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Was kommt nach dem Tod?

Tvozurixst


Aber ich halte es für ausgeschlossen, daß es ein Leben nach dem Tod gibt.

Warum? Auf welche Wahrheiten beziehst du dich diesbezüglich?

Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht, dann bezeichnet der Begriff 'Leben' offenbar die körperliche Existenz. Denn würde 'Leben' etwas anders bedeuten, als die körperliche Existenz dann würde sich zunächst die ganz grundlegende Frage stellen, was die mit 'Leben' und 'Tod' bezeichneten Dinge, denn überhaupt miteinander zu tun haben könnten?

Beispiel: Stellt man die Frage, ob es ein med1 Forum nach dem ersten Advent gibt, dann muss man für die Beantwortung der Frage zunächst mal klären, was die Existenz des med1-Forums überhaupt mit dem 1. Adend zu tun haben könnte.


Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht, und der Begriff 'Leben' die körperliche Existenz bezeichnet, dann gibt es logischerweise kein Leben nach dem Tod.


Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht, aber der Begriff 'Leben' etwas anders als die körperliche Existenz bezeichnen soll (ich habe nicht die leiseste Ahnung was das sein könnte, denn alle meine Daseins-Erfahrungen sind an meine körperliche Existenz gebunden), dann muss derjenige, der eine Behauptung aufstellt wie die, dass es ein Leben nach dem Tod gäbe, erst mal erklären was man unter diesem Begriff 'Leben' überhaupt verstehen soll.

Als nächstes hätte derjenige nachzuweisen, dass es das, was man unter dem Begriff 'Leben' verstehen soll, überhaupt gibt.

Und dann müsste noch erklärt werden, was dieses Etwas mit dem Ende der körperlichen Existenz zu tun haben könnte.

R5icharxd61


@ ochnurmann,

der Pantheismus ist keine Mentaltechnik wie Yoga, und keine Religion, gleich welchen Glaubens.

Am Besten ist der Vergleich mit dem Universum um sich der Philosophie des Pantheismus klar zu werden.

Das Universum ist aufgebaut vergleichbar mit einem Gehirn. So, wie sich das menschliche Gehirn zusammensetzt aus einer großen Zahl von Gehirnzellen, die, dadurch, dass sie in Wechselwirkung zueinander stehen, ein System bilden, bilden die unzähligen Elemente des Universums auch ein System. Im Pantheismus geht man davon aus, dass die Summe aller Dinge im Universum das Göttliche selbst bildet, etwas Höheres, was über die Einzelwirkungen der Dinge hinausgeht. Dieses Göttliche bildet natürlich etwas Unvorstellbares, über den Geist des Menschen weit Herausgehendes, was man jedoch am Ehesten mit dem Wort "Bewusstsein" beschreiben könnte. Und hier findet sich die Analogie zu dem System Gehirn; das menschliche Bewusstsein entsteht auch erst durch das Zusammenspielen aller Gehirnzellen – jeder Mensch im Universum ist wie eine Gehirnzelle im Gehirn und trägt zum Bestehen eines Bewusstseins bei. Das Zusammenspiel der Gehirnzellen ist natürlich nicht exakt auf das Zusammenspiel der Dinge im Universum übertragbar, aber genau an dieser Stelle setzt das Metaphysische im Pantheismus ein. Man geht davon aus, dass es eine Art Gitter, Macht, Energie oder ähnliches gibt, was als Verbindung zwischen jedem Element (im nicht-chemischen Sinne) des Universums dient. Dieses (für den Menschen!) Unerfassbare wirkt allerdings schon weniger metaphysisch, wenn man die Chaostheorie, eine der zentralen Elemente des Pantheismus, herbeizieht. Die Chaostheorie besagt, dass sich unvorhersehbare Folgen aus bestimmten Abläufen im Universum ergeben können, ganz einfach, weil der Mensch nicht alle Umstände, Faktoren und Begleiterscheinungen zu berechnen, beachten oder wahrzunehmen in der Lage ist.

Diese Denkweise ist keine Mentaltechnik, sondern eine philosophische Erklärung der Welt und eines Gottes der darin überall und in jedem ist. Das ist ein völlig simpler Glaube dessen Erklärung auf eine DIN A 4 Seite passt.

Das Einzige was man als Mentaltechnik braucht ist das Abstreifen alter Glaubensmuster.

