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Wenn Verstorbene im Traum erscheinen

E!mi'lixeA


Ob Zufall oder nicht, erklärbar werden solche Phänomene z.B. über das, was Robert Monroe in seinen Büchern geschrieben hat. Er selbst ist Wissenschaftler, hat durch ein Experiment mit Tontechnik durch Zufall eine Astralreise erlebt.

Bei deinem Wikipedia-Link steht was von "Geschäftsmann, Autor und Programmdirektor beim Rundfunk und der Gründer des parapsychologischen Monroe-Instituts". Ach ja, Ingenieur in Elektrotechnik auch. Aber Wissenschaftler nicht.

D umxal


EmilieA

Wenn man weiter wikipediat ;-D, dann bekommt man auch zu lesen, dass er keine wissenschaftlichen Studien, also "Beweise", vorgelegt hat.

E"mi6lie@A


Schockschwere Not!!! ;-D

Aber ansonsten sind die Bücher gut und unterhaltsam? ;-)

C^araGmala


Naja, wenn jemand sein ganzes Leben diesen Studien widmet und er Beweise sammelt und sie auch dokumentiert, dann ist das für mich mehr wissenschaftlich, als wenn jemand einfach nur bisheriges Wissen zusammenschneidet und dann darüber aussagt, dass es das nicht gibt. Hätte Einstein so gehandelt, dann wären wir heute nicht so weit wie wir jetzt sind.

Niemand derjenigen, die es untersucht haben, haben es auch selbst erlebt. Also, so frage ich mich, wo soll das Urteil herkommen. Hirnströme messen und psychologische kurzfristige Studien machen, sind für mich noch keine Beweise. Dr. Erich Fromm hat z.B. zusammen mit einem Arzt, die Nahtoderfahrung einer Patientin auch dokumentiert, mit den, bis zum heutigen Zeitpunkt, möglichen Mitteln. Aber es wird natürlich immer wieder Argumente dagegen geben.

Ich bin jedoch geneigt mir auch auch andere Meinungen anzuhören, wenn im Bekanntenkreis Sachen vorkommen, die zumindest andeuten, dass da, was dran sein könnte, vor allem wenn sich die Erlebnisse mit denen der Bücher decken. Aber wenn die alle verrückt sind, die so etwas erleben, dann stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln will man das messen? Sind aber im normalen Leben sehr bodenständig diejenigen, vielleicht mehr als andere, die beim Tod eines Nahestehenden zutiefst verzweifeln. Aber es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, was er davon hält. ;-)

Die Seiten im Wiki halte ich für nicht sehr aussagekräftig, wird da doch im Schnelldurchlauf alles mögliche zusammengeworfen. Monroe ging es gerade darum zu beweisen, dass das was er erlebt hat kein Traum oder irgendeine Halluzination ist. Er hat, um das zu beweisen mit Freunden und Bekannten zusammengearbeitet, unter denen einige Ärzte und Neurologen waren. Er hat sich hier einigen Untersuchungen unterzogen. Alle verrückt? Also ich weiß nicht. ;-)

Cqaramxala


Uups, bin auf die falsche Taste gekommen. Also Fehler einfach übersehen. :-)

n4i"mmezrniYedlEich


Ich bin jedoch geneigt mir auch auch andere Meinungen anzuhören, wenn im Bekanntenkreis Sachen vorkommen, die zumindest andeuten, dass da, was dran sein könnte, vor allem wenn sich die Erlebnisse mit denen der Bücher decken.

Ich bin wirklich niemand der an Geistererscheinungen und sontigen Spuk glaubt, aber lass dir meine Geschichte erzählen. Mich würde deine Meinung interessieren. Diese Geschichte ist wirklich wahr und mir selbst passiert.

Vor fast 25 Jahren starb meine Mutter. Ich war damals 10. Eine lange, schmerzhafte Erkrankung. Sie hat viel gelitten bis sie endlich starb. Ich hab das als Kind sofort verdrängt und in eine Ecke meines Bewustseins geschoben die ich nie wieder öffnen wollte.

Als ich 17 war hatte ich einen Traum von ihr: Ich träumte dass ich in meinem Zimmer war als das Telefon unten im Gang klingelte. Ich lief zum Telefon und nahm den Hörer ab. Meine Mutter war am Apparat. Ich sah das Bild zweigeteilt, so wie man es aus Filmen kennt wenn die Schauspieler miteinander telefonieren.

