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Sind Akademiker schwerer zu sprechen?

SWunf]l!ower_x73


@ Rhelia:

:)z :)^

Diese mangelnde "Lebenspraxis" vermisse ich bei meinen Akademiker-Bekannten auch oft... Nicht generell, aber bei vielen... Da verstehe ich dann auch durchaus, dass Menschen mit anderem Bildungshintergrund diese dann doch als "dumm" bezeichnen. Ich schüttele manchmal auch den Kopf über manche Aktionen/Aussagen. Praktische Lebenstauglichkeit: Begrenzt.

@ DarkS2014:

Lass' Dich von sowas nicht komplett irritieren. Auch nicht von der Dyskalkulie. Ja, die wird Dir immer mal wieder Probleme machen. Aber darum bist Du nicht dumm. Basta. Aber sieh' halt zu, dass Du bzgl. Schulabschluss möglichst viel erreichst. Weil DU in DEINEM Leben dann mehr Chancen hast!

Ich hatte mit 21 gar keinen Schulabschluss. Hab' dann den Realschulabschluss via VHS nachgemacht (mit 22). Danach Abi (mit 26). Mit 33 dann mein Diplom von der Uni. Soweit muss man ja nicht gehen (finanziell lohnt sich mein Studium nicht... verdiene weniger als mein Freund mit seinem Realschulabschluss, Aus- & Weiterbildungen. Und Legasthenie!). Aber es soll Dir zeigen, dass viel möglich ist, wenn man es a) will und b) sich zutraut. Du darfst nicht bei jedem Problem verzagen und denken, dass Du blöd bist und es eh nicht klappt und und und. Lass' Dich von scheinbar perfekten Lebensläufen etc. anderer nicht blenden, sondern mache DEIN Ding. Wichtig ist, dass Du es VERSUCHST. Wenn es dann ab einem best. Punkt nicht weitergeht (musst ja nicht Abi machen), ist es völlig okay. Wenn DU Dir Mühe gegeben hast, es ehrlich probiert hast. :)*

E!hemali7gzer Nuftzer (#x15)


Ahornblatt

Ich finde Deine Sichtweise sehr einseitig.

Während der Schulzeit, der Ausbildungszeit, des Studiums oder sonstiger Weiterbildung mag das ja alles noch irgendwie Hand und Fuß haben – also, dass man hauptsächlich unter "Seinesgleichen" ist, der Freundeskreis sich so gestaltet. Das ist doch zwangsläufig so.

Aber danach? Je nachdem wo man arbeitet, wo man lebt, vor allem wie man lebt, welche Hobbies man hat etc....trifft man doch die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten beruflichen Schichten.

Und hier kommt es dann eben darauf an, welche Einstellung man selber hat. Auf was lässt man sich ein? Wonach misst man den Menschen der Einem gegenüber steht? Wenn man natürlich die Einstellung hat, dass ein Mensch der "nur" Haupt- oder Realschule hat einem generell nicht das Wasser reichen kann – dann öffnet man sich hier ja auch gar nicht weiter.

Wobei ich fair bleiben will: Es gibt auch die Menschen mit Haupt- Realschulabschluß, die in der Tat neidisch sind oder Vorurteile gegen Akademiker haben. Diese machen das auch nicht, sie öffnen sich nicht, weil sie ihr Vorurteil weiter bedienen wollen.

Aber grundsätzlich – bzw. so einseitig wie Du es darstellst – kann man das nicht sagen.

Ich habe in meinem Freundes- und Bekanntenkreis da eine ganze Palette und habe diese auch schon immer gehabt. Da gibt es genauso Ärzte, Juristen, Angestellte u. Co., sowie Verkäufer und Handwerker. Was auch immer.....und ich kann da überhaupt keine Wertung abgeben darüber, ob der eine jetzt "besser oder schlechter" aufgrund seiner Ausbildung wäre.

A/hornblXatxt


Hier wird inzwischen alles in einen Topf geworfen. Die Frage, ob sich Akademiker mit Grundschülern abgeben, ob in einer angeblichen Akadmikerbörse nur akademische Lackaffen sind (die wahrscheinlich wirklich keinen Bock auf Grundschüler haben) und das Geschimpfe auf Akademiker, die weltfremd sind und nur noch fachsimplen (die werden auch nicht mit Grundschülern diskutieren).

