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Was kommt nach dem Tod?

LRovH[uxs


Jürgen

Übrigenz, ich bin hier nicht derjenige, der von etwas überzeugt werden muß, denn ich weiß es ja!!

Vielleicht ein Missverständnis? Ich habe nicht versucht dich oder irgendjemanden von etwas zu überzeugen. Ich habe nur etwas verlinkt, was ich als Kuriosität empfinde, wo jemand einen Beweisversuch unternommen hat. Ob er gelingt, werden wir in 50+ Jahren erfahren, falls wir dann noch (oder wieder) leben.

J5ürgen6Weißenb+urg


Hallo karabina, :-D

was verstehst du nicht an *:)

So schwer ist das doch nicht!! ;-)

Und Tschüüüß!! *:) *:) *:)

zzz

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

JFürge+nWeiße{nburg


Hallo LovHus, :-D

sorry, dann habe ich dich tatsächlich etwas mißverstanden!! %:|

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

ImceLUady`_5]0


Menschen haben es gerne kompliziert, weil es sie dann besonders macht...

Vielleicht wäre es ein guter Anfang, sich mal von den irdischen Vorstellungen zu lösen. Wir gehen mit menschlichen Prämissen an eine Sache heran, die den Menschen doch schon hinter sich gelassen hat - nach dem Tod desselben. Dazu gehört auch Zeit, Raum und alles, was das Leben "hier" sortiert und formt.

Daher finde ich die Formulierung "Leben nach dem Tod" immer irgendwie... falsch oder zumindestens ungünstig.

v|anilpla372


Die Arroganz dieses "Jürgen Ichweißallesburg" stinkt zum Himmel...... :(v

kwaraibixna


IceLady_50,

es verwundert mich etwas, dass gerade du so etwas schreibst?

Stehst du nicht mit den Seelen Verstorbener in Kontakt und müsstest daher aus sicherer Quelle wissen, ob es ein Leben nach dem Tod gibt?

Was ist an der Formulierung jetzt falsch, oder ungünstig?

I4ceLZadyA_5x0


Nur ganz kurz jetzt:

Ich glaube, an dieser Stelle reden wir aneinander vorbei.

Was ich sagen will ist, dass ich weiß, dass es "etwas" gibt, aber dass die Formulierungen und die Gedanken darüber ggf. nicht passend sind.

Wir gehen mit irdischen/menschlichen Maßstäben an das Thema ran - so, als würde es nach dem Tod genau so weitergehen.

Das, was wir als "Leben" bezeichnen, beinhaltet doch Regeln, Grenzen, Gesetze, Zeit Raum....

vfanFillax72


@ IceLady_50:

Was macht Dich so sicher, dass es "etwas" gibt. Wissen geht ja weit über das reine Glauben an etwas hinaus. Deine irdischen Sinne müssen Dir dafür ja eindeutige Hinweise gegeben haben. Bin gespannt....

LTov*Hus


Richard

Die Ergebnisse waren bei allen getesteten Menschen weitgehend identisch.

Schau dir mal die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlbergs_Theorie_der_Moralentwicklung Theorie der Moralentwicklung]] von Kohlberg an.

Ethik lässt sich mit einem Satz beschreiben , das ist der Kant'sche Imperativ.

Du sprachst von Ethik als Grundlage für alle Gesetze. Da reicht der Imperativ nicht aus. Wie soll z.B. Strafverfolgung konkret aussehen? Alle umbringen, die gegen den Imperativ verstoßen? Ein solches Gesetz würde dem Imperativ nicht widersprechen! Prinzipienethik kann sehr hart und unbarmherzig sein, gefundenes Fressen für alle Extremisten, die nur Gesinnungsklone von sich selbst zulassen wollen.

Wo kommen die Milliarden Wiedergeborene her, wenn es nur 20 am Anfang waren?? Diese These ist schon mathematisch grotesk.

Zellen teilen sich und wo eine war sind dann zwei. Vermehrung findet in der physischen Welt statt, warum sollte sie nicht auch in der geistigen Welt geschehen? Ich wiederhole mich: Ich habe keine Ahnung! Aber die Annahmen, die man z.B. machen kann, damit das kein Problem ist, sind nicht grotesker als das, was tatsächlich an üppiger Lebensvermehrung auf der Erde passiert.

Was Reinkarnation betrifft, wird sich dies nie beweisen lassen.

