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Warum Kinder bekommen?

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Leiblichen Nachwuchs hätte ich darüber hinaus trotzdem gerne gehabt, als Ausdruck meiner Liebe zu einem anderen Menschen. Die Vorstellung, gemeinsam mit einem geliebten Menschen Leben zu zeugen und den Kindern dann alles Gute (und hoffentlich wenig Schlechtes |-o) voneinander mitzugeben, finde ich sehr schön. Ich hätte gerne Kindern die Welt gezeigt, sie gefördert (im Sinne von unterstützt) und in Liebe aufwachsen lassen.

- Vevodkyne

Familie ist für mich der sichere Hafen, auf den ich mich verlassen kann. – estelle

Schön geschrieben, so empfinde ich auch. :)z

Ich wollte eigentlich auch nie Kinder. Zu viel Arbeit, Stress, Verantwortung, Ängste.

Mein Kinderwunsch kam erst kürzlich mit dem entsprechenden Partner (und auch der Absetzung der Pille) auf, dafür tickt es seitdem aber auch wahnsinnig laut in mir. Hat also auch einen rein biologischen Hintergrund, hat sich aber mittlerweile zu 'mehr' entwickelt und gehört seitdem aber auch einfach zu meinem persönlichen Konstrukt eines "Sinns des Lebens", der allerdings nicht ausschließlich in einem Kind besteht.

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Zusatz: Wirklich erklären kann ich es allerdings nicht. Da ist mehr, als die zitierten Aussagen. Aber was? Keine Ahnung.

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Mollienchen

Noch besser wär's aber, Du wärest nie auf diese Kreisbahn gesetzt worden und könntest Deine Energie von Anfang an in andere Dinge stecken, die Dich weiterbringen, als da rein, den Kreis zu verlassen.

Und das erwarte ich von guten Eltern. Dem Kind den mühsamen Ausbruch aus dem Kreis zu ersparen.

Und wer sagt dir vorher was genau deine Kinder hinterher als fesselnd empfinden werden? Meine Schwester hatte niemals die Probleme die ich hatte obwohl ihr dieselbe Erziehung zu Teil wurde.

Ist man zu perfekt kann das durchaus auch zum Problem werden, nämlich wenn die Kinder sich später daran messen und es nicht erreichen. Da bekommt man dann zu hören:"Hättest du nicht einmal Schwäche zeigen und weinen oder schreien können?" Das nächste Kind der selben Eltern kann es wieder ganz anders empfinden. Kinder bekommen, Eltern sein, dass ist und bleibt ein Glücksspiel, eine Gratwanderung, ein Austesten und Austachieren. Man wird beinahe zwangsläufig Wunden hinterlassen, einfach weil da eine andere Person steht, ein anderer Mensch, den man nie ganz verstehen kann, nie ganz fühlen kann, den man aber dennoch irgendwie bei seiner Entwicklung helfen und zur Seite stehen soll und dabei eben auch Grenzen setzt.

Was dem einen Kind gut klappt und problemlos angenommen wird kann beim zweiten Kind total daneben gehen und tiefste Kränkungen hinterlassen. Das mag man merken oder auch nicht, aber selbst wenn man es merkt ist es ja schon geschehen und Wunden sind da. Und wer dann wie mit welchen Wunden umgehen kann oder auch nicht liegt nachweislich sogar in den Genen veranlagt.

Ich verstehe meine Mutter noch tausendmal besser seit ich selbst Kinder habe. Man ist Mutter, eine Erziehungsinstanz und in dieser Funktion am besten immer ruhig und beherrscht, liebevoll, konsequent und geduldig. Sieht stets das einzelne Kind und dessen Bedürfnisse, auch wenn das Kind es nicht artikuliert oder sonst irgendwie anmeldet. Dummerweise ist man aber auch Mensch. Ein Mensch mit Geschichte, Schwächen, Stress, guten und schlechten Tagen. Und Mensch versagt, mal mehr und mal weniger. Meine Ma hat mir immer mal wieder eine gelangt, hat Chillipulver im Mülleimer versteckt damit ich da nicht mehr rangehe und hat mir schonmal im Wutanfall zur Strafe alle Haare abgeschnitten. Im Vergleich zu der Erziehung die sie genossen hat war das paradiesisch. Sie wurde fast totgeprügelt und wenn ihr Vater etwas lustiges machen wollte versteckte er angezündete Böller in den Taschen seiner Kinder. Bis heute haben beide Töchter panische Angst wenn es knallt. Ich finde, sie hat sich stark verbessert, da will ich nicht zickig werden. Wenn ich mich nun noch etwas bessere nähern wir uns einer guten Erziehung wohl langsam an, jedenfalls so sehr das man es als Normalität bezeichnen könnte.