Dann ist man verblüfft wie simpel die Welt ist und das es Dinge gibt die derzeit über unsere Vorstellungskraft gehen sich aber letztlich wieder einfügen.

Das erstaunliche ist am Pantheismus, das er vor über 500 Jahren von Bruno begründet wurde, von Spinoza, Descartes, Goethe , Kant und Einstein weitergedacht aber sich im Grund nie verändert hat und sich auch nicht verändern wird.

E@hemaligLerD N5utzer (+#531,921)


Ich habe 2 Bücher bisher des Mentalisten und selbsternannten "Wundermachers" Jan Becker gelesen. Darin beschreibt er seine Techniken , wie er sie auch in seinen Bühnenshows präsentiert. Er hat sich von allen übersinnlichen Phänomänen distanziert und seine Kunst auf hart und lang trainierte Menschenkenntnis zurückgeführt. Seine Techniken, so sagt er, seien für jeden Menschen erlernbar.

Er beschreibt zum Beispiel in seinem Buch, wie er eine ihm völlig fremde Frau in Begleitung eines Notars vom Bahnhof abholt, sich von ihr ihren Wohnungsschlüssel geben lässt und sie zu ihr nach Hause führt ohne , daß sie ihm die Adresse verrät. Der Schlüssel findet tatsächlich seinen Weg in das Schlüsselloch ihrer Wohnungstür.

Nach unendlich vielen gesehenen Illusionisten-shows und der Lektüre von Jan Beckers Büchern wird klar, was mit "weltlichen" Methoden alles möglich ist. Da möge man es mir doch verzeihen, daß ich bei Berichten über "Informationen,-die-ich-nicht-haben-hätte-können, aber-doch-habe" doch mehr als skeptisch bleibe.

Was mich wirklich ärgert, und warum ich so bissig reagiere ist:

,daß Menschen, wenn sie am schwächsten sind - zum Beispiel, weil sie wegen des Verlustes eines geliebten Menschen trauern- obendrein noch finanziell mit esotherischen Heilsversprechen ausgebeutet werden. Und dann fordern jene Heilsversprecher auch noch Respekt für ihre "Gabe" ein? - Wirklich ???

@ IceLady:

Du mußt zugeben, Deine Angaben zu diesem Thema unterscheiden sich nicht wirklich sehr von denen , die auch andere "Medien", aus einschlägigen Late_Night shows auf Frauen-Sendern zur späten Stunde, machen. Auch daher möge man mir meine Ablehnung doch nachsehen.

Du möchtest einen "Austausch" über dieses Thema. Als Möglichkeit für einen "Austausch" erwartest Du aber, daß man für Deine Position "offen" ist. Der Begriff "offen" wird aber in der Esotherik-scene (Dazu gehörst auch Du) gerne als Code für "Ich erwarte, daß Du mir glaubst" verwendet. Da ich Dir aber eben nicht glaube, scheitert der Austausch nach Deinen Regeln natürlich grundsätzlich.

Ich bezeichne die kommerzielle Esotherik-Branche als zumindest moralisch verwerflich, oder sogar als kriminell. Hier geht es eben nicht um eine Sitzung im Rahmen einer z.B. Psychotherapie.

Auch im Rahmen einer Psychotherapie wäre es ja möglich mit einem Verstorbenen "Kontakt" aufzunehmen um etwa Abschied zu nehmen. Der Unterschied liegt darin, Daß der Klient über die Vorraussetzung dieser Sitzung nicht belogen wird.

Der Patient weiß vorher, daß kein echter Verstorbener hier Informationen über ein Medium übermittelt. Er weiß, es handelt sich um geführte, begleitete mentale Techniken zur Bewältigung eines Traumas.

@ LovHus

Danke für Deine Klarstellung, ich hatte fälschlicherweise angenommen mein Link sei selbsterklärend.

E*hemaligerj Nu2tzerJ (#a53192x1)


...

Am Besten ist der Vergleich mit dem Universum um sich der Philosophie des Pantheismus klar zu werden.

Das Universum ist aufgebaut vergleichbar mit einem Gehirn. So, wie sich das menschliche Gehirn zusammensetzt aus einer großen Zahl von Gehirnzellen, die, dadurch, dass sie in Wechselwirkung zueinander stehen, ein System bilden, bilden die unzähligen Elemente des Universums auch ein System.

