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Was kommt nach dem Tod?

v3anilnla7x2


Jetzt fängt genau das an, was ich befürchtet hatte......

JQürgen3Weißenxburg


Hallo gp56,

ich gebe dir Recht! :)=

Die Einlassungen von LovHus zum aktuellen Thema, haben natürlich eine ganz andere Qualität, als deren VIELER, die hier an diesem Thema teilnehmen!! :)^

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

J3ürgeXnWeißenbxurg


Hallo vanilla72,

bitte definire was du befürchtet hast, - DANKE!!

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

LBovH`us


Hallo Jürgen,

hier hast du mich leider mißverstanden!! ...

Ergo, wäre es völlig unsinnig meinerseits anzunehmen, dass Gott in jedem Denkuniversum enthalten sein müsse!!

Offenbar habe ich dich perfekt verstanden. Vielleicht hast du meinen Text zu schnell gelesen. Ich schreib von zwei verschiedenen "natürlich" (das eine das Gegenteil vom anderen): Einmal der Denkreflex, der dahin führt, was du hier gerade nochmal als "unsinnig" betont hast, also NICHT dein Denkreflex ist. Und das andere "natürlich", wonach es natürlich unsinnig ist, deinerseits anzunehmen, dass...

Es tut mir leid, dass es mir nicht gelungen ist, die Zusammenhänge so zu vertexten, dass sie sofort klar sind.

L3ov|Hxus


Richard

Das unterscheidet Glaube von Wissen.

Die Wissenschaft ist das Projekt, das sich bemüht, jene Fakten zusammenzutragen und in Theorien zu bündeln, die unabhängig vom Einzelnen sind, sprich objektiv, reproduzierbar und idealerweise auch unabhängig von Zeit und Raum.

Ich kann nur betonen, dass dieser beeindruckende Output der Wissenschaften völlig frei von Bedeutung ist. Keine Bedeutung kann gewusst werden, sie kann nur verliehen werden. In diesem Sinne können Bedeutungen nur geglaubt werden. DAS unterscheidet Glaube von Wissen.

Völlig zu recht wendet sich Dawkins dagegen, wenn religiöse Gruppen aus ihren Bedeutungskategorien Wissen ableiten, zumal wenn es in Widerspruch zu wissenschaftlich ermitteltem Wissen steht. Aber weder demontiert dies die Bedeutungen, noch fügt es echtem Wissen irgendeine Bedeutung zu.

Ein großes Problem sind die Vermengungen von Wissen und Bedeutung im Zusammenhang mit Befürchtungen oder Ängsten, so z.B. in "Wenn das wahr wäre, würde das ja bedeuten...". Nur zwei Beispiele:

- Wenn Gott existieren würde (im Sinne einer Wissbarkeit, nicht als Element der Bedeutungswelt), müssten die Menschen in Frieden miteinander leben. Tun sie aber nicht.

- Wenn die Evolutionstheorie die Entwicklung des Lebens auf der Erde korrekt wiedergibt, dann wäre die Bibel als konkurrierende Korrektheit in Frage gestellt. Dabei hat die Bibel mit konkurrierender Korrektheit nichts zu tun, eher mit der Evolution der Bedeutungswelten.


Angewandt auf unser Thema Tod und danach: Ich habe ja bisher einfach nur die Tür offen gehalten, dass die Wissenschaft noch nicht alles Wissbare hierzu zusammengetragen hat. Wenn "alles klar" ist, wissen wir vielleicht, wie das mit der Inkarnierung des Geistes funktioniert. Und auch, wie die Übergänge von einem zum nächsten Leben ablaufen, was es mit den Türen, die sich da öffnen und schließen, auf sich hat.

Aber über die Bedeutung ist damit gar nichts gesagt. Nehmen wir beispielsweise die einfachste Antwort als das richtige Wissen an: Mit dem Tod ist alles aus (und ist es das noch nicht, war es halt nicht der Tod). Für den einen bedeutet das Sinnlosigkeit und Fatalismus, für den anderen wird dadurch jeder Atemzug zu einer Kostbarkeit. Oder nehmen wir als anderes Beispiel die Reinkarnation, die Seele wandert von Leben zu Leben, als das richtige Wissen an. Für den einen bedeutet das ein trostloses Schicksalsrad der ewigen Widerkehr ohne Hoffnung auf Entrinnen, für den anderen ist das ein spannender Entwicklungsweg zu immer umfassenderem Verständnis.

