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Was kommt nach dem Tod?

L|ovH-us


Die Überwindung des Hasses ist nur denkbar wenn der Stärkere seine Stärke nicht dazu einsetzt sich selbst zu überhöhen.

Uiuiui. Wer hasst ist also das Opfer der Selbstüberhöhung eines Stärkeren? Ist das jetzt eine neue Sicht auf den Antisemitismus? Die Juden sind ja selbst schuld, wenn sie mit ihrem Gottesbund so angeben? :=o :=o :=o

LsovxHus


Aber mir ist noch eine Frage zum Thema eingefallen: Im Bereich der Nahtodeserfahrungen hört man immer wieder von ausgesprochen angenehmen Erlebnissen, die mit ziemlich schrecklichen Körperveränderungen einhergehen. Und oft wird ja gerne das Vorgefundene mit evolutionärem Vorteil begründet. Aber die Erlebnisse beim Sterben und danach liegen ja völlig außerhalb jeder Vererbbarkeit. Der dummen, zufälligen Natur könnte es doch völlig schnurz sein, wie qualvoll die letzten Minuten sind. Ich finde das sehr seltsam, dass der Vorgang, der äußerlich nur als "kaputtgehen" beschrieben wird, innerlich so erlebt wird, dass Rückkehrer in unglaublich positiven Tönen davon berichten. Was sagen denn die Evolutionsbiologen dazu? :)D

Enva` vRelxla


Immer wieder wird hierzu doch die Ausschüttung von Stresshormonen als Erklärung des Phänomens angeführt. Na ja, ziemlich freundlich von der Natur, das so zu handhaben. So ganz rein zufällig vor allem. ;-)

mVm3q5


Das "Angenehme" in Nahtoderfahrungen (Licht, Wärme, Zufriedenheit, Gottesbild) soll darauf zurückzuführen sein, dass Körper und Seele in letztem (oder vorletztem) ungeheurem Aufbäumen gegen das Sterben alle Lebensenergie mobilisiert.

Dieses Erleben hat mir eine sehr nahe stehende Person so berichtet. (Sie war schlußendlich böse auf die Krankenhausärzte, die sie wieder aus diesem Zustand zurückgeholt haben).

Angeblich soll dieses Phänomen auch experimentell nachvollziehbar sein. Da weiß ich aber nichts.

E|va R#ellxa


Was zu den "körpereigenen Opiaten" einfach nicht passt, ist der sehr ähnliche Ablauf bei diesen Erfahrungen. Drogenkonsumenten haben nicht fast identische Halluzinationen unter deren Einfluss, sondern sehr unterschiedliche Bilder. Und auch bei den Experimenten ließen sich gleiche Erlebnisse in der Form nicht nachweisen.

Fazit: Beim Nahtoderleben treten einige Phänomene, wie über der Szene zu schweben und sich selbst und andere deutlich sehen zu können, Durchschreiten eines Tunnels, helles Licht und erwartet werden bzw. willkommen geheißen zu werden zu gehäuft auf, um einer solchen Wirkung zugeordnet werden zu können.

C)aramxala


Ganz anschaulich hat Dr. Erich Fromm dieses Phänomen erforscht. Er ist den offenen Fragen nachgegangen, bis zu einem für mich stimmigen Beweis, der von Ärzten dokumentiert und miterlebt worden ist. Aber natürlich lässt sich solches nicht in Studien wiederholen, denn niemand wird sich freiwillig einer Gehirnoperation unterziehen, bei der alle Gehirnströme gegen null gehen müssen und das es dank Runterkühlung des Körpers nicht zum Hirntod kommt. Ob es die DVD noch gibt, weiß ich nicht. Ich habe einmal zwei Fassungen des Filmes gesehen. Die eine war zum Schluss geschnitten worden und sie war deshalb weniger interessant, brachte nur das, was man ohnehin schon mehrmals gehört hat von Unfallopfern, die wiederbelebt worden sind ect.

mumx35


1) Dieser Faden zum Leben nach dem Tod hat sich ziemlich verwickelt und ist zu einem bunten Gewebe, auch mit Fransen geworden. Worum geht es jetzt eigentlich?

