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Das Leben hat ein Update

Nxo[va ?201x4


Vielleicht kann ich auch etwas ganz Interessantes beisteuern. Ich habs nämlich 2 x gewagt, das gesamte Umfeld zu wechseln.

Das erstemal ging nach ein paar Jahren schief, wir trennten uns, alles brach auseinander; das war keine schöne Zeit und schon ziemlich schlimm, ich hatte das Gefühl, wieder weit zurückgeworfen zu werden. Dann war ich wieder längere Zeit alleine, zog aber nicht zurück in meine alte Heimat. Schließlich lernte ich einen neuen Mann kennen und lieben.

Damit habe ich zweites Mal habe wieder alles auf eine Karte gesetzt, und es erforderte fast noch mehr Mut, aber ich hatte ein gutes Gefühl – neuer Mann, neues Glück. Diesmal war es ein Volltreffer und führte zur Erfüllung aller meiner Wünsche und mittlerweile 7jährigen Ehe.

Sxpeerdyse


LEBEN IST VERÄNDERUNG !

Ja, in meinem Leben änderte sich soviel, leider auch auf dramatische Weise: 2mal musste ich bereits gegen den krebs ankämpfen, verlor bei einer Lungenembolie fast mein Leben......

Aber dann zog ich vor zwei Jahren um und plötzlich fühlte ich mich so angekommen, wie lange Zeit im Exil gewesen und nun endlich zuhause! Ich schöpfe hier aus der Natur sooooviel Kraft, machte mit 51 Jahren noch meinen Führerschein, worauf ich wahnsinnig stolz bin und bin seit knapp 8Wochen zweifache Oma............

Ja, Leben ist Veränderung und vieles können wir nicht beeinflussen, aber einiges ein ganz klein wenig lenken ;-)

mtorix.


Nein, man kann nicht alles selbst verändern. Aber man kann dem Leben Gelegenheit bieten. Vorwiegend indem man für menschliche Kontakte sorgt und mit der Welt interagiert.

Wenn das mein Problem wäre, hätte ich keines.

g[wenEdonlynn


Veränderung ist immer schwer *seufz*. Das liegt daran, dass man sich auf etwas Ungewisses einlassen muss. Kann sein, dass es besser aber auch schlechter wird wie jetzt.

Die ersten Wochen in meinem neuen Leben waren fast noch schlimmer - also auf der neuen Arbeitsstelle war es noch schlimmer als auf der alten. Mit meinem Freund zusammen zu leben war von Anfang an schön, aber erstmal ungewohnt - für ihn glaube ich aber noch mehr als für mich :-D

Nach einigen Wochen habe ich dann die Stelle nochmals gewechselt, und jetzt ist alles super :)z

Tae{stARWHP


Mein Leben hat sich vor ca. 17 Jahren total zum Positiven verändert, besser gesagt, um diese Zeit gings schrittweise damit los. Jedenfalls ist mein Leben heute überhaupt kein Vergleich mehr dazu.

Dass ich heute glücklich bin und einen gaaaaanz lieben Lebenspartner habe, eine schöne Whg und einen netten Job, hätte ich mir früher nicht zu träumen gewagt- naja geträumt hab ich schon davon, aber ich hätte mir nie vorstellen können, dass alles zusammen mal Realität werden würde.

Die ganzen Sachen waren total vom Zufall abhängig, ich selber habe nur eins dazu getan – nämlich bei meinem Freund zu bleiben, nachdem wir uns gefunden hatten. Jetzt könnte ich denken, jaja, alles Zufall gewesen, und mutlos sein. Aber die Entwicklung hat mir total viel Mut gemacht, dass sich gerade durch seltsame Zufälle und deren Folgen ganz unerwartete neue Wege auftun können.

Man muss gar nicht viel tun, man muss nur einfach weiter leben und sollte sich keinen Stress wegen diesem und jenem machen.