JRürgenW0eiß#enbuxrg


Hallo LovHus, :-D

genau so habe ich deinen Text auch verstanden!

Hierbei darf mann aber nicht außer acht lassen, daß grundsätzlich zwei Menschen, die unterschiedlich aufgewachsen sind und unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht haben, niemals über das selbe Ding und/oder Sache, in die selbe Richtung denken!!

Was natürlicher Weise das gegenseitige Verständnis, während einer Diskusion(über welches Thema auch immer), erschwert.

Ein Beispiel: -

Wenn du zehn Menschen in einen Raum setzt und diese aufforderst, etwas daß sie in diesem sehen aufzuschreiben, das ihnen besonders auffällt, wirst du anschließend feststellen das jeder von ihnen etwas anderes notiert hat, also zehn verschiedene Ergebnisse!!

Genau so verhält es sich mit dem Glauben an Gott!!

Gott benötigt keine Religionen, die Menschen benötigen sie, weil sie eher bereit sind an etwas zu glauben, als an etwas das wahrhaftig ist und die jenigen Menschen die an gar nichts glauben und für die auch nichts wahrhaftig ist, haben wir an die Wissenschaft verloren!! :)z

Was ich persönlich sehr bedauerlich finde!!

Denken ist bekanntlich die schwerste Aufgabe die es gibt, deshalb beschäftigen sich so wenige Menschen damit!

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

Lbo|v0Hu0s


Jürgen

Die Einlassungen von LovHus zum aktuellen Thema, haben natürlich eine ganz andere Qualität

Ich nehme das Kompliment gerne entgegen :-) . Es würde mir aber noch besser schmecken, wenn du es nicht durch Vergleich mit "vielen" zum Hieb gegen diese mit nutzten würdest ;-) . Ich denke und schreibe so, wie ich denke und schreibe und genau das tun alle anderen auch o:) .

In diesem Sinne meinen besonderen Dank an gp :-D .

L^ovHxus


Jürgen

Hierbei darf mann aber nicht außer acht lassen...

:)z Das war der Kern meiner Aussagen über Denkwelten und die unterschiedlichen Kategorisierungen, die jede davon ausmacht.

JIürghenWneiße8nburxg


Hallo LovHus, :-D

gut das du dies genau so geäußert hast!!

Ich merke sehr wohl, daß du so denkst und so schreibst, denn wir zwei hatten ja bereits bei anderen Themen das Vergnügen! :)=

Meine Anmerkung hierzu, ist auch nicht als Herabwürdigung EINZELNER oder VIELER zu verstehen, sondern als AUFFORDERUNG es dir gleich zu tun, denn ich bin mir sehr wohl bewußt, das es hier im Forum EINZELNE/VIELE gibt, bei dehnen das Potential einer inteligenten Diskusion, mit offenem Schlagabtausch vorhanden ist, so das ich mich des Eidrucks nicht erwehren kann, das hier EINZELNE/VIELE eben NICHT denken und schreiben, wie sie in der Lage wären zu denken und zu schreiben!!

Es war also absolut nicht meine Absicht, hier jemanden zu beleidigen!!

Wenn dies so verstanden worden ist, dann entschuldige ich mich hierfür aufrichtig!!

Ich grüße euch herzlichst . . . Jürgen o:)

M:ann0x42


Da hier einige an die Unfehlbarkeit der Wissendschaft glauben, bringe ich mal ein Beispiel. Vor etlichen Jahren dachten die Wissenschaftler sich den "Äther" aus. Warum? Sie fragten sich wie sich das Licht und die elekromagnetische Strahlung im Vakuum ausdehnen bzw. verbreiten können. Damals waren die Wissenschaftler der Meinung es bedürfe dazu eines Mediums. Da sie keines fanden, nannten sie es erstmal Äther. Später stellten sie dann fest, ja ok Licht und elektromagnetsiche Strahlung brauchen kein Medium, die können sich auch im Vakuum ausbreiten. (Darum kommen Nachrichten heute nochmal aus dem Äther.)

