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Was kommt nach dem Tod?

vianiblla72


@ Eva Rella:

Du solltest einfach kritisch und mit wachem Verstand alles prüfen was Dir da von Dritten kredenzt wird. Letztlich ist es jedem selbst überlassen zu welchen Schlüssen er für sich selbst kommt. Und wie ich schon oben geschrieben habe, kann jeder das glauben und annehmen, was immer ihm beliebt.

p.s. ich kann leider nicht über das Wasser laufen und auch kein Wasser in Wein verwandeln. Jesus kann ich somit leider nicht sein :-)

B.eVacEhLxife


an gar keinen gott zu glauben, ist doch echt das irrationalste was man machen kann. immer nur an das zu glauben, was man wissenschaftlich messen kann(in der realität macht das kaum jemand und plappert nur nach, was wissenschaftler sagen, also auch eine art glauben), ist doch unvernünftig.

was ist, wenn man in 100 jahren die seele und gott wissenschaftlich beweisen kann? dann liegen wir unter der erde und stehen vor gott und müssen uns erklären. :-D nein sorry, mein leben ist viel zu kurz, um auf irgendwelche wissenschaftler zu warten. ich brauche etwas für meine seele, in meinem aktuellen leben

Ruicqhard 61


Gut und schön, aber was ist deiner Meinung nach dazwischen? Also zwischen dem Tod eines Menschen und Jesu Wiederkunft?

@ Eva Rella ,

nur kurz zu deinem Empfinden ich würde alles wissen, mein Leitspruch im Leben ist:

Ich weiß das ich nicht weiß? Ich lese viel nichtreligiöse Bücher und weiß daher viel über die Wissenschaft und bringe sie für mich in Einklang mit den Empfindungen und dem Glauben der Gläubigen.( Nichtwissenden) .

@ Hühnermama,

kommt drauf an was du glaubst, die Zeit dazwischen ist denke (nicht wissen) ich, so wie es Mark Twain beschrieben hat, als er gefragt wurde, ob er keine Angst vor dem Tode habe : "Wieso sollte ich Angst vor dem Tod haben ich war hunderttausende Jahre, vor meiner Geburt schon tot." Er meinte damit auch das was ich denke die Zeit vor und nach dem Tode ist nicht spür- oder empfindbar. So ist das für mich und Twain sicher und Leute wie Einstein Goethe etc. dachten genauso.

Der Glaube an irgend eine Wiederauferstehungsreligion holt einen aus diesem Nichts wieder heraus, und die Nichtgläubigen lässt er im Nichts, was letztlich egal ist, weil ich diesen Ärger ja nicht empfinden kann, das ich das verpasst habe. Das ist wie eine tolle Party verschlafen.

Rlichaxrd61


was ist, wenn man in 100 jahren die seele und gott wissenschaftlich beweisen kann? dann liegen wir unter der erde und stehen vor gott und müssen uns erklären. :-D nein sorry, mein leben ist viel zu kurz, um auf irgendwelche wissenschaftler zu warten. ich brauche etwas für meine seele, in meinem aktuellen leben

@ Beachlife

glaubst du allen Ernstes, wenn ich ein gutes Leben als Atheist gelebt habe, daß dieser Gott so zornig ist mir ein Leben nach dem Tod zu verwehren ???

Jeder Bischof der seine Ministranten gefickt hat kommt aber in den Himmel weil er jeden Tag 10 Halleluja gesungen hat und an Gott glaubt und den er zig mal um Vergebung seiner Sünden gebeten hat wird dem Atheisten vorgezogen ???

Was für eine komische Sicht auf einen Gott habt ihr ???

Zu so einem Gott will ich definitiv nicht, da rennen mir zu viele Gläubige rum die unter heutigen ethischen Gesichtspunkten Lebenslang ind Amerika den elektrischen Stuhl bekommen würden.

Wenn es einen Gott gibt, dann kann dieser in die dunkelsten Stellen der Seele schauen und dort sieht er Dinge die er wohl völlig losgelöst vom Glauben sehen und bewerten muss. Gottglaube heisst nicht, dass wir im Jetzt tun und lassen können was wir wollen.