Ja, so weit, so gut

Im Pantheismus geht man davon aus, dass die Summe aller Dinge im Universum das Göttliche selbst bildet, etwas Höheres, was über die Einzelwirkungen der Dinge hinausgeht. Dieses Göttliche bildet natürlich etwas Unvorstellbares, über den Geist des Menschen weit Herausgehendes, was man jedoch am Ehesten mit dem Wort "Bewusstsein" beschreiben könnte.

Der Rest ist blanke Spekulation.

Wäre dies wahr, hätten Panthesiten das Rätsel des Universums gelöst. Herzlichen Glückwunsch - Mission erfüllt @:)

Wäre es nicht wahr, wäre eine bloße Vorstellung, die jeden Hauch von Beweis schuldig bliebe.

Es sei jedem erlaubt sich in dieser Vorstellung häuslich einzunisten und wohl zu fühlen. Es mag auch tröstlich sein, sich irgendwie mit dem Universum verbunden zu fühlen. Alles gut, aber ...

Mentaltechnik eben.

Das Problem mit den Philosophen ist, daß ihre Aussagen zur physischen Welt auch irgendwann einer Überprüfung standhalten müssen. Ist diese Überprüfung unmöglich, steht die Philosophie nicht viel besser da, als die Religion. Oder platt gesagt: Die Philosophie sollte den Physikern nicht ins Handwerk pfuschen.

Was das soziale Miteinander angeht, hat die Philosophie durchaus ihre Daseinsberechtigung.

Dann ist man verblüfft wie simpel die Welt ist und das es Dinge gibt die derzeit über unsere Vorstellungskraft gehen sich aber letztlich wieder einfügen.

Der Satz ist ein Widerspruch in sich, da hilft auch das Satzende nichts.

ERhemalig@er NugtzerM (#5319321)


@ Tourist:

Verwirrend , nicht wahr?

Körperliche Existenz, was denn sonst?

Das leben nach dem Tod halte ich für ausgeschlossen, gerade weil ich eine Nicht-körperliche Existenz für ausgeschlossen halte. Diese Unterscheidung zwischen körperlich und nicht-Körperlich käme mir nichteinmal in den Sinn.

RUicha7rd6x1


Wäre dies wahr, hätten Panthesiten das Rätsel des Universums gelöst. Herzlichen Glückwunsch - Mission erfüllt

Wäre es nicht wahr, wäre eine bloße Vorstellung, die jeden Hauch von Beweis schuldig bliebe. Es sei jedem erlaubt sich in dieser Vorstellung häuslich einzunisten und wohl zu fühlen. Es mag auch tröstlich sein, sich irgendwie mit dem Universum verbunden zu fühlen. Alles gut, aber ...Mentaltechnik eben.

Wäre ich ein Gottgläubiger würde ich jetzt eifern. Ich eifere nicht weil ich nicht Gottgläubig im Sinne von Christen, Juden, Muslimen bin. Ich missioniere nicht und es ist mir völlig gleichgültig ob sonst jemand dran glaubt. Ich bin mit mir im Reinen damit.

Ein Pantheist will sich oder anderen nichts beweisen , er hat das Weltbild für sich alleine, niemals für Andere, eigentlich wie die Buddhisten die auch nicht missionieren. Es ist mir auch so egal, wie wenn in China ein Reissack umfällt, ob du dieses Weltbild teilst. Wenn ich mich dem Universum verbunden fühle, so ist das etwas astronomisch logisches. Die Galaxien eilen in Lichtgeschwindigkeit von uns weg, also waren sie irgendwann bei uns und wir waren eins.

Dieses theoretische Denken das Bruno hatte, wurde weitgehend bewiesen, wie vieles unbewiesene auch wieder in dieses Weltbild passen wird , wenn es bewiesen ist. Es ist einfach logisch mit dem jetzigen Wissen. Einzig die Quantenphysik brächte dieses Bild in Unordnung, aus diesem Grund hat sich Einstein Zeitlebens gegen die Quantenphysik gestellt und er war der Meinung , das es für diese Auffassungen auch eine rationale physische Erklärung geben wird. Das ist eine spannende Angelegenheit. Im Moment befasse ich mich mit populärwissenschaftlichen Büchern über Quantenphysik und Paralleluniversen. Als Pantheist will man ständig Neues kennenlernen , man stellt alles immer auf den Prüfstand, was ein Theist nie machen würde.

L$ovBHus


Vanilla

Ich habe lediglich exakt das dargestellt, was IceLady behauptet hat. Nachzulesen in den vorherigen Seiten dieses Fadens.

