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Was kommt nach dem Tod?

M/aunn04x2


@ Richard61

Ich schrieb: "Panentheisten" nicht "Pantheisten". Und ich meine damit auch nur, dass das meinem Glauben am nähesten kommt. Einfach, wenn ich es mit einem Wort beschreiben sollte. D.h. dann nicht, dass ich alles genauso glaube wie es ein Panentheist per Definition glaubt. Ansonsten müßte ich jedes Mal einen Roman schreiben.

Das andere mit dem Nichts, Urknall, Physik und Philosophie ist ein Henne-Ei-Problem.

Du glaubst zuerst kam der Urknall und dann das Bewußtsein.

Ich glaube zuerst war da ein Bewußtsein, nämlich der Schöpfer und der erschuf, vermutlich per Urknall, das Universum, also auch die Physik. Aber darüber brauchen wir nicht weiter zu streiten, du hast halt deinen Glauben und ich meinen.

I1ceLVadyQ_50


@ vanilla

Du trittst mir nicht zu nahe, danke der Rücksichtnahme ;-)

Ich kann gut verstehen, dass Du so denkst, es gibt ja auch mehr als genügend Leute, die damit Schindluder treiben.

Was ich von mir weisen kann, ist, dass ich mit den Hoffnungen der Menschen spiele. Sicherlich werde ich mit einer sehr großen Erwartungshaltung konfrontiert, aber ich bin da sehr ehrlich und sage auch, dass ich mir nichts ausdenken werde, wenn nichts kommt.

@ richard

Sicherlich immer eine Gratwanderung, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Und genau aus diesem Grund glaube ich auch, dass wir zwar eigentlich alle einen "Kanal" dafür haben, aber aus gutem Grund nicht jeder dazu in der Lage ist.

Allerdings interessieren mich grade die Themen, die ich zunächst nicht verstehe. Grade weil ich ein Mensch mit Bodenhaftung bin, möchte ich viel mehr darüber wissen.

Dann frage ich Euch auch, wie schon in einem anderen Thread, der um dieses Thema ging und den ich sehr interessant fand: Woher kommen denn dann die Informationen, die ich nicht wissen konnte?

Ich persönlich finde alle anderen Thesen (dass es sich beispielsweise um eine Art Gedankenlesen oder ein Anzapfen eines imaginären Wissenspool der Menschen handelt) mindestens so spacig wie meine eigene Meinung dazu.

LZovHxus


Woher kommen denn dann die Informationen, die ich nicht wissen konnte?

Das halte ich für einen vielversprechenderen Ansatz als die Aware-Studie, da es sich hier um bedeutungsvolles Wissen handelt, das nachgeprüft werden kann.

R3ichar)d6x1


@ Icelady,

Vorkommnisse dieser Art nennt man Deja vu .

Es ist verrückt was das Gehirn einem vorgaukeln kann.

Ich kenn mich aus , ich bin Bipolar. In der Manie sieht man die verrücktesten Dinge und ist zu allem in der Lage.

Leider nur scheinbar.

vraniAllaG72


Die Frage ist immer, inwiefern dieses bedeutungsvolle Wissen auf Fakten fußt oder doch eher auf faulem Zauber. Wären Jenseitskontakte wirklich glaubhaft und bewiesen, würden sie nicht in der Esoterikschublade stecken. An der Schwerkraft zweifelt niemand mehr. Aber Geister......?

LKovHuxs


Die Frage ist immer, inwiefern dieses bedeutungsvolle Wissen auf Fakten fußt oder doch eher auf faulem Zauber.

Das ist nicht die Alternative. Viele Romane sind z.B. reine Fiktion. Und doch höchst bedeutungsvoll. Ich habe meine Frau gefragt, ob sie mich heiraten will, nachdem ich einen Roman von Stefan Zweig gelesen habe. Da sind mir ein paar Zusammenhänge aufgegangen. Auch sind nicht alle Träume reiner Müll der Erlebnisverarbeitungsmaschine bei Nacht. Ein Traum hat mich aufgerüttelt, eine Arbeit zu kündigen, die mir nicht gut tat. Seitdem hat sich vieles verbessert.

IlceLadyx_50


@ richard

Also, wenn wir weiter darüber plaudern wollen, dann möchte ich einiges klarstellen. Ich bin weder psychotisch noch manisch. Ich bilde mir keine Aussagen ein, sondern diese werden vom Klienten bestätigt. Von daher hat Deine Aussage keine Basis. Ich weiß auch nicht, ob Du weißt, wie ein Sitting abläuft.

