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Warum Kinder bekommen?

W}eBird


Ein Kollege meinte mal: Ist doch genial, wenn du mal alt bist und noch Leute um dich hast. Dann sind die hälfte deiner Freunde tod oder einfach keine Freunde mehr etc. Sowas in der Art, finde ich ganz gut. Kann aber nicht sagen, ob ich welche wollen würde.

M2iRolLi


Weiter oben schrieb eine Userin, dass sie unter Aufbieteung sämtlicher zeitlicher und finanzieller Ressourcen ihre Lieblingsband hinterher gereist ist. Das verstehe ich bei vierzehnjährigen, bei vierundzwanzigjährigen kommt es mir komisch vor und bei vierunddreißigjähren fehlen mir die Worte.

Ich meine, Kinder zu wollen und zu bekommen hat auch etwas mit Erwachsenwerden zu tun. Manche werden es eben nie.

ABya=ui


Wenn ich rational drüber nachdenke, frage ich mich auch warum ich Kinder will. Ich kann schreiende Kinder nicht ab, sie kosten viel Geld, Nerven, Energie, ich LIEBE es zu schlafen was dann wohl weg wäre und man kann nicht mehr machen was und wann man will.

Und trotzdem habe ich den Kinderwunsch seit ich 17 bin und ich kann es nicht genau beschreiben warum. Ich denke, dass sind einfach die Mutterinstinkte x:)

DWuke QNukem? forevxer


Daher: KEIN KIND!!

kein grund uns anzubruellen.

dein post klingt trotzig... ;-)

AYnd8r'usch


Ich meine, Kinder zu wollen und zu bekommen hat auch etwas mit Erwachsenwerden zu tun. Manche werden es eben nie.

Oh wow...also wird man nie erwachsen, wenn man keine Kinder will? Drastische Aussage...

Ich reise meiner Lieblingsband auch hinterher und will keine Kinder. Das ich deswegen nicht erwachsen bin, ist eigentlich sogar ein Kompliment, weil mir nämlich schon mit 14 gesagt wurde, ich wäre zu erwachsen.

Jetzt mal im Ernst: solche Aussagen sind jawohl echt daneben. Schonmal dran gedacht, dass es Menschen gibt, die keine so tolle Kindheit hatten und deswegen einiges nachzuholen haben. Und die Gründe, keine Kinder zu wollen, in der eigenen Kindheit liegen?

Ich wiederum kann nicht verstehen, wie man mit 34 Mann, Kinder und Haus hat und nur noch dafür lebt. Aber so what...jeder so, wie er will, derjenige ist für mich auch nicht gleich spießig, sondern lebt seinen Traum (hoffentlich ;-) ). Und ich eben meinen :)z

MPi4RoLi


Schonmal dran gedacht, dass es Menschen gibt, die keine so tolle Kindheit hatten und deswegen einiges nachzuholen haben. Und die Gründe, keine Kinder zu wollen, in der eigenen Kindheit liegen?

Das kann ja alles sein, ändert aber nichts an dem Befund.

F{ionxa85


Auch ich könnte mir ein Leben ohne Kinder niemals vorstellen. Für mich wäre das ein unerfülltes Leben.

Ich denke mir:

- Ich muss doch als Frau etwas verpassen, wenn ich eine Schwangerschaft nicht erleben kann und niemals den Moment erleben werde, mein eigen Fleisch und Blut in die Arme zu nehmen und meinen Partner in den Augen meines Kindes wiederzuerkennen. Dafür sind wir Menschen doch gemacht.

- Ich finde den Gedanken schön, dass ein Teil von mir immer weiterleben wird, von Generation zu Generation und dass ich das, was ich im Leben gelernt und an Erfahrungen gesammelt habe weitergeben kann und was ich mir aufgebaut habe an meine Kinder einmal zu vererben. Irgendwie ergibt das Leben mit Kindern für mich immer einen SINN.