Sie sagte zu mir: Mach dir keine Sorgen um mich, mir gehts hier wirklich sehr gut. Ich bin in einem Sanatorium und erhole mich von meinen Schmerzen. Du wirst mich nicht vergessen, das weiß ich.

Dann war Schluß. Ich habe diesen Traum in Erinnerung behalten da er mir sehr ungewöhnlich erschien. Ich träume fast nie von meiner Mutter, das kam seit ihrem Tod vielleicht 5 mal vor. Ich kann mich auch an diese Träume erinnern, aber sie waren anders. Erschreckender, so wie die Träume der TE und ich vermute dass sie mehr meiner persönlichen Verarbeitung als dem Kontakt dienten.

Und nun kommt das was mich wirklich erstaunte. Ein paar Jahre nach diesem "Telefontraum" bekam ich ein Buch der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross in die Hände und habe es gelesen. Und was ich da las haute mich echt aus den Latschen:

Kübler-Ross erforschte die Nahtoderfahrungen von Schwerstkranken Patienten und es wurde mehrfach berichtet dass diese Patienten im Jenseits in einer Art Sanatorium erwartet wurden. Dort sollten sie sich erholen. Also nicht das allbekannte weiße Licht, sondern ein Ort an dem sie Ihre Schmerzen vergessen sollten. Doch man holte sie zurück, oder sie kamen von selber zurück und konnten so von ihrer Nahtoderfahrung berichten.

Es stand noch mehr in dem Buch. Über Verwandte die im Schlaf Kontakt zu Verstorbenen hatten usw. Unter anderem auch über Telefonanrufe im Traum.

Ich spinne mir da nichts zusammen, finde es aber sehr interessant da der Traum ja war BEVOR ich jemals von diesem Buch gehört hatte.

Bin auf Meinungen gespannt.

Cjara/malxa


Erlebnisse sind immer individuell. Viel kann ich dazu nicht sagen, aber ähnliches habe ich schon häufiger gehört. :-)

Die Sache mit dem Sanatorium habe ich zum Beispiel in einem anderen Gesundheitsforum gelesen, unabhängig von dem Buch von Kübler-Ross. William Buhlman als auch Robert Monroe schreiben beide, dass jeder nach dem Tode dorthin kommt woran er glaubt. Wie im normalen diesseitigen Leben, soll es dort vergleichbar sein, nur mit anderen Möglichkeiten und es soll auch eine Entwicklung stattfinden, die man selbst gestalten kann. Man hat Gedanken, Vorstellungen und Bedürfnisse und dementsprechend wird man sein nächstes Ziel sich selbst aussuchen. Für die einen ist dann die Gesundheit das Wichtigste, für die anderen ihre Familie, für andere wiederum ihre Religionen, für andere Selbstständigkeit und Entwicklung usw.

Den Traum mit dem Telefon habe ich auch in etwas abgeänderter Form auch schon gehört. Die einen sagen, es wäre für sie absolut real, wie ein echter Kontakt/Austausch, die anderen streiten so etwas ab. Allen gemeinsam ist, dass man meist sehr real fühlt, was man darin erlebt. Wäre schon schade, wenn es nur Fiktion wäre.

nMijmmernhiednlich


Den Traum mit dem Telefon habe ich auch in etwas abgeänderter Form auch schon gehört. Die einen sagen, es wäre für sie absolut real, wie ein echter Kontakt/Austausch, die anderen streiten so etwas ab. Allen gemeinsam ist, dass man meist sehr real fühlt, was man darin erlebt. Wäre schon schade, wenn es nur Fiktion wäre.

Ich glaube es fühlte sich damals schon realer an als ein normaler Traum. Das tun aber manch andere Träume auch. Aber ich muss sagen dass die ganze Geschichte etwas sehr tröstliches hatte. Und auch immer noch hat.

Egal ob möglich oder nicht: Für mich ist es real und das ist, finde ich, das was wirklich zählt. Wenn ich daran glaube dass es echt ist, so ist es für mich echt. :-D

Man hat Gedanken, Vorstellungen und Bedürfnisse und dementsprechend wird man sein nächstes Ziel sich selbst aussuchen. Für die einen ist dann die Gesundheit das Wichtigste, für die anderen ihre Familie, für andere wiederum ihre Religionen, für andere Selbstständigkeit und Entwicklung usw.