@ vanilla

Das gilt auch für Deine Aussage. "Fauler Zauber" impliziert, dass ich die Klienten betrüge (auf welche Art auch immer). Das, was ich an Informationen bekomme, gebe ich weiter. Ich stelle keine Suggestivfragen oder lese mir vorher Informationen über den Klienten bzw. seinen Verstorbenen an (wo auch).

Die zentrale Frage wäre aber doch, woher diese Informationen kommen, wenn es kein Jenseits gibt.

TgänzHerx46


Darüber nachzudenken was nach dem Tot wird ist überflüßig. Man wird es nie erfahren. Man kann sich immer nur wünschen das es nicht langwierig, oder schmerzhaft ist, sondern zack, aus und vorbei.Wie gesagt, man kann es nicht ändern.

das wurde etliche Einträge zurück geäußert; stimmt aber nicht: Jeder wird es erfahren, ob er nun will oder nicht; und man muss zwischen Sterben und Tod sein unterscheiden. Richtig ist aber, dass niemand es abwenden oder ändern kann. Es ist das einzige absolut sichere auf dieser Welt.

Irgendwo vor vielen Seiten wurde auch über Parallelwelten sinniert. Wenn man akzeptieren kann, dass Raum, Zeit und Masse derart zusammenhängen, dass sie ohne einander nicht existieren können, dann ist auch das Auseinanderstreben des Alls (die Rotverschiebung vom Rande unseres Universums ist gemeint) als expandierender Raum erklärbar; es "bewegt" sich nichts aber die Abstände werden trotzdem größer dazwischen. Ähnlich dem Leben der Mikroben auf der Haut eines Luftballons beim Aufpusten; sie bewegen sich nicht aber der Abstand zwischen ihnen wird dennoch größer. - Was ich mit dieser kleinen Abhandlung andeuten will ist die Frage: Was ist ausserhalb dieses Raumes, den das Universum noch immer dabei ist einzunehmen: Das Nichts. Es ist bereit alles aufzunehmen aber existiert noch gar nicht, denn ohne Masse gibt es weder Zeit noch Raum darin. - Und im Kleinsten sind die Elementarteilchen vielleicht nur Wellen, also nichts anderes als Energie in einer der vielen möglichen Erscheinungsformen.

Was ich damit zum Ausdruck bringen will: Unsere Wahrnehmung und auch Beweisführung ist nicht in der Lage alles zu erklären; weder im ganz Großen noch im ganz Kleinen - und selbst in unserer Wahrnehmung sind wir nicht vollständig und einheitlich. - Wissenschaft schafft Wissen - nicht mehr und nicht weniger; die Frage nach dem Warum wird letztlich immer unbeantwortet bleiben müssen. Und so ist es auch mit dem was vor uns war und nach uns kommen wird - dem Leben und dem Nicht-Leben. Es fängt ja schon mit der einfachen Frage an, wo wir uns befinden während wir schlafen. Der Körper ist ohne Frage am Leben (die Zellen funktionieren) aber ein schlafender Körper ist -obwohl leblos- doch nicht tot. Noch deutlicher wird das bei Koma-Patienten. Und wenn es einen Zustand gibt, der weder wach noch tot ist, wo ist unser Geist und unsere Seele dann während dessen? Was uns ausmacht kommt wieder und ist beim Einschlafen nicht einfach weg.

So wie Energie nicht vernichtet sondern nur in andere Formen umgewandelt werden kann, so ist vielleicht auch unsere Lebensenergie in der Lage verschiedene Formen anzunehmen. Das wäre dann ein -zugegeben wenig wissenschaftlicher- Versuch einer Erklärung dafür, dass auch ohne unser Bewusstsein ein Zustand der Existenz nach dem Tod unseres Körpers existieren kann. Ohne Bewußtsein aber eben nicht wahrnehmbar - so wie wir uns auch nicht beim (Tief-)Schlafen selbst erleben können und dennoch nicht tot sind.

xVEquin)oxxx


Ich glaube von der Logik her auch nicht so recht daran, dass etwas passiert. Besonders nicht das was die monotheistischen Religionen glauben.ich kann es mir einfach zu schlecht vorstellen, das Prinzip Himmel oder Paradies.

Was passiert z.B mit ganz alten dementen Leuten oder Leuten die als Babys sterben? Bleiben die bis in alle Ewigkeit alt oder Baby oder altern sie auf wundersame Weise rückwärts bzw. vorwärts und stoppen dann sodass sie die Ewigkeit im besten Alter verbringen?