- Ich könnte mir ebenfalls nicht vorstellen im Alter zu zweit im Wohnzimmer zu sitzen, ohne Kinder, ohne Familie. Ich glaube viele Menschen, die sich in jungen Jahren für ein Leben ohne Kinder entscheiden, bereuen es später, weil genau DAS Ihnen fehlt.

- Vor allem freue ich mich darauf, meinen Kindern einmal zuzusehen, wie sie erwachsen werden, wie sie sich beruflich entwickeln, ich freue mich auf Enkelkinder und so weiter und sofort.

Aber nichts deto trotz respektiere ich es, wenn sich jemand für ein Leben ohne Kinder entscheidet.

A]liceHar0grNeavxes


Weiter oben schrieb eine Userin, dass sie unter Aufbieteung sämtlicher zeitlicher und finanzieller Ressourcen ihre Lieblingsband hinterher gereist ist. Das verstehe ich bei vierzehnjährigen, bei vierundzwanzigjährigen kommt es mir komisch vor und bei vierunddreißigjähren fehlen mir die Worte.

warum es ist ihr Leben und ihr Ding ;-) Und man muss nicht alles verstehen was andere Menschen tun, ich verstehe auch nicht warum manche Menschen unbedingt Kinder wollen aber ich toleriere deren Kinderwunsch nur für mich kommen Kinder nicht in Frage.

Ich meine, Kinder zu wollen und zu bekommen hat auch etwas mit Erwachsenwerden zu tun. Manche werden es eben nie.

Eine 14 Jährige die ein Kind bekommt ist auch nicht plötzlich erwachsen und nur Kinder bekommen macht auch niemand erwachsen. Es kann auch von Reife zeugen eben keine Kinder zu bekommen, denn Kinder sollte man nicht bekommen weil man erwachsen sein möchte sondern weil man sie im Idealfall liebt. Wer Kinder nicht mag sollte den Kindern zu liebe einfach keine bekommen und sich vor allem von niemand unter Druck setzen lassen doch welche zu bekommen.

AZlice/Ha^rgreavxes


Ich könnte mir ebenfalls nicht vorstellen im Alter zu zweit im Wohnzimmer zu sitzen, ohne Kinder, ohne Familie. Ich glaube viele Menschen, die sich in jungen Jahren für ein Leben ohne Kinder entscheiden, bereuen es später, weil genau DAS Ihnen fehlt.

das ist Quatsch wie viele Eltern entzweien sich mit ihren Kindern? Es gibt sogar eine Webseite dazu [[http://www.verlassene-eltern.de/]] nur weil man Kinder hat ist man im Alter nicht unbedingt immer von ihnen umgeben. Die können auch wegziehen oder man streitet sich und hat null oder nur sporadisch Kontakt. Das beste wenn man nicht alleine sein möchte im Alter ist es aktiv Kontakte zu pflegen am besten sogar alters übergreifend das hält jung und man ist nicht so schnell alleine wenn ältere Freund sterben außerdem lernt man neue Sichtweisen kennen. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten und Vereine halten jung und sorgen dafür, dass man nicht alleine ist.

Wir haben hier im Ort ein Altersheim und als Hundehalterin und Jemand den ältere Damen gerne mögen habe ich habe ich mich schon mehrfach unterhalten mit den alten Herrschaften und viele dieser Leute haben Kinder und Enkel und beklagen, sich dass sie so wenig besuch werden :-| Und dann gibt es hier im Dorf die Leute die eben zu den Senioren Nachmittagen gehen und die in den Vereinen sind, diese Leute haben hier im Dorf ihr ganzes Leben verbracht die sind oft viel weniger einsam und kennen jeden. Auch die sehen ihre Kinder und Enkel nicht immer, der Sohn meiner einen älteren Nachbarin ist evangelischer Pfarrer und Familienvater und hat dementsprechend wenig Zeit seine Mutter zu besuchen aber sie hat viele andere Kontakte.

s(ensib&elmHan


warum ich keine kinder will ist, dass ich glaube, dass mir damit meine freiheit flöten geht. dann kann ich mein eigenes leben an den nagel hängen und muss nur noch für das kind da sein. nachts nicht mehr durchschlafen und permanent schadensbegrenzung betreiben. kein eigenes leben mehr, nur noch für die lütten leben.

