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Was kommt nach dem Tod?

T"umxan


Letztendlich stellt sich zu diesem Thema wohl nur eine Frage: Erzeugt das Gehirn ein Bewußtsein oder agiert das Bewußtsein durch das Gehirn. Bei ersterem würde das Bewußtsein mit dem Absterben des Gerhirns auch sterben und nicht mehr vorhanden sein. Bei zweiterem würde das Bewußtsein sein jetziges Medium beim Sterben des Gehirns verlieren und würde dennoch weiterexistieren. In etwa so, als würde ich mit anderen durch ein Radio kommunizieren. Wenn das Radio kaputt geht, bin ich ja noch immer da, nur andere Menschen können mich nun nicht mehr wahrnehmen. Man könnte es auch so betrachten, dass ich als Mensch wie eine Workstation funktioniere, die mit dem Server gekoppelt ist. Geht die Workstation kaputt, exisitiert der Server aber trotzdem und hat alle Informationen, die die Workstation gepeichert und übermittelt hat, nach wie vor parat. ;-D

E-hema;lige,r Nutzer (#5;3192x1)


@ iceLady:

Fällt mir noch immer schwer zu glauben, aber Danke für Dein konkretes Beispiel - und natürlich habe ich Verständnis für Deine Diskretion. ;-) @:)

Da habe ich ja Einiges aufzuholen.

Wer sagt uns, dass wir nicht JETZT "vor der Geburt" sind? Einer anderen in einer ganz anderen, jetzt nicht vorstellbaren Existenz?

Der Tod als Durchgangsphänomen in eine unbekannte, unvorstellbare "Welt" - so wurde das schon von Alters her gesehen. Vielleicht waren die Alten ja nicht so wissenschaftsgeblendet und daher weiser als wir heutigen Alleswisser?

Nach all Deinen nachvollziehbaren Gedanken gehst Du nun wieder über in wilde Spekulation. Nur weil viele -sehr viele Deine Spekulationen teilen, sehe ich keinen zwingenden Hinweis darauf, daß sie wahr sein müssen.

Ich halte es hier für wenig sinnvoll einem Herdentrieb zu folgen.

Gleichzeitig ist es nachvollziehbar , die Vorstellung vom Tod mit einer Fantasie zu belegen, ist es doch für Menschen unmöglich , außerhalb von Raum und Zeit eine Vorstellung zu entwickeln. Ich kann sozusagen nicht NICHT denken, und der Zustand der "Erfahrungsunfähigkeit" ist auch unvorstellbar. Daher ergibt sich beim Nachdenken über den Tod ansich, ein Vakuum , das die Fantasie schnell und unausweichlich zu füllen versucht.

EHhemal0igera Nutzer f(#531x921)


Es ist in dieser eindeutigen Form überhaupt nichts bewiesen. Woraus sich unser Unterbewusstsein speist, ist teilweise schwer nachweisbar und auch nicht umfassend nachgewiesen.

Hör auf zu essen, zu trinken und zu atmen, und Du wirst herausfinden, was Dein Bewußtsein macht.

Ich halte es für einen "Basisirrtum", zu glauben wir wären quasi von einer ständig bestehender Energie gefüllt.

Statt dessen ist es ein ständiger Austausch von Energie. Das heißt Energie wird ständig verbraucht, aber auch ständig ersetzt. Diese Energie beziehen wir aus der uns umgebenden Wärme und Atemluft zusammen mit unserer Ernährung. Diese gewonnene Energie befeuert unsere Körperfunktionen von denen allein die Hirnaktivitäten (soweit ich richtig informiert bin) 30% beansprucht. Fettreserven und bestimmte Gluckoseverbindungen bilden dabei eine Backup-Funktion. Sie sind Reserven oder Nachschub, sonst müssten wir ja ständig essen.

LNicehtAmHojrizonxt


@ IceLady_50

Wäre es nicht möglich, dass Dir die Informationen, die Du während den Sitzungen mit Deinen Klienten erhältst, in Wirklichkeit von den Klienten telepathisch übermittelt werden?