Hört sich doch schonmal ganz gut an. *:)

CRaraam:ala


Wenn ich daran glaube dass es echt ist, so ist es für mich echt. :-D

Genau, man muss es selbst beurteilen, mit eigenem Gefühl und Verstand. :-D

Ahkasha?767


Naja, wenn jemand sein ganzes Leben diesen Studien widmet und er Beweise sammelt und sie auch dokumentiert, dann ist das für mich mehr wissenschaftlich, als wenn jemand einfach nur bisheriges Wissen zusammenschneidet und dann darüber aussagt, dass es das nicht gibt.

Scheint ja sehr sehr lukrativ gewesen zu sein...

Du schriebst etwas von Beweisen, deshalb nochmal meine Frage nach diesen Beweisen und entsprechenden Replikation.

Was meinst du mit dem letzten Teil deiner Aussage? Warum sollte man nicht auf bereits Erforschtes zurückgreifen? So funktioniert die Wissenschaft. Wenn jeder wieder bei Null anfinge, gäbe es keinen Fortschritt.

eDipnMaWrc


@ nimmerniedlich

Steht dir Kritik in irgendeiner Weise zu?

Und sinnvoller als dein Beitrag war meiner allemal...

Ich hab mir wenigstens Mühe gegeben, während du hier nur unnötig rumspamst und beleidigst.

Sicher steht mir Kritik an deinen Beiträgen zu, und weder spamme ich noch beleidige ich dich. Die Kritik im Besonderen richtet sich dagegen, dass Du suggerierst, Verstorbene könnten in irgendeiner Form einen Kontakt zu Lebenden suchen.

Cpar^amaxla


Ich kann ja nicht das ganze Buch hier reinschreiben. ;-)

Deshalb kurz:

Monroe glaubt erst an eine Gehirnkrankheit, evt. Tumor, Halluzinationen. Er ist der Sache nachgegangen, hat es von Ärzten, Neurologen untersuchen lassen.

Ein Beweis, den er sich selbst erbracht hat, sieht dann so aus:

Er dokumentiert, Ort, Zeit, Ist-Zustand, wenn er den Körper verlässt. Dann dokumentiert er das Ziel, die Geschehnisse, die in der außerkörperlichen Erfahrung stattgefunden haben.

Später forscht er nach, fragt nach, ob dass, was er dann erlebt hat, auch tatsächlich eingetroffen ist, bei den Personen, die daran beteiligt waren. Er nennt sie meist mit Namen.

Er beschreibt es so, was er macht:

"Die Experimente der Besuche im außerkörperlichen Zustand sind äußerst wichtig. Denn nur durch Besuche auf dem Schauplatz 1 (er meint damit die unterschiedlichen Dimensionen, die es gibt) lassen sich genügend beweiskräftige Daten über den zweiten Körper und zweiten Zustand beschaffen. Genügend, das heißt, so viele, das durch ernsthafte Untersuchungen, durch maßgebliche Wissenschaftlergruppen unserer Zeit ausgelöst werden. Nur durch solches konzentriertes und extensives Studium ließe sich ein revolutionärer Durchbruch im Hinblick auf den zweiten Körper erzielen, der sich auf Grunderkenntnisse über den Menschen auswirken würde. Ist es weniger, dann bleibt bestenfalls ein ungelöstes Rätsel und schlimmstenfalls ein lächerliches unannehmbares Wahngebilde für den Philosophen wie für den Naturwissenschaftler. Aus diesem Grund ist das immer wiederkehrende Thema in diesen Experimentalberichten: Bring beweiskräftige Daten!

Hier folgt deshalb ein späteres Experiment auf dem Schauplatz im Laboratorium für Elektroenzephalographie an einer größeren Universität."

Drei Doktoren haben sich über ihn geäußert und über ihn geschrieben:

Dr. Stuart W. Twemlow, Dr. Glen O. Gabbard und Dr. Fowler C. Jones. Sie haben Tests mit ihm gemacht. Bericht, der beim Jahrestreffen der American Psychiatric Association vom 5. bis 9. Mai 1980 in San Franzisco vorgelegt wurde.

