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Wenn Verstorbene im Traum erscheinen

SNajkna18 hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen :)

Eigentlich wollte ich das Thema heute Abend nicht wieder rauskramen, da ich mir sowieso schon viele Gedanken mache.

Muss es jetzt einfach loswerden, da ich es meinen Eltern nicht Erzählen will, damit die sich keine Sorgen machen.

Bitte lest es euch durch ..

Kennt ihr so Situationen?? Und kann mir jemand vielleicht erzählen, ob ihr auch so etwas schon hattet?

Also..

Ich hatte diese Woche schon 3 Träume, in denen mein verstorbener Opa,(der schon seit 10 Jahren tot ist,) erschienen ist. Es fing am 13.Juli an (da wäre eigentlich sein Geburtstag). Nachdem meine Eltern und ich auf dem Friedhof waren, bin ich nachmittags dann schlafen gegangen.

1.Traum: Da hab ich vom Friedhof geträumt und von seinem Grab, aber er stand neben dem Grab. Irgendwie konnte nur ich ihn sehen. Irgendwie hat eine unbekannte Frau das Grab umgeschaufelt.

Nach diesem Traum sind dann meine beste Freundin und ich ein Tag später nochmal auf den Friedhof gegangen.

2.Traum: Vor 2 Tagen hab ich wieder von ihm und einem guten Bekannten (24 Jahre, Autounfall), der letztes Jahr gestorben ist geträumt. Wieder stand mein Opa nur da im Traum. Aber der Bekannte hat mich im Traum verfolgt und hat gemeint , dass ich mit ihm kommen soll. Ich weiß noch ganz genau, wie ich die Worte "Ich komm nicht mit, du bist tot" im Traum oft wiederholt hab.

3.Traum: Dieser Traum war am "Schlimmsten". ICh hab letzte Nacht davon geträumt. Irgendwie wusste ich im Traum, dass etwas schlimmes passiert. Ich hab die ganze Zeit aus dem Fenster geguckt und hab auf meinen Papa gewartet(Der von der Nachtschicht nach Hause kommen soll) Wenn ich jetzt schon dran denke, bekomm ich gänsehaut. Ich weiß noch, das ein Kreuz an meiner Fensterbank stand, aber es dann runtergefallen ist. Auf einmal kam ein schwarzes Auto und ein schwarzgekleideter Mann stieg aus, und ich hab meine Mum gerufen, dass "Papa" endlich da ist. Aber sie hat im Traum gemeint, dass er es nicht ist, weil es noch zu früh ist. Auf einmal lag ich im Traum im Bett und sah wie mein verstorbener Opa zu mir kam und meinte "Es ist Zeit" Er fasste mich an meiner Schulter und es hat sich so real angefühlt. Und da ich so Angst hatte, hab ich im Traum nach meiner Mutter gerufen und plötzlich war er weg.

Was unheimlich war, war das meine Mutter mich aufgeweckt hat, und mich gefragt hat, warum ich so schreie.

Ich fang jetzt schon an zu zittern. Das heißt , ich hab nicht nur im Traum, sondern auch so nach ihr geschrieen. :0

Antworten
S6ajk"a18


Muss man sich da "Sorgen" machen ? ???

e[i6nMargc


Im Sinne einer psychischen Störung? Glaube eher, Du hast eine lebhafte Phantasie. Du heizt solche Träume natürlich auch an, wenn Du viel darüber nachdenkst und dich entsprechenden Situationen aussetzt.

Ich denke, wir alle träumen manchmal von Verstorbenen, logischerweise von Familienmitgliedern, diesen stand man schließlich nahe.

n:imme`r|n~iedlicxh


Also, man könnte jetzt die Sache von zwei Seiten betrachten. Entweder suchen dein Opa und dein Kumpel den Kontakt zu dir, aus welchen Gründen auch immer oder du beschäftigst dich im Moment mit dem Tod.

Damit meine ich dass du anfängst zu verarbeiten. Den Tod deines Freundes zum Beispiel. Auch der Besuch des Friedhofs könnte ein Auslöser sein?

Traum Nummer 3 finde ich ganz interessant. Hast du Angst um deinen Vater? Angst um dich? Was hat der Unfall deines Bekannten bei dir ausgelöst? Siehst du da einen Zusammenhang? Für was könnte dein Vater noch stehen?

Träume arbeiten mit Bildern. Die Deutungen die du im Netz findest (ala wenn du von einer Kuh träumst bedeutet das Geldsegen usw..) sind Humbug.

Im Traum steht dein Vater nicht unbedingt für deinen Vater, er kann auch ein Symbol für jemand oder etwas ganz anderes sein.