Wenn ich solche Sätze lese, dann stelle ich mir manchmal die Frage, was Menschen unter Freiheit verstehen und ob sie diese tatsächlich leben? Wenn ich ein Kind habe, dann muss ich nicht ständig für das Kind da sein, auch Kinder sind Menschen, die schon sehr früh viele Dinge selbstständig erledigen können.

Sehr viel hängt von der Erziehung der Kinder ab. Wenn man wie eine Glucke über die Kinder wacht, wenn man sie verhätschelt und ihnen ständig eine Krücke ist, die sie eigentlich nicht bräuchten, dann nimmt man den Kindern die Möglichkeit, selbstständig durchs Leben laufen zu können und man beraubt sich der eigenen Freiheit. Kinder zu haben darf nicht bedeuten, sein eigenes Leben für das Kind aufzugeben- das bringt weder den Eltern noch dem Kind Positives für das Leben.

Die Zuwendung zum Kind muss man nicht als Freiheitseinschränkung sehen, man kann sie auch als Bereicherung für das eigene Leben sehen. Man kann sich auch mit Kindern wunderbar unterhalten, man kann mit ihnen viel unternehmen und auch ihre Entwicklung interessiert mitverfolgen. Man kann seine Kinder wie beste Freunde betrachten- mit ihnen zusammen lachen, weinen, was erleben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Kinder und Eltern ständig alles geeinsam machen müssen, dass sie ständig aufeinander hocken müssen- je älter die Kinder werden, umso mehr wollen sie ihr eigenes Leben organisieren, bis sie sich von den Eltern stärker abkoppeln- das sollten Eltern auch zulassen.

Wenn Eltern kein eigenes Leben wegen ihres Kindes mehr führen, dann machen die Eltern definitiv sehr viel falsch (insbesondere in der Erziehung).

Ich stelle zudem fest, dass meine Frau und ich trotz unserer Kinder oft mehr unternehmen, oft mehr erleben, als zahlreiche Paare oder Menschen, die ohne Kinder leben.

Es gibt durchaus Möglichkeiten, Kinder auch alleine zu Hause zu lassen, insbesondere wenn sie älter sind. Wenn sie ganz klein sind, oder wenn sie größer sind, dann kann man sie auch mit relativ wenig Aufwand auf viele Unternehmungen auch mitnehmen. Mitunter kann man auch manchmal eine Betreuung organisieren (dass ist insbesondere im Alter von 1-6 Jahren sinnvoll).

Kinder die ständig auf die Eltern angewiesen sind, sich nicht alleine zu beschäftigen wissen, sind meines Erachtens meistens schlecht erzogen (oder eben noch sehr klein).

VDevodrkyne


Ich könnte mir ebenfalls nicht vorstellen im Alter zu zweit im Wohnzimmer zu sitzen, ohne Kinder, ohne Familie. Ich glaube viele Menschen, die sich in jungen Jahren für ein Leben ohne Kinder entscheiden, bereuen es später, weil genau DAS Ihnen fehlt.

Ich kenne kaum jemanden, der es bereut und ich habe im Laufe der Zeit etliche freiwillig kinderlose Menschen kennengelernt, die inzwischen im Rentenalter sind. Eine Bekannte sagte mir mal, ein Leben mit eigenen Kindern hat sie sich nie vorstellen können, ein Leben mit Enkelkindern könnte sie sich inzwischen hingegen schon vorstellen, aber da es das eine ohne das andere nicht gibt und Kinder kein Garant für Enkel sind, bereut sie es auch nicht.

