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Was kommt nach dem Tod?

Eyhemalig8er Nut&zer F(#5319x21)


Volkamer hat mehrere Bücher veröffentlicht, die dem Bereich der Esoterik zugerechnet werden. Volkamer selbst sieht sich weiterhin als Naturwissenschaftler ???

Das mag seinen Grund haben, daß man ihn nicht als seriösen Wissenschaftler anerkennt.

Ohne ihn zu kennen und daher ohne auf ihn jetzt direkt Bezug nehmen zu wollen, wird einem die Anerkennung meist dann verwehrt, wenn man nicht bereit ist, Versuchsanordnungen nach wissenschaftlichem Reglement durchführenzu lassen. Das beinhaltet, daß Versuche von unabhängigen Wissenschaftlern, ohne Beteiligung des Urhebers des Versuches, diesen Versuch jederzeit erfolgreich wiederholen können müssen.

Daran sind bisher alle Entwickler eines "kalten Fusionsreaktors" , einer Gravitationsabschirmung, einer Nutzung von Vakuumenergie sowie unzählige Wünschelrutengänger gescheitert.

B~eardKy195l4


Du empfindest also Unverständnis Andersgläubiger - Du meinst anders als Du glaubst- als unerträglich.

Entschuldige bitte, aber das hast Du falsch aufgefasst. Ich meine das Unverständnis sowohl des Einen wie des Anderen.

Es kann doch der Eine akzeptieren, dass der Andere nicht glaubt, und umgekehrt.

E8heJmaligeTr Nutzer3 (#G531x921)


Im Übrigen sind Ideen, die sich unserer Wahrnehmung entziehen- die rein spekulativ sind, keineswegs immer sinnlos. Demokrit hatte seine Vorstellung von den Atomen sehr spekulativ dargestellt (da waren Menschen von den Erkenntnissen des Mikrokosmos weit entfernt).

Natürlich gab es Zufallstreffer. War es Demokrit , der angenommen hat das kleinste würde sich im Großen wiederholen? Sozusagen wie Fraktale? ???

Aber oft waren es keine wilden Spekulationen. Einstein hatte ein "schwarzes Loch" vorausberechnet, ohne aber selbst wirklich daran glauben zu können. Ein Beispiel dafür, daß die Wissenschaft dem Vorstellbaren häufig sogar vorraus ist , und nicht hinterher hinkt, wie Esotheriker behaupten.

Ich halte es für falsch und in gewisser Weise für wissenschaftliche Überheblichkeit, steif und fest zu behaupten: "Das gibt es nicht, weil ich es nicht messen und wahrnehmen kann". Das erinnert mich an ein Kind, das sich die Augen zuhält und behauptet: "Jetzt siehst du mich nicht mehr..."

Das wird der Wissenschaft gerne unterstellt und man tut ihr unrecht. Ich habe es weiter oben schon aufgeführt. Wissenschaftler sagen nie:"Das gibt es nicht". Falls ich es sage liegt es daran, daß ich kein Wissenschaftler bin. ^^ ;-)

Wissenschaftler sagen höchstens Sätze wie: "Es existiert mit größter Warscheinlichkeit nicht" , oder "Die Wahrscheinlichkeitfür eine Existenz ist äußerst gering." So würden sie aber auch die Frage nach der möglichen Existenz eines "Spaghettiemonsters" beantworten.

Mehr noch, die Wissenschaft stürzt sich auf alles und prüft mit enormen Aufwand , wie etwa am LHC in Cern, ob man noch irgend etwas scheinbar unmögliches finden kann, was man noch messen könnte. Jedes exotische Teilchen, das nach einer Teilchenkollision für Fermosekunden aus dem Nichts auftaucht wird gefeiert.

Ich glaube , daß derartige Vorwürfe daraus resultieren, daß für viele Menschen einfach nicht mehr klar erkennbar ist, was Wissenschaft heute eigentlich meint. Man muß sagen , daß da offensichtlich die "Bildungsschehre" sehr weit auseinandergeht.

So werden aber bestimmte Forschungsbereiche, die sich als Sackgasse erwiesen haben, dann tatsächlich zu den Akten gelegt. Ähnlich, wie in der Kriminalistik, muß dann schon ein deutliches Indiz kommen, um einen "alten" Fall wieder aufzurollen. Das geschieht recht häufig, aber besteht dann dieser Fall nicht das wissenschaftliche Procedere, verschwindet er wieder in den Akten.

Das ist keinesfalls Arroganz.