Sorgen musst du dir keine machen, die lebhaften Träume zeigen dass dich etwas sehr beschäftigt. Dass etwas in dir arbeitet oder dass du gerade etwas verarbeitest. Was das ist wirst nur du herausfinden können.

e}iYnMtarc


Also, man könnte jetzt die Sache von zwei Seiten betrachten. Entweder suchen dein Opa und dein Kumpel den Kontakt zu dir, aus welchen Gründen auch immer

Sicher, das wird es sein. Dein restlicher Beitrag ist sinnvoller, daher verkneife ich mir weitere Kritik.

nOimme-rnieddliAch


daher verkneife ich mir weitere Kritik.

Steht dir Kritik in irgendeiner Weise zu?

Und sinnvoller als dein Beitrag war meiner allemal...

Ich hab mir wenigstens Mühe gegeben, während du hier nur unnötig rumspamst und beleidigst.

A=k;asuhaN767


Muss man sich da "Sorgen" machen ? ???

Ich weiß jetzt nicht genau, was du mit Sorgen meinst, aber Träume sind einfach Träume. Sorgen musst du dir da in keine Richtung machen. :-)

ECmi1liexA


Also erstmal kenne ich Träume von Verstorbenen auch. Das heißt im Speziellen von meiner Mama, die vor 5 Jahren gestorben ist. Die erste Zeit danach habe ich überhaupt nicht geträumt. Und dann, ich glaube, das war der erste Traum von ihr, stand sie in einer Ecke des Raumes, in dem ich mich befand und hatte die Augen geschlossen (ich denke, das kommt daher, weil ich vor "toten" Augen generell Angst habe). Sie hatte mich nicht bedroht, die Bedrohung kam woanders her. Sie war eher sowas wie ein Hinweis, oder Sicherheitsanker... so wie sie es im Leben für mich auch immer war, wenn ich darüber nachdenke. "Schlimmer" waren für mich persönlich die Träume, in denen sie wieder gelebt hat und alles seinen normalen Gang ging und ich dann beim Aufwachen erst wieder an ihren Tod erinnert wurde. Aber diese Träume sind mit der Zeit weniger geworden und wenn sie nochmal kommen, dann ist meist eine komische Grundstimmung, weil ich ja eigentlich weiß, dass sie nicht mehr lebt...

Nun ja, worauf ich damit hinaus will: ich denke, dass du dich derzeit viel mit dem Thema und dem Gedenken an die Verstorbenen beschäftigst. Vielleicht hast du (unbewußt) auch gerade mit der Angst vor deiner eigenen Endlichkeit, oder dem plötzlichen Ableben nahestehender Angehöriger zu kämpfen.

Auf einmal lag ich im Traum im Bett und sah wie mein verstorbener Opa zu mir kam und meinte "Es ist Zeit" Er fasste mich an meiner Schulter und es hat sich so real angefühlt. Und da ich so Angst hatte, hab ich im Traum nach meiner Mutter gerufen und plötzlich war er weg.

Was unheimlich war, war das meine Mutter mich aufgeweckt hat, und mich gefragt hat, warum ich so schreie.

Was genau ist für doch daran so unheimlich? Dass du geschrien hast?

a|ne>tti3W6


meiner meinung nach hängt es mit dem geburtstag des opas zusammen und den friedhofbesuchen. dadurch denkt man doch automatisch drüber nach und im traum vermischt sich dann alles.

meine mutti ist jetzt schon seit 16 jahren tot und bei mir fangen die träume immer wieder vor ihrem geburtstag an (obwohl ich da noch nichtmal weiß, dass der geburtstag naht). das fällt mir immer erst in diesem zusammenhang auf. außerdem noch an weihnachten, dem sterbetag ect.

ich fände es schlimmer, wenn verstorbene (nahestehenede) menschen überhaupt nicht mehr in unseren träumen auftauchen würden. da würde ich mir eher sorgen machen. ich denke die trauer und das verlieren eines geliebten menschen ist ein sehr langer prozeß, der uns bis zum eigenen tod begleiten wird. es gibt gute tage und es gibt tage, da ist alles wieder wie gestern und man denkt viel nach.

Cnaramaxla


Nimmerniedlich hat das ganz gut ausgedrückt, meine ich.

1. Träume sind nicht nur Träume, die wie die Jungfrau zum Kinde kommen. Sie entstehen, wenn man sich mit etwas ernsthaft auseinadersetzt oder

2. Sie können einem auch etwas sagen. In meinem Bekanntenkreis gab es hin und wieder solche angeblich nicht erklärbaren Vorfälle. Eine Bekannte träumte z.B. mehrmals hintereinander das gleiche. Es ging um Tod eines nahestehenden Verwandten. In dem Traum konnte alle ihre Angehörigen, die in eine Naturkatastrophe verwickelt waren, gerettet werden, bis auf der eine. Er starb wenige Wochen später. Er war noch sehr jung, also nichts damit, dass man seinen Tod hätte erwarten können.

