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Was kommt nach dem Tod?

D[era_ A-lixas


Ungerechtigkeiten sind so aktuell wie eh und je. Wir leben in einer Kultur der Habgier

Nicht jeder ist gleichermaßen von Habgier getrieben, oft wird Mangel an Liebe und Zuneigung mit Besitz und materiellen Dingen ersetzt sogenannter Frustkommerz.

Dazu gehört auch die Unterbrechung der tödlichen Wachstumsspirale

Ja, oft bedeutet Fortschritt auch Rücktritt und erfordert überlegtes sinnvolles Handeln. Allerdings ist Leben ein dynamischer Prozess und läuft nicht nach den Regeln einiger Köpfe ab

Warum leben wir sozial, warum viele Tiere nicht

Das stimmt nicht einige Tierarten leben sogar monogam (waren es Pinguine ":/ ). Schweine sind auch sehr sozial veranlagt. Oft ist es der Mensch der die Tiere isoliert und ihr Leben pervertiert.

Nicht jeder Mensch lebt gleich sozial. Im Norden leben Mann wie Frau gern auf Abstand aber sind deshalb nicht assozial. Natürlich stimmt es das jedes Lebewesen das Beste für sich will trotzdem soziales Leben möglich und überlebenswichtig ist. Jeder hat eben bestimmte Gruppen denen er/sie angehört.

Jedenfalls bin ich mir sicher , dass der Mensch am Anfang seiner Entstehungsgeschichte die meisten Gefühle die er heute hat, nicht hatte. Sie wären Anfangs eher hinderlich gewesen und hätte zum Sterben seiner Art geführt. Mit Liebe und Achtung wäre er schlicht verhungert. Das müssen harte , skrupellose, mitleidslose Menschen gewesen sein sonst hätten sie die Natur niemals überleben können. Diese Natur des Urmenschen schlummert noch in uns, anders sind viele Taten moderner Menschen nicht erklärbar.

Die moderne Welt, der Fortschritt haben vieles leichter aber auch vieles schlimmer gemacht. Auch heute gibt es noch ursprünglich lebende Menschen (Naturvölker) deren Leben durch die Ausbreitung der Zivilisation weitgehend zerstört wird. Dennoch gibt es sie noch. Außerdem gibt es extreme kulturelle und länderabhängige Unterschiede gesellschaftlicher Lebensweisen. Einzelgänger haben es oft schwerer aber Teil der Welt und sozialer Gefüge sind sie dennoch. Jeder hat Gutes und Böses in sich. An dieser Stelle kann auch Glaube helfen wenn dadurch auch schlimme Taten/Verbrechen nicht rückgängig gemacht werden können. Oft stecken hinter Taten auch Gefühle wie Neid und Missgunst, die aber je nach Individuum und Lebenssituation kontrollierbar sind oder aus sozialem Druck sein müssen.

RWic-harxd61


@ Alias,

auch schlechte Charaktereigenschaften sind in der Evolution sinnvoll.

Neid , Missgunst treibt uns an, Zufriedenheit, Glück macht uns lahm.

Es ist die gesunde Mischung die es ausmacht.

Wie auch unsere sinnlichen Empfindungen die negativ besetzt sind , wie Ekel empfinden, weil man etwas schreckliches sieht oder riecht, oder das Gehör schmerzt wenn etwas zu laut ist, es schützt uns z.B. etwas verdorbenes zu essen oder ein Tier z.B. giftige Spinne anzufassen.

Hhühnexrmama


also dieser, "meiner" Gott wird in seinem Gesamtkonstrukt hoffentlich vorgesehen haben, dass alle, die mir etwas bedeuteten und bedeuten, nach dem Tod, wieder vereint sind.

Ich glaube, das wünschen wir uns fast alle.

Mich tröstet es ungemein, dass ich diese Zusage von Gott habe. Deswegen gaube ich auch. Glaube bedeutet für mich vetrauen, nicht wissen. Vertrauen auf das, was ich noch nicht sehe, vertrauen auf das Wort Gottes,das er zur mir in der Bibel spricht.