Böser Spruch, ich weiß, aber trotzdem was zum Nachdenken ;-) ]:D

"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz"

EPhemaliger NwutzeLr (#x531921)


Entschuldige bitte, aber das hast Du falsch aufgefasst. Ich meine das Unverständnis sowohl des Einen wie des Anderen.

Es kann doch der Eine akzeptieren, dass der Andere nicht glaubt, und umgekehrt.

Nun gut ;-)

Akzeptieren gut, glauben nein, aber deshalb auch eine Disskusion.

Dennoch eine Einschränkung:

Toleranz ist hier ein schwieriger Begriff. Ich kann nur den Menschen hinter seiner Aussage tolerieren, nicht den Kern hinter der Aussage.

Beispiel: Du behauptest, daß ein Stein aus Deiner Hand nicht zu Boden fällt. Dann werde ich Dich trotz Deiner Aussage tolerieren. Über Deine Aussage jedoch gibt es, nachdem der Stein doch gefallen ist, keine Toleranz. Der Stein fällt, auch wenn Du es nicht wahrhaben wolltest.

sXenRsibselman


Böser Spruch, ich weiß, aber trotzdem was zum Nachdenken ;-) ]:D

"Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz"

Da ich selbst viele Jahre als Wissenschaftler tätig war (in einem Bereich der Physik), tangieren mich derartige Sprüche nicht.

Arroganz und Ignoranz gehen oft Hand in Hand ...

Wissenschaftler sagen höchstens Sätze wie: "Es existiert mit größter Warscheinlichkeit nicht" , oder "Die Wahrscheinlichkeitfür eine Existenz ist äußerst gering." So würden sie aber auch die Frage nach der möglichen Existenz eines "Spaghettiemonsters" beantworten.

Die Mehrheit der Wissenschaftler tut das, aber keineswegs alle.

Falls ich es sage liegt es daran, daß ich kein Wissenschaftler bin.

aha.

Ein Beispiel dafür, daß die Wissenschaft dem Vorstellbaren häufig sogar vorraus ist , und nicht hinterher hinkt, wie Esotheriker behaupten.

Das behaupten nicht nur Esotheriker- teilweise ist es ja in der Tat so. In der Vergangenheit hinkte die Wissenschaft oft tatsächlich den Vorstellungen hinterher. Erst mit der zunehmenden Etablierung der theoretischen Wissenschaftsgebiete in Zusammenhang mit der Entwicklung der Mathematik, kam es öfter zum Vorauseilen- heute dürften die therotischen Gebiete (Theoretische Physik, Chemie, Informatik, ...) die wissenschaftliche Entwicklung maßgeblich mitbestimmen und vorauseilen.

c?haWot


Ja was kommt nach den Tod. Faszination weckt es in mir. Wir wollen es wissen, können es aber nur erahnen. Springen wir einfach vom 10ten Stock, dann wissen wir es. Ob es sich wohl anfühlt wie unter Narkose? Ich wachte auf und merkte keinen Schmerz mehr. Das angstfolle klopfen des Herzens war verstummt. Selbst die schnelle Atmung die sich so oft in Panik versetzte, das verdrehen der Augen und der verschwommene Blick der sich im Todesangst zeigtDe dumpfen Geräuche als wären sie aus einer anderen Wellt sind verstutmmt.

c$h^aozt


Da ist nur Dunkelheit, selbst schreiben geht auch nicht mehr.

K$riseFnstxab


Esoterik

Esoterische und okkulte Vorstellungen sind zu einem Teil unserer Alltagskultur geworden. Dies könnte noch weiter zunehmen mit der Verschärfung der sozialen Fragen, also Arbeitslosigkeit, Orientierungs- und Perspektivlosigkeit.Ich habe in Untersuchungen Menschen gefragt. Die Gründe waren im Wesentlichen: Interesse am Außergewöhnlichen. Neugier. Und Unterhaltung. Diejenigen, die tatsächlich esoterische Praktiken in Anspruch nehmen, nennen Orientierungs- und Entscheidungshilfe als Grund. Da die Frage "Wie soll ich etwas entscheiden?" immer schwieriger wird in unserer Gesellschaft, fürchte ich, dass wir eine weitere Zunahme kriegen werden.

Viele esoterische Praktiken sind Orakelpraktiken, also Divinationspraktiken, um den Willen der Götter einzuholen. Das habe ich bei Teenagern beobachtet, die mit dem Pendel entscheiden, ob der neue Freund, die neue Freundin richtig ist. Ich habe aber auch einmal im Hunsrück einen Unternehmer getroffen, der umbauen wollte, dann über den Plänen gependelt hat und den Auftrag nicht angenommen hat. Da war ich platt. Allerdings manipulieren die Esoteriker die Vorgänge auch und behalten sich damit ein Stück Selbstbestimmung. Sie schwanken zwischen abgeben und behalten.