Ich wenigstens habe es schon einmal hinbekommen, einer anderen Person ein Bild einer verstorbenen Person zu übermitteln. Das war gar nicht meine Absicht (ich hatte einfach nur ganz intensiv an den Verstorbenen gedacht), und es fand auch nicht in so einer Sitzung statt, und die andere Person war auch kein Medium. Die Person hat mir aber kurz danach gesagt "ich habe eben XY (der Verstorbene) gesehen!!" Und zwar bei der Aktivität, die ich mir vorgestellt hatte (wie eine Art Film von dem Verstorbenen).

EThjemaligHer oNutzeer (#V53192x1)


Letztendlich stellt sich zu diesem Thema wohl nur eine Frage: Erzeugt das Gehirn ein Bewußtsein oder agiert das Bewußtsein durch das Gehirn. Bei ersterem würde das Bewußtsein mit dem Absterben des Gerhirns auch sterben und nicht mehr vorhanden sein.

Genau meine Position ;-)

Bei zweiterem würde das Bewußtsein sein jetziges Medium beim Sterben des Gehirns verlieren und würde dennoch weiterexistieren. In etwa so, als würde ich mit anderen durch ein Radio kommunizieren. Wenn das Radio kaputt geht, bin ich ja noch immer da, nur andere Menschen können mich nun nicht mehr wahrnehmen. Man könnte es auch so betrachten, dass ich als Mensch wie eine Workstation funktioniere, die mit dem Server gekoppelt ist. Geht die Workstation kaputt, exisitiert der Server aber trotzdem und hat alle Informationen, die die Workstation gepeichert und übermittelt hat, nach wie vor parat

1.Frage warum sollte ein freies Bewußtsein dann in so etwas verletzliches wie einen menschlichen Körper eingesperrt werden?

2.Frage ist die nach dem Wesen des Bewußtseins. Offensichtlich besteht es aus mehrerem Teilkomponenten. Neben dem reinen "Ich-Gefühl" mischen sich ja auch Sprache in Form von inneren Monologen, Gefühlen, Zeitempfinden, Erlermtes und Erfahrenen zu einem kaum voneinander zu trennenden Ganzen zusammen.

Das aber heißt, daß Bewußtsein sich im Laufe des Lebens auch verändert, bzw wächst. also ist Bewußtsein nicht statisch sonder wird angereichert durch Informationen die ein Gehirn durch hereinkommende Sinneseindrücke verarbeitet. Das Verarbeiten selbst kann wiederum selbst als Sinneseindruck angesehen werden, wodurch sich eine - quasi "Feedback-Schleife" ergibt. Sozusagen ein kognitiver Turbo-Motor.

Ich perönlich halte das Bewußtsein sogar für eine Illusion, wennauch eine hilfreiche Illusion, die sich genau aus diesen Teilbereichen generiert. Da ich der Wissenschaft wohl schlecht vorraus sein kann, ist dieses natürlich nur meine pers. Theorie. ;-)

sNen#sibeQlxman


Hör auf zu essen, zu trinken und zu atmen, und Du wirst herausfinden, was Dein Bewußtsein macht.

Das ist der teil unseres Unterbewusstseins, den wir unter bestimmten Bedingungen wahrnehmen können...

Diese Energie beziehen wir aus der uns umgebenden Wärme und Atemluft zusammen mit unserer Ernährung. Diese gewonnene Energie befeuert unsere Körperfunktionen von denen allein die Hirnaktivitäten

Da widerspreche ich nicht- es sind dennoch alle die Dinge, die wir gleichermaßen wahrnehmen können.

Aber es ist falsch, anzunehmen, dass nur das existiert, was wir wahrnehmen oder messen können. Hier bestehen auch die Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit.

Im Übrigen sind Ideen, die sich unserer Wahrnehmung entziehen- die rein spekulativ sind, keineswegs immer sinnlos. Demokrit hatte seine Vorstellung von den Atomen sehr spekulativ dargestellt (da waren Menschen von den Erkenntnissen des Mikrokosmos weit entfernt).

