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Was kommt nach dem Tod?

R<ich1ard6x1


Es sei jedem zugestanden, die Meinung zu vertreten, er könne Kontakt mit Toten aufnehmen, vielleicht gibt es das, ich glaube es nicht. Ich sage bewusst "glauben" , denn ich weiß es nicht.

Es ist auch heutzutage noch ein Tabuthema , was viel mit unserer Religion und dem Glauben zu tun hat. Tote stehen erst wieder beim jüngsten Tag auf. Wenn es da vorher was gäbe, dann fiele die Kirchenlehre wie ein Kartenhaus zusammen.

Im Mittelalter landete man mit diesen Behauptungen auf dem Scheiterhaufen und mit viel Glück blieb einem die davor übliche Folter erspart.

Andere vergangene Kulturvölker und auch steinzeitlich lebende Naturvölker haben da ein ganz anderes Verhältnis zu den Toten. Das müsste man sich näher anschauen.

vdanilola72


Über DIESES Ziel bin ich nicht hinausgeschossen. Du hast aber an deinen Maßstäben festgemacht, dass IceLady im Sinne dieser Ziele unverantwortlich handelt, obwohl sie doch gerade ihrem Handeln zugrundeliegen. DIES erinnert an die Seelenpolizei der Inquisition.

Wenn Dich das an eine "Seelenpolizei" erinnert, dann tust Du mir wirklich Leid. Bei Dir sollte man sich auch nicht nur von Deiner Schlagfertigkeit blenden lassen. :)=

LiovHxus


Wenn Dich das an eine "Seelenpolizei" erinnert, dann tust Du mir wirklich Leid.

Wie würdest du es denn nennen, wenn sich jemand um das Wohl seiner Mitmenschen kümmert und jemand anderes kommt vorbei und sagt auf Basis seiner Glaubensstruktur, dass es so nicht geht und das ganz unverantwortlich sei? In so einen Streit geriet Jesus, als er an Sabbat geheilt hat. Am Ende sagte er entnervt: "Leute, der Sabbat ist für den Menschen da und nicht umgekehrt."

Aber "Seelenpolizei" ist tatsächlich ein verunglücktes Wort. Ich meinte jenen Aspekt der Glaubenswächter der Inquisition, der sich darum sorgte, dass sich das Volk von leerer oder falscher Rhetorik blenden lassen und so vom von der Kirche vorgegebenen rechten Pfad abkommen könnte. Ich sehe, dass auch diese Denkfigur dir sehr vertraut ist:

Bei Dir sollte man sich auch nicht nur von Deiner Schlagfertigkeit blenden lassen.

Da bitte ich doch drum :)z ! Ich will ja mit meinen Argumenten verstanden werden und nicht bloß mit Rhetorik blenden. Vor allem fände ich es schade, wenn meine Rhetorik dazu her genommen würde, die Argumente zu ignorieren.

IFceL4adyx_50


Letztlich verkaufst Du den Leuten das, was sie wollen. Menschen die sich an ein "Medium" wenden sind sowieso schon vollkommen davon überzeugt, dass man mit Toten Kontakt aufnehmen kann.

Falsch. Sind sie nicht immer. Und vor allem sind ihre Begleitpersonen sehr oft so gar nicht davon überzeugt, sondern begleiten den Klienten, weil sie sich Sorgen machen. Genau diese Begleiter sind es dann aber, die schweigend und oft tief beeindruckt den Raum verlassen.

Solche scheinbaren Killerargumente wie "woher sollte ich das wissen" sind für mich kein Beleg. Solche Informationen kann man im Gespräch erheben, ohne das der Klient dies bewusst wahrnimmt.

Schon wieder unterstellst Du mir, dass ich lüge oder betrüge (dazu würde auch manipulieren gehören).

Ich wiederhole: ICH STELLE KEINE FRAGEN UND ICH WILL KEINE INFORMATIONEN VORHER. Ich brauche aber die positive Rückmeldung, weil ich ein Mensch bin mit all seinen Unsicherheiten.

Weißt Du, Du erinnerst mich an einen Bericht eines Klienten.

Dieser Klient kam extra von ca. 400km weit weg für das Sitting, was mich selber beeindruckt hat. Und grade da war ich natürlich auch unsicher, klar.