Übrigens bin ich heute ich weil ich mein Rad verlassen habe. Es hat Kraft gekostet und scheiße hätte ich auf der Strecke gerne aufgegeben, aber heute bin ich sehr stolz auf mich. Im Resultat habe ich viel weniger Angst vor dem Leben als viele Altersgenossen, denn ich weiß ich kann wieder aufstehen und viele Menschen haben mir gesagt ich sei sehr reif und weit für mein Alter. Vielleicht bin ich einen harten Weg gegangen, aber es war in bestimmten Bereichen auch eine Abkürzung.

M>ollie<nchxen


Ich erwarte von Eltern keine Perfektion. Ich erwarte nur, dass sie erwachsen (= psychisch stabil) sind und sich souverän verhalten. Das schließt einen souveränen Umgang mit eigenen Schwächen mit ein. Auf die Weise kann das Kind gleich lernen, dass Schwächen normal sind und den eigenen Wert nicht mindern.

Mbachdieau%geOnzu;666


Kinder bekommen, Eltern sein, dass ist und bleibt ein Glücksspiel

ich glaube, das trifft den nagel auf den kopf.

mir ist wohl das Risiko zu groß, in diesem Glücksspiel zu verlieren. denn dann verliere nicht nur ich, sondern vor allem auch das Kind das ich in die welt setze.

T*hisz TwilGightS GUarxden


mir ist wohl das Risiko zu groß, in diesem Glücksspiel zu verlieren. denn dann verliere nicht nur ich, sondern vor allem auch das Kind das ich in die welt setze.

aber dieser gedanke setz ja vorraus, dass du im grunde vlt gerne ein kind bekommen hättest...?

M*ach9die+a]ugenxzu666


stimmt hört sich so an...

aber ist eigentlich gar nicht so.

als pubertierende habe ich noch gedacht, später mal mann, haus, Auto, Kind, Hund... aber das hat nicht lang gedauert.

JFürgenWe/ißenbuxrg


Hallo Leute, :-D

ich habe leider diesen Faden jetzt erst endeckt! Aber villeicht schaut ja nochmal jemand von euch rein! :)_

Ich kann mich an alles zurückerinnern, was in meinem Leben geschehen ist, bis – als ich zwei Jahre alt war – :°(

Wir wohnten mit fünf Personen (meine Eltern und meine zwei Schwestern), in einer Zweizimmerwohnung, ohne Bad und mit Ofenheizung. :-(

Wenn meine Mutter im anderen Zimmer abends laut wurde, weil mein Vater sein eheliches Recht verlangte, ohne Rücksicht auf meine Mutter (Vergewaltigung in der Ehe gab es zu jener Zeit noch nicht), dann hat meine ältere Schwester (die Jüngere von den Beiden) mich zu sich ins Bett geholt, bis alles vorbei war!!

Ich habe mein scheiß Kindergitterbett gehaßt wie die Pest, weil ich mit zwei Jahren noch zu klein war, um selber rausklettern zu können!!

Wenn im Elternzimmer wieder Ruhe eingekehrt war, bin ich – so klein wie ich war – zu meiner Mutter ins Bett gekrabbelt. Meinem Vater ging es dann immer sehr gut, wo hingegen meine Mutter immer sehr traurig aussah!!

Mein Vater ist der furchtbarste Mensch, der mir in meinem Leben jemals begegnet ist!! ]:D

Er war ein Trinker/Spieler (so das meine Mutter auch arbeiten mußte, damit überhaupt Geld zum Leben da war) und dadurch auch unberechenbar! Meine Schwester (die Jüngere von beiden) und meine Mutter mußten für seine Übellaunigkeit und seine Gewaltätigkeit herhalten!!

Dies ist die eine Seite der Münze und jetzt drehe ich sie um!! :-D

Als ich meine geschiedene Frau das erste mal sah, hat es sich für mich nicht so angefühlt, als würde ich ihr zum ersten mal begegnen, sondern als hätte ich sie wieder gefunden, denn alles an ihr war mir absolut vertraut und ich wußte sofort, das wir zusammen Kinder haben werden!! :)_ :-q :p> x:) :-@

So war es dann auch, wir haben eine Tochter und drei Söhne! :-D :-D :-D :-D

Bevor ich ihr begegnete hatte ich immer das Gefühl, in meinem Leben würde etwas wesentliches fehlen, was aber nicht greifbar war! Als ich sie zum ersten mal sah, war dieses Gefühl plötzlich verschwunden!! :)_

Sie war die Richtige!! :)_ :°_

Alles was ich in meiner eigenen Kindheit erlebt hatte, war Bedeutungslos, denn ich wußte: – Ich habe ein eigenes Bewußtsein und nur meine eigene Familie war wichtig!