Besonders problematisch wird es, wenn es Dinge in der Wahrnehmung gibt, die nur von bestimmten Individuen wahrgenommen werden können und die nicht messbar sind. Hier ist der wissenschaftliche Erkenntnisnachweis kaum möglich- da kannst du nur noch glauben (oder nicht glauben).

Ich halte es für falsch und in gewisser Weise für wissenschaftliche Überheblichkeit, steif und fest zu behaupten: "Das gibt es nicht, weil ich es nicht messen und wahrnehmen kann". Das erinnert mich an ein Kind, das sich die Augen zuhält und behauptet: "Jetzt siehst du mich nicht mehr..."

W`eirxd


Wieso sollte da was sein? Nichts, du erlebst das auch nicht. Dein Körper verrottet und fertig ises. :)

s5ensMibdelmaxn


Jetzt mal unabhängig von menschlichen Bewusstseinsfragen:

Man sollte auch nicht vergessen, dass es sich auch die Wissenschaft an mancher Stelle einfach machen könnte:

z.B. das Thema dunkle Energie (ein weiter Bereich ungeklärter wissenschaftlicher Phänomene)

Über die genaue Natur der dunklen Energie kann derzeit nur spekuliert werden. Die einfachste Lösung ist, einen geeigneten Wert einer kosmologischen Konstanten zu postulieren und als gegebene und grundlegende Eigenschaft des Universums hinzunehmen.

([[http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie von hier]])

Wissenschaftlich korrekt wäre eine Aussage wie: Ich kann das im Rahmen meiner Wahrnehmung und im Rahmen meiner Messungen zeigen. Einen Anspruch auf absolute Wahrheit hat es aber nicht.

Im Denken im Sinne von: "Es ist so und nicht anders, weil ich es so wahrnehme oder gemessen habe" beginnt wissenschaftliche Überheblichkeit- eine gute Basis für unwissenschaftliches arbeiten, eine Basis zur Verweigerung von Erkenntnisgewinn. Ich behaupte, dass gute Wissenschaftler dadurch gekennzeichnet sind, dass sie für viele Ideen offen sind (und diese nicht ohne hinreichende Begründung ablehnen)- dazu zählen auch hochspekulative Ideen oder Gedanken.

Eine Idee hat solange seine Berechtigung, solange ihre Widersprüchlichkeit nicht eindeutig nachgewiesen ist. Da nicht universell nachweisbar ist, dass Leben nach dem Tod nicht möglich ist, ist diese Idee nicht verwerfbar. Diese Idee zu verwerfen könnte man nur, wenn man nachweisen könnte, alles vom Universum zu wissen. Ich halte so etwas für sehr vermessen. Und es schadet niemanden, diese Frage offen zu lassen und die Menschen glauben oder nicht glauben zu lassen.

Ewva IReZlla


These: Diejenigen, die sagen: "Der Körper verrottet, und dahinter ist nichts, weil da nichts sein kann!, müssen dieses selbst als sicher annehmen, weil für sie die Unsicherheit nicht aushaltbar wäre.

Emv`a Rxella


Das ist nicht weniger haltbar als die Gegenthese, nämlich dass die anderen an etwas nachher glauben müssen, weil sie ein Auslöschen nicht aushalten.

Beeard6y1#954


Diese Intoleranz - oder zumindest dieses Unverständnis - der/m Andersglaubenden gegenüber empfinde ich als unerträglich.

Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass nach dem irdischen Tod nichts kommt, und daher bin ich von einem Weiterleben in einer anderen Dimension überzeugt. Wenn das jemand nicht glauben kann und meint, es sei mit dem Absterben des Körpers aus und vorbei, so sei ihr/ihm das unbenommen.

Herzliche Grüße und einen schönen ersten Advent!

EWhemaliger2 NutNzer (#53x1921)


Aber es ist falsch, anzunehmen, dass nur das existiert, was wir wahrnehmen oder messen können. Hier bestehen auch die Grenzen unserer Erkenntnisfähigkeit.

Könnte natürlich sein, aber es ist ebenso falsch anzunehmen, daß das, was jenseits unserer Erkenntnisfähigkeit liegt, auch genau unseren Vorstellungen davon - und Fantasien darüber- entspricht.