Er hat das gesamt Sitting (alles!!) auf CD aufgezeichnet mit meinem Einverständnis. Wieder daheim angekommen, hat er es seinen Freunden vorgespielt. Die "Skeptiker" waren teils sehr beeindruckt. Am Ende haben sie dann gesagt, ich hätte ihn mit Suggestivfragen oder per Hypnose (!!) ausgefragt. Er wies darauf hin, dass er den gesamten Gesprächsverlauf doch aufgezeichnet hätte und sie alle es gehört hätten. Ernsthafter Konsens: trotzdem. Irgenwo gibt es eine Stelle, die wir nicht gehört haben, wo sie (also ich) das tat.

Zusammenfassend heißt das, ich könnte DEN Beweis schlechtweg erbringen, wer es nicht glauben will, der erfindet dann hirnrissige Thesen, die in ihrer Abstrusität noch abwegiger als ein Sitting sind.

@ Lovhus

Danke für den tollen Beitrag.

Hier gibt es kein gesichertes Wissen und das Schreiben hat etwas von einer Selbsterkundung der eigenen Gedanken und wie sich andere, auch gegenteilige Meinungen auf die eigenen Gedanken auswirken.

Kann ich unterschreben.

Es ist doch so, dass ich weiß, dass Sittings funktionieren und ich weiß auch, was ich schon erfahren und gefühlt habe. Nur wenige verstehen, dass ich doch selber auf der Suche nach weiteren Erkenntnissen bin, wieso ich das kann und was genau das Jenseits ist. Wie oft höre ich mir Vorträge anderer Medien oder Menschen an, die sich damit beschäftigen aber nur selten bekomme ich dort Informationen oder Thesen, die ich nachvollziehen oder akzeptieren kann.

Totschlagargumente oder Unterstellungen helfen weder mir noch anderen Interessierten weiter.

LjovHuxs


IceLady

Danke für den tollen Beitrag.

Freut mich, wenn er dir gefallen hat :-D .

Wie oft höre ich mir Vorträge anderer Medien oder Menschen an, die sich damit beschäftigen aber nur selten bekomme ich dort Informationen oder Thesen, die ich nachvollziehen oder akzeptieren kann.

Ich hatte früher schon in diesem Faden zwei Links gepostet, aber da warst du noch nicht dabei. Würde mich interessieren, was du davon hältst:

[[http://www.xine.de/was-sie-uber-ruckfuhrungen-wissen-sollten/ Kristina Weitzels]] ist Reinkarnationstherapeutin und schreibt recht differenziert über ihre Erfahrungen.

[[http://newtoninstitute.org/about-tni/what-is-lbl-hypnotherapy/ The Newton Institute]] bietet Ausbildungen für Rückführungen in das "Leben zwischen den Leben" an.

mamx35


Naturwissenschaften (auch die Psychologie gehört m. E. dazu) beobachten, was zu beobachten ist, messen, was zu messen ist, ziehen Schlüsse, erstellen Hypothesen, dann Theorien, die sich bewähren, falsifizert und/oder modifiziert werden.

Eine wichtige Erkenntnisquelle aber, die darüber hinausgeht, sind Intuition und Phantasie (im Sinne von Inspiration).

Ich habe kein Problem damit, wenn Du da kannst, was ich nicht kann, und höre (bzw. lese) gern und interessiert zu. Das erwarte ich auch, wenn ich auf Anfrage vom eigenen (christlichen) Glauben erzähle.

Auch glaub ich nicht, dass man da etwas sinnvoll erklären kann. Mit Unerklärbarem muss man leben, - ohne dass man es unterläßt, es doch zu versuchen.

LTovHxus


erstellen Hypothesen

Dabei spielen Intuition und Inspiration oft eine große Rolle :)z .

Rgicha|rdx61


Sehr interessantes Interview eines Neurobiologen über Hirnforschung und Seele. Exakt so hat es Dawkins in seinem Buch Gotteswahn als Vermutung beschrieben. Schon beim lesen des Buchs damals war das für mich die einleuchtendste Erklärung, wieso es Glauben und Religionen gibt neben dem Wichtigsten natürlich (Macht und Geld)

[[http://www.spiegel.de/kultur/literatur/hirnforschung-gerhard-roth-ortet-die-seele-im-gehirn-a-1003352.html]]

M,anln042


Wenn's immer so einfach wäre, dass man einfach einen Forscher fragt, was er davon hält und man davon ausgehen könnte, dass dann alles auf der Welt auch so ist, wie's der Forscher erklärt.