Und heute? Heute haben wir das Urknall-Modell mit dem sich ausdehenden Universum. Aber, nach den Berechnungen mit den aktuellen Naturgesetzen dürfen die Galaxien eigentlich nicht so zusammenhalten wie sie es tun. Da man momentan annimmt, dass die Naturgesetze trotzdem so stimmen, hat man die schwarze Materie eingeführt. (Also wieder so eine Art Äther.) Dann dehnt sich das Universum schneller aus, als berechnet. Darum hat man die schwarze Energie eingeführt. (Ein zweiter Äther.)

Unsere Wissenschaftler sind nicht dumm, die werden das eines Tages schon rausbekommen was dahinter steckt und entsprechende Erklärungen und Modelle liefern. Aber bis sie das richtige Modell liefern, können zwischenzeitlch auch Modelle liefern, die sie hinterher widerrufen müssen. Außderdem gibt es nicht die Wissenschaft. Die Wissenschaftler sind sich untereinander in manchen Dingen genauso uneins wie Gläubige mit ihrem Glauben an Gott.

@ Richard61

und es vor ca. 2 Milliarden erstes Leben gab.

Ja diese ganzen Universitäten haben Wissenschaftler mit ihren Zeitmaschinen genau zum richtigen Zeitpunkt dorthin zurückgeschickt und die konnten das dann ganz genau und vor Ort mit ihren Augen sehen und ihren Instrumenten unwiderleglich messen.

@ wieder für alle

Wer die ENTSTEHUNG DES LEBENS

auf der Erde mit dem Zufall erklärt,

kann ebenso von der Explosion einer Druckerei erwarten,

dass dabei ein Lexikon zustande kommt.

(Edwin Conklin)

RZich~ardh61


@ Mann042,

die Wissenschaft ist ein sich immer fortschreibende Forschung an Unbekanntem oder Widerlegung erforschter Dinge. Die Wissenschaft hat niemals den Anspruch gehabt herauszufinden ob es einen Gott oder keinen gibt. Nirgendwo wird dies behauptet.

Fakt ist aber, das alle wissenschaftlichen nicht umkehrbaren Erkenntnisse wie die Evolution, der Heliozentrismus und zig andere Dinge auch nicht mit den Religionslehren vereinbar sind. Alle Gottgläubigen sind nur in der Lage mit einem Glauben an einen solchen zu wuchern, das ist alles heisse unbewiesene Luft. An was sollte der Wissenschaft gelegen sein, Forschungen anzustellen die beweisen, dass es ihn nicht gibt, da fehlt jegliches Motiv. Kein Wissenschaftler wird Papst oder wird Milliardär, die machen das einfach aus Forscherdrang.

Ich gesteh doch jedem zu das er ans Paradies glaubt und an einen Gott. Die Welt wäre aber um ein Milliardenfaches friedlicher wenn es das nicht gäbe. Ich lebe freu mich dran punkt aus. Mehr ist da nicht und sollte doch mehr dran sein, und ich aber ethisch einwandfrei gelebt habe, und es kommt ein Gott (einer der zig Tausenden) und sagt du hast nicht an mich geglaubt, du kommst deshalb in mein Paradies nicht rein.

Dann sage ich: Zu so einem Arschloch will ich gar nicht.

Mgann0p4?2


Ok, ich mache jetzt den Kerkeling in diesen Faden.

v4anil-la72


Ich verabschiede mich ebenfalls. Die Sache geht hier in eine falsche Richtung.

L"ovHxus


Was wäre eine richtige Richtung, wenn ich das noch fragen darf? :)D

JmürgenW4eißenbxurg


":/

Villeicht rechts abbiegen und ein Stück geradeaus?

zzz *:)

Ich grüße euch herzlichst . . . Jürgen o:)

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