Sie hat nur gesagt, dass sie nicht weiß, wie sie zu den Info kommt (nicht erfragt, nicht erhypnotisiert). Manche Info sind in der Tat nicht nachprüfbar (Gefühle des Toten dem Fragenden gegenüber), andere schon - sie hat einige Beispiele gebracht.

die böse und verblendete "Inquisition"

Wieso böse und verblendet? Habe ich nirgends geschrieben oder impliziert. Sie war/ist in ihrem Selbstverständnis die Hüterin des wahren Wissens. Natürlich zeitgebunden.

wer bist dann Du?

Giordano Bruno? ;-D

L=ovHu%s


Diese Unterscheidung zwischen körperlich und nicht-Körperlich käme mir nicht einmal in den Sinn.

Das entspricht der Unterscheidung zwischen Fernseher und der Sendung, die in ihm läuft. Nur weil der Fernsehen kaputtgeht, hört die Sendung nicht auf. Sie läuft nur nicht mehr auf dem kaputten Fernseher.

Ezva8 Rel)la


Tourist

Ich glaube, was hier gemeint ist mit der Frage ist der Tod des Ichs. Das "Ich" in der uns jetzt bewussten Form hört mit dem Ende des Lebens (körperlicher Tod) auf zu existieren. Das dürfte Fakt sein.

Wir wissen nicht, ob es eine Art Existenzform für das Individuum außerhalb des Ichs gibt. Möglich ist so etwas auch außerhalb des eigenen Gehirns - Bewusstsein als Energieform - aber nicht denkbar. Uns fehlt jedenfalls eine Vorstellung, wie diese Existenzform sich für uns darstellen könnte: Ist sie bewusst, halbbewusst, unbewusst oder Neuauflage eines Ichs?

Religionen bieten Hilfstheorien, denke ich, damit überhaupt so etwas wie eine Vorstellung möglich wird. Das Vorstellungsvermögen des menschlichen Gehirns reicht in dieser Hinsicht nicht wesentlich über sich selbst hinaus.

L(ovHu0s


Tourist

Zu den Definitionsfragen gibt es weiter vorne einige Beiträge.

Ein Tod, der als Nicht-Leben definiert ist (Epikur) ist uninteressant. Also schreiben wir vom erlebbaren Tod. Der kleine Prinz hat dazu ein persönliches Beispiel gebracht, wo Leben - Tod - Wieder Leben (= Leben nach dem Tod) klar unterschieden sind.

Wir haben hier bisher, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, drei Arten von erlebbarem Tod auf dem Tablett: Das Nahtoderlebnis, das Leben zwischen den Leben, wie es bei Rückführungshypnosen erfahrbar ist, der mediale Kontakt mit Toten.

KAris,e~nstxab


@ LovHus

Das Nahtoderlebnis, das Leben zwischen den Leben

= Sauerstoffmangel!

Rückführungshypnosen

= Humbug

Was kommt nach den Tod?

= Nichts!

Ré­su­mé

Der Thread könnte m.E. längst geschlossen werden!

]:D

I|ceL<adyU_5x0


Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht, und der Begriff 'Leben' die körperliche Existenz bezeichnet, dann gibt es logischerweise kein Leben nach dem Tod.

Ich schrieb das mehrfach, dass der Begriff meines Erachtens falsch gewählt ist. Leben impliziert das körperliche und auch das gesellschaftliche Er-Leben, wie wir es führen.

Und genau deshalb ist es (also diese Existenz nach dem Tod) für viele nicht vorstellbar, weil ja eben genau das aufhört nach dem Tod.

Was mich wirklich ärgert, und warum ich so bissig reagiere ist:

,daß Menschen, wenn sie am schwächsten sind - zum Beispiel, weil sie wegen des Verlustes eines geliebten Menschen trauern- obendrein noch finanziell mit esotherischen Heilsversprechen ausgebeutet werden. Und dann fordern jene Heilsversprecher auch noch Respekt für ihre "Gabe" ein? - Wirklich ??

Ich glaube, das Du und auch andere hier überhaupt nicht lesen, was ich zu sagen habe. Ich stecke in einer Schublade, die wird zugeworfen und gut ist.

1. Ich mache keine esoterischen Heilversprechen - wo steht das? Im Gegenteil, ich sage immer vorher, dass ich nicht versprechen kann, dass ein Kontakt zustande kommt.