Aber auch vertrauen darauf, dass er für uns Menschen persönlich da ist, in jedem Augenblick. (So habe ich Gott auch erlebt)

Dass er nicht nur ein Wesen ist, das sich z.B. um die Ordnung im Universum kümmert.

Dass er ein Gott ist, der ausnahmslos jeden von uns liebt.

Und wenn es vielleicht auch nur die Kohlenstoffe im Meer sind, die sich verbinden, um im Plankton einem Fisch als Nahrung zu dienen, und dessen Jungfische von einem Adler gefressen werden, der mich dann Verstoffwechselt zur Entstehung eines Jungadlers benutzt, vielleicht in einem Teil des Gehirnes, sodass ich die Freiheit vielleicht erleben kann.... :)_

Das würde mir z. B. nicht reichen. Ich wünsche mir, dass wir eines Tages im Licht Gottes wirklich leben dürfen , sehr lebendig mit unseren Gefühlen und einer tiefen Freude.Das ist es, was ich mir wünsche. Und das ist es, was ich mir auch für meine Lieben wünsche,für sie besonders.

Und das allein gibt mir in meinem Leben die Kraft, akzeptieren zu können ,dass die Liebe meines Lebens dieses Leben verlassen musste. Dass ich all meine Vorstellungen und Träume aufgeben muss.

Allein der Glaube an diesen persönlichen Gott und die Hoffnung darauf, dass es in seinem Plan lag,dass er uns eines Tages wieder zusammen führt, lässt mich weiterleben und positiv in die Zukunft schauen.

ich wäre auch ziemlich genervt, wenn ich, bis dato in der Summe in meinem Leben 50.000 mal auf einem Teppich kniend, erfahren würde, dass alles ganz anders sein sollte..

Wenn meine Hoffnung nicht in Erfüllung geht, könnte es mir persönlich ja egal sein. Wenn ich es eh nicht mehr merke... :=o

...aber mein Leben hätte es eindeutig hoffnungsvoller gemacht :)z

M"an0n0J4"2


Na hoffentlich ergeht's uns dann nicht wie dem Münchner im Himmel. Auf Dauer kann das ewige Frohlocken doch recht langweilig werden.

Wenn ich so in Gott rein fühle bevor er das Universum erschaffen hat, denke, dass ihm doch recht langweilig war und er deshalb den ganzen Prozess in Gang gestzt hat. In GmG (Gespräche mit Gott) deutet er dies an. Es ist schon alles zu wissen und zu sein, aber ihm fehlte die direkte Erfahrung von Allem.

RPicha=rd6x1


Wenn meine Hoffnung nicht in Erfüllung geht, könnte es mir persönlich ja egal sein. Wenn ich es eh nicht mehr merke

@ Hühnermama,

so fest ist er dann doch nicht, dein Glaube. Ich hab meinen verloren und ich glaube, wenn es einen Gott gibt, wird er es einmal nicht zur Notwendigkeit machen, an ihn geglaubt zu haben.

H2ühne1rma4ma


Na, wer kann schon von sich sagen,dass sein Glaube so fest ist. Das hat Petrus auch schon mal von sich behauptet. Wir wissen,was dann geschah. Ich denke, je mehr wir davon überzeugt sind, soooo fest zu glauben, umso mehr sollten wir uns in Acht nehmen,ihn nicht zu verlieren. Aber das ist das große Thema der Demut.

Ich hab meinen verloren und ich glaube, wenn es einen Gott gibt, wird er es einmal nicht zur Notwendigkeit machen, an ihn geglaubt zu haben.

Die Aussage finde ich für jemanden, der den Glauben verloren hat (wie er meint) aber auch interessant. ;-)

Dper_> A>liaxs


auch schlechte Charaktereigenschaften sind in der Evolution sinnvoll.

Klar, aber mal dumm gefragt: Dreht sich denn alles nur um Evolution? Das ist doch eine etwas engstirnige Sichtweise auf das Leben und die Welt!

