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Sind Akademiker schwerer zu sprechen?

SNunflow.er_7x3


@ Hardy:

:|N :(v

Kann mich da Aiyana nur anschließen... Nur weil man Akademiker ist, kennt man keine Schwierigkeiten im Leben. Und DU bist die große Ausnahme. Soso.

A{llestHoll


@ hardy

Komischerweise kam mein Vater auch aus einem armen Haushalt, Vater rel bald durch Schlaganfälle Erwerbsunfähig, Mutter Krankenschwester und zwei ältere Brüder.

Er hatte nie solche Probleme, war auf dem Gymnasium, hat das Abi gemacht, auch Mathe studiert und ist auch promiviert, ohne Umwege oÄ.

Bei dir ist es vll schlecht gelaufen, aber von "alle" zu sprechen ist seeeehr hohgegriffen.

A_llesxtoll


* erwerbsunfähig

* hochgegriffen

EfhemaligJer N[utzer) (#4790B13)


@ Fialle

Es ist genauso falsch zu behaupten, dass alle Akademiker verwöhnte Schnösel seien, wie dass es darunter keine dummen Menschen gäbe. Dummheit oder Klugheit hängt nicht vom Bildungsgrad ab, und die Tatsache, ob man eine interessante Person ist oder nicht, ebensowenig.

Es besteht aber dennoch das von Nadi222 angesprochene Problem: Mit Intelligenz allein hat man nicht automatisch ein tiefgreifendes Fachwissen, sondern muss da noch mal was für tun. Ansonsten neigt man wohl oder übel zum Labern bzw. stößt bei entsprechenden Fachthemen schnell an seine inhaltlichen Grenzen. Das ist ja auch der Krebsschaden an unseren vielen, gar nicht mal so exklusiven "Hochbegabten" (furchtbares Modewort), die sich auf ihrer angeblichen Begabung ausruhen und sich unweigerlich zu Minderleistern entwickeln.

v;anw)eidxen


Wenn du denen erzählst hast, dass du lieber Dokumentationen auf phoenix oder arte bzw. generell eher selten Tv guckst

Ich bin kein Akademixer sondern Hartze so vor mich hin. Aber genau oben genanntes trifft auf mich zu. Auch Bücher. Meist "Bewegende Schicksale".

hqardy1n729


Ansonsten neigt man wohl oder übel zum Labern bzw. stößt bei entsprechenden Fachthemen schnell an seine inhaltlichen Grenzen. Das ist ja auch der Krebsschaden an unseren vielen, gar nicht mal so exklusiven "Hochbegabten" (furchtbares Modewort), die sich auf ihrer angeblichen Begabung ausruhen und sich unweigerlich zu Minderleistern entwickeln.

Das ist kein Modewort, das ist eine objektive Feststellung kognitiver Leistungsfähigkeit. Dass die sich zu Minderleistern entwickeln liegt in den allermeisten Fällen am Bildungssystem. Letzteres ist geprägt von einer Ideologie, die keine Einzigartigkeit und Besonderheit anerkennen möchte / kann /darf. Und schon gar nicht fördern. Gerade Hochbegabte benötigen frühzeitig eigene Klassen mit anspruchsvollem Material und Herausforderungen. Damit ihre Begabung nicht verkümmert. Ich bin ja froh, dass es sowas wie die Bundeswettbewerbe gibt, aber selbst das muss man sich im Internet mühevoll suchen und wird an den Schulen nicht beworben (höchstens an Gymnasien... denn weiter unten traut man den Schülern scheinbar nichts zu in der Richtung und warum sollten die auch die Gelegenheit bekommen ein Stipendium zu erhalten? Die haben eh keine formalen Voraussetzungen für ein Studium...).

A?lles%toll


Es ist an den Eltern Hochbegabung zu erkennen und ihr Kind in eine spezielle Schule zu stecken.

Bei uns an der Schule (Gymnasium, wo man auch mit Hauptschulempfehlung hinkommen kann) gibt es etliche Förderungen für begabte SchülerInnen.

N`amjja


@ Nadi:

Er stellte leider regelmäßig so heldenhafte Fragen (inzwischen ist er nicht mehr da – was für Noten er hatte weiß ich nicht). Und es geht hier auch wieder gar nicht so sehr darum es nicht zu wissen (ok, finde ich auch nicht so pralle) sondern vielmehr darum, dass er nicht erkennt, dass er das seit der 8. Klasse wissen MÜSSTE und es ihm dementsprechend gar nicht peinlich ist. Das ist wie wenn jemand Latein studiert und dann irgendwann knallhart fragt was eigentlich ein Genitiv ist. Ohne jegliches "Unrechtsbewusstsein". Oder Geografie und dann nicht weiß was die Hauptstadt von Deutschland ist und sich nicht mal dafür schämt.

Denn das ist für mich das "dümmste". Nicht das nicht wissen. Sondern dieses fehlende Bewusstsein, dass man das eigentlich wissen müsste. Frei nach dem Motto "weiß nix und bin stolz drauf". Und das gibt es bei Akademikern vielleicht seltener als bei Hauptschulabbrechern. Aber es gibt es. Und das sollte mein voriger Beitrag belegen (nicht beweisen).