Eine andere Bekannte wusste genau den Tag wann ihre Mutter gestorben war, noch bevor der Anruf kam.

Ob Zufall oder nicht, erklärbar werden solche Phänomene z.B. über das, was Robert Monroe in seinen Büchern geschrieben hat. Er selbst ist Wissenschaftler, hat durch ein Experiment mit Tontechnik durch Zufall eine Astralreise erlebt. Geglaubt hat er sich selbst nicht, hielt es für einen Traum. Aber er wurde die Sache nicht mehr los, also erforschte er das Phänomen, bewies es auch mehrmals. Man kann das in seinem Institut heute noch erlernen und erst dann kann man auch mitreden. Träume sind nicht immer nur Träume, sondern da spielt sich mehr ab. Seine Experimente hat er an hunderten von Menschen durchgeführt.

Menschen, die etwas in der Art erlebt haben, und die ohne esoterischen Schnickschnack sich um Beweisführung bemühen, sagen alle das Gleiche aus, obwohl ihre Erkenntnisse aus unterschiedlichen Zeitepochen stammen. Alleine deshalb dürfte da wohl etwas dran sein, meine ich.

Diejenigen, die sich nicht mit dem Leben nach dem Tode auseinandersetzen und die an nichts glauben außer an das Materielle, was man ja notgedrungen irgendwann verlassen muss, ;-D dass sind genau die, die dann auch nach dem Tode weiter auf der Erde rumlaufen und die dann unter Umständen andere belästigen oder den Verwandten weiter anhängen. Dass es da aber einiges mehr gibt und dass man sich damit vorher mal etwas auseinander setzen sollte, allerdings nicht in irgendwelchen Licht- und Liebeforen, sondern so wie man dass für gewöhnlich auch macht, mit Verstand und auch Skepsis. Das man erst einmal Fakten zusammenträgt und man sich selbst ein eigenes Bild macht, dass sollte dabei selbstverständlich sein. Mystik und Okkultismus hat damit nichts zu tun. Sollte man eher meiden wie die Pest, denke ich. Dass das auf dem undurchsichtigen Markt schwierig ist, dass ist einleuchtend.

Ich habe so etwas auch nicht geglaubt, auch nicht, als eine gute Freundin mir erzählte, sie hätte durch Zufall ihren Körper verlassen. Das, worauf man selbst keinen Zugriff hat, das glaubt man einfach nicht. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Somit ist jede Skepsis verständlich und normal, aber wer dann mal ein ernsthaftes Erlebnis in dieser Art hatte, der muss auch schauen, was dahintersteckt und wie er damit zurecht kommt. Ich bin irgendwann auf die Bücher von Monroe gestoßen. Die Aussagen meiner Freundin deckten sich mit diesem Buch. Sie hat sowas in der Art niemals zuvor gelesen und mit Esoterik hat sie nichts am Hut gehabt.

A`k,ash9a76x7


bewies es auch mehrmals.

Wie soll das denn ausgesehen haben? Soweit ich weiß gibt es keinerlei seriös wissenschaftliche Beweise in der Art. Falls doch, würde ich mir diese Studien gerne mal ansehen. :-)

D3umjal


Akasha767

Wie soll das denn ausgesehen haben?

Das wird wohl in seinen Büchern stehen...Ob die Bezeichnung "Wissenschaftler" nun zutrifft, halte ich auch für zweifelhaft.

Sajka18

Muss man sich da "Sorgen" machen ?

Was besorgt dich denn? Manche Träume können einen ja ganz schön aus dem Konzept bringen. Beschäftigt dich das Thema Sterben und Tod zurzeit?

CBaTrama-la


[[http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Monroe]]

Alles andere steht in seinen Büchern. Das erste Buch sind die Anfänge und da hat er Experimente gemacht, mit denen er das, was er erlebte, beweisbar gemacht hat.

ASkas`hax767


Die Bücher habe ich nicht gelesen, habe es auch nicht vor. Das sind Bücher, die er selbst verfasst hat. Schreiben kann man viel, Wissenschaftler kann sich auch jeder nennen. Wie sieht es denn mit Replikationen aus?

AQkasEha76x7


Zurück zum Thema: Ich halte es wie z.B. hier geschrieben wird: [[http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article12857993/Unsere-Traeume-sind-lediglich-Abfallprodukte.html Unsere Träume sind lediglich Abfallprodukte]].

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