Hinter der Frage des TE ist aber eindeutig der Wunsch ersichtlich, mehr Bildung zu schaffen, um eben aus dem vorhandenen Grundniveau zu fliehen, weil dies offensichtlich dann doch als Lebensziel überflügelt werden will. Ist ja auch richtig so, das unterstreicht aber genau das Klischee, von dem er nicht annimmt, es würde wahrscheinlich oder nur schlecht funktionieren.

Auszubrechen, Bildung nachzuholen hat dann innerlich den Wunsch, aufzuholen, mehr Anerkennung zu erfahren, um dem niedrigen Niveau zu entfliehen.

Und Menschen, die sich nach oben gebildet haben über schulische Umwege, gehen sicherlich anders damit um als der bereits in eine akademisch vorgebildete Familie Hineingeborene mit seinen vielleicht guten aber auch schickimicki Förderungen....

So jemand blickt sicherlich auch eher auf jemanden herab, weil er die Mühen nicht nachvollziehen kann, weil er schon immer gleichartige Freunde um sich hatte.

Wieder alles Klischee, aber ich finde, genau das ist die Realität...

Ntadi2#22


Das hängt wohl auch davon ab, ob du auch, wie die meisten nicht-Akademiker, gefangen bist in der verblödenden Medienmaschinerie. Akademiker, zumindest meine Freunde, interessieren sich in der Regel nicht für die 20:15 Unterhaltungssendungen im TV. Wirklich alle nicht-Akademiker, die ich bisher kennengelernt habe schauen aber genau diese Sendungen regelmäßig. Da kam früher oder später immer ein "hast du gesehen, weißt du noch...?". {:(

Wenn du denen erzählst hast, dass du lieber Dokumentationen auf phoenix oder arte bzw. generell eher selten Tv guckst, gab es nur blöde Blicke und erstaunte Fragen, was man denn sonst den ganzen Abend so machen würde?

Aktivitäten wie Ehrenämter, Politik oder Bücher lesen existierten gar nicht in ihrem Leben.

Wie soll man sich unter solchen Umständen ernsthaft unterhalten? Es sind zwei verschiedene Welten.

E>hem#ali ger 6Nutzer' (#x15)


Ahornblatt

Die Frage, ob sich Akademiker mit Grundschülern abgeben,....(...)...

Also ich muß ehrlich sagen, dass mich diese Ausdrucksweise gerade ärgert >:( .

Ein Mensch mit einem niedrigeren Abschluß mit einem "Grundschüler", bzw. "Grundschulniveau" gleichzusetzen ist schon ganz schön vermessen und macht es schwer den Rest Deiner Beiträge überhaupt ernstnehmen zu können.

Das ist in der Umkehr genauso, als würde man jeden der mit Ach' und Krach' irgendein Studium geschafft hat mit einem Stephen Hawking vergleichen.

CShomupetteU_Fivnnixan


Wie seht ihr das, interessiert es euch überhaupt welchen Abschluss euer Gegenüber hat oder kommt es nur auf die menschlichen Werte an?

Ich habe nicht studiert, aber mein Abi und mir ist es absolut egal welchen Abschluss jemand hat, solange ich mit ihm klarkomme.

Ich bin ehrlich, mit wirklich dumm-naiven Menschen komme ich nicht klar, aber deren Nähe suche ich auch nicht. Normale Alltagsgespräche zähle ich natürlich nicht dazu. Das ist aber ganz unanhängig vom Abschluss. Eine gute Freundin von mir hat nach der Hauptschule eine Ausbildung gemacht, die hat weit mehr auf dem Kasten als eine Bekannte, die ihren erweiterten Realabschluss hat, aber einfach -sorry- strunzdoof und unglaublich naiv ist. Der könnte man erzählen, dass die Wissenschaftler rausgefunden haben, dass die Erde doch eine Scheibe ist und sie würde das bei Facebook posten.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass der Schulabschluss ab einem gewissen Alter doch ziemlich egal ist und man sich über sowas auch gar nicht gezielt unterhält, außer jeand hat Probleme mit seinem "geringeren" Abschluss. Bei 80 % der Menschen, die ich kennengelernt habe, seit ich arbeite, habe ich keine Ahnung welchen Abschluss die haben und es interessiert mich auch nicht.

c!hris<istsuper{maxn


Ich bin Akademiker und ich merke, wenn es jemand nicht ist.