@ Hardy:

Mit 20 Abi finde ich jetzt noch relativ unkatastrophal. Mein Freund der gerade seinen Master mit 1,0 in einem sehr anspruchsvollen Fach gemacht hat hat auch über die FOS sein Abitur gemacht und war erst mit 22 fertig. Ich finde nicht, dass du an der Stelle irgendjemanden dafür hassen solltest :)

Das Verallgemeinern – sei es auf alle Akademiker oder alle Nicht-Akademiker – finde ich relativ unnötig. Jemand der Mathematik studiert hat sollte eigentlich, auch wenn es je nach Studienrichtung nur begrenzt vorkommt, soviel Verständnis für Statistik haben um zu wissen, dass man von einem Mittelwert (z.B. der Durchschnitts-IQ von Akademikern ist höher als von Nicht-Akademikern) nicht auf eine Einzelperson schließen kann.

Dafür dass sich die Gehirne von Hochbegabten langsamer entwickeln würde ich übrigens gerne Belege sehen. Die Hochbegabten in meinem Bekanntenkreis waren alle verdammt frühreif (was nicht heißt, dass sie gute Schulnoten hatten).

vsanfweidxen


Aber schön, dass du so toll bist... :(v – jetzt bist du zwar kein "verwöhnter Schnösel" übertriffst aber mit Arroganz bei weitem die anderen...

hardy hat einfach mal die Wahrheit gesagt und hier fühlen sich einige ganz schön auf den Schlips getreten.

ABlleBs#toll


Natürlich kennt Hardy die absolute Wahrheit über JEDEN Akademiker...denn wie wir wissen kennt er sie alle.

h?ard~y17s29


@ Namja:

Den Original Forschungsartikel habe ich nicht zur Hand, aber zumindest die popularisierte Fassung:

[[http://www.nytimes.com/2006/03/30/science/30brain.html?_r=0]]

It was only in following the scans as the children grew older that the dynamism of the developing brain became evident. The researchers found that average children (I.Q. scores 83 to 108) reached a peak of cortical thickness at age 7 or 8. Highly intelligent children (121 to 149 in I.Q.) reached a peak thickness much later, at 13, followed by a more dynamic pruning process.

Dieses Zitat allein macht die _bindende_ Schulempfehlung im Altern von 11 Jahren zu einem Verbrechen.

@ Allestoll:

Das ist schlicht falsch zu sagen es liegt in den Händen der Eltern. Wegen der allgemeinen Schulpflicht darf man Kindern nicht die Möglichkeit verwehren ein für sie abgestimmtes Bildungsangebot zu bekommen, statt einem welches sie psychisch krank macht. Auch, da Eltern nicht immer die finanziellen Möglichkeiten dafür haben ihr Kind in einer anderen Stadt zur Schule zu schicken, z. B. in Berlin am Heinrich-Herz Gynmasium für mathematisch / naturwissenschaftlich Begabte (unsere nationale "Brutstädte" für priviligierte Hochbegabte). Viele unserer hochgezüchteten Begabten aus gutem Elternhaus (Peter Scholze) haben diese Schule besucht.

AIl0lesMtoxll


Wenn nicht die Eltern, wer dann? Die sind verantwortlich und kennen ihr Kind am allerbesten.

Warum kenne ich dann zwei Hochbegabte, die eben eine spezielle Förderung bekommen und deren Eltern keine Bonzen sind?

Tut mir leid, allwissender Hardy, diese entsprangen wohl nur meiner Phantasie und existieren in Wirklichkeit gar nicht.

p9hiflips1x0


Hallo,

ich habe auch kein Abitur, kann aber beruflich gut mit den Akademikern mitreden. D.h. ich muß ebenfalls sehr viel wissen, sonst könnte ich meinen Beruf gar nicht ausführen. Diese Akademiker Partnerbörsen sind einfach nur arrogant. Ob es dann mit dem Intellekt wirklich so weit her ist, würde man bei einem Treffen ja feststellen. Nur so weit kommt es erst gar nicht, das sagt schon sehr viel über deren Charakter aus. Mir ist auch ein intelligenter Mensch lieber, da bin ich ganz ehrlich. Aber ich mache das nicht unbedingt an der Schulbildung fest. Es gibt genügend intelligente Menschen, die kein Abitur haben. Wichtig ist, daß man sich in jeder Lebenssituation zu helfen weiß. Allgemeinwissen kann man sich aneignen, Intelligenz leider nicht. ;-D

Ebhemaligter Nutzder (#45790=13)


@ hardy1729

Das ist kein Modewort, das ist eine objektive Feststellung kognitiver Leistungsfähigkeit. Dass die sich zu Minderleistern entwickeln liegt in den allermeisten Fällen am Bildungssystem.

Dem will ich überhaupt nicht widersprechen, aber mein bisheriger Eindruck ist, dass man für solche Feststellungen überwiegend bereits negativ auffällig gewordene Probanden heranzieht, während die Kombination Hochbegabter/Hochleister sich einfach unauffällig mit dem Bildungssystem arrangiert und niemals als Hochbegabter identifiziert, geschweige denn gefördert wird. Wobei sich eine individuelle Förderung in solchen Fällen bedingt durch die vorhandenen adaptiven Fähigkeiten ja auch erübrigt. Und ein IQ von 130 ist nun wirklich ein Witz.

Asiya.na89


hardy hat einfach mal die Wahrheit gesagt und hier fühlen sich einige ganz schön auf den Schlips getreten.

:=o :)D

Die Wahrheit? Über ALLE Akademiker? Dazu hätte ich gerne die wissenschaftlichen Belege.

Ich lese aus diesem Beitrag nur triefende Selbstprofilierung und Verbitterung.

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