Die Menschen, die so etwas benutzen, meinen, dass es sich um eine Form von Wissen handelt. Manche glauben auch, dass es höheres Wissen ist, zu der die Wissenschaft erst noch kommen muss. Es ist einfach, zugänglich, kostengünstig. Die Esoterik behauptet nicht nur, dass es ein Jenseitiges gibt und sie darauf Zugriff hat, sondern auch dass sie darüber Macht hat. Das Geheimnis vermittelt ein Machtgefühl. Diese Machtfantasien faszinieren sehr viele Leute.

Der Verschwörungstheoretiker weiß, wo es langgeht, er hat teil daran. Esoteriker sind aber kein einheitliches Gebilde. Eine Vielzahl von Individuen findet sich mal zusammen, spaltet sich dann wieder. Wem es in einer Gruppierung nicht passt, wechselt in die nächste. Es sind in der Regel strenge Individualisten, die sich vielleicht zeitweise unter einen Guru unterordnen, dann aber oft genug Distanz wahren.

Alle esoterischen Praktiken sind Interpretationen von Vorgängen, aber nicht der Vorgang selber. Nicht einmal eine Beschreibung. Und Interpretation lässt sich nicht nachweisen. Das Pendel etwa wird durch un- oder halbbewusste Mechanismen gesteuert, die man beobachten kann, wenn man etwa einen Flipperspieler ansieht.

Es gibt ungeklärte Sachen, die wir nicht wissen. Aber mit der esoterischen Interpretation von Geistern und Göttern ist nichts anzufangen. Man kann die meisten Praktiken zerpflücken. Aber die Leute wollen einen Zugang dazu haben. Das ist eigentlich eine Kritik an unserer Kultur. Die Kunst ist langweilig, bietet nicht die Unterhaltung, die sie bieten müsste. Die Kirchen bieten nicht den Zugang zum Außergewöhnlichen. Und die Wissenschaft befriedigt die Neugier nicht.

Was halten Sie von der "feinstofflichen Welt"?

Ich weiß nicht, was das sein soll. Es gibt Stoff oder es gibt Geist. Stoff unterliegt den von der Physik herausgefundenen Regeln – oder es ist etwas anderes, das den Regeln unterliegen soll und zugleich auch nicht. Das geht nicht. Es gibt Dinge, bei denen die Physiker sagen, das haben wir nicht geklärt. Aber Unwissenheit ist kein Grund, etwas zu vertreten oder zu glauben. Ich kenne keine einzige esoterische Interpretation, die den Gegenständen, den Prozessen gerecht wird. Und ich kenne keine einzige Sache, die man als esoterisch legitim interpretieren darf.

Schauen Sie sich die Rutengänger an, die fleißig Wasseradern finden. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften hat 1990 den Kasseler Wünschelrutentest durchgeführt. Man hat festgestellt, dass alle Rutengänger ihre Aussagen nicht wiederholen konnten und die Ergebnisse im Bereich des Zufalls lagen. Der Mensch hat das Bedürfnis, dass etwas so ist, wie er es möchte.

Und was ist mit Leuten, die Kontakt zum Jenseits haben?

Das ist eine Selbstaussage. Es gibt die Freiheit, auch Unsinn zu glauben. Das ist eine Privatangelegenheit. Problematisch ist, wenn derjenige meint, dieses angebliche Wissen gegen Honorar an Dritte weiterzugeben. Gefährlich wird es, wenn es um Heilungsprozesse geht, wenn Leute krank sind und deswegen nicht zum Arzt gehen.

Dann brauchen wir den religiösen Verbraucherschutz. Wir haben wenig Handhabe, wenn wir die Religionsfreiheit nicht einschränken wollen. Wir können bloß Geschäftemacher verantwortlich machen. Wenn eine Auskunft nicht stimmt oder etwas nicht klappt: Geld zurück. Wenn man ein Auto kauft, das nicht fährt, kriegt man ja auch sein Geld zurück. Ein entsprechender Vorschlag ist aber gescheitert.

Was es gegeben hat, war ein Prozess der Entkirchlichung. Wir haben eine Individualisierung des Religiösen. Das kann man an der Vielzahl kleiner christlicher Gruppen sehen. Esoterik ist das, was von den großen Religionen ausgeschieden wird, als herätisch etwa, oder was von der Wissenschaft verworfen ist. Jeder bastelt sich seine Religion zusammen. Religionsfreiheit bedeutet auch die Freiheit zur Esoterik.