Wieso? Es ist wie eine Erinnerung, die eben weiter zurückreicht als jene in die eigene Kindheit. Erinnerungen können falsch sein oder lückenhaft, mache Erinnerungen lassen sich aber auch nachvollziehen. Da erinnere ich mich an ein W+K mit Herz drum, das ich in einen Baum geritzt habe und wo dieser Baum steht und dann kann ich dahin gehen, die Erinnerung wird wieder lebendig, ich erinnere mich, dass ich da schon mal war und finde auch den Baum mit dem W+K mit Herz drum. Spielt es für die Beweiskraft eine Rolle, ob diese Einritzung in diesem Leben vor 30 Jahren stattgefunden hat oder vor 150 Jahren in einem anderen Leben? Für mich ist das nichts, was man prinzipiell nicht beweisen kann.

Im Prinzip kann man jeden Beweis bezweifeln. Aber wenn ich eine bestätigte Erinnerung nicht gelten lasse, wird das Eis dünn. Gibt es dann überhaupt eine Erinnerung, der ich trauen kann? Vielleicht liege ich gerade in einer Nährlösung als Energiequelle für Roboter und alle Bewusstseinsinhalte sind virtuelle Einspielungen, um mein Biosystem stabil zu halten – siehe den Film "Matrix".


Eva Rella

Zudem ist "vor dem Leben" irrelevant, wenn wir heute nicht das Geringste davon wissen

Das wäre schön – alles, wovon wir nicht das Geringste wissen ist irrelevant. Aber das stimmt natürlich in keiner Weise. Beispiel Geschichte: Auch ohne Wiedergeburt ist die Geschichte auch dann hochrelevant, wenn wir jede Geschichtsstunde in der Schule geschwänzt haben. Wir leben heute in einer Demokratie. Ja wo kommt die her? Etnische Kämpfe – wo kommt der Hass her? Beispiel Trauma: Traumatische Ereignisse werden oft soweit abgespalten, dass sie nicht mehr erinnert werden können, trotzdem führen sie, für den Betroffenen völlig unverständlich, auf geringfügige Trigger zu Panikattaken etc.

Wenn sich destruktive Muster im Leben manifestieren, und es lassen sich beim besten Willen keine Ursachen in diesem Leben finden, dann kann es sinnvoll sein, mit der Erinnerung ein Stück weiter zurück zu reisen. Und dann kann die Umkehrung des Zitats sinnvoll werden:

Indem wir zu relevanten Ereignissen uns das Wissen über die Hintergründe aneignen, kann die Hilflosigkeit den Mustern gegenüber überwunden werden und können neue Wege gegangen werden.

Die Berichte über angebliche vorgeburtliche Erlebnisse oder andere Leben erscheinen mir auch "Nichts"-sagend.

Hast du dich mit solchen Berichten beschäftigt? :)D

Ich denke, das ist wie mit Erinnerungen und Biografien. Im Prinzip könnte jeder Mensch seine Biografie schreiben, normale Freud und normales Leid in beliebigen Mischungen. Kaum eine davon würde mir irgendetwas sagen, sie wären tatsächlich "Nichts"-sagend. Trotzdem fand ich die Notizen, die meine Mutter für ihre Kinder sortiert und zusammengeschrieben hat, hoch interessant.

RQic/hard61


@ Lovehus,

interessante Debatte. Bei den Begriffen Moral und Ethik würde ich klar trennen. Ethik ist angeboren. Moral entsteht aus dieser Ethik. Moral muss auch wandelbar sein, der Mensch muss sich verschiedenen Gegebenheiten, Krieg , Hunger, Naturgewalten anpassen können. Mit schierer Ethik kann er z.B. nicht gegen einen Agressor bestehen.

Mit einer Moral, dass töten ethisch etwas verbotenes ist, kann er sich nicht wehren.

Das heisst er passt seine Moral der Ethik an um überleben zu können.

Das Gott ins Grundgesetz gerutscht ist liegt wohl hauptsächlich an der Macht der Kirchen zu dieser Zeit und den Parteien mit dem C die damals die Mehrheit hatten.

Mit einer Roten oder Grünen Mehrheit damals stünde das nicht im GG.

Es gibt unter Rot Grün auch viele Politiker die bei der Vereidigung nicht "so wahr mir Gott helfe" sprechen möchten. Schröder , Fischer z.B.