Ich glaube, wenn man sich eine Veränderung total wünscht und einfach dafür offen ist, ist das schon die halbe Miete. Das Leben tut dann den Rest dazu. Aber wie und was dann aufeinen zukommt, ist meist gar nicht so, wie man es sich vllt. vorstellt oder wünscht! Also muss man versuchen, es für sich als richtig zu erkennen und es anzunehmen. Wenn man dann was Gutes draus macht, dann fühlt man sich auch, als ob es nichts Besseres geben könnte.

Viele Kontakte haben, bedeutet nicht unbedingt, dass das einen weiterbringen würde. Für mich ist es eher so, dass ich mit mir selbst im Reinen sein muss, dann komme ich mit sehr unterschiedlichen Sit. klar. Kontakte zu anderen kommen und gehen. Aber mein Kontakt zu mir selber ist konstant, und den habe ich mir nie vermasselt ;-)

Wenn man einsam ist, muss man nicht in der Grossstadt nach coolen Leuten suchen, da kann man auf dem winzigsten Dorf jmd. wirklich Netten kennen lernen.

Wenn man einen Job sucht, braucht man sich nur zu bewerben.

Und um an Geld zu kommen, gibts halt viele Jobmöglichkeiten.

Aber Glück, das kriegt man nur, wenn man nicht zu hohe Ansprüche hat und mit sich selber im Reinen ist.

Und für Veränderungen muss man wirklich offen sein und- bereit sein, etwas einzutauschen: Wenn ich hier was ändere, muss ich was Neues zulassen und was Altes dafür aufgeben, und da ist dann der Trick: Wenn ich was Altes loslassen kann, ist für was Neues Platz.

Allein dadurch verändert sich das Leben- indem man gedanklich etwas Neues und Besseres anstrebt. Irgendwann tut man es dann vielleicht auch tatsächlich.

Aber einfach ist es nicht! Grosse Entschlüsse fasst man eben nicht mal schnell nebenbei, da ist man nervös und hat Angst, dass es schiefläuft oder falsch war. Aber wenn mans dann vollbracht hat, ist man einen gewaltigen Schritt weitergekommen.

Hätte man dabei keine Angst, dann ist es auch kein wirklich grosser Entschluss.

Ich kann auf jeden Fall dazu ermuntern, sich über auch grössere Veränderungen zumindest erstmal Gedanken zu machen! Man muss es ja nicht durchziehen, aber es kann einem zeigen wo man selber gerade steht.

*:) *:)

L'olcaX5


@ gwendolynn

Glückwunsch & Kompliment für den schönen Fadentitel! :)^

g-reRtax_


das freut mich für dich. bei mir ist es auch so. im letzten jahr habe ich eine krankheit und finanzielle und persönliche schwierigkeiten gemeistert. jetzt habe ich einen tollen, neuen job, der mich richtig glücklich macht, und auch privat läuft alles endlich sehr gut. ich bin sehr positiv überrascht vom leben!! @:)

RbeZnnflxoh


Hi gwendolynn *:)

es freut mich für Dich, wenn Dein Leben eine glückliche Wendung genommen hat.

Ich weiß nicht, ob ich noch an sowas glauben kann. Mein Leben ist in tausend Stücke zerbrochen und ich konnte nichts dagegen tun. Alle Versuche, alles in eine positive Richtung zu lenken, sind letztendlich gescheitert.

Ich bin selbst erstaunt, noch nicht unter gegangen zu sein.

Trotzdem freut es mich, so etwas zu lesen.

Ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße und möge Dein Glück anhelten Floh

gGwe>ndolyxnn


@ TestARHP

Man muss gar nicht viel tun, man muss nur einfach weiter leben und sollte sich keinen Stress wegen diesem und jenem machen.

Ich glaube, wenn man sich eine Veränderung total wünscht und einfach dafür offen ist, ist das schon die halbe Miete. Das Leben tut dann den Rest dazu. Aber wie und was dann auf einen zukommt, ist meist gar nicht so, wie man es sich vllt. vorstellt oder wünscht! Also muss man versuchen, es für sich als richtig zu erkennen und es anzunehmen. Wenn man dann was Gutes draus macht, dann fühlt man sich auch, als ob es nichts Besseres geben könnte.