Ich denke, je mehr wir davon überzeugt sind, soooo fest zu glauben, umso mehr sollten wir uns in Acht nehmen,ihn nicht zu verlieren. Aber das ist das große Thema der Demut.

Denke was vielen fehlt ist der Respekt vor dem Leben allgemein und der Freiheit anderer.

Jeder sollte seine eigene Meinung und sein Gesicht waren dürfen. Das bedeutet in der Konsequenz dass JEDER sagen darf LASS MICH MIT DEINEM GLAUBEN IN RUH!

Wer das nicht versteht ist ein Fundamentalist.

H!ü^hner-mxama


Jeder sollte seine eigene Meinung und sein Gesicht waren dürfen. Das bedeutet in der Konsequenz dass JEDER sagen darf LASS MICH MIT DEINEM GLAUBEN IN RUH!

Wer das nicht versteht ist ein Fundamentalist.

Da stimme ich voll mit dir überein, dass jeder seine eigene Meinung haben darf.

Das bedeutet in der Konsequenz aber auch, dass ich als Christ sagen darf: Du brauchst meinen Glauben nicht akzeptieren, aber du solltest respektieren, dass ich glaube.Und ich darf - so wie du- auch meine Meinung sagen.(was in diesem Forum -in einem anderen Faden-nicht der Fall war )

Wer das nicht versteht, den empfinde ich als intoleranten Möchtegern-Toleranten

a'n<dLr=ea[64


aber was hat das alles mit der überschrift zu tun?

alle religionen haben dazu geführt, dass menschen ihretwillen morden...das kann doch nicht mit gottes willen vereinbar sein? oder doch? oder ist das eine stufe der evolution. Vermischung von glaube und darwin? survival of the fittest faith?

ich glaube nicht, dass wir die antworten in überlieferungen finden, die unglaubliche 2000 jahre alt sind. das ist meines errachtens nicht praktikabel. und zu selbstzerstörerisch.

signifikante erklärungen wird es vielleicht durch die Quantenphysik geben. bezogen auf die headline.

alle Religionen führen hier nicht weiter.

die Quantenphysik, die nachweislich ein molekül an zwei orten gleichzeitig dargestellt hat, liefert hier vielleicht sinnvolle ansätze. also vielleicht die parallele seele...

alles andere ist literatur, sind metapher, sind substitute für den zustand des nicht verstehens. weil wir uns zu viele gedanken machen, ohne was ändern zu können....

wer über religion und politik streitet/diskutiert hat zu viel zeit, respektive verschwendet seine lebenszeit...denn die uhr tickt...zum glück für jeden gleich

HnühnerOmaxma


aber was hat das alles mit der überschrift zu tun?

...weil viele im Angesicht des Todes sehr wohl in Betracht ziehen, dass ein Gott existieren könnte.

...und weil weder Gott noch die evtl."Parallelseele" bewiesen werden kann

...weil die "Quantenphysiker" eben auch nur glauben, so wie die Christen auch

...und weil für einen Christen eine Diskussion über den Glauben gerade bei der vorliegenden Frage der Überschrift niemals verschwendete Lebenszeit ist. :)z

v<aniOllax72


@ Hühnermama

1) Physiker "glauben" nicht, sondern erstellen Theorien auf Basis physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Wissenschaftler wollen "wissen" und nicht nur "glauben".

2) Die "wer bin ich, wo komme ich her, wo gehe ich hin" stellt sich jeder Mensch. Ein unkritischer Mensch vertraut auf Antworten, die er seit frühester Kindheit in der Moschee oder Kirche eingetrichtert bekam. Er will auch gar nicht darüber nachdenken und lebt sein Leben lieber einfach so weiter. Dies ist auch jedem so gegönnt. Die Frage ist jedoch, ob man die "Sinnfrage" immer nur mit Religion beantworten kann oder ob man hier bereit ist auch andere Wege zu gehen. Losgelöst vom Dogma der Weltreligionen.