Was ich damit sagen möchte ist dies: -

Ihr seit keine Marionetten, steht endlich auf und lebt euer eigenes Leben und dabei wünsche ich euch ALLEN alles Gute!! :)z

Übrigens, Richard61!! :-D

Bei allem was du hier geschrieben hast, bin ich zu 100% bei dir, es klang aber – aus meiner Sicht subjektiv betrachtet – sehr CHRISTLICH!! o:)

Du weißt warum ich darauf hinweise!! :)_

Ich grüße euch herzlichst . . . Jürgen o:)

Thhis` Twilig#ht GPar3den


und dennoch ist sie jetzt deine geschiedene frau?

JnürgenIWeiß-enbxurg


Hallo This Twilight Garden, :-D

im Leben geht es nicht nur gerade aus. Es geht auch bergauf und bergab und manch eine Abzweigung hätte man lieber nicht genommen! :-(

Aber der eigetliche Grund, warum wir geschieden sind ist der, das man es einem Menschen nicht vorhalten kann oder vorwerfen und schon gar nicht dafür verantwortlich machen kann, das dieser Mensch nicht in der Lage war, einen selbst genau so sehr zu lieben, wie er geliebt wird! x:)

Einen Vogel der fliegen will, darf man nicht einsperren!! :|N

Ich kann mich nur widerholen, sie war die Richtige!! :)_

Sie ist mein Colibri!! :)z

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

a.ndenrs_a9ls_eandxere


Nachwuchs zu bekommen entspricht dem Trieb von Lebewesen. Der Trieb ist so mächtig, dass manche Lebewesen (z.B. Lachse) ihn mit ihrem Leben bezahlen.

Wir stammen von Menschen ab, die Kinder bekommen haben. Erst eine "verkopfte" Gesellschaft (ja, auch die katholische Kirche für ihre "Würden"träger) drängt Triebe zurück und verneint die Natur.

Zugunsten von was eigentlich? Spaß ohne Verpflichtungen zu haben?

So vermehren sich die Nachdenklichen weniger als die Sorglosen. Damit der menschliche Wahnsinn nicht in den Himmel wächst.

_/Par;vatix_


Es gibt nur einen Sexualtrieb, jedoch keinen Elternschaftstrieb. Das sollte man schon unterscheiden.

c1lai0rxet


Es gibt nur einen Sexualtrieb, jedoch keinen Elternschaftstrieb. Das sollte man schon unterscheiden.

Das stimmt ja wohl nicht so ganz, wenn man die Leute sieht, die Kinder anhimmeln und dabei denken "ich will auch so eins!". So empfindet natürlich nicht jeder, aber es hat auch nicht jeder einen ausgeprägten Sexualtrieb.

Sexualtrieb kommt in der Natur halt zuerst. Und wenn man dann als Folge davon irgendwann ein schreiendes Wesen in den Armen hält, schlägt das Kindchenschema zu und motiviert zur Fürsorge.

J<ürgdenW1eißen burg


Hallo clairet, :-D

zuerst sollte man sich die Frage stellen, - was begehren wir -?

Wir begehren was wir sehen und erst dann leben wir ja unseren Sexualtrieb, mit eben diesem wundervollen Menschen aus! :)_

In einer Beziehung bekommt man ja keine Kinder, weil man sich welche wünscht und/oder welche möchte (dies klingt für mich immer wie - mein Haus,- mein Auto,- mein Boot,- mein Geld,- was kostet die verdammte Welt)! %:|

Für mich hat Kinder bekommen, etwas mit Gefühlen zu tun, was bedeutet das sie eine natürliche und logische Folge von echter Zuneigung sind!! x:)

Meine geschiedene Frau und ich haben unsere vier Kinder gemeinsam im Kreissaal zur Welt gebracht. Es war für mich jedesmal ein echtes Wunder!!

Wer als Mann so etwas miterlebt hat und keinen Respekt hat vor einer Frau und vor dem Leben überhaupt, ist in meinen Augen ein ganz armer Mensch!! :-(

Ich grüße dich herzlichst . . . Jürgen o:)

_dParva3tix_


@ clairet

Das stimmt ja wohl nicht so ganz, wenn man die Leute sieht, die Kinder anhimmeln und dabei denken "ich will auch so eins!". So empfindet natürlich nicht jeder, aber es hat auch nicht jeder einen ausgeprägten Sexualtrieb.

Eine Empfindung bzw. ein Gefühl ist aber nicht dasselbe wie ein Trieb. Und ob ein Sexualtrieb ausgeprägt ist oder eher weniger ist hierbei auch unerheblich. Fakt ist, dass dieser bei so gut wie jeden Menschen vorhanden ist. Aber nicht jeder, der auch Sexualität auslebt, will auch Kinder.

Sexualtrieb kommt in der Natur halt zuerst. Und wenn man dann als Folge davon irgendwann ein schreiendes Wesen in den Armen hält, schlägt das Kindchenschema zu und motiviert zur Fürsorge.

Auch nicht bei jedem. Es gibt auch Menschen und Tiere, die ihr Kind verstoßen oder Menschen, die ihr Kind misshandeln.

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