Kant' s Imperativ ist sehr wohl eine Grundlage für die in diesem Imperativ angesprochene Gesetzgebung.

Er bildet die Grundlage einer Gesetzgebung die in mühsamem demokratischem Ringen gebildet werden muss und auch immer wieder auf den Prüfstand soziologischer wissenschaftlicher Erkenntnisse muss. So fiel bei uns der § 175, der Mordparagraph steht auch auf dem Prüfstand und wird wohl fallen. Die Gesetze und die Moral sind fliesend. Die Ethik bleibt die Basis die jedem Menschen innewohnt.

Wieso hat es Mauerschützen gegeben die sich dem Schießbefehl verweigerten ?

Moral und Gesetz war auf ihrer Seite. Es war die Ethik in ihnen die sagte es ist nicht richtig einen unbewaffneten Menschen zu töten, der nichts will als vielleicht zu seinen Kindern, Frau o.ä. in den Westen.

E_va REellxa


Hast du dich mit solchen Berichten beschäftigt? :)D

Ich denke, das ist wie mit Erinnerungen

Ja, hab ich. Nichts davon hat mich überzeugt, dass wir alle bereits vor der Geburt in einer bestimmten Form existierten, sei es als Geisseltierchen, und auch als solches wiedergeboren zu werden, übt auf mich keinerlei Faszination aus.

Das bleibt ein Fragezeichen wie auch das Nachher, zumindest für uns, die wir jetzt noch auf der Erde wandeln. Und richtig, Du denkst dazu etwas, jeder denkt etwas zu diesem Thema und niemand WEISS, wie hier bereits gefühlte 2000 x geschrieben.

Vielleicht bestehen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ja nur aus dem ewig währenden Ist, und das bedeutet Unsterblichkeit? Auch dies ist möglich. Alles ist gleichwertig an Voraussagen und -ahnungen, all das ist auf dieser Welt an das Individuum gebunden.

vYan8illa7}2


So ist es. Jeder "glaubt". Niemand "weiß".

g(p56


Aber viele glauben zu wissen. ;-D

R;ichaar$d6x1


"alles auf dieser Welt ist an das Individuum gebunden"

Ein schöner und vor allem stimmiger Satz. Was Individuen innerhalb weniger Jahre dazu treibt an höhere Mächte ein Leben nach dem Tod zu glauben gibt es in Echt.

In Melanesien Inseln in der Südsee richteten Amerikaner dort Flugzeugbasen ein.

Die Ureinwohner in steinzeitlicher Lebensweise waren überrascht wie sich diese Menschen ernährten und kleideten , ohne etwas dafür tun zu müssen. Alles was sie brauchten wurde mit Frachtflugzeugen auf die Inseln gebracht. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurden die Basen aufgegeben. Seitdem warten die Einwohner auf die Wiederkehr dieser Götter mit ihren Flugzeugen die von den Sternen kamen. Sie bauten Landebahnen, Flugzeuge und Tower aus Holz nach um die Götter anzulocken um sie in ihren Flugzeugen in das ewige Leben zu bringen. Die Religion hält sich bis heute.

Wens interessiert die Religion heisst Cargo Kult. Cargo stand auf den Flugzeugen und so nannten sie ihren Gott.

Nun könnte man sagen es sind dumme Steinzeitmenschen, aber es sind Menschen ausgestattet mit den gleichen Vorgaben was Körper und Geist betrifft wie wir. Nur eben in dieser Kultur und Landschaft geboren.

LKichtGAm'Horizo/nt


@ IceLady_50

Wir gehen mit irdischen/menschlichen Maßstäben an das Thema ran - so, als würde es nach dem Tod genau so weitergehen.

Das, was wir als "Leben" bezeichnen, beinhaltet doch Regeln, Grenzen, Gesetze, Zeit Raum....

Nicht, dass ich an "Leben" vor oder nach dem irdischen Leben glaube (ich weiß es schlicht nicht und halte alles für möglich), aber die Neigung vieler Menschen, sich das Jenseits in denselben oder sehr ähnlichen engen Grenzen vorzustellen wie das Diesseits, finde ich amüsant. Aber sich gedanklich von den gewohnten Gegebenheiten zu verabschieden (z.B. der alles bestimmenden Zeit...), fällt vielen wohl einfach schwer.

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