3) Ich persönlich halte es für absolut möglich, dass sich das Universum selbst geschaffen hat. Ganz ohne einen Gott. Ich kann jedoch nicht ausschließen, dass es etwas gibt das die Entstehung beeinflusst hat. Ob dies nun Materie, Gott oder ein Monolith wie bei "2001 Odyssee im Weltraum" ist. Was ich "für mich" völlig ausschließe, ist das Gottesbild wie es die Bibel lehrt. Das ist für mich keinen Deut wahrhaftiger oder wahrscheinlicher als das Ägyptische Totenbuch, das Griechische Pantheon oder der Sumerische Gott Enki.

Hxühnerdmama


die Quantenphysik, die nachweislich ein molekül an zwei orten gleichzeitig dargestellt hat, liefert hier vielleicht sinnvolle ansätze. also vielleicht die parallele seele...

der Glaube des "Quantenphysikers" bezog auf das "vielleicht" der Parallelseele

. Ein unkritischer Mensch vertraut auf Antworten, die er seit frühester Kindheit in der Moschee oder Kirche eingetrichtert bekam. Er will auch gar nicht darüber nachdenken und lebt sein Leben lieber einfach so weiter. Dies ist auch jedem so gegönnt.

Ist das so? Woher weisst du, ob alle Gläubigen unkritisch sind und dass sie nicht darüber nachdenken wollen.

Auch das finde ich so eine herabwürdigende Behauptung.

Wie ich schon mal sagte, war ich früher einmal sehr kritisch, was Glauben betrifft. Bis ich dann völlig andere Erfahrungen gemacht habe und das mein ganzes Leben veränderte.

Es gibt genug grosse Denker in der KK , die man nun wirklich nichtals unkritisch bezeichnen kann.

Aber das wird halt auch gern mal ausgeblendet.Das finde ich nämlich auch sehr unkritisch.

v?anillea7x2


@ Hühnermama:

Es würde mich wirklich brennend interessieren, welche Erfahrung Du gemacht hast, die Dein Leben so veränderte und Deinen Glauben beeinflusst hat.

Rri(cha[rd61


...weil viele im Angesicht des Todes sehr wohl in Betracht ziehen, dass ein Gott existieren könnte.

Da gibt's den Spruch dazu: Wenn die Hure alt wird, wird sie fromm. Im Angesicht eines baldigen Todes klammert man sich gerner an Heilsversprechen.

...und weil weder Gott noch die evtl."Parallelseele" bewiesen werden kann

Die Wissenschaftler haben nicht den Anspruch Parallelseelen zu beweisen. Das würde zu nichts führen. Das es eine Interaktion von Teilchen über riesige Entfernungen gibt ist bewiesen. Daraus könnte man zukünftigen Nutzen ziehen.

...weil die "Quantenphysiker" eben auch nur glauben, so wie die Christen auch.

Quantenphysiker sind Wissenschaftler. Wissenschaftler streben immer nach Wissen.

Der Glaube bei Wissenschaftler dient nur als Denkmodell , das sie dann beweisen oder verwerfen. Glaube alleine ist von keinerlei Nutzen.

Wissenschaftler bauen ihre Denkmodelle nicht auf Luftschlössern (Glaube) weil das ins Leere führen kann. Grundlage der Quantenphysik ist die Physik. Wäre die Physik auf Glaube gebaut, könnte man keine Quantenphysik betreiben.

Vereinfacht gesagt wenn es nicht sicher ist , dass 1+ 1 = 2 ist kann ich keine Wissenschaft betreiben.

Aus diesem Grund sehen seriöse Wissenschaftler die Theologie nicht als Wissenschaft an. Es ist schlicht wissenschaftlich nicht beweisbar das es Gott gibt, also ist es keine Wissenschaft.

Vor diesem Hintergrund sollte man die Überlegungen eines Leben nach dem Tod anstellen.

LTo1vHxus


Richard

Wissenschaftler bauen ihre Denkmodelle nicht auf Luftschlössern (Glaube)

Als hätte ich nie etwas geschrieben >:( . Kriegst du eigentlich überhaupt etwas mit von dem, was andere schreiben? Oder betest du einfach in ständiger Wiederholung deinen Rosenkranz vor dich hin?

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