:)z :-D Da kann ich nur zustimmen.

@ Lola X5

Danke @:)

@ Rennfloh

Ich weiß nicht, ob ich noch an sowas glauben kann. Mein Leben ist in tausend Stücke zerbrochen und ich konnte nichts dagegen tun. Alle Versuche, alles in eine positive Richtung zu lenken, sind letztendlich gescheitert.

Ich bin selbst erstaunt, noch nicht unter gegangen zu sein.

Trotzdem freut es mich, so etwas zu lesen.

Ich hatte mich nach dem Tod meines Partners vor zwei Jahren, mit dem ich vorher zehn Jahre zusammen gewesen war, auch gewundert, nicht unterzugehen bzw. eigentlich hatte ich nicht vor, mich wieder auf eine Beziehung einzulassen, zumindest nicht so intensiv. Aber dann merkte ich, dass es einfach nichts bringt, einsam zu sein. Also damals war ich oft auf dem Friedhof an seinem Grab und dachte, "wir" (mein verstorbener Partner und ich) gehen jetzt nach Hause und machen uns einen schönen Abend und merkte dann einfach, wie absurd es war. Ich hatte zwar mal mit ihm drüber geredet, wie es wäre, wenn er gestorben wäre (er war ja lange schwer krank und das war kein Tabuthema bei uns) und ich sagte ihm damals, dass ich keinen neuen Partner mehr haben wollte (und meinte das auch so). Nicht aus Altruismus, sondern weil ich den Stress auch nicht mehr haben wollte. Damals hatte ich ständig Angst, dass meinem schwerkranken Partner etwas zustoßen könnte. Das wollte ich keinesfalls nochmal erleben. Der beste Weg sei, dachte ich damals, erst gar keine neue Beziehung einzugehen.

Aber dann kam, wie gesagt, die totale Einsamkeit ..... und die Einsicht, dass ich so nun auch nicht leben wollte.

Ich hatte eigentlich gar nicht versucht, etwas in eine positive Richtung zu lenken - ich wusste nur, dass ich so dann doch nicht mehr weitermachen wollte, plante eigentlich nichts Konkretes, höchstens, ein paar neue Leute kennenzulernen. Da war mein jetziger Freund aber nicht von Anfang an dabei.

Es war eine glückliche Wendung, und auch der Zufall hat eine Rolle gespielt :-) Vielleicht geht es dir auch so, wie schon jemand hier sagte, man muss einfach für alles offen sein.

gUwenQdol4yn-n


Ich hatte zwar mal mit ihm drüber geredet, wie es wäre, wenn er gestorben wäre (er war ja lange schwer krank und das war kein Tabuthema bei uns) und ich sagte ihm damals, dass ich keinen neuen Partner mehr haben wollte (und meinte das auch so).

Ich kann mich auch noch an seinen Gesichtsausdruck erinnern, als ich das sagte. Nicht erfreut, eher skeptisch, und ich hatte den Eindruck, dass ihm das gar nicht recht wäre.

Nein, soll keine Rechtfertigung meinerseits sein, dass ich es dann doch anders gemacht habe wie angekündigt und eigentlich auch vorgehabt - nur ein Bilanz ziehen. Ich werde meinen verstorbenen Freund nie vergessen.

@ Greta

jetzt habe ich einen tollen, neuen job, der mich richtig glücklich macht, und auch privat läuft alles endlich sehr gut. ich bin sehr positiv überrascht vom leben!! @:)

Das freut mich für dich auch :)^

Anpfelku<chen'007


@ TestARHP

Ein schöner Text :-) :)^ !

M|ummeKnschxanze


regelmäßige "tapetenwechsel" sind oft überlebensentscheidend. sie geben dem leben realität und schwung. verstehe nicht wie einige im alter von 20jahren schon wissen wo sich ihr grab befindet ??? :=o

MRumme nschanxze


ach noch was- das schlimmste was einer tun kann ist nichts zu tun (Ausruhen mal ausgenommen)!

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