2) Erich Fromm hat aus nichtgläubiger Perspektive, Kübler-Ross aus gläubiger Perspektive zum Thema gearbeitet. Kennt jemand die Originalstudie? Quelle?

3) Zu Anfang und Ende: Wir wissen noch viel zu wenig über unsere angeborenen Erkenntnisfähigkeiten oder die Lern- und andere Wachstumsgesetze. Die "Nichts als"- und die "Ist nur"- Theoretiker, sind gleich schlimm wie die "ist wissenschaftlich erwiesen"-Männer/Frauen. Es lebe die Intuition und Phantasie, - die Rationalisten können nachher kommen.

4) Ich wünschte auch zum Thema die Expertise eines Evolutionsbiologen.

lg

RKicharcd61


Es lebe die Intuition und Phantasie

Da bietet der Glaube und ein ca. 1000 Seiten langes und 4-5.000 Jahre altes Buch sehr wenig Freiräume.

Menschen mit Intuition und Phantasie landeten meist früher auf dem Scheiterhaufen oder wurden in jüngerer Zeit gesellschaftlich geächtet. In der Neuzeit mit Ehrabschneiderischen Verleumdungen überzogen.

E~va RHellxa


mm35

Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen: Frau Kübler-Ross war nicht gläubig im üblichen Sinn, sie war Esoterikerin und spiristisch interessiert, bewegte sich in entsprechenden Kreisen.

Sie starb übrigens selbst sehr schwer.

EAva~ Re2lbla


Kübler-Ross aus gläubiger Perspektive zum Thema gearbeitet

Bezogen sich auf diese Anmerkung.

E?va) Rexlla


Auweia: spi-ri-tis-tisch heißt das schwierige Wort 2 Beiträge vorher. |-o

Rgich7ardx61


Netter Artikel aus Spiegel Online, wie das an Weihnachten so lief, es ist mir fast genau so in Erinnerung etwas später etwas harmloser aber im Prinzip gleich, nur heutzutage wollen diese Kleriker nichts mehr davon wissen, nachdem aufgedeckt wurde wie sie mit ihrer klerikalen Macht Kinder indoktriniert und in manchmal auch physischem Sinne missbraucht haben.

"Vater! Mit Entzücken nenn ich diesen Namen", schwärmte etwa 1872 der Hamburger Johann Hieronymus Jantzen. Auguste Flügge schrieb 1847: "Theure Eltern! Es vergeht wohl kein Tag im Jahre, an welchem ich es nicht tief empfinde, was ich Euch geliebte Ältern, zu verdanken habe." Und Latha von Werner aus Wulfsdorf reimte 1841: "Meine liebe theure Eltern / Möge Gott der Herr der Welten / Eure Liebe Euch vergelten. Denn ich kann es nicht, bin schwach und klein, / Werde ewig Euer Schuldner sein."

Protestantisch, spaßfrei

Ihre kaum erträglichen Hymnen an die Eltern verfassten die Kinder in kunstvoll verschnörkelter Schönschrift. Denn nichts anderes waren die Weihnachtsbriefe damals: eine kalligrafische Übung, zu der die Kinder von Pädagogen und Pfarrern gezwungen wurden - mit dem Ziel, die eigene Schreibleistung zu demonstrieren und die Autoritäten zu preisen.

mpm35


[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/686403/21267608/]]

Ja, Erich Fromm gehört zu meinen Privatheiligen, drum würde ich gern die Quelle zu seinen Nahtod-Studien wissen.

Kübler-Ross ist m. W. erst in ihrer Spätzeit in die Esoterik abgeglitten. Schade.

lg

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