Dr. Twemlow und Dr. Jones, Kollegen von der medizinischen Fakultät der University of Kansas, konnten 1977 über einen Zeitraum von dreißig Minuten Robert Monroe bei einem Austritt aus dem Körper beoabachten. Der Versuch wurde durch einen Beckman-Polygraphen mit linken und rechten EEG-Okzipitalelektroden überwacht. Die Beobachtung erfolgte durch ein Einwegfenster.

Insgesamt wurden 339 Personen von diesen Ärzten untersucht. Die Daten wurden nach Vorbedingungen, phänomenologischen Gesichtspunkten und der Wirkung der Erlebnisse analysiert. Die Fragen befassen sich mit Ätiologie dieser Erscheinung und deren Bedeutung für den einzelnen.

Das sind Vorreiter und natürlich werden hier bisherige wissenschaftliche Erkenntnisse miteinbezogen. Nur sollte man nicht hingehen, wenn man selbst keinerlei Erfahrungen damit hat, willkürlich etwas zusammentragen, um einfach nur einen Gegenbeweis zu erbringen. Dann wird die Sache meist einseitig, anstatt dass man alle Kriterien mit einbezieht.

Ich finde die Bücher von Monroe, bis auf das Erste, schwer lesbar.

Caartamaalxa


Möglich, dass ich das ein oder andere Fremdwort nicht richtig abgetippt habe. ;-)

sOweemtoranxge


Hallo,

bin zufällig auf diese interessante Diskussion gestoßen und dachte, ich könnte einen kleinen Teil meiner Geschichte beitragen.

Zuerst einmal: mein Mann ist Ende letztes Jahres gestorben. :°( Gute und schlechte Tage wechseln sich ab. Normalerweise kann ich mich selten an meine Träume erinnern. Daher war ich auch etwas neidisch, als mir seine Mutter erzählt hatte, dass sie von ihm "geträumt" hat. Sie erzählte, wie ihr Sohn neben ihrem Bett stand und wie er sie angelächelt hatte. Dieses Bild hatte etwas sehr tröstliches an sich.

Ich habe mir natürlich auch sehr gewünscht von meinem Mann zu träumen. War aber erstmal lange Zeit nichts. Bis vor einigen Wochen ich einen Traum von ihm hatte. Wie Träume so sind, sind sie zuweilen kryptisch und manchmal auch verstörend. Dennoch kam mir der Traum auf eine seltsame Art und Weise sehr surreal-realistisch vor. Ich hab ihn mir aufgeschrieben.

Wie man diese Dinge deutet, muss jeder für sich herausfinden. Nicht jeder hat den Zugang dazu. Ich hab mir natürlich auch so meine Gedanken gemacht, so ganz schlau bin ich auch nicht daraus geworden.

Zum Thema Nahtoderfahrungen: Da ich mich schon vor dem Tod meines Mannes damit beschäftigt hatte, denke ich, dass da mehr dran ist als wir allgemein vermuten. Da kann ich die Bücher von Dr. Raymond A. Moody empfehlen.

Für mich persönlich hört sich das sehr plausibel an. Es sind ja nicht nur seine Bücher, sondern auch Forschungen von andere Wissenschaftlern die sich damit auseinander gesetzt haben. Auch Kinder wurden befragt die noch nicht von den ganzen esoterischen Dingen beeinflusst sind. Das ergibt ein interessantes Muster. Und ist natürlich irgendwie auch tröstlich für die Hinterbliebenen.

*:)

Aakash?a76x7


Was für Tests waren das?

Wie kann man so einen Austritt aus dem Körper beobachten?

Was kam bei der Untersuchung der 339 Personen heraus?

Welche Art von Erfahrung benötigt man deiner Meinung, um dieses Verfahren beurteilen zu können?

Warum ist das nicht schon längst ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren? Solche Fähigkeiten könnte man doch vielseitig nutzen.

Ich habe schon oft von Projekten gehört, die das Ziel verfolgen, Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten zu finden. Hier werden auch Prämien ausgesetzt. Bisher ist das meines Wissens noch nie gelungen. Unter kontrollierten Laborbedingungen haben diese "begabten" Personen ihre Fähigkeit nicht beweisen können.

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