Ich stelle hier dem Herrn Professor Roth einen Neurochirurgen gegenüber, der jahrelang nicht religiös war und auch an keine Seele und ein Leben nach dem Tod glaubte. Tja, solange nicht, bis er selber ein Nahtoderlebnis hatte. Ich zitiere hier mal aus dem Buch "Blick in die Ewigkeit" von Dr. med. Alexander Eben (Seite 19 unten und Seite 20 oben):

Wenn ihr Gehirn nicht mehr da ist, sind auch sie nicht da. Als Neurochirurg habe ich im Laufe der Jahre viele Geschichten von Menschen gehört, die Seltsames erlebt haben, in der Regel nach einem Herzstillstand; Geschichten von Reisen durch geheimnisvolle, wunderbare Landschaften, von Gesprächen mit verstorbenen Verwandten - sogar mit Begegnungen mit Gott selbst.

Wunderbare Sachen, Keine Frage. Aber meiner Meinung nach war all das reine Fantasie. Was rief die jenseitigen Erfahrungen hervor, von denen solche Leute so oft berichten? Ich behauptete nicht, es zu wissen, aber was ich wusste, war, dass sie auf dem basieren, was sich im Gehirn abspielt. Und das gilt für das gesamte Bewusstsein. Wenn man kein funktionierendes Gehirn hat, kann man nicht bewusst sein. Das liegt daran, dass das Gehirn die Maschine ist, die das Bewusstsein überhaupt erst erzeugt. Wenn diese Maschine ihre Funktion einstellt, kommt auch das Bewusstsein zum Erliegen. So ungemein kompliziert und mysteriös die tatsächliche Mechanik der im Gehirn ablaufenden Prozesse auch sein mag, im Prinizip ist es einfach: Wenn man den Stecker zieht, dann geht der Fernseher aus. Die Vorstellung ist zu Ende, wie sehr sie Ihnen auch gefallen haben mag.

So oder ähnlich hätte ich es Ihnen erklärt, bevor mein eigenes Gehirn abstürzte.

Das war also seine Meinung bevor er selber ein sogenanntes Nahtoderlebnis hatte. Ich möchte das hier nur mal als Gegenstück zu Richard61s Link hier reinstellen. Einfach um die Waage wieder auszubalancieren.

LFovHuxs


im Prinizip ist es einfach: Wenn man den Stecker zieht, dann geht der Fernseher aus.

Dieser Vermutung steht die vielfach bezeugte Erfahrung* gegenüber, dass mit dem Ende des Fernsehers die Sendung weiterläuft. Klar, was schert den Sender, welcher Fernseher gerade Saft hat?

Natürlich findet man im laufenden Fernseher die Sendung, wenn man den Fernseher untersucht. Aber daraus zu schließen, dass der Fernseher die Sendung erzeugt, welche dann zu ende ist, wenn man den Fernseher ausmacht, darauf würde nur ein Kind kommen, das die Zusammenhänge im Hintergrund nicht kennt.

* Ein Problem des Bezeugens besteht darin, dass gerade wieder ein Fernseher laufen muss, weil die Sendung ohne Fernseher nun mal nicht wahrgenommen wird.

IceLady, so ließe es sich in diesem Bild ausdrücken, hat einen regelbaren Tuner und kann situativ in verschiedene Sendungen hineinblicken.

RFich'ard6x1


@ Mann042

das Buch interessiert mich und ich werde es lesen.

Er hatte wohl eine Meningitis und lag eine Woche im Koma, anscheinend war das Stammhirn ohne Funktion, was etwas unwahrscheinlich klingt. In jedem Fall war bei ihm der Stecker nicht gezogen. Man darf nicht vergessen unsere Nervenströme im Hirn sind nicht nur elektrisch sondern Milliarden von Synapsen funktionieren biochemisch.

Beweisen lässt sich weder die Theorie von einer abgelösten Seele, noch die vom Steckerziehen.