Grenze der Erkenntnisfähig meint eben auch wirklich Grenze der Erkenntnisfähig. Diese erweitert sich nicht einfach so durch den Tod.

Ich würde auch erst mal nicht von Messung sprechen, sondern von Interaktion. Du erwähntest UV-Strahlung. Sie war früher nicht bekannt aber ihre Folgen klar spürbar. Insofern get es darum, welche Interaktionen können wir beobachten und zuordnen. Dunkle Materie und dunkle Energie wird angenommen, weil wir Reaktionen (nämlich die von Galaxien) beobachtet haben und diese auf eine (mögliche) Interaktion zurückführen können.

Es fällt zunehmend schwerer wirklich "Neues" zu messen, weil die Interaktionen immer seltener und dabei äußerst zufällig auftreten. Weiterhin bedarf es immer feiner abgestimmte und aufwendigere Werkzeuge um jenes "Neue" zu erkennen. Vor kurzem wurde gerade mal die Meldung der Higgs Teilchen gemeldet, welches so gut wie gar nicht interagieren soll, aber dort, wo sie einen Effect hinterlasssen wurden sie eben doch nachgewiesen. Sogar Neutrinos hat man nachgewiesen, die als ebenso schwer nachzuweisen gelten. Ganze 39 Neutrinos hat man wohl detektiert. In einem Teilchenzoo ist das quasi NICHTS.

Ich wiederhole nochmal zum Abschluß meine Aussage: "... es ist ebenso falsch anzunehmen, daß das, was jenseits unserer Erkenntnisfähigkeit liegt, auch genau unseren Vorstellungen davon - und Fantasien darüber- entspricht."

aber eben sogar jene extrem seltene und zufällige kosmologische und quantenphysikalische Phänomene können nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet werden( was nicht heißt, daß es innerhalb der Wissenschaft nicht auch unterschiedliche Ansichten darüber gibt.)

Zum Thema "Leben nach dem Tod" existiert dagegen nicht ein einziges seriöses reproduzierbares Indiez für ein Leben nach dem Tod.

Ethemraliger +Nutzer $(#53192x1)


Hör auf zu essen, zu trinken und zu atmen, und Du wirst herausfinden, was Dein Bewußtsein macht.

Das ist der teil unseres Unterbewusstseins, den wir unter bestimmten Bedingungen wahrnehmen können...

Die Aussage verstehe ich nicht. Warum Unterbewußtsein? Du wirst ganz klar feststellen , wie aufgrund von Mangel - z.B. Sauerstoffmangel (geht am schnellsten) sich Dein Bewußtsein verabschiedet.

KPrisesnstgab


Volkamer hat mehrere Bücher veröffentlicht, die dem Bereich der Esoterik zugerechnet werden. Volkamer selbst sieht sich weiterhin als Naturwissenschaftler ???

]:D

EMhemagliger Nutz>er (#5x31921)


Diese Intoleranz - oder zumindest dieses Unverständnis - der/m Andersglaubenden gegenüber empfinde ich als unerträglich.

Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass nach dem irdischen Tod nichts kommt, und daher bin ich von einem Weiterleben in einer anderen Dimension überzeugt. Wenn das jemand nicht glauben kann und meint, es sei mit dem Absterben des Körpers aus und vorbei, so sei ihr/ihm das unbenommen.

Herzliche Grüße und einen schönen ersten Advent!

Einen schönen 1. Advent, Du Musterbeispiel an Toleranz.

Du empfindest also Unverständnis Andersgläubiger - Du meinst anders als Du glaubst- als unerträglich.

Finde den Fehler ^^

Ich selbst kann mir nicht vorstellen, dass nach dem irdischen Tod nichts kommt, und daher bin ich von einem Weiterleben in einer anderen Dimension überzeugt.

Deine Vorstellung ist irrelevant, es sei denn Du kannst irgend etwas Sinnvolles äußern, wie Du zu Deiner Vorstellung gekommen bist. Also Begründung bitte, oder hast Du "a Kay Ahnung" ?

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