Viele der Kirchenfürsten sind aber schon tausende von Jahren dieser Meinung.

Rbichazrd6x1


Vielleicht ist es möglich einen Konsens zwischen Religionen und Nichtgläubigen herzustellen, den es im Prinzip schon seit den alten Griechen gibt.

Das Zauberwort heißt Demokratie und dort festgeschrieben Grundrechte und Ge- Verbote. Diese z.B. bei uns im GG festgeschrieben aber in jedem anderen demokratischen Land festgeschrieben sind als Rechte und Regeln. Wenn wir uns an diese halten wird uns jeder Gott (von den Vielen die es gibt) Asyl gewähren.

Und wenn es einen der Vielen tatsächlich gibt, gewährt er auch denjenigen Asyl die nicht an ihn glaubten.

Wieso erhebt man sich immer mit seinem Gott über andere Götter oder über Menschen die keinen Gott brauchen. Und wieso unterstellt man diesen Göttern, daß sie alle verstossen und in die Hölle schicken die nicht an sie glauben. Das wäre kein Gott !!!

B?ea~chL=ifxe


woher willst du denn wissen, was die maßstäbe gottes für einen guten menschen sind? wir sind menschen und unser verstand ist begrenzt. die beste methode zu wissen, was gott von uns will, sind die religiösen bücher, die er herabgesandt hat und nicht unsere eigenen wunschvorstellungen.

wen gott vergibt und wen nicht, dass weiß nur gott. warum soll der bischof nicht ins paradies kommen, wenn er aus seinem ganzen herzen seine tat bereut hat? gott kann alles und jedem vergeben. ich glaube aber an einen gerechten gott. warum solltest du ins paradies, wenn du gott leugnest und andere ihr ganzes leben für gott gute taten vollbringen. warum sollte er dir die selbe belohnung geben? das ist doch irrational. mit beten alleine ist es nicht getan, man muss von ganzem herzen bereuen.

ich halte die katholische kirche auch für unlogisch. dieses konzept, dass gott alles und jeden liebt und vergibt, ergibt für mich keinen sinn. du solltest dich mal mit anderen religionen befassen. der islam hat zb ein anderes konzept von gott(also wie man erlösung erlangt), die meiner meinung nach viel simpler ist und mehr sinn ergibt.

MXanOn04x2


Ich zittiere vanilla72:

Du solltest einfach kritisch und mit wachem Verstand alles prüfen was Dir da von Dritten kredenzt wird. Letztlich ist es jedem selbst überlassen zu welchen Schlüssen er für sich selbst kommt. Und wie ich schon oben geschrieben habe, kann jeder das glauben und annehmen, was immer ihm beliebt.

:)=

Und möchte das noch ein bißchen ausführen. Dass dem so ist verdanken wir unserem freien Willen. D.h. Gott war sich der Folgen bewußt als der den Menschen den freien Willen gab. Letztendlich beinhaltet es einen freiuen Willen zu haben auch, dass sich jeder Mensch seinen Gott selber aussuchen darf.

Und somit ist es auch legal sich keinen Gott aus zu suchen, sondern die Existenz von Gott, bzw. irgendeines Gottes überhaupt zu verneinen. Bzw. Gott wird keinen dafür bestrafen, dass er nicht an ihn geglaubt hat.

Was mich am christlichen Glauben stört, ist dass eben nur Menschen in den Himmel kommen können, die an Gott, Jesus und den heiligen Geist glauben. Nun haben aber schon viele Menschen auf dieser Erde gelebt, die nie etwas vom christlichen dreifaltigen Gott gehört haben, und das ohne ihre eigene Schuld, weil sie z.B. als Indianer am Amazonas gelebt haben, bevor ein weißer Missionar mit seiner Bibel dort hin kam. Mein mir innerer angeborener Gerechtigkeitsinn läßt es einfach nicht zu zu glauben, dass diese Menschen nur deshalb verdammt sein sollen. Jede Religion/Kirche, die diese Menschen einfach so außen vor läßt, ist mir suspekt. Nee, sorry, da kann ich einfach nicht dran glauben.

