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Sind Akademiker schwerer zu sprechen?

E+he|mtaliger NQutzFer (#15x)


Crank1

Nicht ärgern, nur wundern ;-)

Du siehst doch schon alleine an diesem doch verhältnismäßig kurzen Faden , dass nicht wenige (7 von insgesamt 8 Usern) Deine Sichtweise bezüglich des Themas ungefähr teilen. ;-)

DXieKnruemxi


ich verstehe mich mit jedem, egal ob Schwarz – Ausländer oder Jude

???

alleine diese "Aufzählung" wäre wohl nicht jedem passiert......

v"an|weidexn


Also ich könnte mir vorstellen mit einem Akademiker befreundet zu sein. Dummerweise halten sich viele von ihnen für schlauer als sie sind. Man muß sich nur mal den Blog von Florian Freistetter anschauen um zu wissen was für peinliche Gestalten da bei sind.

[[http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2014/01/22/vollmondaepfel-und-der-siegeszug-des-aberglaubens/]]

aber ich denke es wäre besser im Büro zu arbeiten als physich WENN man die Möglichkeit dazu hätte :-D

Hab ich mir bei Regenwetter auch oft gedacht. Aber ein Leben im Büro verbringen? Nää!

Und warum wohnt Herr Oberarzt nicht mit im Plattenbau zwischen seinen Grundschul- "Freunden"?

Hat einen ganz profanen Hintergrund. Niemand wohnt gern in der Platte und der Oberarzt kann sich eben was besseres leisten.

S?unflow5exr_73


Ich bin "Akademikerin". Allerdings aus einem Arbeiterhaushalt (Papa ist Schlosser und hat 8 Jahre Volksschule, das war's). Der Kommentar ist mir wichtig, da ich merke, dass ich durchaus anders denke als mein akademischer Bekanntenkreis, wo schon Eltern (oft beide) und z.T. die Großeltern studiert haben.

Mein aktueller Partner ist auch "nur" Handwerker (was in meinem Bekanntenkreis sehr exotisch ist, weil Akademiker Akademiker datet/heiratet. Da gibt's dann z.T. sogar die Steigerung "nur Promovierte untereinander"). Ich finde es blödsinnig. Mir kommt es einfach nicht auf den formellen Bildungsgrad an, sondern darauf, wie interessiert jemand ist. Ob es gemeinsame Interessen gibt. Ob jemand einfach Lust hat, gedanklich aktiv zu bleiben. Ja, mit einem "Arbeiter", der nur RTL guckt und maximal Bildzeitung liest, hätte ich ein Problem. Da fehlt mir tatsächlich ein gewisses Niveau. Was man aber nicht zwangsläufig über formelle Bildungsabschlüsse bekommt! Ich kann mit einem Akademiker, der nix als seinen Beruf im Kopf hat, auf klassische Musik und Theater steht, ebenso wenig anfangen we mit dem genannten bildzeitungslesenden Arbeiter.

Fazit:

Ja, es gibt so verbohrte Akademiker, die nur auf Titel achten. Es gibt leider aber auch das Problem, dass Nicht-Akademiker irgendwie weniger "neugierig" darauf sind, sich immer wieder mit neuen Themen zu beschäftigen. Es ist nicht der formelle Abschluss, der zählt – sondern wie man durch's Leben geht, sich weiterbildet,...

Was ich aber auch sagen muss:

Dieser ganze Partnerbörsen-Kram basiert doch eh nur auf Oberflächlichkeiten... Und irgendwie muss man Namen wie "Elitepartner" doch rechtfertigen. ]:D

S~unflovwerx_73


@ Die Kruemi:

:)z DAS habe ich allerdings auch gedacht... :(v %-|

v*anwUeidxen


Intelligenz und Bildung hat nicht zwingend was mit dem Schul- oder Studienabschluß zu tun.

Wenn man sieht was für Dummköpfe irgendwie das Studium schaffen und sich dann Akademiker nennen dürfen.

D ieKSrue1mi


Wenn man sieht was für Dummköpfe irgendwie das Studium schaffen und sich dann Akademiker nennen dürfen.