Vielleicht nicht auf Anhieb, aber nach einer Weile ist es deutlich spürbar. Das ist nicht wertend.

Allerdings ist es langfristig tatsächlich so, dass man sich privat irgendwie sortiert,

irgendwann werden aus gemischten Gruppen zwei Lager.

ERhe_maliQger Nuztzer (#15)


Nadi

Bei Deiner klischeeüberladenen Sichtweise bezweifle ich, dass Du "nicht-Akademiker" bisher überhaupt wirklich in genügender Bandbreite kennengelernt hast.

Was schrieb ich oben noch?:

.....weil sie ihr Vorurteil weiter bedienen wollen.

:=o

:|N %-| :-X

EYhemalig<er N{utz2er x(#15)


Choupette_Finnian

:)^

Bei 80 % der Menschen, die ich kennengelernt habe, seit ich arbeite, habe ich keine Ahnung welchen Abschluss die haben und es interessiert mich auch nicht.

:)z – bei manchen bekommt man es zwangsläufig mit. Aber von meinem Nachbarn z.B., den ich seit nunmehr fast 8 Jahren kenne, mit dem ich auch befreundet bin – ich habe keine Ahnung was er für einen Schulabschluß hat ;-D

Athorn7blatxt


War gerade letztens eher unfreiwillig auf so einer Party. Gegeben von einem, der Vorstandsmitglied eines Konzerns war, Betriebsmanager umschwirrten ihn, alles in der Wirtschaft hochdekorierte Menschen. Dazu aber auch einige, die nicht so weit gekommen sind, aber immerhin auch studiert hatten.

Diskutierten über Weine, die die Flasche über 400 € kostet, wie sie letztens geputtet hatten. Je später der Abend, um so besoffener dazu und dann wird man ja ehrlicher

Und was machen Sie ? (Ich). Ja, ich, ich hab nicht mal nen Schulabschluß, habe aber einen Beruf (gehabt). Lebe von einer Rente knapp unter 1000 € und kaufe Klamotten gebraucht bei ebay, weil ich sie mir sonst nicht leisten kann.

Diese Leute sagen noch mal einen unbedeutenden Satz, wenden sich dann geringschätzig ab. Sie wollen einfach mit solchen Leuten nicht in einen 'Topf geworfen werden.

Ahornblatt**

Ich finde Deine Sichtweise sehr einseitig.

Während der Schulzeit, der Ausbildungszeit, des Studiums oder sonstiger Weiterbildung mag das ja alles noch irgendwie Hand und Fuß haben – also, dass man hauptsächlich unter "Seinesgleichen" ist, der Freundeskreis sich so gestaltet. Das ist doch zwangsläufig so.

Aber danach? Je nachdem wo man arbeitet, wo man lebt, vor allem wie man lebt, welche Hobbies man hat etc....trifft man doch die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten beruflichen Schichten.

Tja, ich kann eben nur von der Erfahrung berichten, wie sie mir das Leben vorspielt. Ob es Dir nun paßt oder nicht, meins ist so.

A?hoGrSnblaxtt


Aber danach? Je nachdem wo man arbeitet, wo man lebt, vor allem wie man lebt, welche Hobbies man hat etc....trifft man doch die unterschiedlichsten Menschen aus den unterschiedlichsten beruflichen Schichten.

Du vielleicht, könntest Du Dir auch nur einmal eine Winzigkeit vorstellen, daß man von der wohl nie sich wiederholenden Party mal abgesehen, nie Kontakt zu solchen Leuten findet?