Mit Sicherheit wird man das irgendwann in naher Zukunft rausfinden. Wobei wenn es etwas Göttliches ist , dann wird der sich nicht in die Karten schauen lassen. Wenn nicht dann gibt es keinen Gott. In jedem Fall spannend.

mimH3N5


Naturwissenschaften versuchen die Phänomene des Geistigen und Lebendigen aus dem Materiellen heraus zu erklären, nämlich dass aus dem Gehirn die Gedanken entstehen und aus den elektrischen Potentialschwankungen des Gehirnes die Handlungen.

Natürlich geschieht im Gehirn nicht nichts beim bei Denken, Lieben, Vertrauen, Beziehungen herstellen, kulturellen Schöpfungen u.a.m. Die Frage ist nur, ob das Gehirn bei diesen geistigen Phänomenen die Ursache ist oder ob diese Phänomene - zwar an Hirntätigkeit gebunden - aber doch etwas fundamental anderes sind. (als "Seele" bezeichnet)

Denn die Hirnforschung kann die physiologischen Grundlagen der Bewusstseinszustände erforschen, nicht aber die Bewusstseinszustände selbst!!! (Und umgekehrt kann ein neuer Bewusstseinszustand die Physiologie verändern, Blutdruck, Stoffwechsel, das Feuern der Neuronen usw..)

Auch fehlt jeder seriöse Nachweis, dass das das eine aus dem anderen, das Geistige aus dem Materiellen und umgekehrt ableitbar ist.

Der Hass, von dem Roth im verlinkten Spiegel-Interview meint, dass er ihm entgegenschlägt, ist offenbar eine eitle Einbildung (Bestandteil seines Gehirns?) und Reaktion auf den Nachweis, dass er wie der unsägliche Dawkins die methodologischen Grenzen der Naturwissenschaft nicht begriffen hat.

LMovKHus


mm

Herr Roth ist sicher ein Magnet, der, wenn es Materialismushasser gibt, deren Aufmerksamkeit auf sich zieht. Lustig ist das bestimmt nicht.

er wie der unsägliche Dawkins die methodologischen Grenzen der Naturwissenschaft nicht begriffen hat.

Ich glaube schon, dass sie die Grenzen sehr gut kennen. Sie werten sie nur anders. Stelle dir die Grenze wie eine Stadtmauer vor. Für den dogmatischen Naturwissenschaftler ist alles außerhalb der Stadtmauer unsicher, morastig, schlicht igitt. Ich mag die Stadt auch und lebe gerne in ihr. Aber ich durchstreife auch gerne das freie Gelände außerhalb. Mit dem Dschungel und den wilden Tieren bin ich aber auch lieber vorsichtig :-D .

E&hemaligXer Nutz>er (#H353655x)


Was kommt nach dem Tod?

Im Idealfall eine Bestattung.

R>ichagrd6i1


@ mm35

aus welchem Grund sollte ein Roth oder Dawkins unsäglich sein ???

Wenn Roth sagt ihm schlage Hass entgegen, so ist genau dieser Terminus unsäglich Hass.

Hass auf Menschen die auf naturwissenschaftlich begründeten Tatsachen aufzeigen, dass dieses oder jenes an den Religionen mit diesen Tatsachen nicht vereinbar ist.

Menschen wie Dawkins haben keinen Hass auf Gläubige, sie wollen im Rahmen des derzeitigen Wissens den Menschen aufzeigen, das man keine Religionen braucht.

Dies einzig und alleine deswegen weil alle Monotheistischen Religionen schlimmstes Blutvergießen, Not und Elend über die Menschheit gebracht hat und bringt.

Alle Menschen gleich welchen Glaubens sind einer Rasse, und die Würde des Menschen ist unantastbar. Ein Muslim ist nicht besser wie ein Katholik, Atheist, Evangele etc. und umgedreht. Nichts anderes vermittelt z.B. Dawkins.

Solange der Muslim im Glauben ist sein Gott ist der Richtige kann er von radikalen Muslimen aufgehetzt werden. So wie es Katholische gegen Evangelische , Christen gegen Juden etc. getan haben und tun.

Dawkins hat eine absolut friedliche und versöhnende Botschaft.

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