Das kommt so ziemlich bei jeder Diskussion, die zu dem Thema läuft. Da werden Klischees mit Klischees bekämpft. Der dumme, faule Student, der Fachidiot-Akademiker, der blitzgescheite Handwerker, mit dem man sich über alle Themen der Weltgeschichte austauschen kann, die philosophierende Frisörin ......

v$anwexiden


Ich habe keinesfalls alle Studierten als dumm bezeichnet. Gibt aber genug.

REhelxia


Hm, also -ich bin ja nicht mehr ganz jung. Habe 2 Ausbildungen durchlaufen und studiere berufsbegleitend. Diese Jahr werde ic hoffentlich fertig.

Als "Akademiker" fühle ich mich nicht.

Aber ich kenne viele -zumeist Ärzte und BWLer.

Wie schon geschrieben wurde, ist ess ein großer Unterschied, ob der jetzige Akademiker aus einem Arbeiterhaushalt oder aus einer traditionellen Akademikerfamilie kommt. Die Erziehung läuft schon anders ab, die Interessen sind andere. Häufig bestimmen schon die Eltern von klein auf den Freundeskreis.

He he, ich war mal total in einen Arzt verknallt -bis ich mir überlegt habe, was ich mit dem überhaupt anfangen sollte. Ausser für Medizin interessierte er sich für Kunst, Klassische Musik und Kirche. Letzteres, da er so schon erzogen wurde. Unternehmungen wie einfach mal an den Baggersee oder Festivals waren ihm unbekannt. Und die Lebenspraxis war ihm völlig fremd. Sprich, handwerkliche Dinge, kleinere Reparaturen, etc. also, nein danke.

Agenturen für Akademiker finde ich teilweise lächerlich. Andererseits, wo sollte z.B. ein Arzt einen Partner kennen lernen, bei den Arbeitszeiten.... Bei der Bezeichnung "Singels mit Niveau" sehe ich meist dekorative Damen vor mir, deren Lebensaufgabe darin besteht, den Akademiker zu bespassen.

Es geht gar nicht darum, welchen Schulabschluss man hat. Es geht darum, was man aus seinem Leben macht, ob man vielseitig interessiert bleibt, sich ein gewisses Maß an Allgemeinbildung aneignet und offen für das Zeitgeschehen ist.

WwolRfsfeTlxl


Wichtig ist doch das Zwischenmenschliche...ist doch egal ob Akademiker oder nicht, wenn der Mensch dahinter einfach nicht zu einem passt...

M'ööp xMööp


Ich bin Akademikerin und komme aus einem Lehrerelternhaus. Und ich glaube, Vorurteile gibt es auf beiden Seiten und das kommt daher, daß es tatsächlich weniger Berührungspunkte zwischen besser und schlechter Gebildeten gibt. Das hat meiner Meinung nach weniger mit der tatsächlichen Bildung zu tun als mit dem Verdienst. Akademiker und bestimmte Ausbildungsberufe bedeuten in der Regel mehr Geld. Seit wir unser Haus in einem hübschen, kinderfreundlichen Stadtteil mit nicht allzu niedrigen Grundstückspreisen gekauft haben, sind wir tatsächlich hauptsächlich umgeben von Akademikern, vor allem vielen Lehrern (so toll, daß hier die reichen Banker wohnen ist es hier nicht ;-)). Klar sind auch ein paar Handwerker dazwischen, von allen weiß ich gar nicht den Beruf, aber der Großteil hat schon studiert. Und mir wird manchmal Angst um meine Kinder, die schon staunen, wenn jemand nicht ein ganzes Haus für sich hat sondern "nur" eine Wohnung. Im Kindergarten gibt es auf 3 Gruppen vielleicht 10 Kinder mit Migrationdshintergrund, aber immer nur ein Elternteil, dh. keinerlei Sprachprobleme o.ä.

Mein Mann hat schonmal bei irgendeinem Thema ganz entgeistert gefragt, ob es denn tatsächlich Leute gäbe, die das so sähen (irgendein Thema aus den Nachrichten, Richtung "Stammtischniveau") und ich mußte ihn darauf hinweisen: Vielleicht nicht hier, aber ja, natürlich gibt es die, massenweise. Dabei kommt mein Mann selber nicht aus einem Akademikerelternhaus. In dem Zusammenhang, weil es oben so behauptet wurde: Ich als Lehrerkind bin DEUTLICH praktischer veranlagt als mein Mann und mache alles handwerkliche am Haus ;-)

Insgesamt kann ich also sagen: Auch, wenn es mir eigentlich egal ist, was meine Freunde beruflich machen und es mich auch als "Kennenlernmerkmal" gar nicht interessiert, komme ich irgendwie immer nur mit ähnlichen Berufskreisen in Berührung.

