie unzumutbar. Niemand kann etwas für seine Depression. Es besteht aber auch kein Zweifel daran, dass die Familie in erheblichem Maß mitleidet. Es ist zwar richtig, dass die Handlungen und Reaktionen des Kranken im Lichte seiner Krankheit gesehen werden müssen. Trotzdem muß man versuchen, den Kranken über den Verstand zu erreichen - er ist ja nicht geisteskrank. Aus dem Mitleiden der Familie ergibt sich für mich die verdammte Pflicht und Schuldigkeit des Kranken, alles zu tun, um seine Krankheit loszuwerden oder zumindest zu lindern, weil er sonst zur Zerstörung der Familie beiträgt. Für diese Botschaft wäre in meinen Augen Dein Vater prädestiniert. Ich spreche aus Erfahrung: In unserer Familie hat es funktioniert (der Betroffene war ich selbst).

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