(Auch wenn ich mich vor Jahren, weil das halt so Usus in unserer Gesellschaft ist, darum bemüht habe, das zu glauben. Aber irgendwann hat das nicht mehr funktioniert.)

BNeacdhLifxe


woher weißt du, wen gott bestraft und wen nicht?

Hkühneirmamxa


Was mich am christlichen Glauben stört, ist dass eben nur Menschen in den Himmel kommen können, die an Gott, Jesus und den heiligen Geist glauben. Nun haben aber schon viele Menschen auf dieser Erde gelebt, die nie etwas vom christlichen dreifaltigen Gott gehört haben, und das ohne ihre eigene Schuld, weil sie z.B. als Indianer am Amazonas gelebt haben, bevor ein weißer Missionar mit seiner Bibel dort hin kam. Mein mir innerer angeborener Gerechtigkeitsinn läßt es einfach nicht zu zu glauben, dass diese Menschen nur deshalb verdammt sein sollen. Jede Religion/Kirche, die diese Menschen einfach so außen vor läßt, ist mir suspekt. Nee, sorry, da kann ich einfach nicht dran

Genau so wird es im christlichen Glauben auch nicht gelehrt. Ich gehe jetzt mal vom kath. aus, weil ich selbst katholisch bin und mich da am besten auskenne.

Der kath. Glaube besagt ganz klar, dass Menschen, die nie von Jesus gehört haben selbstverständlich auch in den Himmel kommen können. Wie sollen sie denn für etwas gerichtet werden, was sie nicht kannten oder anders ausgedrückt: wer viel wissen hat ( was den Glauben angeht) , der wird sich auch für mehr verantworten müssen als der, der nichts gewusst hat. Das ist doch völlig logisch. Genauso verhält es sich mit den Sünden. Ich werde nur für das zur Rechenschaft gezogen, was ich erkannt habe . Zusätzlich muss ich aus freier Entscheidung gesündigt haben.

voaniClla7x2


@ Hühnermama:

Hat dies der Vatikan verkündet oder Gott selbst ? Da ich selbst katholisch getauft bin, kenne ich diese Ausführungen nur zu gut. Regeln die von Menschen verfasst wurden und über Jahrhunderte zur Tradition und dann zum Mythos wurden. Gut geeignet um Ängste zu schüren und zweifelnde Menschen in die Kirche zu treiben. Als ich in der Grundschule war, hatten wir den katholischen Pfarrer in Religion. Der erzählte ständig was von "Heulen und Zähneklappern", das jeden erwartet, der sich nicht an die Gebote hält. Mir läuft es immer noch eiskalt den Rücken herunter........

H_ühnWermaxma


So ist es Lehre der kath. Kirche , schriftlich festgehalten im Katechismus. Also könnte man platt sagen, dass es so vom Vatikan kommt.

Da Gott die Liebe ist, kann es somit ja auch nicht anders sein.

Jesus hat zu Lebzeiten danach gehandelt. ER hat gelehrt, er hat immer die Phasisäer kritisiert, nicht das "einfache Volk".

Und wo sonst ist die Quelle für die von mir zitierte Aussage?

Dass ich mich für mein Leben mit all seinen Entscheidungen verantworten muss, ist mir persönlich sonnenklar.

Dass es Gebote von Gott gegeben gibt, glaube ich auch.

Und dass die Möglichkeit besteht, diese im vollen Bewusstsein und in freier Entscheidung zu übertreten, ist mir auch klar.

Somit glaube ich auch, dass es die Hölle gibt ( was wahrscheinlich mit Heulen und Zähneklappern gemeint ist).

Aber mal eben in die Hölle verdammt zu werden, weil ich ein Gebot geringfügig überschritten habe, -nein- das galube ich nicht.

v>ani(llxa72


Wenn Gott Liebe ist, dann liebt er alle Menschen. Alle. Nicht nur die Menschen, die ihm nachfolgen. Und ein Gott der Liebe schickt keine "verirrten" Menschen für alle Ewigkeit in einen Platz namens Hölle. Das hat nichts mit Liebe zu tun.