2. Ausbeuten ist kriminell. Mache ich das? Woher weißt Du das?

3. Jeder, aber auch wirklich jeder Klient hatte bislang größten Respekt vor dem, was in der Sitzung passiert ist - ich übrigens auch.

Auch im Rahmen einer Psychotherapie wäre es ja möglich mit einem Verstorbenen "Kontakt" aufzunehmen um etwa Abschied zu nehmen. Der Unterschied liegt darin, Daß der Klient über die Vorraussetzung dieser Sitzung nicht belogen wird.

1. Nochmal, und zum allerletzten Mal: ich belüge niemanden.

2. Wenn ich nun sage, dass ich auch für Psychotherapeuten arbeite und mit ihnen gemeinsam Sitzungen abhalte, was ist dann?

Und natürlich ist ein Austausch nur möglich, wenn auch Skeptiker wenigstens die Türe mal nen Spalt öffnen.

Menschenskinder, ich verstehe diese Reaktionen doch!! Ich krieg doch auch die Krise, wie auf TV-Sendern oder Lines Menschen aufgrund ihrer Trauer ausgebeutet werden.

Aber es gibt auch andere, die nicht in dieses Schema passen.

s=ens\ibelxman


Wenn man unter dem Begriff 'Tod' das Ende der körperlichen Existenz versteht,

Das was du als körperliche Existenz bezeichnest, ist ja nur etwas, was sich deiner Wahrnehmung nicht entzieht. Da du aber keineswegs wissen kannst (und keinswegs ausschließen kannst), ob es Dinge gibt, die du nur nicht wahrnehmen oder messen kannst, kannst du keine gesicherte Aussage treffen.

Zudem besteht das Leben ja nicht nur aus dem Körper, sondern gerade auch aus dem Bewusstsein. Inwieweit Bewusstsein zwingend an den Körper gebunden ist, ist nicht nachweisbar.

Nur weil man es (selbst) nicht wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Die größte Zeit ihrer Existenz wussten Menschen nichts von Röntgenstrahlung, radioaktiver Strahlung, Infrarotstrahlung, UV-Strahlung, Radiowellen, .... Die Entdeckung dieser Phänomene erfolgte teilweise zufällig.

Die Frage zudem, was der Zufall ist (z.B. im quantenphysikalischen Sinn), wird u.U. immer unbeantwortet bleiben.

E!hemaliger BN/utzer d(#531x921)


Und natürlich ist ein Austausch nur möglich, wenn auch Skeptiker wenigstens die Türe mal nen Spalt öffnen.

Was meinst Du mit einen Spalt breit? Entweder du glaubst es oder Du glaubst es nicht. Wie geht "ein bißchen glauben"

Menschenskinder, ich verstehe diese Reaktionen doch!! Ich krieg doch auch die Krise, wie auf TV-Sendern oder Lines Menschen aufgrund ihrer Trauer ausgebeutet werden.

?

Also gut, nocheinmal bitte konkret. Inwiefern unterscheidet sich das was Du machst von dem was Andere machen?

Also ich blättere hier 46Seiten zurück um alle Deine Beiträge zu lesen, aber das einzig konkrete Beispiel, das ich finde , ist das mit der CD. Ansonsten finde ich nur Beiträge die etwas wage beschreiben, immer mit dem Kommentar, daß Du ja auch nicht weißt , was wirklich da vor sich geht.

Post nr.2 zum Thema:

Was ich sagen will ist, dass ich weiß, dass es "etwas" gibt, aber dass die Formulierungen und die Gedanken darüber ggf. nicht passend sind.

"etwas" ist schon etwas unklar

Wir gehen mit irdischen/menschlichen Maßstäben an das Thema ran - so, als würde es nach dem Tod genau so weitergehen.

Das, was wir als "Leben" bezeichnen, beinhaltet doch Regeln, Grenzen, Gesetze, Zeit Raum....

unvollendete Andeutungen

und es geht weiter:

Ja, ich weiß es für mich selber, weil ich als Medium tätig bin.

Aber ich möchte das hier nicht in den Mittelpunkt stellen, sondern meine Meinung mit in das Thema einwerfen und mich darüber austauschen. Das ist oft schwierig genug.

@ LichtamHorizont

Ja, so ist es. Menschen brauchen Rituale, festgeschriebene Abläufe, Orte etc., weil sie daraus Sicherheit und den Rahmen ihres Lebens ziehen.