Zum TE persönlich: Wenn du den angestrebten Beruf wirklich spannend und interessant findest, dann lohnen sich auf alle Fälle auch die zwei Jahre für die mittlere Reife. Und wenn du schon Praktika gemacht hast und angibst, aufgrund des Berufswunsches die Realschule nachgeholt zu haben, dann wirst du damit für die Ausbildungsbetriebe viel interessanter als die anderen, die sich für diese Ausbildung vielleicht nur neben etlichen anderen beworben haben. Behalte dein Ziel vor Augen!

Was Büroarbeit ggü. körperlicher Arbeit angeht: Manchmal denke ich, ich hätte doch etwas handwerkliches machen sollen – ich persönlich finde es sehr befriedigend, etwas hergestellt/fertiggestellt zu haben, was man sehen oder anfassen kann. Auf lange Sicht ist es aber glaub ich vernünftiger, einen Bürojob anzustreben, wenn man an diesem wirklich Interesse hat. Ich glaube, je älter man wird, desto anstrengender wird es in körperlichen Berufen. Wenn ich grad die Arbeiter sehe, die unser Dachgeschoß ausbauen – miti 20 macht man das locker, aber mit 50? Da braucht man dann auch einen Plan B und muß immer dranbleiben, damit man rechtzeitig zu einer weniger anstrengenden Tätigkeit kommt.

Die Dyskalkulie wird für dich wohl in fast allen Berufen hier oder dort Schwierigkeiten machen. Aber du hast sie nunmal und kannst nur das Beste draus machen. Vermutlich ist es gut, offen damit umzugehen und dabei deutlich zu machen, daß du zwar bestimmte Sachen nicht so gut kannst, dafür aber gewillt bist, bei allem anderen umso genauer zu arbeiten. Wenn du es verschweigst und dann an einer wichtigen Stelle Fehler machst, wäre der Eindruck sehr viel schlechter.

Ich wünsch dir alles Gute und daß du an dich glauben kannst! @:)

Eche)ma+liger Nhutzer #(#4790x13)


@ DarkS2014

Wie seht ihr das, interessiert es euch überhaupt welchen Abschluss euer Gegenüber hat oder kommt es nur auf die menschlichen Werte an? Ich bin weltoffen, ich verstehe mich mit jedem, egal ob Schwarz – Ausländer oder Jude. Das ist mir völlig egal solange ich mit der Person an sich klarkomme, aber sehen das Akademiker genau so?

Der Vergleich hinkt, da man in einen Hauptschulabschluss nicht "hineingeboren" wird, und der ist nun mal eindeutig unterdurchschnittlich. Ein Realschulabschluss ist bei Weitem kein Hexenwerk, weshalb sich schon die Frage stellt, aus welchen Gründen – charakterlicher oder intellektueller Natur – es nicht dafür gereicht hat. Ein Abiturient oder Akademiker hat vielleicht an anderer Stelle seine Defizite, über die man auch nicht einfach wohlwollend hinwegsieht, und da wäre es nur angemessen, diesen Umstand hier ebenfalls als Defizit zu betrachten und nicht schon wieder alle unabhängig ihres Leistungs-Inputs gleichzubügeln. Auf der anderen Seite bin ich ebenfalls der Ansicht, dass manche Akademiker und vor allem angehende mit ihren Ansprüchen mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben sollten, aber solche Kandidaten sind in der Regel auch nicht repräsentativ für die Masse, sondern vielmehr die kleinen Lichter innerhalb ihrer eigenen Kreise, die sich auf diesem Wege selbst aufzuwerten versuchen. Mach einfach noch den Realschulabschluss, um langfristig flexibler zu sein, denn es bringt normalerweise herzlich wenig, in Gedanken schon beim übernächsten Schritt zu sein.

B!ambTiMene


@ Satine @:)

dein Beitrag bringt es auf den Punkt!