Die ganzen Gesetze und Regeln sind alle von Menschen verfasst. Vom Vatikan wird hier bemerkt, dass die Schreiber der Bibel "von Gott inspiriert" wurden..... Ahem.... Wo hört der Glauben auf und wo fängt der Wahnsinn an ?

H:ühner.mamma


Ja , Gott liebt alle Menschen, ausnahmslos.

Aber nicht alle nehmen diese Liebe an.

Und diese Nichtannahme ist dann letztendlich die Konsequenz, der wir begegnen.

Ist übrigens auch Lehre Jesu und der kath. Kirche.

Ist ein Mensch "verirrt", so weiss Gott das am besten. Und da kommt ja wieder der eigene Wille ins Spiel. Bleibe ich in dieser "Verirrung", obwohl ich es eigentlich besser weiss und mich frei entscheiden kann, es anders zu machen, gilt es als Sünde (somit Trennung von Gott durch den eigenen Willen)

Erkenne ich diese Verirrung nicht mal , kann es nicht als Sünde gewertet werden.

Das ist für mich Gottes Barmherzigkeit!

Und Barmherzigkeit ist wieder Liebe.

v<anilkla72


Ein Gott, ein Schöpfer, der alles erschaffen hat, hat auch "Ungläubige" erschaffen. Oder nicht? Dient es diesem allmächtigen und grundgütigen Gott dann als "Entertainment" die Hälfte der Menschheit ins ewige Höllenfeuer zu schicken ? Welcher Sinn versteckt sich dahinter ? Hinter der katholischen Denke versteckt sich leider immer noch der eifersüchtige und grausame Gott des alten Testaments.

M^annx042


@ BeachLife

woher weißt du, wen gott bestraft und wen nicht?

Von ihm. Ich bin ein Fan des Gottes, der mit Neal Donald Walsch in "Gepräche mit Gott" kommuniziert und der dort sagt, dass er niemanden bestrafe. Er habe nicht die Welt und die Menschen erschaffen und ihnen den freien Willen gegeben und die Gebote erlassen um dann von oben zusehen, wie wir Menschen sie brechen.

Er sagt dort ich bin Gott und ich habe eure Anbetung nicht nötig. Gott ist dort, ich würde fast sagen eher ein Kumpel, als ein Gott. Ich habe die Bibel gelesen und ich habe alle drei Bände von Gespräche mit Gott gelesen. Mein Inneres fühlt sich viel mehr zum Gott in Gespräche mit Gott hingezogen als zum Gott aus der Bibel. Wobei manches in der Bibel sehr göttlich, liebvoll, weise und tröstlich ist. Und das erkenne ich auch an.

Mir macht aber eine Geschichte in der Bibel sehr zu schaffen. (Unabhängig von den ganzen Schlachtereien, die der Gott im AT den Juden befiehlt oder sie dazu auffordert.) Und das ist die Geschichte als Abraham seinen Sohn Isaak opfern soll. Man stelle sich vor Gott sagt zu Abraham mache dich auf und opfere mit deinen Sohn. Und der gute Mann zieht los mit Sohn und zwei Knechten. Am Fuße des Berges läßt er die Knechte zurück und zieht mit dem Söhnchen bergan. Der Sohn ist schon so weit bewußt, dass er weiß, dass sie ein Opfertier brauchen. Und fragt danach. Der Vater sagt, dass Gott ihnen oben schon eines bereit halten werde. Und dann findet sich der kleine Isaak auf dem Opferaltar wieder, gebunden und der Vater hat schon das Messer in der Hand um ihn zu töten. Was für eine grausame Geschichte. Das soll der Gott der Liebe sein. Never.

Natürlich kann man jetzt vieles in diese Geschichte reininterpretieren. Was die Bibelgläubigen auch eifrig machen. Gut dürfen sie auch. Ich tue das ja auch, aber halt mit dem Schluß, dass das nicht mein Gott ist.

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