Offensichtlich blickst gerade Du mir der Offenheit der höher Gebildeten auf die herab, läßt das raushängen, weil Du jedem kleinen Faktkommentar zerlegen widersprechen mußt. Fällt mir langsam so auf. Kannst mich ja mal einladen zum weiteren Diskutieren. Aber klar, das käme natürlich nicht in Frage.... Ich bin ja zu klischeehaft.... Mit so was kann man nicht diskutieren.... ]:D

EshemaIligerX NutMzer (T#15x)


Ahornblatt

Und was machen Sie ? (Ich). Ja, ich, ich hab nicht mal nen Schulabschluß, habe aber einen Beruf (gehabt). Lebe von einer Rente knapp unter 1000 € und kaufe Klamotten gebraucht bei ebay, weil ich sie mir sonst nicht leisten kann.

Wieso erzählst Du wildfremden Menschen Deine "ganze" Lebensgeschichte, bzw. Deine Umstände? Das wirkt auch äußerst provokant, da würde ich mich auch in gewisser Weise abwenden. Und zwar nicht, weil ich diesen Werdegang werte, sondern weil ich irritiert wäre.

Da stehe ich und unterhalte mich über 400-Euro Weine, weil ich diese eben nun mal mag und mir auch leisten kann und dann kommt jemand daher, den ich einfach nur mal höflich frage was er denn so "macht" und dann kommt sowas? Warum reichte Dir nicht zu sagen "Ich bin Rentner"? und/oder auf weitere Nachfrage "Davor habe ich Beruf XY gemacht"?

NGamBj0a


Ich finde nicht, dass Akademiker oder nicht-Akademiker hier wirklich das Unterscheidungskriterium ist.

Es gibt intelligente, gebildete nicht-Akademiker und strunzdumme Akademiker.

Es gibt allerdings vermutlich eine Korrelation zwischen Abschluss und Intelligenz/Bildung was dazu führt, dass ich zwar nicht nur aber überwiegend Akademiker/Studenten in meinem Freundeskreis habe. Nicht, weil ich nicht-Akademiker generell nicht mögen würde. Aber ich mag intelligente halbwegs gebildete Leute. Und davon sind einfach viele (nicht alle) Akademiker.

EchemaliIger Nutxzer (#15)


'

Du vielleicht, könntest Du Dir auch nur einmal eine Winzigkeit vorstellen, daß man von der wohl nie sich wiederholenden Party mal abgesehen, nie Kontakt zu solchen Leuten findet?

Dann eben nicht, na und?

Btw.: ich war noch nie auf einer derartigen Party und ich glaube auch nicht, dass ich jemals dorthinkommen werde – strebe es auch nicht an ;-). Aber darum ging es mir bei meiner Aussage ja auch gar nicht.

Offensichtlich blickst gerade Du mir der Offenheit der höher Gebildeten auf die herab,....(...)...

*lach*...genau, gerade ICH mache das.

Ich, die ich nach einer Ehrenrunde vom Gymnasium auf die Realschule gegangen bin, dort auch erneut freiwillig eine erneute Ehrenrunde gedreht habe damit meine Bewerbungszeugnisnoten nicht die vom Gymnasium sind....somit erst mit 18 meinen Realschulabschluß gemacht habe. Dann keine Ausbildung sondern nur gejobbt, als Kellnerin/Verkäuferin – erst mit 25 meine Ausbildung begonnen habe, da dann schon alleinerziehend mit 2,5-jährigem Kind. Klar, ich erhebe mich natürlich über die "ach so dummen ohne Abschluß" ;-D ;-D

Nein Ahornblatt. Ich habe lediglich kein Problem wenn mir ein Akademiker gegenübersteht. Ich fühle mich nicht "schlechter/dümmer" als dieser – was ich weiß bevor ich ihn kennenlerne (also wenn ich überhaupt von seinem Beruf weiß) ist nur, dass er in einem bestimmten Gebiet einfach gebildeter ist als ich – na und? Wenn er mich dann ablehnt, weil ich ja "nur" Realschule absolviert, als Kellnerin/Verkäuferin gearbeitet habe und eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich – ist doch nicht mein Problem? Ist seine Einstellung, mit dieser muß er leben, nicht ich.

Spu#n=fwlowmer_7x3


@ Isabell:

:)z :)^ :)=

Gesundes Selbstbewusstsein und SICH SELBER NICHT über solche "Eckdaten" definieren bringt viel. ;-)

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