Und genau DAS muss man versuchen, geistig loszulassen und für den Moment zu vergessen. Aber das fällt natürlich entsprechend schwer.

Ich finde aber immer wieder bezeichnend, wie wichtig für viele Menschen das pragmatische Wissen und das Festhalten an diesen Wertigkeiten ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies oft auf Angst beruht. Allein schon die Angst vor dem Tod, vor dem, was danach kommt, was man nicht beeinflussen kann und was ggf. täglich somit um uns herum ist.

Immer noch nichts konkretes . Dann folgen 2 Kommentare von dir , in der Du zusammengefast erklärst, man dürfe nicht nur das glauben, was man sieht.

ab Seite 36 überlegst du, ob du einen Fall aus Deiner Praxis preisgeben solltest. Noch immer sehr wage:

Und was wäre, wenn es durchaus vorkommt, Tatsachen von Verstorbenen zu erfahren, die nur dieser oder einer angehörigen Person bekannt waren?

Ab Seite 37 erklärst du, wie wir uns denTod nicht vorstellen sollten, und sagst , wie sich die Verstorbenen Dir gegenüber zeigen.

Verstorbene zeigen sich in Sitzungen (oder stellen sich dar), wie sie im Leben waren bzw. wie sie sich gesehen haben. Sie stellen oft ihren Charakter dar, geben Stichpunkte daraus. Es kommt vor, dass sich alte Menschen so darstellen, wie sie zu ihren jungen Lebzeiten ausgesehen haben - beispielsweise, wenn sie das Alter nicht mochten und das zu Lebzeiten auch so geäußert haben.

Auf Seite 38 zeigst Du, wie so eine sitzung bei Dir abläuft. Klingt schon konkreter. Klingt jetzt aber nicht viel anders als von mir erwartet.

ab Seite 39, ein konkreter Fall -endlich, aber schwer als tatsächliches Phänomen zu glauben.

Nun gut Ziel meiner Auflistung ist es aufzuzeigen, warum deine Äußerung für mich nicht anders klingen, als die anderer "Medien". Dieser "Ich weiß nicht, warum mir das passiert" habitus ist geradzu klassisch.

Darum bleibe ich skeptisch.

Bestenfalls

bist ein "Opfer" Deiner Menschenkenntnis, mit der man so Einiges über andere erfahren kann. Dabei verselbstständigen sich jene Fähigkeiten und werden unbewußt. Soll heißen, man weiß selbst nicht mehr wie man jene Information erhalten hat.

Beispiel Jan Becker und die Frau vom Bahnhof: Er habe jede Regung dieser Frau beobachtet um einen Hinweis auf ihren Wohnort zu erhalten. Irgendwann sah er nichts mehr an ihr und war gezwungen zu raten. Das Experiment gelang trotzdem. Er hat einfach unbewußt die richtigen Informationen gedeutet.

Schlimstenfalls

ist alles erstunken und erlogen,

aber keinesfalls ist es ein parapsychologisches , übersinnliches oder irgendwie anderes metaphysisches Phänomen.

Falls doch, bist so gut wie sicher Millionärin.

[[http://web.randi.org/the-million-dollar-challenge.html]]

E[hemnaliger NkutzeSr (#,531921)


Nur weil man es (selbst) nicht wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es nicht existiert.

Nur weil man es __so__ wahrnimmt, bedeutet es noch lange nicht, dass es so existiert.

Nur weil man es durch die Kultur so gelernt, bedeutet es noch lange nicht, dass es so existiert.

Nur weil man kulturell die Vorstellung vermittelt bekam, eine imaterielle Seele wohne in unserem physischen Körper, bedeutet es noch lange nicht, dass es so ist.

Mythos ist nur ein Mythos und lässt keinen Rückschluß auf die Wirklichkeit zu.

Zudem besteht das Leben ja nicht nur aus dem Körper, sondern gerade auch aus dem Bewusstsein. Inwieweit Bewusstsein zwingend an den Körper gebunden ist, ist nicht nachweisbar.

Der Körper generiert das Bewußtsein, und selbst das nicht immer zuverlässlich. Wenn schon ein Schlag auf den Kopf oder ein paar läppische Toxine das Bewußtsein vorübergehend lahmlegen, wie soll dann ein cerebraler Totalausfall das Bewußtsein erhalten?

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