Auf der anderen Seite kenne ich relativ viele Eltern, die darunter leiden, nur wenig Kontakt zu ihren Kindern zu haben. Dabei handelt es sich überwiegend nicht mal um zerstrittene Familien, es leben nur viele aus beruflichen u.a. Gründen zerstreut in ganz Deutschland oder auch im Ausland. Dank Skype sehen inzwischen wieder mehr Menschen ihre Enkel aufwachsen, aber die meisten sitzen die meiste Zeit über ohne ihren Nachwuchs im Wohnzimmer (oder Seniorenheim) und "müssen", wenn sie nicht vereinsamen wollen, außerfamiliäre Kontakte pflegen.

Ich finde es daher wichtig, keine zu hohen bzw. nicht allzu konkrete Erwartungen an den eigenen Nachwuchs zu haben. Nicht jeder freut sich über ein Erbe, z.B. in Form eines Elternhauses, das moralische und finanzielle Verpflichtungen mit sich bringt und denjenigen an einen Ort bindet oder ein Familienunternehmen, das weitergeführt werden soll. Es ist auch nicht gesagt, dass der eigene Nachwuchs später selbst Kinder haben möchte oder kann und schon endet die Linie und die Enttäuschung ist groß...

A'li9ceHawrgkreaves


Zur Freiheit die hat man aber nur ab einem gewissen Alter der Kinder ;-) Und da hier gerade die Partnerschaft angesprochen wurde Paare ohne Kinder können sich viel leichter trennen als solche mit, denn da ist kein Kind das unter der Trennung der Eltern leidet. Man muss den Anderen nach einer Trennung nicht mal mehr treffen während Paare mit Kindern immer noch das gemeinsame Kind haben sie müssen sich auch wenn sie nicht mehr mögen treffen und Entscheidungen für das Kind treffen.

sWensi}belmxan


nur weil man Kinder hat ist man im Alter nicht unbedingt immer von ihnen umgeben

Da würde ich auch keinen zwanghaften Wert darauf legen. Wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Kindern und Eltern gut war, dann geht der Kontakt auch nicht verloren. Ich würde auf zwanghaftes Kontaktpflegen keinen großen Wert legen. Wenn meine Kinder irgendwann mal keinen Bock mehr hätten, mit uns als Eltern Kontakt zu halten, wäre ich zwar nicht hoch erfreut, aber ich würde es ihnen nicht besonders übel nehmen- letzendlich ist es deren Leben. Manchmal passt es eben nicht, manchmal gehen vielleicht auch die Lebensvorstellungen zwischen Eltern und Kindern stärker auseinander. Manchmal ist auch die räumliche Entfernung auch einfach zu groß. Ich denke aber, dass Eltern selbst dazu beitragen können, wie das Verhältnis zu ihren Kindern ist.

Ich halte nichts davon, meine Kinder zwanghaft an mich zu binden. Ich freue mich vielmehr, wenn sie irgendwann ihren eigenen Weg durchs Leben gehen.

s#ensinbelxman


denn da ist kein Kind das unter der Trennung der Eltern leidet.

Das wird oft von den Eltern überdramatisiert. Ich habe definitiv nicht besonders unter der Trennung meiner Eltern gelitten, meine Geschwister auch nicht.

A^liOceHDaRrgre4avexs


@ sensibelmann

das ist schön für dich aber es gibt andere Eltern, die dann sogar enttäuscht sind wenn ihre Kinder nicht dauernd bei ihnen antanzen.

Das wird oft von den Eltern überdramatisiert. Ich habe definitiv nicht besonders unter der Trennung meiner Eltern gelitten, meine Geschwister auch nicht.

Es gibt aber Kinder die tun das und dann gibt es Eltern die die Kinder als Waffe gegen den Partner missbrauchen um Verletzungen die in der Beziehung entstanden sind zu kompensieren oder um den Partner der die Trennung initiiert hat eins auszuwischen und diese Kinder leiden definitiv unter der Trennung der Eltern.

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