Mein Freund hat den Realschulabschluss gemacht, aber dann nach erfolgreicher Berufsausbildung noch den Techniker. Das finde ich klasse, weil er so zeigt, dass er voran kommen will und engagiert ist. Am meisten beeindruckt hat mich bei ihm übrigens sein soziales Engagement im Verein, was sein enormes Verantwortungsbewusstsein unter Beweis gestellt hat.

:)^ :)=

solche Menschen würden sich von einem akademischen Abschluss, einem Dr.-titel oder irgendwelchen Kommentaren von Elite-Partner bestimmt nicht einschüchtern lassen!

Sich auf die Schulbildung zu reduzieren ist doch schade...

ich hab verstanden, der junge Mann ist noch Schüler. Und in diesem Stadium kann er noch viel tun. Wenn es ihm wichtig ist, was gegen seine Komplexe anzukämpfen.

B=ambiexne


@ hei DarkS2014

ich hatte deinen letzten Beitrag übersehen |-o Sorry.

Bambiene Ich beginne in drei monaten den Lehrgang an einer Privaten Tagesrealschule um meine mittlere Reife nachzuholen

:)^ :)=

Sehr gut! Respekt! Lass dich von deiner Dyskalkulie nicht entmutigen! Geh offen damit um. Jeder von uns hat seine Stärken, aber auch seine Defizite. Ich zB hab oft große Probleme über einen längeren Zeitraum (ein paar Stunden) die Konzentration zu halten. Ich lasse mich von dem was um mich geschieht, viel zu leicht ablenken!

Verloren hast du nur dann, wenn du deine Hände in den Schoß legst, dich in die Opferrolle begibst und dann dein Schicksal beklagst. Hör auf dich mit anderen Menschen zu vergleichen! Es wird immer welche geben die in jedem Bereich besser sind als du. Aber ist das so wichtig? Du bist so wie du bist einzigartig und perfekt DU selbst! Mach das Beste aus DEINEM Leben!

Kennst du den Film "Gold-du kannst mehr als du denkst"? Bestimmt findest du den Trailer irgenwo im Netz.

Alles Gute für dich! :)* :)* :)*

Anhornbluartxt


Das, was Du gerade schreibst, ist nicht selten in vielen Köpfen (wie auch in dem, vom TE ) und ist sicher nicht selten der Fall, aber keineswegs die Regel.

Und ja, ich weiß sehr genau ,wovon ich rede!!!

Du unterstellst gerade genau und indirekt das, was dem TE verunsichert, verzweifeln oder auch hinterfragen lässt.

Ein Akademiker hat nun mal einen ganz anderen Bildungshorizont und man bleibt wohl eher dort, wo man sich bildungsähnlich trifft

natürlich gibt es so etwas, aber dieser Spruch ist schon sehr allgemein und Klischeehaft, sorry.

Es ist ebenso klischeehaft, dass man denkt, Grundschulabschlüßler und 'Akademiker sind ausgewogene Freundschaftsanwärter. Fakt ist was anderes und die Klischeehaftigkeit ist hier eher ein Beweis.

Weshalb der TE ja auch geschrieben hat. Wäre er mit unzähligen Gymnasiasten und vielleicht schon Studenten befreundet – würde er hier doch keinen Grund haben, genau über das zu schreiben....

Und zu weiteren Beispielen zwecks angestrebter Bildung hier: Bildung, neue Abschlüsse sind immer gut. Aber genau diejenigen sind nach diesem Bildungsabschluß dann kaum noch mit denen zusammen, die sie überflügelt haben. Das hat ja seinen Grund. Gerade hier wird das Klischee bestens bedient.

Gehen wir mal von denen aus, die sich weiter gebildet haben, mehrfach vielleicht sogar. Das sind die 100 %.

Die sich mit ihren auf dem immer noch gleichen Standard von früher befindlichen

Kameraden befassen dürfte 10 % betragen, vielleicht sogar 20 %. Der Rest ist meinswegen klischeehaft eher daran interessiert, sich mit gleichem Niveau auseinanderzusetzen. Was allein schon damit begründet ist, dass man seinen Ehrgeiz ja nicht vorrangetrieben hat, um anschließend im vergangenen Milieu weiterzukrebsen.

Zumal angestreber Eifer von denen, die ihn absolut nicht haben, auch noch mit Ablehnung betrachtet wird, oder auch Neid. Man hätte ja selbst, konnte sich aber nicht aufraffen.....

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