Allerdings hatte ich mittlerweile ein paar merkwürdige Begegnungen der dritten Art, von denen ich mir teilweise sehr sicher bin, dass sie keine Einbildung waren.

Nun bedeutet das nicht, dass nach dem Tod etwas passiert, es kann ja auch irgendwas anderes gewesen sein.

Ich habe mal eine "Shadow People" gesehen. Nein, das war kein Baum den ich mit einem Menschen verwechselt habe und es war auch kein Schatten, den ich mit einem Menschen verwechselt habe und es war auch keine optische Täuschung o.ä.

Später habe ich danach gegoogelt und rausgefunden, dass die Shadow people heißen. Offenbar kein unbekanntes Phänomen.

[[http://en.wikipedia.org/wiki/Shadow_person]]

IOceLadGy_x50


@ Tänzer

Interessante Ausführung!

Wo ich allerdings widerspreche, ist der Begriff "leblos" zum Zeitpunkt des Schlafes. Leblos ist man weder im medizinischen, noch im optischen Sinne. Du würdest Dich wundern, was der Mensch alles macht beim Schlafen.

Aber ich verstehe schon, was Du meinst. Die Seele - das, was den Menschen ausmacht - ist zu diesem Zeitpunkt nicht spürbar für den Außenstehenden.

@ Equinox

Logik ist ein schlechter Berater bei solchen Themen. Bodenhaftung ist elementar, aber Logik wird Dich nicht weiterbringen, wenn Du auf der Suche nach Antworten bist - leider.

Die Frage nach dem Zustand von alten oder sehr jungen Menschen (Seelen) nach dem Tod kann ich Dir aus meiner subjektiven Sicht gerne schildern.

Dazu ist es notwendig, sich den Zustand nach dem Tod nicht als "Leben nach dem Tod" vorzustellen. Das habe ich hier schon mehrfach geschrieben. Denn dieser Ausdruck impliziert, dass die Form des Daseins dem jetzigen ähnelt oder sich gar gleicht. Ich weiß, dass es sehr schwer ist, das zu verstehen, aber ich kann es auch nicht viel besser erklären.

Es ist eine Existenz, die vorhanden ist, aber eben nicht "funktioniert", wie Leben hier.

Verstorbene zeigen sich in Sitzungen (oder stellen sich dar), wie sie im Leben waren bzw. wie sie sich gesehen haben. Sie stellen oft ihren Charakter dar, geben Stichpunkte daraus. Es kommt vor, dass sich alte Menschen so darstellen, wie sie zu ihren jungen Lebzeiten ausgesehen haben - beispielsweise, wenn sie das Alter nicht mochten und das zu Lebzeiten auch so geäußert haben.

Es spielt nicht eine so große Rolle, wie alt jemand beim Versterben war, obgleich der Kontakt zu einem Säugling oder einem Kleinkind anders abläuft, als zu einem gealterten Menschen.

Mir ist bewusst, wie spacig das klingt und mir selber ist es auch oft schwer gefallen und ist es noch, meinen wissenschaftlich und pragmatisch orientierten Verstand außen vor zu lassen dabei.

LkichtAm6Horizxont


@ IceLady_50

Obwohl ich bezüglich Leben nach dem Tod allen Möglichkeiten offen gegenüber stehe, an keine explizit glaube, aber der Möglichkeit zugeneigt bin, dass sich auch die schrägsten Phänomene anders als mit "es gibt das Jenseits" erklären lassen, finde ich Deine Ausführungen sehr interessant.

Ich denke nämlich - auch wenn man sich sein Aussehen nicht aussuchen kann - dass dieses mehr mit der Seele zu tun hat als man glaubt. Wie so eine Art Wechselwirkung zwischen Aussehen und Charakter/Seelenleben. Beides gehört zusammen und das Aussehen ist Teil der Persönlichkeit. Die Seele identifiziert sich sozusagen mit dem Aussehen. Deswegen wäre es für mich schon logisch, dass Verstorbene sich mit dem Aussehen zeigen, mit dem sie sich identifizieren.

v^anialZl"a7n2


@ IceLady_50:

Ich bezweifle nicht, dass Du von dem was Du sagst überzeugt bist. Auch bezweifle ich nicht, dass für den Klienten der Eindruck entsteht, er hätte mit einem verstorbenen Angehörigen Kontakt gehabt. Aus Wissenschaftlicher Sicht gibt es jedoch keinerlei Beweise, die Deine Thesen stützen würden. Alles steht und fällt mit der Bereitschaft des Klienten daran zu glauben. Das Prinzip ist beim Kartenlesen oder Kaffeesatzlesen übrigens nicht viel anders. Der Kunde ist fasziniert, offen und "manipulierbar". Gefangen in der Erwartung, der Situation und dem eigenen Glauben. Ein einfaches für einen psychologisch geschulten "Entertainer" nach anfänglich allgemeinen Fragen, sich immer mehr in Details vorzutasten. Der Klient nimmt dies nicht bewusst wahr, da er in der immer befangener wird. Nach der Sitzung ist er fasziniert und überzeugt da wirklich mit einem Angehörigen kommuniziert zu haben. Dieses Prinzip funktioniert leider nicht mit Menschen, die kritisch sind und sich nicht darauf einlassen. Bei unzähligen wissenschaftlich geführten Versuchen mit Medien, war komischerweise nie ein Geist in der Nähe.... Ich bleibe dabei, dass Jenseitskontakte für mich nur Hokuspokus sind.

EUhemalJigerf Nut|zer (#x531921)


was glaubt ihr passiert mit euch nachdem ihr gestorben seid?

solange man nicht versucht, genau daß zu verhindern, gibt es nur eine sichere Antwort:

Verwesung

L&ovH#uxs


IceLady

mir selber ist es auch oft schwer gefallen und ist es noch, meinen wissenschaftlich und pragmatisch orientierten Verstand außen vor zu lassen dabei.

*:) Wir haben das ja schon mal diskutiert. Ich finde nicht, dass dieser Verstand außen vor bleiben soll. Nur die Vorurteile, die dieser so mit sich bringt, die aber nichts mit Wissenschaft und Pragmatik zu tun haben, die sollten außen vor bleiben. Die empirischen Befunde aufzunehmen, DAS ist wichtig. Gerade im Hinblick auf die Verlässlichkeit der Informationen, die du bekommst. Eine einfache Liste zu führen reicht schon: Datum; Information; bestätigt: ja, nein, nicht prüfbar; Methode der Bestätigung.

Bevor man überhaupt anfangen kann, nach Erklärungen zu suchen, muss man wissen, welche Befunde überhaupt zu erklären sind.

Als Physiker verwende ich gerne das Beispiel der Planetenbewegungen um die Sonne. Messungen haben ergeben, dass die Bewegungen der Planeten um die Sonne nicht kreisförmig sind. Viele Messungen und Befunde führten dann zu den drei Keplerschen Gesetzen, deren erstes darin besteht, dass die Planetenbahnen Ellipsen sind, in deren einem Brennpunkt die Sonne steht, das zweite, dass ein von der Sonne zum Planeten gezogener Fahrstrahl in gleichen Zeiten gleich große Flächen überstreicht. Damit wusste man sehr genau über die Bewegungen Bescheid. Aber noch konnte keiner erklären, WARUM sich die Planeten so bewegen. Eine Erklärung, die bis Einstein Bestand hatte, fand dann Newton mit dem allgemeinen Bewegungsgesetz (Kräfte verursachen Bewegungsänderung bis dahin glaube man, dass Bewegung selbst durch Kräfte verursacht seien (ohne Kräfte käme alles zu Ruhe) , und zwar proportional zur Masse: F=m*a, Kraft = Masse mal Beschleunigung) und dem Gravitationsgesetz als speziellem Kraftgesetz der Gravitation (die Gravitationskraft zwischen zwei Massen nimmt proportional zum Abstandsquadrat ab). Wenn man diese Kraft in die allgemeine Bewegungsformel einsetzt, erhält man genau die Keplerschen Gesetze heraus.

Das Schöne an den Planetengesetzen ist, dass man diese Pünktchen am Himmel mit genauer Messtechnik (Fernrohr, räumliche Ausrichtung zu jedem Zeitpunkt) bestens beobachten kann. Das ist das, was vanilla mit "auf Fakten fußen" anmahnt. Aber im Grunde sind Erlebnisprotokolle auch Fakten, die sich empirisch auswerten lassen. Aber dazu braucht es wissenschaftlichen und pragmatischen, vor allem aber empirischen Verstand. Und kein Vorurteil, man wüsste im Prinzip schon, wie die Landkarte der Erlebnisfähigkeit aussieht, schon gar nicht, wie diese in "gesund, normal" und "krank, wahnhaft" einzuteilen sei.

vtani#ll/a72


[[http://www.sueddeutsche.de/wissen/geisterjaeger-in-deutschland-auf-der-spur-der-schattenmenschen-1.1922335]]

Ein zum Thema passender Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung.

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