Die Menschen wollen wissen, was ist richtig, was ist falsch? Das Fremde ist da attraktiv, man kann sich faszinieren lassen. Sehen Sie sich einmal an, was dem Buddhismus alles zugeschrieben wird: Freiheit, Gleichheit, Vernunft. Das sind die bürgerlichen Ideale, haben aber mit dem realen Buddhismus, etwa in Tibet, gar nichts zu tun.

Es gibt Personen, deren psychisches Gerüst so beschaffen ist, dass sie nicht loslassen können, und wenn sie einer Sache aufsitzen, hängen sie daran. Man weiß es von sich selber nicht, ob man nicht aufsitzen könnte. Ich hoffe also, dass ich nicht mehr reinfalle.

sxensi|belmxan


Aber Unwissenheit ist kein Grund, etwas zu vertreten oder zu glauben.

Ich glaube dennoch in Gebieten, wo mir Wissen fehlt- warum soll ich es nicht tun? Willst du es mir verbieten?

Es mag ja sein, dass du darin keinen Grund siehst- eventuell mangels Phantasie, mangels Vorstellungskraft ...?

EKhemali~ger Nu{tzerr (#i531921x)


Eine provisorische "Vermutung" ist duraus legitim.

EzvaV Rexlla


Diese Intoleranz - oder zumindest dieses Unverständnis - der/m Andersglaubenden gegenüber empfinde ich als unerträglich.

Beardy1954

Ich verstehe das gut. Dagegen hilft dann nur, nicht lesen in diesem Fädchen der fröhlichen Meinungsschlammschlacht. ]:D

"Andersdenkenden" klingt übrigens weniger provokativ.

EHva &Relxla


Übrigens ändern noch so viele Meinungen nichts an der Realität. ;-)

s%enseibelmaxn


quantenphysikalische Phänomene können nach wissenschaftlichen Kriterien bewertet werden

Auch nur in begrenztem Rahmen. Das Ende beginnt schon mit der Frage, was den Zufall bewirkt. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Gott_w%C3%BCrfelt_nicht An dieser Frage schien schon Einstein zu scheitern]]

s2ensJibealman


Zwischen Naturwissenschaft und Esoterik ist übrigens noch viel Zwischenraum.

ERhemalziger# N(utze|r (#531x921)


Eine provisorische "Vermutung" ist duraus legitim.

also eine, die sich auf nachvollziehbare Indizien stützt, und dann aber auch erklärt, daß es eine Vermutung ist.

Etwas als wahr zu postulieren, daß ohne jedes andere Indiz gestützt wird, ja sogar bisher bekanntem widerspricht, bleibt ein Hirngespinst und muß auch als solches benannt werden.

In unserem Fall gibt es nichts , was die These eines vom materiellen losgelösten Bewußtseins unterstützt. diese These steht sozusagen nur für sich.

Mir stellt sich die Frage wie so ein Bewußtsein, das ohne Körper existieren soll, gestaltet sein muß:

Ist es nur passiv koknitiv oder auch selbst handlungsfähig. Falls ja, wie? Im Falle von nur koknitiv, wie? Nimmt es Schall oder Licht wahr so wie wir? Wenn ja in welchem Frequenzbereich? Hier müsste ein Bewußtsein, mit konventioneller Materie interagieren, um das zu leisten. Es gibt mehr technologisch messbares, als unsere Sinne selbst erfassen können. Ist die Sensorik für diese Bereiche empfänglich oder blind. Einfach gefragt: Ist jener optische Teil des Bewußtseins z. B. auch für Infrarot- und UV Licht empfänglich? Das hätte Folgen für die Farbwahrnehmung. Das wäre Interessant bei Personen, die behaupten Medien für Verstorbene zu sein. So ließe sich das erst erfragen und dann gegentesten.

Die Behauptung, es gäbe ein Leben nachdem Tod entspringt für mich nach wie vor einer Fantasie.

Das wäre solange in Ordnung, wie eingestande würde, daß es eine Fantasie ist. Etwa als Satz wie:

"Ich habe mich entschieden an ein Leben nach dem Tod zu glauben, weil ich mich wohler dabei fühle."

Das ist in Ordnung, die bloße Behauptung , es gebe ein Leben nach dem Tod, gestützt auf Mythen , Einzelberichte von merkwürdigen Ereignissen und Binsenweisheiten, wie aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten aus Literatur und Forschung, dagegen nicht.

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